Aus dem Polizeibericht – Nach Streitigkeiten leistet Person erheblichen Widerstand - in Haftzelle ausgenüchtert

An drei geparkten Fahrzeugen jeweils den rechten Außenspiegel abgetreten

Noch keine verwertbaren Spur oder Hinweise gibt es zu einer Sachbeschädigungsserie, die sich am Donnerstagabend im Stadtteil Steinberg zugetragen hat. Der durch den Täter verursachte Gesamtschaden wird in Richtung 2000 Euro geschätzt.
Gegen 22.30 Uhr kam eine der geschädigten Autobesitzerinnen nach Hause und bemerkte, dass an ihrem vor der Adresse Birkenstraße 8 abgestellten weißen Smart der rechte Außenspiegel neben dem Auto lag.
Nach Hinzuziehung der Polizei und Begutachtung der Tatörtlichkeit konnte an zwei weiteren dahinter abgestellten Autos auch jeweils ein fehlender rechter Außenspiegel erkannt werden, und zwar an einem silbernen VW Polo und einem grünen Citroen Saxo. Die Spurenlage war klar, die Spiegel sind alle vorsätzlich abgetreten worden.
Nach einer Nachbarschaftsbefragung kann die Tatzeit auf Donnerstag zwischen 20 und 22.30 Uhr eingegrenzt werden.


Nach Streitigkeiten leistet Person erheblichen Widerstand - in Haftzelle ausgenüchtert - Strafverfahren eingeleitet

Kurz nach Mitternacht ist es am Freitag in einer Wohnung in der Hebererstraße zu heftigen Widerstandshandlungen seitens eines 19-Jährigen gegenüber den Polizeibeamten gekommen.
Nach Beendigung der erforderlichen Maßnahmen wurde er in einer Arrestzelle ausgenüchtert.
Gegen den Beschuldigten wird jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.
Gegen 0.10 Uhr wandte sich ein ebenfalls 19-Jähriger hilfesuchend an die Polizei, weil er sich mit seinem Kumpel bezüglich der Herausgabe der jeweiligen Besitztümer in seiner Wohnung heftigst gestritten hat.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich der spätere Beschuldigte einigermaßen enthemmt, aggressiv und respektlos. Deutliche Anzeichen für einen Alkohol- und/oder einen Betäubungsmitteleinfluss waren bei ihm erkennbar.
Nachdem er sich gegen eine Durchsuchung zur Eigensicherung und einen Platzverweis heftig wehrte, musste zur Durchsetzung unmittelbarer Zwang angewendet werden. Weiterhin galt die Durchsuchung auch zur Auffindung eventueller Rauschmittel, da in der Wohnung diverse Rauschgiftutensilien zu sehen waren. Weil er in „Kampfeshaltung“ auf die Beamten losging, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei stieß er die wüstesten Beleidigungen gegen die Ordnungshüter aus. Bei der Verbringung zum Dienstauto versuchte er ständig nach den Polizisten zu treten und sie zu bespucken. Am BMW angekommen, schlug er mehrfach mit seinem Kopf gegen eine Seitenscheibe.
Nach einem Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft wurden durch einen Amtsrichter eine Ausnüchterung sowie eine Blutentnahme angeordnet. Diese führte ein hinzugerufener Arzt später aus.


Verkehrsgeschehen:


Zusammenstoß mit Bus - ein Leichtverletzter

Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Bus am Donnerstagvormittag ist ein Insasse des Busses leicht verletzt worden. Gegen den Unfallverursacher laufen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall.
Gegen 9.30 Uhr wollte ein 30-Jähriger mit seinem 1er BMW von der Abfahrt der Bundesstraße 286 in die Gunnar-Wester-Straße einbiegen. Dabei übersah der Autofahrer einen Bus, an dessen Steuer ein 49-jähriger saß, welcher auf der vorfahrtsberechtigten Straße in Richtung stadteinwärts unterwegs war. Der Busfahrer legte zwar noch eine Vollbremsung hin, konnte den Zusammenstoß mit dem BMW aber nicht gänzlich vermeiden.
Wenige Zeit später kam ein Ersatzbus und nahm die beiden Fahrgäste mit.
Im Nachhinein meldete sich eine 63-Jährige, die bei dem Zusammenstoß im Bus war und brachte vor, sich ein Schleudertrauma zugezogen zu haben. Deshalb geht sie zu ihrem Hausarzt.
Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.


Weiterer Unfall mit verletzter Person

Am Donnerstagnachmittag hat sich an der Einmündung der Gabelsberger in der Friedrich-Ebert-Straße ein weiterer Verkehrsunfall ereignet, bei dem eine Person leicht verletzt worden ist.
Der Blechschaden wird auf 9500 Euro geschätzt.
Gegen 13.25 Uhr wollte ein 24-Jähriger mit seinem 3er BMW von der Gabelsberger Straße nach links auf die vorfahrtsberechtigte Friedrich-Ebert-Straße einbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Peugeot 5008, an dessen Lenkrad ein 35-jähriger saß. Durch die Wucht des Anpralls kam der Peugeot ins Schleudern und kam erst auf dem in der Nähe gelegenen Parkstreifen zum Stehen.
Während der BMW noch fahrbereit blieb, musste das Fahrzeug des Unfallgegners abgeschleppt werden. Dessen Fahrer klagte an der Unfallstelle auch über Nackenschmerzen, die er sich später bei einem Arzt untersuchen lassen wollte.
Gegen den Unfallverursacher wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt.


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Zwischen 10 und 14.15 Uhr hat sich im Parkhaus der Stadtgalerie am Donnerstag eine Unfallflucht ereignet. Der dabei angerichtete Blechschaden wird auf 1000 Euro beziffert.
Die Fahrerin eines silbernen VW Golf stellte dort im genannten Zeitraum ihr Firmenfahrzeug ab.
Nach der Rückkehr zum Auto musste sie daran einen frischen Unfallschaden erkennen. Die hintere Stoßstange war an ihrer linken Seite eingedrückt, eingedellt und verkratzt.
Der Verursacher/die Verursacherin hatte sich bereits unerkannt aus dem Staub gemacht.
Derzeit liegen keine Hinweise dazu vor.


-Die nächste Unfallflucht trug sich im Parkhaus am Georg-Wichtermann-Platz zu. Der mögliche Unfallzeitraum ist Donnerstag zwischen 15.50 und 17 Uhr.
In diesem Zeitraum stieß ein bis dato unbekannter Autofahrer mit seinem ebenfalls noch unbekannten Fahrzeug leicht gegen einen dort abgestellten schwarzen 3er BMW.
Bei der Rückkehr der Fahrerin war am BMW ein zirka 30 Zentimeter langer Schleifkratzer am linken Heckbereich zu erkennen.
Der Schaden wird in Richtung 500 Euro taxiert.



Aus dem Landkreis


Diebstahl von Schlüsselbund und einer Anhänger Diebstahlssicherung
Schonungen

Vom Besitzer des Anwesens Schrotberg 86 ist am Donnerstagnachmittag die Anzeige von einem Diebstahl eines Schlüsselbundes und der Diebstahlssicherung für einen Anhänger eingegangen.
Den Ausführungen des Opfers zu schließen, war er am Montagvormittag so gegen 9 Uhr in seinem Hofraum mit Arbeiten beschäftigt. Dazu legte er einen Schlüsselbund auf einer gegenüberliegenden Mauer ab. Weiterhin lehnte er die Anhängersicherung ebenfalls an dieser Mauer an.
Als er rund eine Stunde später die beiden Sachen wieder aufnehmen wollte, waren sie wie vom Erdboden verschluckt.
Der Mann hatte die beiden Gegenstände nicht immer im Blick, so dass er zu einem möglichen Dieb keinerlei Angaben machen konnte.
Der Entwendungswert beträgt 230 Euro.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle - alle am Donnerstag

-St. 2280, zwischen Hoppachshof und Ballingshausen

Um 4.20 Uhr war ein VW Golf Führer auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Auf seiner Fahrt zwischen Hoppachshof und Ballingshausen, kurz nach dem Abzweig zum Ellertshäuser See, prallte ein Feldhase gegen das Fahrzeug. Dadurch wurde das Tier getötet.
Der Schaden am Auto beträgt 1500 Euro.


-OV Rundelshausen - Stettbach

Um 21.45 Uhr war ein Ford Focus Führer auf der Ortsverbindungsstraße von Rundelshausen nach Stettbach unterwegs.
Kurz nach dem Waldeingang kreuzte ein Reh seine Fahrtstrecke. Bei dem Zusammenstoß wurde das Wildtier so schwer verletzt, dass es die Beamten mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seinem Leid erlösen mussten.
Der Sachschaden wird in Richtung 2000 Euro geschätzt.


-St. 2272, Ortsumgehung von Gochsheim

Ebenfalls um 21.45 Uhr war ein 2er BMW Führer auf der Staatsstraße 2272, der Ortsumgehung von Gochsheim unterwegs.
Zwischen dem Kreisel nach Schwebheim und dem Kreisel in Richtung Flugplatz kam dem Autofahrer ein Hase in die Quere. Der war danach nicht mehr auffindbar.
Der Schaden beträgt zirka 1500 Euro.


-SW 29, zwischen Schnackenwerth und Schleerieth

Der vierte Wildunfall wurde von der Kreisstraße 29 gemeldet. Hier fuhr um 22.15 Uhr eine Dacia Lodgy Lenkerin von Schnackenwerth in Richtung Schleerieth, als ihr zirka 400 Meter nach Schnackenwerth das Tier vor das Auto sprang. Dabei trug das Reh so schwere Verletzungen davon, dass es von den Beamten erschossen werden musste.
Der Blechschaden wird auf 3000 Euro geschätzt.


-SW 9, zwischen Greßthal und Schwemmelsbach

Von einem flüchtenden Reh gibt es beim nächsten Wildunfall zu berichten. Dieser Zusammenstoß erfolgte kurz vor 23 Uhr. Hier war eine Opel Astra Lenkerin auf der Kreisstraße 9 zwischen Greßthal und Schwemmelsbach unterwegs, als es etwa auf halber Strecke zu dem Zusammenstoß kam.
Der Jagdpächter wurde zur Absuche nach dem vermutlich verletzten Tier verständigt. Der Sachschaden beträgt zirka 3000 Euro.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.