Aus dem Polizeibericht – Nach Hebelspuren in Mehrfamilienhaus – Kripo kann versuchten Einbruch ausschließen

SCHWEINFURT. Nachdem in einem Mehrfamilienhaus im Schweinfurter Finkenweg an mehreren Türen verdächtige Beschädigungen festgestellt worden waren, kann die Kripo Schweinfurt nun Entwarnung geben: Es handelt sich nicht um Einbruchspuren.

Am Freitag, den 20.01.2017 hatten Anwohner in dem Mehrfamilienhaus die ersten verdächtigen Beschädigungen an einer Wohnungstüre festgestellt. Eine Überprüfung der Türen im Treppenhaus brachte weitere Schäden zum Vorschein. Wegen des Verdachtes des versuchten Einbruchs im Zeitraum zwischen Donnerstag, 18:00 Uhr, und Freitag, 11:00 Uhr, wurde die Polizei verständigt (wir berichteten).

Zwischenzeitlich hat die Kriminalpolizei die verdächtigen Beschädigungen überprüft, miteinander verglichen und ausgewertet. Bei allen Spuren handelte es sich offenbar um Abnutzungen und ältere Beschädigungen, die auf Grund von Lage, Tiefe und Art z.B. von Umzügen stammen könnten. Auch Übereinstimmungen in den Spurenbildern wurden nicht gefunden.

Die Kriminalpolizei geht nicht von versuchten Einbrüchen in die Wohnungen des Mehrfamilienhauses im Finkenweg aus. Anwohner werden aber natürlich weiterhin gebeten, verdächtige Wahrnehmungen an die Polizei zu melden.

Diebstahl im Kindergarten

Vom Ludwig-von-Jahn-Kindergarten in der Albert-Schweitzer-Straße 3 ist der Gelddiebstahl aus einer Geldbörse zur Anzeige gebracht worden. Nun fehlen dem Opfer 55 Euro.
Derzeit liegen noch keinerlei Täterhinweise vor.
Auf bisher noch unbekannte Weise, eventuell auch mit einem Nachschlüssel oder einem liegen gelassenen Schlüssel, verschaffte sich der oder die Unbekannte Zutritt zum Personalzimmer. Hier wiederum öffnete er/sie vermutlich ebenfalls mit einem passenden Schlüssel den Spind einer Angestellten und stahl danach aus einer Börse 55 Euro. Diese war in einer hier deponierten Damenhandtasche abgelegt.
Spuren eines gewaltsamen Vor-oder Eindringens waren nirgends ersichtlich, so dass die Sachbearbeiterin jetzt noch arg im Trüben fischt.


Zwei geparkte Autos verkratzt

Im Zeitraum von Montag- bis zum Dienstagvormittag hat ein unbekannter Täter in der Mechwartstraße sein Unwesen getrieben. Dabei hat er einen Sachschaden von geschätzten 2000 Euro angerichtet.
Im angegebenen Zeitraum parkten an der Hausnummer 2 ein brauner Audi A 3 mit Miltenberger und ein blauer Alfa Romeo mit Kitzinger Kennzeichen.
Mit einem spitzen Gegenstand, eventuell einem Schlüssel, zog der Unbekannte einen tiefen Lackkratzer, beginnend von der vorderen rechten Fahrzeugkante bis zum Ende der Beifahrertür am Audi.
Vermutlich derselbe Vandale verkratzte auch noch die Motorhaube des Alfas.
Derzeit liegen noch keinerlei Täterhinweise vor.


Armenierin geht mit ihrem Kind auf Diebestour

Eine 29-jährige armenische Asylbewerberin wurde am Dienstagnachmittag von einem aufmerksamen Angestellten bei einem Ladendiebstahl in einem Bekleidungsgeschäft im ECE-Center erwischt. Jetzt wird gegen sie wegen Ladendiebstahls ermittelt. Eine entsprechende Anzeige geht demnächst an die Staatsanwaltschaft.
Gegen 16 Uhr wurde die spätere Diebin dabei beobachtet, wie sie ihrer 7-jährigen Tochter so nach und nach drei Pullover und eine Jacke über- beziehungsweise anzog. Danach schickte sie ihr Kind aus dem Geschäft und lief kurz darauf hinterher, so als wäre nichts geschehen. Damit ließ sich der Angestellte aber nicht linken und holte beide in das Geschäft zurück. Kurz darauf wurden sie der Polizei übergeben.
Nach einer Verbringung zur Dienststelle und einer Vernehmung mit einem Dolmetscher wurde die Beschuldigte wieder entlassen.
Das Diebesgut ging natürlich an das Geschäft zurück.
Der Beutewert beträgt rund 75 Euro.


Fahrrad aus Hofraum gestohlen

Den Diebstahl seines Fahrrades aus dem Hofraum brachte das Opfer am Dienstagabend zur Anzeige.
Der nur über die Rittergasse zugängliche Hofraum der Brückenstraße 25 a wurde vom Dieb im Zeitraum vom 27. bis 30 Januar aufgesucht. Hier stand das verschlossene silberfarbene Fahrrad mit den markanten braunen Reifen. Es ist vom Hersteller Winora, Typ Alan, und hat einen Zeitwert von rund 400 Euro.
Der Hof ist zur Tageszeit für jedermann zugänglich und zur Nachtzeit durch ein Tor verschlossen. Jetzt wird angenommen, dass der Dieb am Tag zugegriffen und das Fahrrad samt dem Schloss mitgenommen hat.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall mit hohem Sachschaden und einer verletzten Person

Im Stadtgebiet, genauer gesagt in der Deutschhöfer Straße, hat sich am Dienstagnachmittag ein Wildunfall ereignet, bei dem der Autofahrer leicht verletzt und ein nicht ganz unerheblicher Sachschaden entstanden ist. Zwei Wildtiere kamen dabei ums Leben.
Gegen 18.30 Uhr fuhr der 22-jährige 3er BMW Lenker stadtauswärts, als plötzlich vor ihm zirka sechs Wildschweine über die Fahrbahn rannten. Dabei kam es zu einer heftigen Kollision mit zweien davon, die dafür mit dem Leben bezahlen mussten.
Der Frontbereich des vier Jahre alten BMW zeigte erhebliche Deformierungen auf, die Schadensschätzung beläuft sich auf mindestens 6000 Euro.
Das Fahrzeug musste deshalb von einem Abschleppunternehmen geborgen werden.
Wegen leichter Verletzungen wurde der Rettungsdienst an die Unfallstelle gerufen. Sie nahmen den 22-Jährigen dann in ein Krankenhaus mit.
Der zuständige Jagdpächter kümmerte sich hernach um die beiden toten Tiere.


Zwei Autofahrer unter Alkoholeinfluss

Jeweils rund 530 Euro Geldbuße, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen auf zwei Autofahrer zu, die in den frühen Morgenstunden des Mittwochs von der Polizei „erwischt“ worden sind.
Die erste Verkehrssünderin war eine 38-jährige Schweinfurterin mit ihrem schwarzen BMW. Sie geriet gegen 0.40 Uhr in der Hebererstraße in eine Polizeikontrolle.
Nachdem der Alkoholtest vor Ort positiv ausfiel, musste sie ihr Fahrzeug am Kontrollort abstellen, den Fahrzeugschlüssel bis zum Nachweis der wiedererlangten Nüchternheit abgeben und den Beamten mit zur Wache folgen.
Hier pustete sie dann in ein gerichtsverwertbares Testgerät 0,76 Promille. Anschließend konnte sie zu Fuß die Dienststelle wieder verlassen.

Mit denselben Konsequenzen muss jetzt auch noch ein 57-jähriger Rentner aus einer Landkreisgemeinde leben.
Er wurde rund zwei Stunden später am Paul-Rummert-Ring mit seinem Peugeot 407 angehalten und kontrolliert.
Er blies kurioserweise exakt genau dasselbe Ergebnis in das gerichtsverwertbare Testgerät, nämlich 0,76 Promille.
Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde auch er wieder auf freien Fuß gesetzt.


Verkehrsunfall mit verletzten Fahrradfahrer

Am späten Dienstagabend ist es an der Einmündung der Roßbrunn- in die Niederwerrner Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein beteiligter Fahrradfahrer leichte Verletzungen erlitten hat.
Der Gesamtschaden wird auf rund 600 Euro geschätzt.
Gegen 22.10 Uhr radelte der 18-jährige afghanische Asylbewerber verbotswidrig auf dem Gehweg und entgegen der Fahrtrichtung auf der Niederwerrner Straße stadtauswärts. Dazu fehlte die vorschriftsmäßige Beleuchtung an seinem Drahtesel und er trug auch keinen Fahrradhelm.
An der Einmündung zur Roßbrunnstraße übersah ihn eine 68-jährige 2er BMW Lenkerin, so dass es zum Zusammenstoß kam, wobei der junge Mann in der Folge auf die Straße stürzte.
Wegen Schmerzen im linken Bein wurde der Rettungsdienst hinzugezogen. Die Sanitäter nahmen den Verletzten anschließend in eine Klinik mit.
Sein Fahrrad ist zur Dienststelle transportiert worden, wo es der Afghane wieder abholen kann.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Entgegenkommende übersehen - schadensträchtiger Unfall
B 303, Rütschenhausen - Schwemmelsbach

Auf rund 35 000 Euro schätzen die aufnehmenden Polizeibeamten den Gesamtschaden, der bei einem Verkehrsunfall an der Autobahnauffahrt zur A 7 am Dienstagmorgen bei Rütschenhausen entstanden ist.
Anschließend mussten die beiden stark deformierten Autos von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle weggebracht werden.
Gegen 7.30 Uhr fuhr ein 59-Jähriger mit seinem VW Passat auf der Bundesstraße 303 von Rütschenhausen in Richtung Schwemmelsbach. An der Auffahrt zur Autobahn wollte er nach links abbiegend auf die „Bahn“ auffahren. Dabei übersah er aus bisher nicht bekannten Gründen die im selben Moment entgegenkommende 38-jährige Skoda Superb Führerin.
Nach ersten Einschätzungen dürfte durch den heftigen Zusammenprall an beiden Autos wirtschaftlicher Totalschaden entstanden sein.
Verletzungen wurden an der Unfallstelle keine geltend gemacht.


Wildunfall
SW 4, Löffelsterz nach Abersfeld

Am Dienstag um 7.15 Uhr hat sich auf der Kreisstraße 4 ein Wildunfall abgespielt. Zu dieser Zeit war eine Seat Ibiza Führerin von Löffelsterz in Richtung nach Abersfeld unterwegs. Plötzlich sprang von links kommend ein Reh auf die Straße und prallte gegen das Fahrzeug. Diesen Zusammenstoß überlebte das Wildtier nicht. Der Schaden am Ibiza wird auf mindestens 1500 Euro beziffert.


Vorrang missachtet
Dittelbrunn

Auf mindestens 6500 Euro wird der Blechschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag in der Hauptstraße entstanden ist.
Dazu kam es, als gegen 14.10 Uhr ein 68-Jähriger mit seinem VW Tiguan aus einem Tankstellengelände auf die bevorrechtigte Hauptstraße ausfuhr. Dabei missachtete er den Vorrang von einem auf der Hauptstraße in Richtung Hambach fahrenden 63-Jährigen mit seiner Mercedes-B-Klasse.


Gegen Baum gefahren - Totalschaden
Ebertshausen

Mit seinem Peugeot 207 gegen einen Baum geprallt ist ein Autofahrer am Dienstagnachmittag in der Straße Am Bräugraben.
Gegen 15 Uhr war der 68-Jährige in der Ortschaft unterwegs, als er aus bisher nicht bekannter Ursache nach rechts von der Straße abkam und frontal gegen den einen hier stehenden Baum prallte. Dadurch ist nicht nur das Auto, sondern auch der Baum stark in Mitleidenschaft gezogen worden.
Verletzt wurde der Autofahrer dabei aber glücklicherweise nicht.
Der Gesamtschaden wird auf 5500 Euro geschätzt.
Ein Abschleppunternehmen kümmerte sich später um den stark deformierten Peugeot.
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