Aus dem Polizeibericht: Mit 125 statt erlaubten 60 km/h gemessen – Zwei Monate Fahrverbot – Fahrer zeigt sich uneinsichtig und glaubt sein Rechtsanwalt wird das in seinem Sinne regeln können

Aufmerksamer Mitbürger trägt wesentlich dazu bei, dass ein Dieb dingfest gemacht werden konnte - nach mehreren Stunden in einer Haftzelle wird der Beschuldigte wieder in die Freiheit entlassen

Weil ein Schweinfurter einen „Lärm“ zur Nachtzeit nicht einfach abgetan hat und nach einer Nachschau einen Dieb bei seiner Tätigkeit erkannte, führte die sofortige Alarmierung dazu, dass der Beschuldigte im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen kurz nach der Tat festgenommen werden konnte.
Derzeit harrt er in einer Polizeizelle aus und wartet nun auf die weiteren Weisungen durch die Staatsanwaltschaft.
Etwa gegen 2.30 Uhr wurde ein 56-jähriger Schweinfurter wach, als er aus der Nachbarschaft lautes „Blechgepolter“ wahrnahm. Sofort begab er sich ans Fenster und konnte im Nachbaranwesen, dem Gelände des Marktkaufs, eine Person erkennen. Der Mann war gerade eifrig damit beschäftigt, sich aus dem dortigen Leergutlager zu bedienen.
Kurz darauf entschwand der Dieb mit einem Renault mit MS-Kennzeichen, für eine Zulassung in Münster, Nordrhein-Westfalen.
Sofort wurde eine Großfahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet und schon kurze Zeit danach konnte das Fahrzeug im Stadtgebiet gestellt werden.
Hinter dem Lenkrad saß ein 38-jähriger Rußland Deutscher mit einem gemeldeten Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen.
Auf Grund des im Raume stehenden Sachverhalts wurde ihm die vorläufige Festnahme erklärt und danach sein Renault Laguna „auf den Kopf gestellt“.
Die Beamten fanden nun einen Kartoffelsack voller Leergutflaschen, mehrere ebenfalls mit Leergut prall gefüllte Plastiktaschen und acht Leergutkästen. Auf einen entsprechenden Tatvorwurf räumte er den vorausgegangenen Diebstahl nun ein.
Weiterhin fand sich im Auto noch ein Bolzenschneider und einen „am Mann“ angeschnalltes CS-Reizgasspray. Diese Tatsache erschwert den Tatvorwurf gegen ihn noch zusätzlich, weil dieses Reizgas unter das Waffengesetz fällt und der Strafvorwurf jetzt „Besonders schwerer Fall des Diebstahls unter Mitführen einer Waffe“ lautet.
Bei der Begutachtung seines Autos fielen auch noch eine abgelaufene TÜV-Plakette sowie vier abgefahrene Reifen auf.
Der Beschuldigte wurde nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Arrestzelle verbracht, wo er nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nun bis zu einer Entscheidung über eine eventuelle Vorführung beim Haftrichter ausharren muss.
In Bayern ist der 38-Jährige bis dato noch nicht straffällig geworden, im Bundesgebiet ist er bereits schon häufiger als Betrüger beziehungsweise wegen mehrerer besonders schwerer Diebstähle aktenkundig geworden.

Zusatz:
Nach einer richterlichen Anordnung musste der Beschuldigte am späten Freitagvormittag wieder in die Freiheit entlassen werden.


Übler Scherz - Briefkasten in Brand gesteckt

Einen üblen Scherz erlaubte sich ein bis dato Unbekannter am späten Donnerstagabend. Auf bisher unbekannte Art und Weise steckte er einen Briefkasten in Brand. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung.
Gegen 22.30 Uhr hielt sich die spätere Brandleiderin bei Nachbarinnen im Fischerrain zu Besuch auf. Um diese Zeit klingelte plötzlich eine weitere Nachbarin in dieser Wohnung „Sturm“ und teilte mit, dass ihr Briefkasten stark qualmen würde.
Die Damen begaben sich nach unten und gossen sofort einen Eimer mit Wasser über den Kasten. Einen Teil des Inhalts konnten sie jedoch nicht mehr retten, er war bereits ein Opfer der Flammen geworden. Trotzdem konnte durch das Ablöschen aber ein größerer Schaden verhindert werden.
Derzeit wird von rund 200 Euro Brandschaden ausgegangen.
Zum Brandstifter liegen derzeit noch keinerlei weitere Hinweise ein.


Ladendieb tritt später als Zechbetrüger auf - Anzeigen aufgenommen

Nach der Feststellung eines sogenannten Zechbetruges konnte im Rahmen der Sachbearbeitung auch noch ein vorausgegangener Ladendiebstahl geklärt werden. Gegen den Beschuldigten mit einer Wohnadresse in Schleswig Holstein werden jetzt entsprechende Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Schweinfurt erstellt.
Gegen 15.15 Uhr fiel der 33-Jährige zunächst in einem Drogeriemarkt in der Spitalstraße auf.
Nachdem er seinen Einkauf über rund 30 Euro bezahlt hatte, wollte eine Verantwortliche auch noch in dessen mitgeführten Trolley schauen, da sie den Verdacht hegte, dass der Mann zuvor auch noch etwas eingesteckt und nicht bezahlt hat. Hier fand sie dann auch zwei Dosen eines Diätpulvers, für die der Beschuldigte keinen Kaufnachweis führen konnte. Weil er aber glaubhaft angab, die Ware in einem anderen Geschäft ordnungsgemäß bezahlt zu haben, wurde er nach längerem Hin und Her aus dem Geschäft entlassen. Ihm wurde aber mit auf den Weg gegeben, dass die Sache noch im Laden überprüft und er gegebenenfalls noch kontaktiert wird.
Eine gute Stunde später wandte sich die Angestellte eines Restaurants in der Hohen Brückengasse hilfesuchend an die Polizei, da sie es mit einem leicht renitenten Gast zu tun hatte, der auch seine Rechnung nicht bezahlen konnte.
Es wurde der 33-Jährige angetroffen, bei dessen Sachbearbeitung dann nicht nur festgestellt worden ist, dass er die Rechnung in der Gaststätte für 37,50 Euro nicht mehr bezahlen konnte, da alle seine Plastikkarten anscheinend nicht mehr genügend Deckung hatten. Außerdem fanden sich in seinem mitgeführten Trolley nicht nur die zwei Diätpulverdosen, sondern auch noch mehrere Einwegrasierer, die er auch noch im vorausgegangenen Drogeriemarkt hatte mitgehen lassen. Die Waren wurden allesamt sichergestellt und an den Markt zurückgegeben.
Nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen.


Schnelle Hilfe auf dem kleinen Dienstweg

Die schnelle Hilfe der Polizei auf dem sogenannten kleinen Dienstweg sorgte dafür, dass am Donnerstagnachmittag einem albanischen Asylbewerber schnell wieder zu seinem Hab und Gut zurückgeholfen werden konnte.
Gegen 15 Uhr stieg der 42-Jährige bei einem Halt an einer Autobahnraststätte im Bereich von Petersberg/Hessen aus einem „Flix-Bus“ aus, um sich die Beine zu vertreten und eine Zigarette zu rauchen.
Wie es der Zufall aber so wollte, verpasste der Mann die Weiterfahrt und die Reise ging nun zunächst ohne ihn weiter. Mit im Bus waren aber seine gesamten Habseligkeiten.
In letzter Not erinnerte er sich „an den Freund und Helfer“ und wandte sich hilfesuchend an die Autobahnpolizeidienststelle in Petersberg. Der dortige Beamte telefonierte daraufhin sofort mit hiesiger Dienststelle, da die Fahrt des Busses auch über einen Zwischenstopp am Schweinfurter Hauptbahnhof gehen sollte.
Zur vermuteten Eintreffzeit machte sich eine Streife der Schweinfurter Polizei auf und passte den Bus hier ab. Der Koffer, eine Tragetasche sowie weitere Plastiktüten des in Petersberg Gestrandeten konnten hier in Verwahrung genommen werden. Die Habseligkeiten wurden nun wiederum einer Streife der Autobahnpolizei Werneck übergeben, welche sich in Richtung Petersberg aufmachte und an einer Autobahnraststätte an der bayrisch-hessischen Grenze an die dortigen Kollegen übergaben.
So kam der 32-Jährige in Petersberg gegen 20 Uhr wieder zu seinem Hab und Gut zurück.
Mit einem nachfolgenden Bus konnte er anschließend auch seine Weiterfahrt zum Bestimmungsort antreten.


Mehrere Autos beschädigt

Das DB-Autohaus im Schweinfurter Hafen brachte am Donnerstagmittag die Beschädigung mehrerer abgestellter Autos zur Anzeige. Dabei ist ein Gesamtschaden von bis zu 1500 Euro entstanden.
Im Tatzeitraum von Mittwoch, 20.30 Uhr bis Donnerstag, 7.30 Uhr, haben ein oder mehrere Unbekannte an insgesamt drei Fahrzeugen die jeweiligen Windschutzscheiben eingeschlagen. Dabei handelt es sich um einem Opel Astra, einen Ford Focus und einen weiteren Opel mit ehemaliger Bundeswehrzulassung.
Zu den Tätern und ihren „Beweggründen“ liegen noch keinerlei Hinweise vor.


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter Alkoholeinfluss

530 Euro Geldbuße, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen demnächst auf einen Mitbürger aus Baden Württemberg zu.
Der 36-Jährige wurde am frühen Freitagmorgen mit seinem roten 3er BMW in der Rudolfstraße zu einer Kontrolle angehalten. Dabei rochen die Beamten Lunte oder besser gesagt eine satte Alkoholfahne. Ein anschließender Test an einem Handmessgerät bestätigte den Sachverhalt.
Daraufhin wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und der Fahrzeugschlüssel bis zum Nachweis der Nüchternheit eingezogen.
Anschließend führte die Fahrt für den Betroffenen zur Polizeiwache, wo ein erneuter Atemalkoholtest, dieses Mal an einem gerichtsverwertbaren Gerät, durchgeführt wurde. Das Ergebnis: 0,92 Promille.
Anschließend wurde der Mann zu seinem Auto zurückgebracht, weil er hier nächtigen wollte. Sobald er wieder auf der Polizeiwache erscheint und bei einem Test 0,0 Promille pustet, erhält er seinen Fahrzeugschlüssel auch wieder zurück.


Unfallflucht - mit der Bitte um Zeugenaufruf


Am Donnerstag um 18 Uhr stellte der Fahrer eines schwarzen Opel Astra sein Fahrzeug in einer Parkbucht auf dem Großparkplatz des Marktkaufes ab.
Als er rund 20 Minuten später zum Auto zurückkam, musste er frische Unfallspuren daran erkennen.
An der hinteren Stoßstange, im linken Bereich, wurden mehrere tiefe Kratzer und Eindellungen festgestellt, die zu einem angenommen Schaden von mehreren hundert Euro führen.
Auf Grund aufgefundener Lacksplitter muss es sich bei dem unfallflüchtigen und gesuchten Auto um eines in weißer Lackierung handeln.


Unfall mit einem Rotlichtverstoß - weitere Unfallzeugen beziehungsweise Fahrzeugführer eines weißen Autos gesucht

Am Donnerstagvormittag ist es in der Paul-Gerhard-Straße, an der Einmündung zum John-Fitzgerald-Kennedy-Ring, zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem rund 8000 Euro Blechschaden entstanden ist. Zur Klärung des Sachverhalts sucht der aufnehmende Beamte nun nach weiteren Unfallzeugen. Insbesondere wäre der Fahrzeugführer/Führerin eines weißen Autos wichtig, welcher anscheinend in den Unfall mitinvolviert ist aber das Weite suchte.
Gegen 8.40 Uhr war ein 58-Jähriger mit seinem Renault Kangoo in der Fritz-Drescher-Straße unterwegs. Er befand sich auf der rechten Linksabbiegespur und wollte anschließend nach links auf die rechte Linksabbiegespur der Paul-Gerhard-Straße wechseln. Beim Abbiegen will er nun von dem Fahrer eines weißen Autos derart geschnitten worden sein, dass er beim anschließenden Ausweichen nicht realisiert hat, dass die Ampel vor ihm in Richtung zum John-Fitzgerald-Kennedy-Ring bereits auf „rot“ umgeschaltet hatte.
Beim Einfahren in die Einmündung kam es nun zur Kollision mit dem VW Golf eines 73-Jährigen, der den John-Fitzgerald-Kennedy-Ring in Richtung zur Niederwerrner Straße befuhr.
Um die Angaben des Unfallverursachers bestätigen beziehungsweise widerlegen zu können, wären jetzt unbeteiligte Unfallzeugen von großer Bedeutung.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter Alkoholeinfluss
Niederwerrn

530 Euro Geldbuße, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots kommen demnächst auf einen Schweinfurter Autofahrer zu.
Der 31-Jährige war am Donnerstagnachmittag mit seiner Mercedes-M-Klasse im Ostring zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten worden.
Dabei wurde alkoholtypische Ausfallerscheinungen erkannt, die zu einem Pustetest führten. Der fiel deutlich positiv aus.
Nun wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.
Danach musste der Mann im Fond des Streifenwagens die Polizeibeamten zur Schweinfurter Polizeiwache begleiten, wo ein weiterer Test an einem gerichtsverwertbaren Gerät anstand. Das Ergebnis: 1,06 Promille.
Damit fand sich der Beschuldigte zu seinem Glück knapp unter der Grenze von 1,1 Promille wieder, welche unweigerlich zu einer Straftat der Trunkenheit im Verkehr und zu einem Führerscheinentzug geführt hätten. So bleibt es für ihn bei der eingangs erwähnten Bußgeldanzeige.
Anschließend wurde der Betroffene wieder entlassen.


Unfall im Kreisverkehr
Gewerbegebiet Werneck, Am Eschenbach

Im großen Kreisverkehr an der Bundesstraße 19 zum Gewerbegebiet „Am Eschenbach“, Werneck hat sich am gestrigen Donnerstagnachmittag ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem geschätzte 5000 Euro Blechschaden entstanden ist.
Dazu kam es, als gegen 17.15 Uhr fuhr der 37-jährige Fahrer eines slowenischen Sattelzuggespanns in den Kreisverkehr einfuhr. Aus bisher nicht bekannten Gründen übersah er dabei einen bereits im Kreisverkehr fahrenden zwei Jahre Jüngeren in dessen Opel Astra.


Raser des Tages bei Lasermessung erwischt - rund 900 Euro Geldbuße und zwei Monate Fahrverbot drohen
St, 2445, ehemals B 19, Kreuzung zu den Abzweigungen nach Eltingshausen und Rottershausen, Landkreis Bad Kissingen

Den sprichwörtlichen Raser des Tages erwischten Beamte der Dienststelle „Operative Ergänzungsdienste Schweinfurt“ bei einer Geschwindigkeitsmessung am Donnerstagvormittag. Da auf Grund der Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit von mehr als 60 Kilometer Vorsatz angenommen wird, erwarten den Autofahrer aus Forchheim nun 2 Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Bußgeldzumessung von rund 900 Euro.
Zwischen 10 und 12 Uhr führten die Beamten auf der Staatsstraße 2445, der ehemaligen Bundesstraße 19, an der Kreuzung zu den Abzweigungen nach Eltingshausen beziehungsweise Rottershausen, im Landkreis Bad Kissingen, eine sogenannte Lasermessung durch.
An dieser Örtlichkeit ist durch deutlich aufgestellte doppelseitige Verkehrszeichen eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 Kilometer angezeigt.
In dem Zeitraum der zweistündigen Messung war die Durchfahrt von zu schnell fahrenden Autofahrern dermaßen hoch, dass die Beamten lediglich die weit überhöhten Geschwindigkeitsfahrten abdecken konnten.
Deshalb mussten sie auch mehrere Fahrverbote gegen Autofahrer aussprechen, welche deutlichst über den erlaubten 60 hm/h unterwegs waren.
Den Vogel schoss dabei ein Autofahrer aus Forchheim ab.
Der schwarze 3er BMW der Serie Alpina, der laut Fahrzeugschein 334 Pferdestärken unter seiner Motorhaube arbeiten lässt, wurde mit 125 Kilometern bei den erlaubten 60 km/h gemessen.
Den 35-jährigen Fahrer mit orientalischem Migrationshintergrund „juckte“ die Sache aber nicht sonderlich, denn sein einziger Kommentar nach der Personalienerhebung war der, dass das alles jetzt sein Rechtsanwalt für ihn regeln wird. Danach gab er wieder Gas und brauste davon.
Auf Grund der „schlechten Erfahrungen der Beamten mit der Vielzahl an Geschwindigkeitsübertretungen“ wird eine häufigere Überwachung dieser Kreuzung in Zukunft besonders auf der Agenda stehen!


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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