Aus dem Polizeibericht – Nachbarn riefen Polizei – Schreie ließen Vermutung zu "Frau wird gerade totgeschlagen"

16-Jähriger mit Marihuana

Bei der Kontrolle eines 16-Jährigen aus einer entfernteren Landkreisgemeinde fanden die Beamten am Donnerstagnachmittag eine geringe Menge Marihuana. Deshalb wird jetzt gemäß dem Betäubungsmittelgesetz gegen ihn ermittelt.

Gegen 17 Uhr waren die Ordnungshüter auf der Gutermann-Promenade unterwegs, als ihnen der Jugendliche über den Weg lief.
Nachdem augenscheinlich Merkmale vorhanden waren, dass er unter Betäubungsmitteleinfluss steht, wurde er dahingehend überprüft. In diesem Zug händigte er dann freiwillig eine geringe Menge Marihuana aus, welches sichergestellt worden ist.
Nach der Verbringung zur Dienststelle und den erforderlichen Maßnahmen wurde auch seine Mutter verständigt. Danach erfolgte seine Entlassung wieder.
Nach dem Abschluss der Ermittlungen erhält auch das zuständige Jugendamt einen Abdruck der Anzeige.


Ladendieb geht stiften

Nicht lange gefackelt hat ein Ladendieb am Donnerstagnachmittag und hat sich mit seiner Beute davon gemacht. Jetzt fahndet die Polizei nach ihm.
Gegen 16.40 Uhr wurde ein Angestellter eines Bekleidungshauses am Georg-Wichtermann-Platz auf den Kunden aufmerksam.
Der war mit einem Pullover im Wert von 20 Euro in einer Kabine verschwunden. Nach dem Verlassen kam er auf einmal ohne das Kleidungsstück wieder heraus.
Als der Dieb bemerkte, dass ihm jemand hinterherging, rannte er plötzlich los und verschwand aus dem Geschäft. Am Roßmarkt verlor sich seine Spur.
Täterbeschreibung:
Zirka 18 Jahre alt, rund 180 Zentimeter groß und schlank; er trug eine lange dunkelblaue Jacke mit einem hellen Pelzbesatz; dem Äußeren nach war er ein Südländer.


Unbekannter stiehlt vergessene Handtasche

Männlich, zirka 45 Jahre alt und kräftig, rund 180 - 185 Zentimeter groß, mit lichtem Haar am Hinterkopf, so wird der Dieb einer Handtasche vom frühen Donnerstagabend beschrieben. Außerdem soll der Mann noch „in Begleitung“ eines rund 30 Zentimeter „hohen“ Hundes gewesen sein.

Gegen 19 Uhr belud eine Frau ihr Fahrzeug auf Höhe der Max-Planck-Straße 4. Dazu stellte sie ihre Handtasche auf dem Gehweg daneben ab.
Beim Losfahren kurz darauf vergaß sie die Tasche.
Eine Zeugin beobachtet wenig später beim Hinausblicken aus dem Fenster rein zufällig, wie der oben beschriebene Dieb sich der vergessenen Tasche bemächtigte und schnell Richtung Geldersheimer Straße weglief.
Sofort ging sie ihm nach und konnte kurz darauf die Handtasche in der Nähe eines Bolzplatzes wieder auffinden. Vom Dieb war weit und breit nichts mehr zu sehen.

Bei der späteren Begutachtung durch das Opfer wurde festgestellt, dass der Unbekannte daraus das Bargeld aus dem Portmonee, ein Samsung Smartphone und ein Samsung Tablet herausgenommen hat.
Der Diebstahlsschaden wird mit 1000 Euro angegeben.


Heftiger Familienstreit endet für einen der Beteiligten in der Arrestzelle - Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet

„Dein Freund und Helfer“ wollte zur Hilfe kommen und erntete zum Dank dafür am Donnerstagabend Widerstandshandlungen, Bedrohungen und Beleidigungen.
Jetzt laufen gegen die beiden Streithähne, ein Paar im Alter von jeweils 33 Jahren, die eingangs beschriebenen Ermittlungsverfahren.

Gegen 20.15 Uhr ging die aufgeregte Mitteilung eines Anwohners eines Mehrfamilienhauses in der Gerhard-Hauptmann-Straße ein, wonach es in einer benachbarten Wohnung schon längere Zeit sehr laut her geht. Dem Anschein nach würde dort eine Frau totgeschlagen.
Nach dem Meldungseingang machten sich sofort zwei Streifenwagenbesatzungen an die genannte Örtlichkeit auf. Weil die eintreffenden Beamten ebenfalls laute Schreie aus der Wohnung wahrnahmen, wurde laut geklopft und sich als Polizei zu erkennen gegeben. Aber anstatt einer Türöffnung hörten die Einsatzkräfte nun, wie die Tür von innen verriegelt worden ist.
Nun fackelten die Beamten nicht lange und traten die Tür ein. Sofort stellte sich ihnen ein Mann mit erhobenen Fäusten und in drohender Angriffshaltung entgegen. Es dauerte keine 30 Sekunden, dann lag der Beschuldigte gut verschnürt und gesichert am Boden.
Aber anstatt „einer Dankbarkeit“ streckte die mit anwesende Frau den Beamten noch den sogenannten „Stinkefinger“ entgegen. Sie verweigerte jegliche Kooperation und meinte nur, dass sie ansonsten von ihrem Lebensgefährten umgebracht werde.
Die Wohnung war total verwüstet.
Beide Personen standen augenscheinlich deutlichst unter dem Einfluss von Rauschgift und Alkohol. Jegliche Tests wurden aber verweigert.
Bei der Verbringung zur Dienststelle zur Ausnüchterung beleidigte der Beschuldigte die Beamten mehrfach und meinte auch noch mehrmals „Heil Hitler“ von sich geben zu müssen.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflüchtiger verursacht Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten und rund 20 000 Euro Sachschaden - schwarzer VW Polo mit SW-Kennzeichen gesucht

Zu einer Unfallflucht, die sich am Donnerstagabend in der Mainberger Straße abgespielt hat, sucht die Polizei jetzt nach dem Lenker/Lenkerin eines vermutlich schwarzen VW Polo mit SW-Kennzeichen. Er/Sie wird verantwortlich gemacht für einen Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten und einen Gesamtschaden von mindestens 20 000 Euro.

Kurz nach 21 Uhr fuhr ein 57-Jähriger mit seinem 3er BMW auf der Mainberger Straße stadtauswärts. Ungefähr auf Höhe der Hausnummer 34 kam ihm nun der gesuchte Autofahrer/Autofahrerin entgegen und machte plötzlich einen Schlenker auf seine Fahrbahnseite. Um einen Zusammenstoß mit diesem Auto zu entgehen, zog der 57-Jährige sein Fahrzeug nach rechts und prallte dort ziemlich heftig auf einen geparkten weiteren 3er BMW. Durch die Wucht des Anpralls wurde dieses Fahrzeug noch auf einen weiteren davor abgestellten 6er BMW geschoben.
Bei dem Anprall zog sich der 57-Jährige Verletzungen am rechten Handgelenk zu.
Der Polo Fahrer/Fahrerin hielt nicht an, sondern flüchtete von der Unfallstelle.

Sachdienliche Hinweise auf den verantwortlichen Fahrzeuglenker oder sein Auto nimmt die Polizei entgegen.


Weitere Unfallflucht

Vor der Albertistraße 23 ereignete sich am Donnerstag eine weitere Unfallflucht.
Von 10.30 Uhr bis kurz vor Mitternacht parkte hier am Anwesen ein grauer Toyota RAV 4.
Als der Eigentümer damit wegfahren wollte, stellte er fest, dass sein linker Außenspiegel erheblich beschädigt war.
Anscheinend war ein anderer Autofahrer beim Vorbeifahren mit seinem rechten Außenspiegel am linken Außenspiegel des Toyota hängengeblieben.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, hat sich der Verursacher/Verursacherin anschließend von der Unfallstelle entfernt.
Die Schadenshöhe wird mit 500 Euro angegeben.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall
St. 2280, zwischen Üchtelhausen und Thomashof

Am Donnerstag um 5.40 Uhr war ein Opel Astra Führer auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. An dem Waldstück zwischen Üchtelhausen und Thomashof kam es zu einem Zusammenstoß mit einem über die Straße springenden Dachs. Den überlebte das Wildtier leider nicht.
Der Sachschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.
Der Jagdpächter ist zur Abholung des Kadavers verständigt worden.


Spiegelberührung im Gegenverkehr - anderer Beteiligter wird gesucht
Schraudenbach

Am Mittwochabend ereignete sich in der Gambachstraße ein sogenannter Spiegelklatscher. Dabei stießen zwei Fahrzeuge, die sich im Gegenverkehr begegneten, jeweils mit ihren Fahreraußenspiegeln zusammen. Während eine Autofahrerin bekannt ist, ist vom anderen Fahrzeugführer/Fahrzeugführerin noch nichts bekannt.
Gegen 21 Uhr fuhr eine 19-Jährige mit ihrem schwarzen 1er BMW in Richtung Schwebenried. Im Gegenverkehr fuhr ein anderes Fahrzeug an am Straßenrand geparkten Autos vorbei, so dass der Fahrer/Fahrerin leicht auf die Fahrspur der BMW Führerin kam. Dabei berührten sich die beiden Außenspiegel der Autos.
Während die 19-Jährige anhielt, fuhr das andere Auto davon.
Am Spiegel des BMW konnte augenscheinlich kein Schaden festgestellt werden. Über eine eventuelle Beschädigung am anderen Fahrzeug ist bis dato noch nichts bekannt.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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