Aus dem Polizeibericht – Polen, Armenier und Ungarn auf Diebestour – Auch eine Deutsche wurde erwischt

Aus dem Stadtgebiet


Zwei Polen gehen gemeinsam auf Diebestour

Zwei polnische Staatsangehörige aus Bad Bocklet sind am Dienstagmittag bei einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt im Hafen erwischt worden. Weil der männliche Part ein sogenanntes Cuttermesser und eine Beißzange mitführte, tritt bei ihm jetzt eine Strafverschärfung ein, da der Tatvorwurf nun Diebstahl unter Mitführens von Waffen lautet.
Gegen 11.35 Uhr betraten der 29-Jährige und die 45-Jährige den Supermarkt. So nach und nach steckten sich die späteren Beschuldigten diverse Waren im Gesamtwert von über 180 Euro in mitgeführte Taschen und ihre Kleidung. Dabei hatten sie die Rechnung jedoch ohne den Detektiv gemacht. Der beobachtete sie nämlich die ganze Zeit über. Nachdem sie an der Kasse nur einen Kleineinkauf tätigten, wurden sie beim Verlassen des Marktes angehalten und mit ins Büro genommen. Bei der späteren Durchsuchung durch die Polizeibeamten kam das Diebesgut zum Vorschein, welches danach sofort wieder in das Eigentum des Marktes überging.
Nach Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen wurden die bereits polizeibekannten Beschuldigten wieder entlassen.
Die Diebstahlsanzeigen werden an die Staatsanwaltschaft gerichtet.


Zwei Ungarn gehen gemeinsam auf Diebestour

Zwei ungarische Staatsangehörige aus Wertheim beziehungsweise Donnersdorf sind am frühen Dienstagnachmittag in einem Supermarkt in der Hauptbahnhofstraße bei einem gemeinschaftlich begangenen Ladendiebstahl auf frischer Tat von einem Detektiv ertappt worden. Ihre Beute betrug knapp 160 Euro.
Kurz vor 13 Uhr wurde der Angestellte des Marktes auf das Pärchen im Alter von 32 und 17 Jahren aufmerksam. Im Rahmen ihres Aufenthaltes steckten die diebischen Elstern überwiegend Spirituosen und Textilien in ihre mitgeführten Taschen.
Nachdem sie an der Kasse nichts deklarierten, wurden sie nach dem Verlassen der Kassenzone angehalten.
Auch in diesem Fall wurde das Diebesgut wieder an den Markt zurückgegeben, die beiden Beschuldigten mittels Dolmetscher vernommen und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Auch diese beiden Personen hatten nicht zum ersten Mal Kontakt mit der Polizei.
Die entsprechenden Anzeigen werden jetzt an die Staatsanwaltschaft gesendet.


Deutsche stiehlt in Bekleidungsgeschäft

Eine 36-jährige Schweinfurterin ist am Dienstagnachmittag ebenfalls eines Ladendiebstahls überführt worden. Das Diebesgut hat einen Wert von 32 Euro.
Gegen 14 Uhr erschien die Beschuldigte in dem Bekleidungshaus am Georg-Wichtermann-Platz und nahm später mehrere Kleinartikel in eine Umkleidekabine mit. Hier steckte sie die Gegenstände anscheinend in ihren Rucksack, weil ein Bediensteter danach nur noch die leeren Verpackungen hier vorfand.
Sofort eilte er ihr nach und konnte sie beim Verlassen des Geschäftes noch abfangen. Einen Einkauf hatte die Diebin zuvor nicht getätigt.
Das Diebesgut wanderte später wieder in das Eigentum des Geschäftes über.
Nach einer Beschuldigtenvernehmung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung ist die Beschuldigte wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Sie wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.


Zwei armenische Ladendiebe nach Flucht festgenommen

Den beiden armenischen Asylbewerbern gelang nach einem Ladendiebstahl am Dienstagnachmittag zwar zunächst die Flucht, im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndung konnten sie jedoch festgenommen werden. Das Diebesgut, welches sie auf der Flucht weggeworfen hatten, konnte später im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wieder gefunden und zurückgegeben werden.
Kurz nach 15 Uhr erschienen die beiden 18- und 20-Jährigen in dem Supermarkt im Hafen.
Während ihres Aufenthaltes wurde der Detektiv auf sie aufmerksam, nachdem sie diverse Waren im Wert von 60 Euro in eine mitgeführte Papiertüte steckten.
Als sie den Kassenbereich passierten ohne etwas zu bezahlen, sprach die Kassiererin sie an. Daraufhin türmten die Diebe sofort aus dem Markt. Der Detektiv nahm die Verfolgung auf und konnte sie bis zum Sennfelder Bahnhof noch im Auge behalten. Dort wurden sie bereits von einer Streife „in Empfang genommen“, die zuvor bereits über die flüchtenden Diebe informiert und eine Funkfahndung nach ihnen abgesetzt wurde. Bei der Festnahme führten die Diebe die Beute nicht mehr mit.
Nach einer Beschuldigtenvernehmung im Beisein eines Dolmetschers und der erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Beschuldigten wieder in ihre Unterkunft entlassen. Die Diebstahlsanzeige wird jetzt an die Staatsanwaltschaft gerichtet.


Vandalen wüten in den „Kessler Fields“

An einem Gebäude der sogenannten „Kessler Fields“ in der Willi-Kaidel-Straße 8 haben über das letzte Wochenende Vandalen gewütet. Der dabei angerichtete Schaden wird auf mehrere hundert Euro beziffert.
Die entsprechende Anzeige wurde von einem Verantwortlichen der Stadtwerke Schweinfurt erstattet.
Demnach haben die Unbekannten am Bau 439 anscheinend zunächst versucht, die Eingangstür brachial einzutreten. Nachdem dies misslang, warfen die Täter insgesamt noch vier Fenster ein.


Während Reinigungsarbeiten bestohlen worden

Bei Umbau- und Reinigungsarbeiten in einer ehemaligen Pizzeria in der Friedrich-Ebert-Straße 28 ist eine 61-Jährige bestohlen worden. Das Opfer bemerkte den Diebstahl erst später und konnte demzufolge zum Täter oder der Täterin keinerlei Angaben machen.
Gegen 8.15 Uhr erschien das spätere Opfer am Dienstag in den Räumlichkeiten, die sich zurzeit im Umbau befinden, um Reinigungsarbeiten vorzunehmen.
Leichtsinnigerweise stellte sie ihre Handtasche unbeaufsichtigt im vorderen Bereich des Gebäudes ab, während sie für einen längeren Zeitraum in den hinteren Räumen tätig war.
Vermutlich ist in den folgenden 90 Minuten jemand durch die unverschlossene Eingangstür gelangt und hat sich widerrechtlich der Handtasche angeeignet.
In der braunen Tasche lag neben diverser persönlicher Sachen auch die schwarze Geldbörse mit Bargeld und den üblichen Plastikkarten, wie Führerschein, Personalausweis und zwei EC-Karten.
Das Opfer gab bei der Anzeigeerstattung den Wert des entwendeten Gutes mit 300 Euro an.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Vom Stadtteil Deutschhof, dem Parkplatz des dortigen CAP-Marktes, ist am Dienstag eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht worden.
In der Stunde von 10.30 bis 11.30 Uhr parkte dort ein Kunde seinen beigefarbenen Mercedes C 180 in eine Parkbucht ein.
Bei der Rückkehr zum Benz stellte der Nutzer sogleich einen frischen Unfallschaden fest. Die hintere Stoßstange wies an ihrem linken Ende jetzt diverse Eindellungen und Kratzer auf.
Augenscheinlich war ein anderer Verkehrsteilnehmer mit seinem Auto beim Ein- oder Ausparken daneben gegen den Mercedes gestoßen. Doch anstatt der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, ist der Verursacher anschließend unerkannt von der Unfallstelle geflüchtet.
Der Schaden am angefahrenen Auto beträgt zirka 750 Euro.


Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Rauschgift

Bei der Kontrolle eines Opel Vectra Lenkers am frühen Mittwochmorgen in der Niederwerrner Straße konnte eine Drogenbeeinflussung festgestellt werden.
Deshalb war die Fahrt am Kontrollort für den Betroffenen zu Ende, der Fahrzeugschlüssel wurde vorübergehend sichergestellt und später einer Bekannten überreicht. Der Fahrer musste in der Folge einer Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Sollte sich bei der Blutuntersuchung der Verdacht bestätigen, droht dem 33-Jährigen eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.
Die Uhr zeigte 1.10 Uhr als der Autofahrer aus Erlangen zu der allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten worden ist.
Nachdem drogentypische Ausfallerscheinungen erkannt worden sind, erfolgte deren Bestätigung auch noch nach einem Drogenschnelltest. Dieser reagierte positiv auf die Einnahme von THC -Tetrahydrocannabinol. Es zählt zu den psychoaktiven Cannabinoiden und ist der hauptsächlich rauschbewirkende Bestandteil der Hanfpflanze.
Der Opel wurde danach am Kontrollort abgestellt und der Betroffene vorläufig festgenommen. Nach der Verbringung zur Polizeiwache erfolgte eine Blutentnahme durch einen Arzt, danach wurde der Betroffene wieder entlassen.
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