Aus dem Polizeibericht – Schläger gesucht - Opfer erleidet komplizierten Kieferbruch

Schläger gesucht - Opfer erleidet komplizierten Kieferbruch

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung am frühen Samstagabend in der Rückertstraße hat das Opfer einen komplizierten Kieferbruch erlitten.
Der Täter ist flüchtig. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei jetzt nach eventuellen Zeugen, die Hinweise zu dem unbekannten Schläger geben können.
Das Ereignis spielte sich gegen 20.20 Uhr zwischen dem „Weltbio“ Kino-Center und der KiK-Filiale ab.
Zu diesem Zeitpunkt waren zwei 17-jährige Schweinfurter dort unterwegs. Weil sie jetzt rauchen wollten, aber kein Feuerzeug dabei hatten, fragte zunächst der Kumpel des späteren Opfers bei einem zufällig vorbeikommenden Passanten nach einem Feuerzeug nach. Der Mann verneinte dies. Diese Antwort reichte den Jugendlichen aber nicht und auch das Opfer fragte nochmals eindringlich den Passanten nach einem Feuerzeug. Dies brachte den Unbekannten anscheinend dann so in Rage, dass er zunächst meinte, dass die beiden Jugendlichen keinen Respekt hätten. Dann zog er seinen Mantel aus und schlug dem einen der beiden Jungs unvermittelt zweimal mit der Faust ins Gesicht. Danach zog der Schläger wieder seinen Mantel an und ging weiter, so als wäre nichts geschehen.
Nachdem das Opfer immer stärker werdende Schmerzen im Gesicht verspürte, suchte der Jugendliche am Sonntag zunächst ein Schweinfurter Krankenhaus auf. Von dort wurde er nach einer Untersuchung in die Kieferklinik nach Würzburg geschickt, da ein komplizierter Kieferbruch diagnostiziert worden ist.
Folgende Angaben zum Täter sind bisher bekannt:
Männlich, etwa Mitte 20 und rund 1, 90 Meter groß; mit schlanker, athletischer Figur; er sprach Hochdeutsch mit fränkischem Einschlag und war mit einem braunen Stoffmantel und einem weiß-bunten Strickpullover bekleidet;


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Eine nachträgliche Unfallfluchtanzeige erstattete das Unfallopfer am gestrigen Sonntag bei ihrer Heimatdienststelle in Bayreuth. Weil die Unfallörtlichkeit aber in Schweinfurt ist, bittet die Schweinfurter Polizei nun um einen Zeugenaufruf.
Am vergangenen Dienstag, 20. Januar, parkte ein roter Mini im Zeitraum von 11.30 bis 14.30 Uhr auf einem Parkplatz des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in der Geschwister-Scholl-Straße 4.
Im Zeitraum dieser drei Stunden stieß ein bis dato unbekannter Fahrzeuglenker mit seinem ebenso noch unbekannten Auto gegen den roten Mini. Dadurch verursachte der Flüchtige Kratzspuren im Lack der Fahrertür und des linken Außenspiegels.
Die nun fälligen Reparaturkosten werden auf 500 Euro geschätzt.
Sollte jemand den Unfall beobachtet haben, so möge er sich baldmöglichst an die Schweinfurter Polizei wenden.


Unfallflüchtige wird gefilmt - Strafverfahren eingeleitet

Nur noch eine Frage der Zeit ist es, bis eine Unfallflüchtige vom frühen Sonntagabend ermittelt wird. Ein Unbeteiligter nahm mit seinem Smartphone das Geschehene auf und stellte es später der Polizei zur Verfügung.
Gegen 19.30 Uhr hielt sich der spätere wichtige Zeuge auf deinem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Niederwerrner Straße 93 auf.
Dort konnte er beobachten, wie eine etwa 30-jährige Frau auf dem Parkplatz beim Einparkten mit ihrem VW Golf gegen einen bereits in einer Parkbucht stehenden Mitsubishi Outlander gestoßen ist. Daraufhin setzte die Unfallfahrerin mit ihrem Golf mit Bad Kissinger Zulassung wieder zurück und flüchtete gesetzeswidrig von der Unfallstelle. Geistesgegenwärtig nahm der Zeuge alles mit seinem Handy auf.
Nach der Unfallaufnahme wurde die zuständige Polizei in Bad Kissingen von dem Vorfall informiert und um Ermittlung der unfallflüchtigen Fahrerin gebeten.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht wurde eingeleitet.
Der Sachschaden am Mitsubishi beträgt mehrere hundert Euro.


Fahrradfahrerin unter dem Einfluss berauschender Mittel

Ein Ermittlungsverfahren „am Hals“ wegen Trunkenheit im Verkehr infolge anderer berauschender Mittel hat seit dem Sonntagabend eine 38-jährige Schweinfurter Fahrradfahrerin. Deshalb durfte sie nach der Kontrolle mit ihrem Drahtesel nicht mehr weiterfahren. Anschließend wurde eine Blutentnahme von einem Arzt vorgenommen.

Kurz nach 21 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Ignaz-Schön-Straße auf die Beschuldigte aufmerksam.
Sie befuhr dabei den Gehweg in der falschen Fahrtrichtung, war in erheblichen Schlangenlinien unterwegs und missachtete auch zweimal das „rot“ an einer Ampel. Bei der Anhaltung stürzte die Frau beinahe vom Fahrrad und konnte von dem Beamten so gerade noch vor einem Umfallen bewahrt werden.
Im Rahmen der Sachbearbeitung räumte die Beschuldigte ein, im Laufe des Tages Schmerzmittel, Heroin und Marihuana konsumiert zu haben.
Nach dem Abschluss aller erforderlicher Maßnahmen wurde die Beschuldigte nach Hause gefahren.



Aus dem Landkreis


Heftige Ruhestörung entpuppte sich als Siegesfeier
Niederwerrn

Was sich zunächst als heftiger Familienstreit mit einer möglichen Keilerei durch die Mitteilung eines Hausanwohners am frühen Sonntagmorgen dargestellt hat, löste sich nach dem Einsatz durch die Polizei in Wohlwollen wieder auf.
Fünf alkoholgeschwängerte Russland Deutsche hatten lediglich den überaus glücklichen Olympiasieg ihrer Eishockey Nationalmannschaft in der Nachspielzeit über die deutsche Equipe in Pyeong Chang/Südkorea gefeiert.
Gegen 7.30 Uhr teilte der Anwohner eines im Norden der Gemeinde gelegenen Mehrfamilienhauses über den Notruf mit, dass es in der Wohnung unter ihm derart laut zuging, dass er Angst um seine Familie hätte. Laut seinen Wahrnehmungen dürften sich dort mehrere Personen sogar „schlägern“.
Daraufhin „rüsteten“ sich zwei Streifenwagenbesatzungen der Schweinfurter Polizei sofort auf und begaben sich an den Mitteilungsort. Vor der Tür stehend konnten die Ordnungshüter ebenfalls den erheblichen Lärm nach draußen dringen hören. Auch für sie deutete akustisch alles auf eine handfeste Keilerei in der Wohnung an. Nach Klingeln und Klopfen wurde ihnen geöffnet und die Ordnungshüter drangen sofort in die Wohnung vor. Aber genauso verdutzt wie sie schauten ihnen jetzt fünf alkoholgeschwängerte Russland Deutsche entgegen. Nichts war von einer Schlägerei oder dergleichen festzustellen, sondern die fünf Fans ihrer russischen Nationalmannschaft feierten lediglich feucht fröhlich und auf ihre Art den glücklichen Olympiasieg.
Nach einer eindringlichen Belehrung hinsichtlich des „gesetzlich vorgeschriebenen deutschen Höchstdezibels für Siegesfeiern“ rückten die Beamten danach wieder ab.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Gochsheim

Große Augen machte ein Lkw Fahrer, als er am frühen Montagmorgen in der Lindestraße zu seinem abgestellten Lkw zurückgekommen ist. Der wies nämlich jetzt an der Front einen frischen Unfallschaden auf. Die Schadenshöhe wird auf bis zu 1000 Euro geschätzt.
Am Samstag um 12.30 Uhr hat der Lkw Fahrer seinen weißen Actros von Mercedes etwa auf Höhe der Hausnummer 14 unfallfrei abgestellt. Bei der Rückkehr am Montag um 2.30 Uhr stellte er dann den Unfallschaden fest.
An der Front war jetzt die Verkleidung in einer Höhe von etwa 150 Zentimeter eingerissen.
Auf Grund des Spurenbildes geht der polizeiliche Sachbearbeiter davon aus, dass für die Schadensverursachung höchstwahrscheinlich ein anderer Lkw Fahrer verantwortlich ist. Anscheinend ist er beim Rangieren mit seinem Lkw oder seinem Auflieger/Anhänger gegen die Front des Actros gestoßen.
Ob der Flüchtige den Anstoß überhaupt mitbekommen hat, steht nicht zweifelsfrei fest.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.