Aus dem Polizeibericht – Rumänischer Bettelbetrüger in Stadtgalerie geschnappt

Einbruch in ein Gartenhaus

In der Nacht zu Mittwoch hat ein Einbrecher ein Gartenhaus in der Kleingartenanlage
„Alte Warte“, An der Pfanne, heimgesucht.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand richtete er jedoch nur Sachschaden an.
Im Zeitraum von Dienstag, 16 Uhr, bis zur Feststellung am Mittwoch, 9 Uhr, war der unbekannte Straftäter am Werk.
Mit einem vorgefundenen Stein hat er zunächst eine Scheibe eingeworfen und konnte danach die Entriegelung des Fensters betätigen. Nach dem Einsteigen durchsuchte beziehungsweise durchwühlte er den gesamten Innenraum. Weil er aber anscheinend an nichts einen Gefallen fand, zog er sich auf demselben Weg wieder zurück, wie er den Tatort auch betreten hat.
Der Sachschaden wird auf 250 Euro geschätzt.


Rumänischer Bettelbetrüger festgestellt - Vorsicht bei Betteleien

Wegen Betrugs ermittelt die Schweinfurter Polizei gegen einen rumänischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen. Der Täter hat am gestrigen Vormittag in der Stadtgalerie gebettelt und sich dabei mit einem selbstgefertigten Bettelzettel ausgewiesen.
Er gab vor, eine Sammlung „zur Erbauung von Liegenschaften für Hörgeschädigte“ durchzuführen.
Gegen 11 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis auf den falschen Bettler.
Zivilbeamte machten sich daraufhin sofort auf den Weg und konnten den 27-Jährigen vor einem Geschäft antreffen und zur weiteren Überprüfung mit in das Büro des Sicherheitsdienstes nehmen.
Hier fand sich bei dem Betrüger eine Schreibkladde mit Bleistift und einem klassischen Betrügerzettel. Bei der Sammelliste handelte es sich um eine billige Kopie aus dem Internet, in die diverse Siegel und Embleme, teilweise sogar spiegelverkehrt, eingefügt worden sind. Zudem konnte festgestellt werden, dass auf der falschen Sammelliste bereits Manipulationen vorgenommen worden sind. Spender, die sich mit dem Bleistift eingetragen haben, wurden wieder herausradiert, um bei einer Kontrolle keine Spenden nachweisen zu müssen. Diese „Gewinne“ betrügerischer Sammler sind nämlich dem Einzug unterworfen.
Bei seiner Durchsuchung fand sich ein kleinerer zweistelliger Geldbetrag. Da der dringende Verdacht bestand, dass es sich hier um Bettelgeld handelt, wurde es sichergestellt. Genauso erging es auch seiner Schreibkladde und dem falschen Bettelzettel.
Der Beschuldigte räumte den Betrug zwar ein, wollte sich aber nicht weiter zur Sache äußern. Nach der Beendigung der erforderlichen Maßnahmen wurde der Täter wieder entlassen.

Aus gegebenen Anlass warnt die Polizei vor solchen Phänomenen, weil gerade zur Vorweihnachtszeit wieder vermehrt Bettler in den Innenstädten unterwegs sein werden. Dass sich darunter auch schwarze Schafe befinden, ist keine neue Erkenntnis.
Sollten sie also einmal Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer „Sammlung“ haben, scheuen sie sich nicht und benachrichtigen sie ihre Polizei!
So kann die Spreu vom Weizen getrennt werden.


Räuberischer Ladendiebstahl - zwei rumänische Staatsangehörige festgenommen - einmal Untersuchungshaft

Wegen räuberischen Ladendiebstahls ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem Mittwochmittag gegen zwei rumänische Staatsangehörige ohne festen Wohnsitz in Deutschland.

Gegen 11.35 Uhr konnten die beiden Männer in einem Supermarkt in der Hauptbahnhofstraße von einem Angestellten dabei beobachtet werden, wie sie zunächst eine Flasche Likör aus dem Regal nahmen und sie genüsslich austranken. Danach verstauten sie zusammen weitere Waren im Wert von knapp 40 Euro in ihre Rucksäcke und bezahlten anschließend beim Verlassen jeweils nur Kleinstbeträge.
Bei der Anhaltung blieb der Jüngere, ein 25-Jähriger stehen. Sein älterer Kompagnon, ein 29-Jähriger, versuchte jedoch sein Heil in der Flucht. Gegen die Festhaltung des Ladenpersonals setzte er sich vehement zur Wehr, konnte aber durch mehrere hinzueilende Angestellte an diversen Fluchtversuchen gehindert werden. Erst nach dem Eintreffen der Polizei beruhigte er sich, nachdem ihm Handschellen angelegt worden sind.
Beide Beschuldigte wurden anschließend zur Polizeiwache transportiert.
Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft ist der ältere Haupttäter am heutigen Donnerstag bei einem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an und der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen. Sein Mittäter wurde nach dem Einbezahlen einer Sicherheitsleistung im dreistelligen Eurobereich wieder entlassen.


Fahrraddiebstahl

Im Zeitraum von 8. bis zum 13. November ereignete sich bei der Sparkasse am Roßmarkt ein Fahrraddiebstahl. Von dem Drahtesel, einem Herrenfahrrad in den Farben Schwarz und Grau, vom Herstelle Cube Aim Pro 29, im angegebenen Zeitwert von 400 Euro, fehlt seither jede Spur.
Am frühen Mittwochmorgen des 8. November hat der Eigentümer sein Fahrrad dort an den Fahrradständern verschlossen abgestellt. Fünf Tage später, an diesem Montagabend, als es wieder benutzt werden sollte, war es wie vom Erdboden verschluckt.


Winterjacke gestohlen

Zum Diebstahl einer Winterjacke im Zeitwert von 60 Euro ist es am Mittwochnachmittag in einem Restaurant am Jägersbrunnen 6 gekommen. Von den beiden Tätern ist lediglich eine vage Beschreibung bekannt.
Gegen 18.45 Uhr konnte der Wirt durch eine Glasscheibe sehen, wie zwei Unbekannte die Tür zu seinem Restaurant öffneten. Zielgerichtet griffen sie sogleich nach einer Winterjacke, die im Eingangsbereich an einem Ständer hing. Sofort danach flüchteten sie mit der Beute.
Trotz einer sofortigen Verständigung der Polizei und einer Fahndung waren die beiden Unbekannten nicht mehr aufzufinden.
Täterbeschreibung:
Zwei männliche Personen, beide mit schlanker Figur und jeweils mit dunklen Winterjacken bekleidet.


Nach Haftbefehlsvollzug wird weiteres Diebesgut bei einem Algerier aufgefunden

Bei der Überprüfung eines 18-jährigen algerischen Asylbewerbers am frühen Mittwochabend wurde festgestellt, dass er vom Amtsgericht Schweinfurt wegen mehrerer Ladendiebstähle zur Festnahme ausgeschrieben war. Bei seiner anschließenden Durchsuchung wurde ein gestohlenes Handy aufgefunden.
Deshalb wird ein neuerliches Diebstahlsverfahren gegen ihn eingeleitet.

Um 19 Uhr waren Polizeibeamte wegen eines anderen Einsatzes in der Stadtgalerie unterwegs. Dabei fiel ihnen der Heranwachsende auf und sie unterzogen ihn routinemäßig einer Kontrolle. Beim Fahndungsabgleich seiner Personalien ist bekannt geworden, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht.
Daraufhin erfolgte seine vorläufige Festnahme, mit dem Ziel, ihn im Laufe des Donnerstags bei einem Haftrichter vorzuführen
Während der weiteren Sachbearbeitung erfolgte auch eine Durchsuchung der Person. Hier fand sich ein Samsung Handy, bei dessen Überprüfung im Fahndungssystem ein Treffer angezeigt wurde. Das rund „500 Euro teure Teil“ ist am 16. Juni 2017 nach einem Diebstahl zur Eigentumssicherung ausgeschrieben worden.
Der damalige Eigentümer hatte sein Fahrzeug am Tattag für wenige Minuten in der Niederwerrner Straße geparkt. Wegen eines erst danach festgestellten Defekts an der Schließanlage seines Autos, blieb es für diese Zeit jedoch unversperrt. Diesen Umstand nutzte der Beschuldigte und „klaute“ daraus das auf dem Beifahrersitz liegende Smartphone.
Nach dem Tatvorwurf gab der Algerier an, dass er das Handy nicht gestohlen haben will. Als mögliche Schutzbehauptung gab er an, dieses vor einem halben Jahr von einem ihm unbekannten armenischen Asylbewerber käuflich erworben zu haben. Nachweise dafür habe er jedoch nicht.
Das Handy wurde beschlagnahmt, mit dem Ziel, es dem Bestohlenen baldmöglichst wieder zurückgeben zu können.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Zwischen Montag und Mittwochmittag ist ein schwarzer Mercedes von einem noch unbekannten Autofahrer und dessen Fahrzeug beschädigt worden. Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.
Als mögliche Unfallorte gelten der Parkplatz des Edeka in der Konrad-Adenauer-Straße 30 oder vor der Nußbergstraße 41.
An einem der beiden möglichen Unfallorte ist der Gesuchte gegen das Heck des Mercedes gestoßen und hat es linksseitig beschädigt.


-Eine weitere Unfallfluchtanzeige ging von der Adresse Hermann-Barthel-Straße 64 ein. Am Mittwoch um 6.45 Uhr stellte an der dortigen Baustelle ein Firmenmitarbeiter sein Geschäftsauto, einen weißen Peugeot Transporter, ab.
Bei der Rückkehr um 9.30 Uhr wies das Fahrzeug einen frischen Unfallschaden auf.
Die Motorhaube ist jetzt eingedellt. Die Schadenshöhe wird auf bis zu 1000 Euro geschätzt.
Vom Verursacher und seinem Auto fehlt noch jede Spur.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-SW 8, Dittelbrunn - Schweinfurt

Am Mittwoch um 18 Uhr fuhr ein Busfahrer mit seinem Stadtwerkebus auf der Kreisstraße 8 von Dittelbrunn in Richtung Schweinfurt.
Etwa auf halber Strecke kam es zum Zusammenprall mit einem von rechts kommenden Reh. Das Tier wurde dadurch nach links in den Graben geschleudert. Einige Zeit später war es aber verschwunden. Zur Absuche wurde der Jagdpächter verständigt.
Ob beziehungsweise inwieweit am Bus ein Sachschaden entstanden ist, wird noch in einer Werkstatt überprüft.


-OV Rundelshausen Schleerieth

Kurz nach 3 Uhr fuhr am Donnerstag eine Ford-S-Max-Lenkerin auf der Ortsverbindungsstraße von Rundelshausen nach Schleerieth. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Reh. Das Wildtier flüchtete anschließend in das rechtsseitig angrenzende Waldstück.
Zur Absuche nach dem womöglich schwerverletzten Reh wurde der Jagdpächter benachrichtigt.
Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.


Nach einem Verkehrsunfall von der Unfallstelle geflüchtet
B 303, bei Weyer

Nach einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag bei Weyer ist die Verursacherin, eine 73-jährige Schweinfurterin, von der Unfallstelle geflüchtet. Erst durch ein längeres Nachfahren der Unfallgeschädigten konnte sie die Beschuldigte schlussendlich in Schonungen zum Anhalten bewegen.

Gegen 17.30 Uhr fuhr die spätere Beschuldigte an der Anschlussstelle Schonungen mit ihrem Ford Fiesta von der Autobahn A 70 ab. An der Einmündung zur bevorrechtigen Bundesstraße 303 missachtete sie die Vorfahrt und es kam zum seitlichen Zusammenstoß mit einer in Richtung Coburg fahrenden 71-Jährigen mit ihrer Mercedes-C-Klasse. Dadurch wurde der Mercedes in die angrenzende Leitplanke gedrückt. Ohne sich weiter um den Unfall zu kümmern, fuhr die Unfallverursacherin zunächst Richtung Coburg weiter, um danach weiter über die Bundesstraße 26 nach Schonungen zu fahren.
Der Unfallopfer, deren Auto nach dem Anstoß an die Leitplanke glücklicherweise noch fahrtauglich war, folgte der Unfallverursacherin. Durch ständiges Hupen und Lichthupe betätigen wollte sie die andere Unfallbeteiligte zum Anhalten bewegen. In der Straße „Schrotberg“ in Schonungen hielt die Flüchtige schlussendlich an.
Der Schaden an den beiden Fahrzeugen und der Leitplanke wird auf eine Höhe von mehreren Tausend Euro geschätzt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht ist gegen die 73-Jährige eingeleitet worden.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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