Aus dem Polizeibericht – Nach schwerem Verkehrsunfall - 62-jähriger Fußgänger im Krankenhaus verstorben

SCHWEINFURT. Am späten Freitagvormittag ist ein 62-jähriger Fußgänger von einem Pkw erfasst und hierbei lebensbedrohlich verletzt worden. Der Mann erlag kurze Zeit später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Schweinfurt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 64-jähriger Pkw-Fahrer, gegen 10:45 Uhr, den John-F.-Kennedy-Ring in Richtung Niederwerner Straße. Etwa auf Höhe des Edeka-Marktes erfasste der Pkw aus noch ungeklärter Ursache einen 62-jährigen Fußgänger.

Ein sofort verständigter Notarzt kümmerte sich vor Ort um den lebensbedrohlich verletzten Fußgänger. Nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle kam der Mann in ein naheliegendes Krankenhaus, wo er jedoch kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen.

Der Bereich um die Unfallstelle war für die Dauer der Unfallaufnahme für mehrere Stunden vollgesperrt. Es kam hierbei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Tag der Diebstähle

Der gestrige Donnerstag kann getrost als Tag der Diebe bezeichnet werden, denn unzählige Diebstahlsmeldungen, sei es durch unbekannte oder bekannte Täter, sind von diesem Tag oder dem Vortag zur Anzeige gebracht worden. Im Folgenden ein Auszug davon:


-Während des Einkaufs bestohlen worden

Überhaupt nichts mitbekommen hat das Opfer, als es während des Einkaufs am Mittwochnachmittag um ihr Smartphone gebracht worden ist.
Jetzt beklagt die Frau einen Wertverlust von rund 200 Euro.
Von 18.20 bis etwa 18.45 Uhr hielt sich die 54-Jährige bei einem Diskounter in der Niederwerrner Straße auf. Dabei hatte sie ihre Einkaufstasche offen über der Schulter hängen.
Kurz nachdem sie das Geschäft wieder verlassen hat, bemerkte sie, dass das weiße Samsung Galaxy S 5 mini nicht mehr in der Tasche steckte. Beim Betreten des Diskounters hatte sie es hier verstaut.
Wie es der Dieb oder die Diebin fertig brachte, ihr das Handy unbemerkt aus der Tasche zu stehlen, ist jetzt unter anderem eine der Fragen, die sich das Opfer und auch der aufnehmende Polizeibeamte stellen.


-Kunde entwendet Brille

Eine Brille im Wert von fast 300 Euro hat sich ein kaufinteressierter Kunde am Donnerstagmittag in einem Fachgeschäft in der Stadtgalerie unter den Nagel gerissen. Dafür nutzte er eine kurze Unaufmerksamkeit einer Verkäuferin aus.
Kurz nach 12 Uhr erschien der Mann in dem Verkaufsgeschäft. Er interessierte sich für Brillen und ließ sich mehrere Modelle und Ausführungen zeigen.
Als die Verkäuferin sich kurz von ihm wegen einer anderen Angelegenheit wegdrehen musste, verließ der Unbekannte in dieser Zeit das Geschäft.
Beim Auffüllen der Regale etwa fünf Minuten später wurde festgestellt, dass genau die Brille fehlte, die der Unbekannte zuletzt in Händen gehalten hatte.


-Radio von Baustelle gestohlen

Zurückliegend, bereits zwischen Donnerstag und Freitag vergangener Woche, aber am gestrigen Donnerstag erst zur Anzeige gebracht, der Diebstahl eines Radios von einer Baustelle.
Zwischen 15 und 7 Uhr am nächsten Morgen hat ein Unbekannter die Baustelle am Markt 30 betreten und sich den Radio des Herstellers Makita, in der Farbe Schwarz, im Zeitwert von 150 Euro, widerrechtlich angeeignet. Hier liegen keinerlei näheren Hinweise zur Tatbegehung vor.


-Ladendiebstähle ohne Ende

Bereits um 7.40 Uhr war der erste Ladendieb fällig.
Ein der Polizei nicht unbekannter 16-Jähriger schlug bei einem Supermarkt am Georg-Wichtermann-Platz zu. Er hatte aber nicht mit der Aufmerksamkeit des Personals gerechnet. Die sahen ihn, wie er zwei Getränke in seinen Rucksack steckte und damit den Laden verließ. Daraufhin wurde der Dieb angehalten und der Polizei übergeben.
Das Diebesgut im Wert von rund 2 Euro wurde danach wieder zurückgegeben.
Eine Anzeige wegen Ladendiebstahls erfolgt. Das zuständige Jugendamt wird ebenfalls informiert.
Anschließend wurde der seiner Mutter überstellt.

-Beinahe zur selben Zeit, nur einige hundert Meter davon entfernt, erwischte es in einem Supermarkt am Roßmarkt einen 15-Jährigen. Der wollte mit einer Flasche Whisky, unter der Jacke haltend, den Kassenbereich passieren. Sozusagen als Ablenkungsmanöver hat er zuvor ein kleines Getränk noch bezahlt.
Der Beutewert betrug 7.50 Euro.
Auch hier erfolgte die Übergabe des Beschuldigten an die Polizei.
Nach der Abarbeitung der erforderlichen Maßnahmen wurde auch er einem Erziehungsberechtigten überstellt.
Eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft und ein Abdruck an das Jugendamt erfolgen.


-Mit Spielwaren und Süßigkeiten im Wert von über 11 Euro wollte sich aus einem Drogeriemarkt in der Spitalstraße ein 12-Jähriger am Donnerstagnachmittag davonmachen.
Er hatte alles in seine Jacke gesteckt aber nicht bedacht, dass ihn dabei ein Angestellter beobachtet hat.
Nach der Sachbearbeitung wurde er an seine Mutter überstellt.
Da es sich bei ihm noch um ein strafunmündiges Kind handelt, geht in diesem Fall die Ladendiebstahlsanzeige in Form einer Ereignismeldung an die Staatsanwaltschaft. Das Jugendamt wird aber trotzdem mit eingeschaltet.


-Ein weiterer 12-Jähriger wollte sich am Nachmittag in einem Sportgeschäft in der Hadergasse mit Sportsocken im Wert von 16,50 Euro unerkannt davonmachen. Einem Angestellten fiel jedoch die ausgebeulte Jacke des Kindes auf, weshalb er ihn beim Verlassen des Geschäftes ansprach. Hier kam das Diebesgut ans Tageslicht.
Auch hier ergehen eine Ereignismeldung an die Staatsanwaltschaft und ein Abdruck an das Jugendamt.
Sein Bruder holte ihn später bei der Polizei ab.

-Gegen 19.45 Uhr wurden schließlich noch drei georgische Asylbewerber aus einer Unterkunft in Bamberg beim Stehlen in einem Supermarkt in der Hauptbahnhofstraße erwischt.
Gemeinschaftlich wollten sie sich mit drei DVD`s, einem Deoroller und diversen Lebensmitteln im Wert von über 75 Euro unbezahlt davonmachen. Der Kaufhausdetektiv konnte sie jedoch rechtzeitig stellen.
Bei der Sachbearbeitung konnte bei den Beschuldigten noch eine eigens zum Stehlen präparierte Einkaufstasche sichergestellt werden.
Einer der Beschuldigten hatte erst am Mittwoch Asyl beantragt und ist in die Unterkunft in Bamberg verlegt worden. Seine beiden Mittäter sind auch erst Anfang diesen Jahres als Asylbewerber nach Deutschland gekommen, aber trotzdem schon mehrfach, insbesonders mit Eigentumsdelikten, straffällig geworden.
Nach der Sachbearbeitung wurden sie wieder entlassen.
Eine entsprechende Ladendiebstahlsanzeige gegen die drei Beschuldigten ergeht nun an die Staatsanwaltschaft.



Aus dem Landkreis


Jagdwilderei durch Unterlassen - entwichene Hunde stellten dem Wild nach - Angeklagte erhält Strafbefehl über 120 Tagessätze
Landkreisgemeinde

Weil ihre beiden Hunde Anfang diesen Jahres aus dem heimischen Grundstück ausgebüchst sind, und dies übrigens nicht zum ersten Mal, und dabei dem Wild nachgestellt haben, ist eine Hundebesitzerin vom Amtsgericht Schweinfurt wegen Jagdwilderei durch Unterlassen verurteilt worden. Der Strafbefehl lautet jetzt auf 120 Tagessätzen zu je 10 Euro, summa summarum 1200 Euro.
Bei der Urteilsfindung wurde der Angeklagten strafmildernd zugutegehalten, dass sie ein Geständnis abgelegt hat.

Ende Januar teilte ein Passant bei der Polizei mit, dass er jetzt schon zum wiederholten Mal zwei größere Hunde gesehen hat, die auf Feld- und Wiesenwegen Rehen nachstellten und sie hetzten.
Im Laufe der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen stieß der polizeiliche Sachbearbeiter auf einen weiteren Vorfall aus dem Jahr 2016. Hier konnte er einen Augenzeugen ermitteln, der beobachtet hatte, wie der Schäferhund Mischling und der Rottweiler zwei Rehe so lange gehetzt hatten, bis diese erschöpft stehen geblieben sind. Danach wurden beide von den Hunden gerissen.
Die damals mit dem Vorwurf konfrontierte Hundebesitzerin „fiel aus allen Wolken“ und wusste anscheinend nicht, was ihre Hunde so trieben. Sie räumte zwar ein, dass die Tiere ab und zu mal durch Löcher im Zaun abhauen würden, aber von sich aus ließe sie diese nie frei herumlaufen.
Sie wurde eindringlich belehrt, sich um den ordnungsgemäßen Zustand ihres Grundstücks und die Aufsicht über die Hunde zu kümmern.
Ein Vorfall vom Januar dieses Jahres brachte dann das berühmte Fass zum Überlaufen. Zum wiederholten Mal wurden die beiden Hunde beobachtet, wie sie sich über den in einem schlechten Zustand befindlichen Zaun ins Freie begeben haben und wiederholt dem Wild nachstellten. Von „Todesfällen“ gibt es in den neuerlichen Fällen nicht zu berichten. Des Weiteren stellten sich in der Folgezeit der Ermittlungen noch mehrere Zeugen ein, unter anderem Spaziergänger oder Reiter, die von den unbeaufsichtigt herumstreunenden Hunden zumindest heftig erschreckt worden sind.

Von Seiten der Gemeinde wurde die Hundehalterin jetzt in einer Einzelanordnung aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass sie ihr Grundstück so zu sichern hat, dass die Hunde es nicht mehr unbemerkt verlassen können.

Bei weiteren Verstößen droht die Gemeinde ein Zwangsgeld an, stellte eine Maulkorb- und Anleinpflicht in Aussicht sowie im äußersten Fall eine Untersagung der Hundehaltung.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch darauf hin, dass das Rehwild im Moment kurz davor ist, Nachwuchs zu bekommen.
Aus diesem Grund sind die hochträchtigen Rehe in ihrem Fluchtverhalten stark eingeschränkt.
Deshalb werden die Hundehalter speziell dafür angehalten, ihre Vierbeiner in Feld und Flur nicht frei herumlaufen zu lassen.


Schon am frühen Vormittag ein stark angeheiterter Ladendieb
Gochsheim

Beinahe 1,9 Promille pustete ein Ladendieb am Donnerstagvormittag in den Handalkomaten bei der Polizei, nachdem er von einem aufmerksamen Bediensteten eines Diskounters in der Goethestraße ertappt worden ist.
Der 52-jährige Beschuldigte fiel gegen 8.40 Uhr auf, wie er sich mit einem Päckchen Zigaretten unbemerkt an der Kasse vorbeischleichen wollte.
Sie wurden ihm wieder abgenommen und im Gegenzug erhält er jetzt eine Anzeige wegen Ladendiebstahls, die an die Staatsanwaltschaft gerichtet wird.
Nach Beendigung der erforderlichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-B 303, Höhe Abzweigung zum Bayerhof

Um 18.45 Uhr fuhr am Donnerstag ein Peugeot 308 Lenker auf der Bundesstraße 303 in Fahrtrichtung Coburg. Kurz nach dem Abzweig zum Bayerhof überquerte ein Fuchs die Fahrbahn. Um nicht mit ihm zusammenzustoßen, wich der Autofahrer reflexartig aus, womit er den Zusammenprall mit dem Tier verhindern konnte. Der Unfall wurde dennoch kostspielig, weil der 30-Jährige mit seinem Firmenfahrzeug jetzt rechtsseitig die Leitplanke touchierte.
Dadurch entstand am Peugeot ein Schaden von zirka 7000 Euro. Eventuell wird der Schaden noch höher, falls auch an der Leitplanke ein Schaden entstanden ist. Diese Überprüfung muss noch durch die Straßenmeisterei erfolgen.


-St. 2277, Grafenrheinfeld

Seinen an der Unfallstelle erlittenen Verletzungen ist ein Feldhase am Donnerstag um 22.35 Uhr erlegen. Er war in Höhe der Abzweigung zum Kernkraftwerk über die Straße gehoppelt und dabei von einer Citroen Cactus Führerin „erlegt“ worden.
Der Blechschaden beträgt mindestens 1000 Euro.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Schwebheim

Im Verlauf des Donnerstags hat sich an der Lucretiastraße 6 eine Unfallflucht ereignet. Der Schaden wird vom Eigentümer auf 1000 Euro geschätzt.
Demnach ist ein bisher unbekanntes Fahrzeug gegen den grünen Maschendrahtzaun des Anwesens gestoßen und hat ihn dadurch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Danach hat es der Verursacher vorgezogen, unerkannt von der Unfallstelle zu flüchten. Hinweise zu ihm oder dem von ihm benutzten Fahrzeug sind im bisherigen Verfahrensverlauf noch nicht bekannt.
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