Aus dem Polizeibericht – Unfall mit Flucht - Polizeifahrzeug im Einsatz wird beschädigt

Mit Softairwaffe Unsinn getrieben - Waffe beschlagnahmt

Ein 15-Jähriger aus dem Kitzinger Bereich hat am Donnerstagnachmittag mit einer Softairwaffe am Roßmarkt auf einen Unbeteiligten geschossen.
Der wurde dabei aber nicht verletzt.
Die Waffe wurde für eine spätere Einziehung beschlagnahmt.

Kurz vor 16 Uhr teilte der Passant mit, dass ein Jugendlicher mit einer Waffe auf ihn geschossen und auch getroffen hat. Die daraufhin an den Einsatzort eilende Streifenwagenbesatzung konnte den Jungen sogleich identifizieren und vorläufig festnehmen. Bei seiner Überprüfung und Durchsuchung wurde die Pistole samt gelber Farbmunition aufgefunden. Zur weiteren Abklärung wurde der Betroffene mit zur Wache genommen. Von dort aus erfolgte auch später die Abholung durch seine herbeizitierte Mutter. Nach einer eindringlichen Belehrung an beide Personen durfte die Frau ihren Sprössling wieder mitnehmen.


Vorderes Kennzeichen gestohlen

Nicht zimperlich war ein Kennzeichendieb am vergangenen Montag. Um das Schild zu erhalten, hat er sich keine größeren Mühen gemacht und es einfach mit aller Gewalt vom Auto abgerissen. Dabei wurde die vordere Stoßstange nicht unerheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Die Schadenshöhe wird mit 1000 Euro angegeben.
Zwischen 6.45 und 15.45 Uhr parkte der schwarze Ford Focus auf einem Mitarbeiterparkplatz des Bauhofes der Stadt Schweinfurt am Sennfelder Bahnhof 2.
Als der städtische Bedienstete am Nachmittag zu seinem Auto zurückkam, musste er das Ganze feststellen.
Täterhinweise gibt es noch keine.


Randale in der Asylbewerberunterkunft - Alkohol hatte seine Hände mit im Spiel - Feuerlöscher versprüht

Gegen 22.45 Uhr mussten sich am Donnerstagabend mehrere Streifenwagen Richtung einer Asylbewerberunterkunft in Bewegung setzen. Von dort war die Meldung des Sicherheitsdienstes eingegangen, dass sich mehrere angetrunkene Insassen in die Haare gekommen sind.
Nun laufen Ermittlungen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und des Missbrauchs von Nothilfemitteln.
Beim Eintreffen hatte sich die Lage unter den zum Teil betrunkenen Bewohnern, zumeist Algeriern, bereits wieder einigermaßen beruhigt.
Es wurde jedoch festgestellt, dass jemand im Rahmen des vorausgegangenen Streits einen Feuerlöscher von einer Wand genommen und den Inhalt im Gebäude verteilt hat. Weiterhin waren jetzt zwei weitere Feuerlöscher nicht mehr aufzufinden.
Ein 29-Jähriger, welcher der Polizei aus vorangegangenen Einsätzen schon bestens bekannt ist, tat sich bei der Sachverhaltsaufnahme besonderes hervor, weil er sich partout nicht beruhigen lassen wollte. Da er in seinem Rausch, er pustete später knapp 2 Promille in ein Testgerät, angeblich sein Handy nicht mehr auffinden konnte, drohte er gegenüber dem Sicherheitspersonal an, etwas anzuzünden.
Um weitere Gefahren abzuwenden, wurde der Algerier daraufhin in Sicherheitsgewahrsam genommen.
Über Nacht durfte er nun sein Mütchen in einer Ausnüchterungszelle der Polizei etwas abkühlen.


Sachbeschädigung, Heil Hitler Rufe und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte führen schnurstracks in eine Arrestzelle

Ein amtsbekannter Bewohner einer Obdachlosenunterkunft machte am späten Donnerstagabend wieder einmal von sich reden. Mit einer Ruhebank des Georg-Wichtermann-Platzes warf er eine große Scheibe eines benachbarten Hotels ein.
Der äußerst aggressive und auch alkoholisierte Beschuldigte wurde danach in Sicherheitsgewahrsam genommen und musste die Nacht über in einer Polizeizelle verbringen.
Nun laufen Ermittlungen gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, vorsätzlicher Sachbeschädigung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Gegen 22.35 Uhr hielten sich drei Angestellte eines Hotels in der Hohen Brückengasse noch im Foyer auf. Plötzlich platzte eine große Scheibe, welche in Richtung zum Georg-Wichtermann-Platz zeigt, laut klirrend nach innen in die Räumlichkeit.
Die Angestellten sahen den Täter noch davonrennen und konnten eine gute Beschreibung abgeben.
Mehrere Funkstreifen machten sich anhand der Beschreibung sofort auf die Suche nach dem Täter. Schon kurz darauf konnte der Erfolg gemeldet werden. In der Nähe des St. Josef Krankenhauses konnte die Person, auf welche die Beschreibung haargenau passte, festgestellt und unter heftiger Gegenwehr festgenommen werden.
Während des Transportes zur Dienststelle äußerte sich der 34-Jährige immerfort abwertend gegenüber Juden und beleidigte die Beamten auch mit Judenbengel und weiter nicht druckreifen Worten. Zudem bedrohte er sie mit „in die Luft jagen, erhängen und verbrennen“. Das alles garnierte er noch mit Heil Hitler Rufen.
Bei seiner späteren Einlieferung in die Arrestzelle pustete der Beschuldigte über 1 Promille in das Testgerät.
Der Schaden am Hotel wird auf rund 1500 Euro geschätzt.
Inwieweit die dazu von ihm benutzte Ruhebank Schaden genommen hat, muss noch mit der Stadt abgeklärt werden.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf Höhe der Friedhofstraße 21 hat sich zwischen Mittwochabend und Donnerstagvormittag eine Unfallflucht zugetragen.
In diesem Zeitraum parkte hier ein schwarzer VW Passat mit Offenbacher Kennzeichen.
Vermutlich beim Ein- oder Ausparken streifte ein anderes Auto den linken Radausschnitt des VWs.
Ohne sich um die erforderliche Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Unfallverursacher anschließend gesetzeswidrig vom Ereignisort.


Unfall mit Flucht - Polizeifahrzeug im Einsatz wird beschädigt - Verursacherkennzeichen bekannt - Zeugenaufruf

Während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn ist es am Donnerstagnachmittag in der Fehrstraße zu einem Verkehrsunfall mit Flucht gekommen. Dabei wurden ein Polizeifahrzeug und eine verkehrstechnische Einrichtung beschädigt. Die Schadenshöhe wird auf 1000 Euro geschätzt.

Nachdem das Kennzeichen des verursachenden und flüchtigen Fahrzeugs von den beteiligten Beamten abgelesen werden konnte, ist es jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis der Beschuldigte ermittelt werden kann.

Gegen 14.30 Uhr fuhren zwei Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Sonder- und Wegerechten zu einem Einsatz in Richtung Bad Neustadt.
Als die beiden Fahrzeuge die Fehrstraße in Richtung zur Niederwerrner Straße befuhren, zeigte die Lichtzeichenanlage für ihre Fahrspur „grün“. Auf ihrer Geradeausspur standen zirka 6 - 8 Fahrzeuge und ließen allem Anschein nach die Polizeifahrzeuge passieren. Als das erste Polizeifahrzeug an den Wartenden vorbei war, zog auf einmal das zweite Fahrzeug in der Schlange auf die freie Linksabbiegespur. Der Fahrer des folgenden zweiten Polizeifahrzeugs konnte nur durch eine Bremsung und ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß vermeiden. Dabei geriet das Einsatzfahrzeug jetzt aber auf eine Verkehrsinsel, kratzte mit der Ölwanne den hohen Bordstein auf und streifte ein auf der Insel stehendes Schild.
Das verursachende Fahrzeug, ein grauer 1er BMW mit SW-Kennzeichen, wurde rund 50 Meter davon entfernt zunächst kurz angehalten. Nach einer kurzen Bedenkzeit gab der Fahrer Gas und flüchtete.
Das Polizeifahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrtauglich und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Weitere Zeugen des Verkehrsunfalles werden gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizeiwache zu melden.



Aus dem Landkreis


Diebstahl aus einem Gewächshaus
Gochsheim

Im Zeitraum der Woche von Samstag, 21., bis zum darauffolgenden Samstag, 28. Januar, hat sich auf einem Feld bei Gochsheim ein Diebstahl zugetragen.
Der Beutewert beträgt geschätzte 850 Euro.
Aus dem unverschlossenen Gewächshaus, das in der Nähe der Ortsumgehungsstraße zwischen dem Edeka- und dem Schwebheimer Verkehrskreisel steht, wurden ein gelber Hubwagen und eine Handsämaschine, die randvoll mit Samen eines türkischen Wintersalates befüllt ist, entwendet.
Am Tatort konnten keine Spuren gesichert werden, die irgendwelche Hinweise auf den oder die Täter beziehungsweise ihr „Abtransportfahrzeug“ geben konnten.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
B 19, Pfersdorf

Vermutlich bereits am Montag hat sich eine Unfallflucht ereignet, die jetzt erst von einem Mitarbeiter der Straßenmeisterei zur Anzeige gebracht worden ist.
Die eingetretene Schadenshöhe wird auf 250 Euro geschätzt.
Im Zeitraum von 6 bis 11 Uhr fuhr der bis dato unbekannte Fahrzeuglenker mit seinem Auto von Pfersdorf in Richtung zur Bundesstraße 19. Höchstwahrscheinlich wegen überfrierender Nässe kam er/sie im Einmündungsbereich ins Rutschen und überfuhr die Verkehrsinsel. Dabei wurde das Verkehrszeichen „rechts vorbei“ abrasiert.
Deshalb müsste jetzt am verursachenden Auto ein erkennbarer Schaden zu sehen sein.
Weitere Hinweise zum Tatfahrzeug und dem Fahrer/Fahrerin liegen derzeit noch nicht vor.


Vorfahrtsverletzung
Gochsheim

Auf 2500 Euro wird der Blechschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag entstanden ist.
Kurz vor 14 Uhr missachtete ein 73-jähriger Audi A 3 Führer an der Einmündung der Eichendorff- in die Frankenstraße die Vorfahrt.
Deshalb kam es zu einem Zusammenstoß mit einem 64-Jährigen in dessen Honda Jazz.


Drogen und Autofahren, das passt nicht zusammen - Fahrtunterbindung und Anzeige
Bergrheinfeld

Gegen 1 Uhr hielten am Freitag Polizeibeamte einen VW Bus Fahrer in der Schweinfurter Straße an. Bei seiner Kontrolle wurde eine deutliche Drogenbeeinflussung festgestellt. Deshalb durfte er nicht mehr weiterfahren und musste sicherheitshalber auch den Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben.
Der 23-Jährige aus einer anderen Landkreisgemeinde wies deutliche Gleichgewichtsstörungen, stark gerötete Bindehäute und eine starke Mundtrockenheit auf. Nach einem anfänglichen Leugnen räumte er dann doch noch den vorausgegangenen Cannabiskonsum ein. Zudem sprach auch noch ein Drogenvortest positiv auf eine THC Einnahme an.
Nach der Verbringung zur Schweinfurter Polizeiwache wurde von einem Arzt eine Blutentnahme durchgeführt.
Danach folgte seine Entlassung.
Sollte sich bei der anschließenden Blutuntersuchung eine Überschreitung des gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwertes ergeben, drohen dem Autofahrer eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
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