Aus dem Polizeibericht – Roastbeef-Deal geplatzt – Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei

SCHWEINFURT. Ein 60-Jähriger steht im dringenden Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg größere Mengen Roastbeef aus einem Großmarkt entwendet zu haben. Bei einem erneuten Diebstahl am vergangenen Mittwoch klickten bei dem Mann die Handschellen. Einen Tag später nahm die Polizei auch den mutmaßlichen Abnehmer vorläufig fest. Gegen den 48-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.

Am Mittwochnachmittag, kurz vor 16.30 Uhr, bezahlte der 60-jährige Landkreisbewohner an der Kasse des Großmarktes in der Sven-Wingquist-Straße einige Waren, darunter auch einen Karton Pommes. Wie sich allerdings herausstellte, hatte der Kunde in dem Karton zuvor hochwertiges Fleisch im Wert von knapp 250 Euro deponiert. Nach Eingang der Mitteilung bei der Polizei wurde der mutmaßliche Ladendieb vorläufig festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt werden, stellte sich schließlich heraus, dass der Tatverdächtige offenbar noch für mindestens 15 gleichgelagerte Diebstahlsfälle im selben Markt in Frage kommt. Entwendet wurden dabei insgesamt etwa 370 Kilogramm Rindfleisch im Gesamtwert von rund 5.500 Euro brutto.

Nachdem der Festgenommene angab, das gestohlene Fleisch stets weiterverkauft zu haben, stellte sich heraus, dass auch für den Folgetag ein Roastbeef-Geschäft geplant war. Offenbar waren die Deals in der Vergangenheit so abgelaufen, dass sich der 60-Jährige mit seinem Abnehmer an einer Schweinfurter Tankstelle traf und dort das entwendete Fleisch für 10 Euro pro Kilo weiterverkaufte.

Als mutmaßlicher Abnehmer kristallisierte sich schließlich ein 48-Jähriger heraus, der aus Schweinfurt stammt. Er wurde wegen des Verdachts der Hehlerei am Donnerstag vor seiner Arbeitsstätte in Schweinfurt vorläufig festgenommen. Nachdem die Beamten im Fahrzeug des Mannes eine Wanne mit Fleisch entdeckten, stellte sich heraus, dass er auch an seinem Arbeitsplatz größere Mengen Fleisch deponiert hatte. Gegenüber den Ordnungshütern räumte der mutmaßliche Hehler letztendlich ein, seit geraumer Zeit Roastbeef von dem 60-Jährigen günstig erworben und weiterverkauft zu haben.

Beide Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen den 60-Jährigen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls und gegen den mutmaßlichen Abnehmer des Fleisches wegen des Verdachts der Hehlerei dauern an.

Schulgebäude und Auto mit Eiern beworfen - Außenspiegel abgerissen

In der Nacht von Montag auf den Dienstag haben sich Vandalen in der Friedhofstraße herumgetrieben. Ziel ihrer Angriffe war ein geparktes Auto und die Auenschule.
Über die Höhe der entstandenen Schäden können noch keine genauen Angaben gemacht werden.
Zum einen rissen sie an einem auf Höhe der Hausnummer 33 geparkten Peugeot Wohnmobil den rechten Außenspiegel ab. Dem aber noch nicht genug, auf das Fahrerfenster warfen sie auch noch mehrere rohe Eier.
Während der Sachverhaltsaufnahme am Donnerstagvormittag erschien der Hausmeister der benachbarten Auenschule und meldete am dortigen Gebäude ebenfalls eine Beschädigung. Auch deren Eingangstüren sind durch diverse Eierwürfe erheblich beschmutzt worden.
Auf Grund desselben modus operandi wird von ein und derselben Tätergruppierung für beide Taten ausgegangen.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise auf die Vandalen vor.


Zwei Mal rumänische Ladendiebe erwischt

Aufmerksame Angestellte eines Supermarktes in der Hauptbahnhofstraße konnten am Donnerstagnachmittag zwei Ladendieben, jeweils rumänischer Herkunft, das Handwerk legen.
Gegen beide Beschuldigte werden jetzt entsprechende Anzeigen der Staatsanwaltschaft vorgelegt.
Der erste Fall ereignete sich gegen 15.30 Uhr.
Hier bezahlte der 26-jährige Beschuldigte zwar einen Kleineinkauf an der Kasse, jedoch die sieben Flaschen Wodka, 2 Paar Socken und einer Herrenunterhose, welches er alles in seiner Kleidung versteckt hatte, nicht.
Die Beute hat einen Diebeswert von über 300 Euro.

Der zweite Fall spielte sich rund 90 Minuten später ab. Hier wollte der 34-Jährige mit diversen Kosmetikartikeln und einer Salamiwurst den Supermarkt ohne Bezahlung verlassen. Auch hier hatte der Täter die Rechnung ohne das aufmerksame Personal gemacht und wurde der Polizei übergeben. Der Beutewert in diesem Fall lag bei über 70 Euro.

Beide Beschuldigte wurden anschließend bei der Polizei erkennungsdienstlich behandelt. Nach einer jeweils durch die Staatsanwaltschaft festgesetzten und anschließend einbezahlten Sicherheitsleistung wurden die Beschuldigten, mit Wohnadressen in Rumänien, wieder auf freien Fuß gesetzt.


Aggressive Kundin wehrt sich schlagkräftig gegen ihre Festhaltung

Mit einer aggressiven Kundin bekamen es gestern mehrere Personen, Angestellte eines Discounters und eine weitere Tatzeugin zu tun.
Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen die 42-jährige Rußland Deutsche.
Kurz vor 16 Uhr verließ die spätere Beschuldigte den Discounter An der Turngemeinde. Dabei ertönte laut und deutlich die Diebstahlsicherung. Daraufhin sprachen zwei Verkäuferinnen die Person an und wollten sie festhalten. Die 42-Jährige, die damit anscheinend überhaupt nicht einverstanden war, schlug jetzt mehrfach mit einer großen Plastikflasche auf die beiden anderen Damen ein, unter anderem auch heftig in deren Gesichter. Eine weitere Kundin, die den Verkäuferinnen zu Hilfe eilte, wurde von der Täterin zu Boden geschubst.
Schließlich gelang es allen mit vereinten Kräften, die Frau bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Auch gegenüber den Beamten verhielt sie sich total unkooperativ und wollte sich die ganze Zeit aus dem Büro entfernen. Deshalb musste sie gefesselt werden.
Bei einer Durchsuchung wurde jedoch kein Diebesgut aufgefunden.
Die beiden Verkäuferinnen stellten Strafantrag wegen Körperverletzung. Außerdem bekam die Beschuldigte ein Hausverbot von der Marktleitung ausgesprochen.


Handy verschwunden

Aus einem Hotel in der Hohen Brückengasse ist am Donnerstagnachmittag der Diebstahl eines Mobiltelefons zur Anzeige gebracht worden. Es hat noch einen Wert von 250 Euro.
Eine Angestellte hatte ihre Jacke in einem der Personalräume aufgehängt. Leichtsinnigerweise hat sie dort auch ihr weißes Samsung Galaxy S5 in eine der Taschen zurückgelassen.
Zwischen 17 und 17.30 Uhr hat sich jemand dann das Mobilteil verbotswidrig angeeignet.
Das Diebstahlsopfer konnte keinerlei Täterhinweise abgeben.


Mercedes verkratzt - zwei Tatorte möglich

Nicht genau sagen konnte ein Mercedes Besitzer, wo seine schwarze E-Klasse von einem Unbekannten mutwillig beschädigt worden ist.
Entweder hat der Rowdy am Schelmsrasen 54 seine schändliche Tat verübt oder aber, als das Auto bei der Norma am Bergl gestanden hat.
Der Tatzeitraum erstreckt sich auf die Stunden von Mittwoch, ab 18 Uhr, bis zur Feststellung am Donnerstag, gegen 14 Uhr.
Die Lackausbesserungsarbeiten bezüglich des durchgehenden Kratzers auf der Beifahrerseite werden ihm mindestens 1000 Euro kosten.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Nicht mehr genau eingrenzen kann der Nutzer eines Firmenwagens, eines roten Ford Focus, wann sich die Beschädigung an dem Fahrzeug ereignet hat. Er nannte den Zeitraum von Donnerstag, 27. Oktober, bis zur Feststellung an diesem Mittwochnachmittag.
Vermutlich fand die Unfallflucht im Parkhaus am Graben statt, als dort das Auto in dieser Zeitspanne öfters parkte.
Auf jeden Fall entstand ein erheblicher Schaden an dem Focus, denn die Beifahrerseite ist erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Augenscheinlich ist ein anderes Fahrzeug beinahe an der gesamten Seite entlanggeschrammt.
Die Reparaturkosten werden auf eine Höhe von rund 3000 taxiert.


-Die nächste Unfallflucht trug sich am Donnerstag zwischen 9 und 11.30 Uhr zu.
Hier parkte ein grüner Ford Mondeo an der Memelstraße 14. In diesem Zeitraum schrammte ein bisher unbekannter Fahrzeuglenker mit seinem Auto an der gesamten rechten Seite des Fords entlang.
Der Schaden könnte in diesem Fall bis zu 1000 Euro betragen.


Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift - zunächst ein Fluchtversuch

Rund 530 Euro Geldbuße, zwei Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots hat sich am frühen Freitagmorgen ein Autofahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen eingehandelt.
Bei seiner Kontrolle stellten die Beamten nämlich erhebliche Betäubungsmittelbeeinflussung fest.

Der Freitag war gerade erst eine halbe Stunde jung, als eine Streifenwagenbesatzung den Ford Focus Lenker zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Lindenstraße anhalten wollte. Zunächst versuchte der Fahrer noch zu flüchten, als er die Beamten jedoch nicht abhängen konnte, gab er auf und hielt an.
Bei dem 23-jährigen Fahrer waren anschließend deutlichste drogentypische Ausfallerscheinungen festzustellen. Auf deren Vorhalt räumte er den täglichen Konsum von Marihuana ein.
Danach verlief auch noch ein Drogenschnelltest deutlich positiv.
In seinem Handschuhfach fanden sich auch noch geringe Mengen Marihuana und Amfetamin, welche beschlagnahmt worden sind.
Sie gehen mit einer gesonderten Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft.
Nach einer Blutentnahme später in der Polizeiwache und dem vorübergehenden Einzug seines Autoschlüssels durfte der Proband dann zu Fuß seinen weiteren Weg fortsetzen.



Aus dem Landkreis


Schüsse vor der Diskothek
Sennfeld

Eine Strafanzeige nach dem Waffengesetz hat sich ein 20-jähriger Schweinfurter am späten Donnerstagabend eingehandelt. Der Heranwachsende hat mit einer erlaubnisfreien Schreckschusswaffe aus seinem Mercedes heraus in die Luft geschossen.
Kurz vor Mitternacht hielt sich die Besatzung einer Zivilstreife vor der neu eröffneten Diskothek in der Schweinfurter Straße auf und beobachte das dortige Treiben und den regen Besucherandrang.
Auf einmal nahmen die Beamten Schussgeräusche war.
Schnell konnten sie deren Herkunft lokalisieren und den Beschuldigten vorläufig festnehmen.
Der Schütze saß in seiner S-Klasse und hatte in seinem jugendlichen Leichtsinn mit der Waffe in die Luft geballert.
Sie und die dazugehörige Munition wurden daraufhin beschlagnahmt und gehen demnächst mit einer Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft.
Etwaige Gründe für sein dummes Handeln konnte der Schütze nicht vorbringen.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle - alle am Donnerstag

-BAB A70, Höhe Bergrheinfeld

Um 7.45 Uhr war eine Opel Astra Fahrerin auf der BAB A70 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Bergrheinfeld ein Wildunfall ereilte.
Ein Fuchs rannte hier über die Autobahn, wurde erfasst und getötet.
Der Schaden am Opel beträgt zirka 1500 Euro.


B 19, Werneck - Eßleben

Der zweite Wildunfall passierte auf der Bundesstraße 19 zwischen Werneck und Eßleben. Gegen 18 Uhr wechselte ein Reh von der rechten auf die linke Fahrbahnseite und es kam zu einem heftigen Zusammenprall mit einer Mercedes-C-Klasse.
Trotzdem konnte das Tier noch weiterspringen.
Der Sachschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.



-Forst in Richtung Waldsachsen

Gegen 19 Uhr fuhr ein VW Golf Lenker auf dem Triebweg in Forst in Richtung nach Waldsachsen. Bei der Abzweigung am ersten Windrad lief ihm ein kleines Reh gegen das Fahrzeug und sprang anschließend wieder davon.
Ob dadurch an dem Firmenwagen ein Sachschaden entstanden ist, lässt der Nutzer des Autos am Freitag in einer Werkstatt näher unter die Lupe nehmen.

In den Fällen der geflüchteten Tiere wurde der jeweilige Jagdpächter zu einer Absuche verständigt.


Unfallflucht wird beobachtet - Teilkennzeichen bekannt - Zeugenaufruf
Hausen

Beobachtet werden konnte eine Unfallflucht, welche sich am Donnerstag um 19.45 Uhr in Höhe der Hausener Hauptstraße 3 zugetragen hat.
Bekannt ist deshalb, dass das flüchtige Auto ein roter Kleinwagen, ähnlich dem eines Fiat Panda, mit dem Schweinfurter Teilkennzeichen SW - CU, sein muss.
Der Passant sah, wie der Fahrer oder die Fahrerin dieses gesuchten Autos beim Einparken vor dem Haus gegen einen schwarzen 3er BMW stieß. Nach weiteren Rangierversuch in der Parklücke zog es der Fahrzeugführer jedoch vor, sein Heil in der Flucht zu suchen.
Der am BMW angerichtete Schaden wird in Richtung 1000 Euro taxiert.
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