Aus dem Polizeibericht – Opfer erkennt sein gestohlenes Fahrrad wieder und hält den Dieb fest

Opfer erkennt sein gestohlenes Fahrrad wieder und hält den Dieb fest

Kaum seinen Augen trauen wollte am Donnerstagnachmittag ein 36-jähriger Schweinfurter, als plötzlich ein Unbekannter mit seinem Fahrrad an ihm vorbeiradelte. Das Opfer handelte geistesgegenwärtig und griff sich den Dieb mitsamt seiner Beute. Anschließend benachrichtigte er die Polizei übergab den Festgehaltenen.
Wie der Bestohlene bei der späteren Protokollaufnahme angab, wurde ihm sein schwarz-gelber Drahtesel am Montag im Innenstadtbereich gestohlen. Wegen des nur noch geringen Wertes seines Fahrrades hat er keine Strafanzeige erstattet.
Als er nun gegen 18.45 Uhr in der Gunnar-Wester-Straße zu Fuß unterwegs war, erkannte er seinen verlustigen Drahtesel sofort wieder und „krallte“ sich sogleich den neuen Besitzer.
Bei dem handelte es sich nach Überprüfung um einen 32-jährigen algerischen Asylbewerber, der in einer Schweinfurter Unterkunft untergebracht ist.
Der Täter gab an, dass er das Rad von einem Bekannten, dessen Namen ihm gerade nicht mehr geläufig sei, für die heutige Radtour ausgeliehen hat.
Diesbezüglich werden noch weitere Ermittlungen getätigt und anschließend eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft vorgelegt.
Das Fahrrad wurde nach der Abklärung der Eigentumsverhältnisse seinem erfreuten und rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt.


Zwei mutwillig beschädigte Autos

Zwei mutwillig beschädigte Autos wurden bei der Polizei am Donnerstag zur Anzeige gebracht. Dabei ist ein Gesamtschaden von 750 Euro entstanden. Von den Tätern fehlt noch jegliche Spur.

Der eine Fall spielte sich vor der Einsteinstraße 11 ab.
Hier parkte von Mittwochnachmittag bis Donnerstag Früh ein silberner Opel Astra. Ein Rowdy schlug vermutlich mit seiner Faust von oben auf den rechten Außenspiegel, so dass er abbrach und auch noch eine Delle in die Beifahrertür schlug.
Der andere Fall ereignete sich auf den Privatparkplätzen an der Hermann-Barthel-Straße 17.
Auch hier wird die Tatzeit wieder in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag angenommen. In diesem Fall trat ein Unbekannter den linken Außenspiegel eines roten VW Golf ab.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Herumtollende Jugendliche sind ursächlich für einen Unfall am späten Donnerstabend. Nach ihnen sucht jetzt die Polizei.
Gegen 21.50 Uhr war ein Seat Ibiza Lenker auf der Friedrich-Ebert- in Richtung zur Niederwerrner Straße unterwegs. Auf Höhe der Kirche tollten drei bis vier Jugendliche auf der Gegenfahrbahn herum, indem sie sich gegenseitig schubsten. In dem Moment, als der Seat Fahrer ungefähr auf deren Höhe war, geriet einer der Jugendlichen auf seinen Fahrstreifen. Beim starken Abbremsen mit einem Ausweichmanöver, um den Jugendlichen nicht zu gefährden, knallte der rechte Vorderreifen des Autos gegen den Randstein.
Inwieweit ein Schaden am Auto entstanden ist, lässt der Autofahrer am Folgetag in einer Werkstatt noch untersuchen.
Die Jugendlichen rannten sofort davon, als sie erkannten, dass der Autofahrer gegen den Randstein gestoßen ist.
Es ist lediglich die Beschreibung eines Flüchtigen bekannt:
Zirka 17 Jahre alt und rund 180 Zentimeter groß; er trug eine schwarze Jacke, eine dunkle Jogginghose und ebenfalls dunkle Schuhe.


-Auf Höhe der Max-Kaiser-Straße 5 hat sich ebenfalls eine Unfallflucht ereignet.
Hier parkte zwischen Mittwoch- und Donnerstagmittag ein grüner Opel Corsa. Ein bis dato unbekannter Fahrzeuglenker stieß beim Vorbeifahren am Opel gegen dessen linken Außenspiegel, so dass dieser abknickte und das Spiegelglas splitterte.
Der Schaden wird auf 250 Euro geschätzt.
Beim gesuchten und unfallflüchtigen Fahrzeug könnte jetzt der rechte Außenspiegel ebenfalls defekt/demoliert oder kaputt sein.


-Von Mittwochnachmittag bis zum Donnerstagvormittag parkte ein weißer Volvo V 40 auf dem Parkplatz des Kauflands in der Hauptbahnhofstraße.
Während beim Abstellen des Autos noch alles in Ordnung war, wurde bei der Abholung festgestellt, dass der rechte Außenspiegel nun beschädigt ist.
Die Reparaturkosten werden auf 300 Euro geschätzt.
Über den Verursacher und sein Fahrzeug liegen noch keinerlei Erkenntnisse vor.


-Von der Hans-Holbein-Straße 7 ist auch eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht worden.
Diese trug sich am Donnerstag in der viertel Stunde zwischen 8 und 8.15 Uhr zu.
Ein Autofahrer parkte seinen grauen Audi A 6 am rechten Straßenrand vor dem Anwesen.
Als er kurz darauf wieder zum Auto kam, war der linke Außenspiegel nach hinten weggeklappt und defekt.
Die Kosten für die nun fällige Reparatur werden auf 350 Euro geschätzt.
Beim noch unbekannten und flüchtigen Fahrzeug könnte jetzt dessen rechter Außenspiegel ebenfalls Beschädigungen aufweisen.



Aus dem Landkreis


Pkw Reifen aufgeschlitzt
Dittelbrunn

Die vorsätzliche Sachbeschädigung an ihren Kia Sportage meldete die Besitzerin am Donnerstag bei der Polizei. Dabei ist ein Schaden von 100 Euro entstanden.
Im Zeitraum von Mittwochnachmittag bis zum Donnerstag, 7.15 Uhr, parkte das Fahrzeug vorwärts in der Hofeinfahrt Am Süßberg 19.
Als die Frau mit dem Auto am Morgen bereits an- und weggefahren ist, bemerkte sie plötzlich eine Warnleuchte auf ihrem Display. Als sie daraufhin sofort anhielt und nachschaute, erkannte sie den platt gestochenen rechten Hinterreifen. Ein Schlitz im Profil mit einer Länge von drei Zentimetern war zu erkennen.
Bereits im Juni war das Auto der Familie beschädigt worden, wobei damals der Wohn- beziehungsweise Tatort noch in Sennfeld war.
Deshalb wird jetzt von der aufnehmenden Polizeibeamtin von einer ganz gezielten und nicht zufälligen Straftat ausgegangen.

Wer Hinweise zum Täter abgeben kann oder ihn gar bei einer der beiden Tatausführungen beobachtet hat wird gebeten, bei der Schweinfurter Polizei anzurufen.


Straftäter überführt - mehrere Einbrüche geklärt
Landkreis und Stadtbereich Schweinfurt

Einen schönen Fahndungserfolg kann die Schweinfurter Polizei vermelden.
Anhand diverser an verschiedenen Tatorten vorgefundener Spuren konnten sie einem 33-jährigen Landkreisbewohner nunmehr vier Einbrüche aus der jüngeren Vergangenheit gerichtsverwertbar nachweisen. Dabei hat der Beschuldigte eine Firma im Landkreis gleich zweimal aufgesucht.
Des Weiteren laufen gegen den amtsbekannten Mann auch noch Ermittlungen hinsichtlich Verstößen gegen das Gewaltschutzgesetz. Er soll seine um vier Jahre ältere Lebensgefährtin mehrfach erheblich bedroht, brutal geschlagen und auch gewürgt haben.
Die kleine Serie die dem Beschuldigten bisher zur Last gelegter Einbrüche begann im Februar dieses Jahres in Röthlein. Hier hat er im Zeitraum von Ende Februar bis Anfang März gleich zweimal in einer Spedition „vorgesprochen“. Während er einmal auf unbekannte Weise in den Betrieb gelangte und sich mit einer Geldkassette aus einem Büro von dannen machte, hat er sich beim zweiten Mal durch Einschlagen einer Fensterscheibe Zutritt in die Räumlichkeiten der Firma verschafft. Auch dieses Mal nahm er wieder eine Geldkassette mit und brach auch noch einen Getränkeautomaten auf.
Wie dabei später in Erfahrung gebracht werden konnte, war der Täter in der Firma schon einmal kurzzeitig beschäftigt gewesen.
In beiden Fällen richtete er einen Gesamtschaden von rund 750 Euro an, dem gegenüber steht ein Beuteschaden von nicht einmal 400 Euro.
Der nächste Einbruch der zu den Akten gelegt und ihm vorgeworfen werden kann, verübte er in der Nacht vom 4. auf den 5. Juni.
Hier brach er in ein Cafe an der Gutermann-Promenade ein. Dazu öffnete er mit einem Geißfuß gewaltsam eine Fluchttür auf der Gebäuderückseite und gelangte so in die Räumlichkeiten des Restaurants.
Seine Versuche, einen hier vorgefundenen Tresor aufzubekommen, scheiterten jedoch kläglich.
Bei diesem Einbruch richtete er einen Sachschaden von rund 2500 Euro. Lediglich 26 Euro, die er in einem Briefkuvert vorfand, konnte er danach sein Eigen nennen.

Und der zunächst letzte Einbruch, der ihm zugerechnet werden kann, ereignete sich am Abend des 19. August. Hier brach er in ein Gebäudekomplex in der Athenstraße ein. Bei einer im Erdgeschoß ansässigen Tierarztpraxis schlug er ein Fenster auf der Rückseite ein und bekam so Zutritt in die Praxisräume. An einer weiteren verschlossenen Tür im Innenraum versuchte er auch noch sein Glück, konnte sie aber nicht überwinden. Als Beute konnte er hier lediglich ein klein wenig Münzgeld mitgehen lassen. Dem gegenüber steht aber ein Sachschaden von über 5000 Euro.

Die Auswertung der an den vier Tatorten aufgefundenen Spuren führte schließlich vor kurzem zu dem Beschuldigten. Er wurde deshalb am gestrigen Donnerstagmorgen an seiner Arbeitsstelle mit den Vorwürfen konfrontiert und danach auf Grund des ausgestellten Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Schweinfurt festgenommen.
Bei der anschließenden Vorführung beim zuständigen Haftrichter wurde der Haftbefehl zur Untersuchungshaft aufrechterhalten. Im Anschluss folgte die Einlieferung des Einbrechers und Schlägers in eine Justizvollzugsanstalt.


Verkehrsgeschehen:


Schnur über Fahrbahn gespannt - glücklicherweise kein Schaden eingetreten
Niederwerrn

Wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem Donnerstagabend gegen Unbekannt.
Im Bereich der Hausnummer 56 bis 58 haben ein oder mehrere Unbekannte eine Schnur über die Fahrbahn gespannt und die beiden Enden fest an Schildern verknotet. Nicht auszudenken, wenn genau zu diesem Zeitpunkt ein Zweiradfahrer unterwegs gewesen wäre. So erwischte es in diesem Fall lediglich eine Autofahrerin, die außer einem gehörigen Schrecken ansonsten schadlos davonkam.
Gegen 20.50 Uhr befuhr eine 18-jährige Opel Karl Lenkerin die Tatörtlichkeit, als sie die im letzten Moment über die Fahrbahn gespannte Spur wahrnahm. Diese spannte sich sodann über die Windschutzscheibe ihres Autos und riss nach einigen 10 Metern Fahrt plötzlich mit einem lauten Knall.
Auf Grund der Anbringung der Schnur geht die Polizei jetzt davon aus, dass der oder die Unbekannten vorsätzlich einen Unglücksfall herbeizuführen versuchten.
Wenige Minuten nachdem die Opel Karl Fahrerin die Schnur kappte, passierte eine Kleinkraftfahrerin die Tatörtlichkeit.

Wer Hinweise zu dem oder den Tätern abgeben kann, wende sich bitte schnellstmöglichst an die Schweinfurter Polizei.


Wildunfälle

-St. 2266, Marktsteinach - Schonungen

Gegen 21.45 Uhr war am Donnerstag ein Peugeot 5008 Führer auf der Staatsstraße 2266 unterwegs. Bei der Fahrt von Marktsteinach in Richtung Schonungen kreuzte kurz vor dem Ortsschild Schonungen ein Reh die Fahrbahn. Bei dem anschließenden Zusammenstoß wurde das Tier so schwer verletzt, dass es später verendete.
Der Schaden am Auto wird auf 3000 Euro geschätzt.


-B 286, Unterspiesheim - Schwebheim

Ebenfalls am Donnerstag, bereits gegen 17.30 Uhr, ereignete sich ein weiterer Wildunfall, dieses Mal auf der Bundesstraße 286.
Ein Toyota Auris Fahrer war zwischen Unterspiesheim und Schwebheim unterwegs, als bei der Durchfahrt des zwischen den beiden Ortschaften gelegenen größeren Waldstücks plötzlich ein Reh vor ihm über die Straße springen wollte. Es folgte ein heftiger Zusammenstoß, der für das Tier tödlich endete.
Auf rund 2500 Euro werden die nun fälligen Reparaturkosten taxiert.


-SW 58, Fuchsstadt - Ellertshausen

Ebenfalls getötet wurde ein Reh bei einem weiteren Wildunfall auf der Kreisstraße 58 am frühen Donnerstagmorgen. Gegen 6.40 Uhr war ein VW Crafter Lenker kurz nach Fuchsstadt in Richtung Ellertshausen mit dem Tier zusammengestoßen.
Das Tier war danach sofort tot.
Der Blechschaden beträgt zirka 2000 Euro.


-SW 28, Schwebheim - Grettstadt

Am Mittwoch um 19.30 Uhr fuhr ein WV Golf Lenker auf der Kreisstraße 28 von Schwebheim nach Grettstadt.
Rund einen Kilometer nach Schwebheim rannte ein Fuchs über die Fahrbahn, schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig und wurde vom Fahrzeug überrollt und getötet.
Der Blechschaden beträgt zirka 1000 Euro.

In allen geschilderten Fällen wurden die jeweils zuständigen Jagdpächter zur Abholung der ums Leben gekommenen Wildtiere benachrichtigt.


Verkehrsunfall im Gegenverkehr - Lkw Fahrer als Zeuge gesucht
B 19, Opferbaum - Eßleben

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 19 zwischen Opferbaum und Eßleben zu einem leichten Streifzusammenstoß im Gegenverkehr. Zur genauen Klärung wird jetzt noch ein Lkw Fahrer als Zeuge gesucht.
Gegen 15.10 Uhr fuhr ein 75-Jähriger mit seinem VW Touran von Opferbaum kommend in Fahrtrichtung Eßleben. Kurz vor Eßleben zog er nach links, um einen vorausfahrenden Lkw zu überholen. Als ihm nun eine 51-jährige Ford Galaxy Lenkerin entgegenkam, konnte er nach dem Überholen so gerade noch vor dem Lkw wieder nach rechts einscheren. Dabei kam es aber noch zu einem sogenannten Spiegelklatscher der jeweiligen Außenspiegel beider Fahrzeuge.
Der dabei entstandene Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt.
Zur weiteren Abklärung der Unfallursächlichkeit wäre der überholte Lkw Fahrer jetzt ebenfalls noch von Bedeutung.
Er sollte sich umgehend mit der Schweinfurter Polizei in Verbindung setzen.


Zu schnell unterwegs
Hergolshausen

Die scharfe Rechtskurve am Ortseingang von Hergolshausen befuhr ein 20-jähriger VW Golf Lenker am Donnerstagvormittag zu schnell, insbesondere da die Straße witterungsbedingt auch noch nass war, so dass es zu einem Unfall mit dem Gegenverkehr kam.
Der entstandene Blechschaden wird auf 5500 Euro geschätzt.
Gegen 9.30 Uhr war der Heranwachsende auf der Oberen Straße ortseinwärts unterwegs. Ausgangs der Rechtskurve kam er über die Fahrbahnmitte und stieß daher mit einem entgegenkommenden 55-Jährigen in dessen Smart zusammen.
Durch den Unfall waren beide Autos fahruntüchtig geworden und mussten jeweils abgeschleppt werden.
Der Unfallverursacher erhält nun eine Bußgeldanzeige.


Unfallflucht - mit der Bitte um Zeugenaufruf
-Geldersheim

Im Zeitfenster zwischen 8.15 und 8.45 Uhr hat sich am Donnerstag in Geldersheim, an zwei möglichen Abstellörtlichkeiten eines Autos, eine Unfallflucht ereignet.
Vom Verursacher ist noch nichts bekannt, zum gesuchten Fahrzeug kann jedoch angegeben werden, dass es sich eventuell um ein landwirtschaftliches Fahrzeug beziehungsweise dessen Anhänger handeln könnte.
In angegebenen Zeitraum parkte eine 51-Jährige ihren silbernen Toyota Yaris einmal in der Schweinfurter Straße auf Höhe einer Metzgerei und danach noch kurz in der Würzburger Straße bei der Hausnummer 19.
Gleich darauf zu Hause angekommen, stellte die Fahrerin einen frischen Unfallschaden am Auto fest.
An einer der beiden möglichen Unfallörtlichkeiten stieß der beschriebene Unfallflüchtige gegen den hinteren rechten Kotflügel des Yaris und dellte ihn ein. Des Weiteren verursachte er auch noch diverse Lackkratzer am Auto.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 750 Euro.


Street Wars - Krieg im Straßenverkehr - zwei Autofahrer geraten aneinander - es sollen dabei auch die Fäuste geflogen sein
SW 31, bei Geldersheim

Am Mittwochmittag gerieten auf der Kreisstraße 31 bei Geldersheim die Lenker zweier Fahrzeuge aneinander, zunächst verbal dann auch noch schlagkräftig.
Jetzt ermittelt ein Polizeibeamter wegen Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung und Körperverletzung.
Derzeit liegen nur die total konträren Aussagen der beiden Beschuldigten vor.

Deshalb sucht der aufnehmende Beamte auch noch nach einem unbeteiligten Autofahrer, welcher einen möglichen Verkehrsverstoß mitbekommen haben müsste. Der soll dann der Auslöser zu der nachfolgenden Konfrontation der beiden Kontrahenten gewesen sein.

Gesichert ist zurzeit nur, dass gegen 12.30 Uhr der 46-jährige Fahrer eines orangefarbenen Mercedes Artego, beladen mit Toilettenhäuschen, auf der Kreisstraße von Geldersheim in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs war. Bei dieser Fahrt wurde er nun von einem um ein Jahr älteren Fahrer eines schwarzen Volvo V 70 überholt.
Und ab diesem Zeitpunkt gehen die Schilderungen der beiden Kontrahenten weit auseinander. Während der Volvo Fahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen von einem ganz normalen Überholvorgang spricht, führte der Mercedes Fahrer aus dem Landkreis Haßberge aus, dass genau in dem Moment ein Fahrzeug ihnen entgegenkommt.
Nur weil der Mercedes Fahrer und der Fahrer des Autos im Gegenverkehr abbremsten, sei es nicht zu einem Unfall gekommen. Deshalb wäre dieser entgegenkommende Autofahrer jetzt für die weitere Sachbearbeitung eminent wichtig.
Nach dem Überholvorgang gab der Mercedes Fahrer dem Volvo Lenker mehrfach die Lichthupe hinterher, um seinem Missfallen über das gefährliche Überholmanöver Ausdruck zu geben. Das wiederum wieder den Volvo Lenker dazu veranlasst haben, den Mercedes Fahrer auszubremsen.
Nachdem beide Fahrzeuglenker zum Stillstand gekommen waren, stiegen sie aus und ein deftiges Wortgefecht folgte. Dabei soll es auch zu Beleidigungen gekommen sein. Zu guter Letzt soll der Volvo Lenker die Faust geballt und mit dem Autoschlüssel in der Hand den Mercedes Fahrer mehrfach in den Bauch geschlagen haben.
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