Aus dem Polizeibericht – Jugendlicher rastet aus - Einlieferung in ein psychiatrisches Krankenhaus nach Würzburg

Mehrere Fahrzeuge an einem Autohaus beschädigt

Wegen Sachbeschädigung hat der Besitzer eines Autohauses in der Mainberger Straße 16 am Dienstag Anzeige erstattet.
Den dabei entstandenen Sachschaden bezifferte er auf 200 Euro.
Demnach hat ein Unbekannter im Zeitraum von Samstag- bis zum Montagmittag, vornehmlich in einer der beiden dazwischenliegenden Nächten, mit einem grünen Lackspray insgesamt vier Autos besprüht.
Im Einzelnen waren das ein roter Ford Mustang, ein blauer und ein roter Camaro und last but not least noch eine Corvette.


Fahrrad gediebt

Vom Altenheim Maria Frieden in der St.-Anton-Straße 12 ist ein Fahrraddiebstahl am Dienstag gemeldet worden.
Demnach stellte der Hausmeister dort gegen 8.15 Uhr sein Herrenrad im Fahrradschuppen auf dem Gelände verschlossen ab. Als er es sechs Stunden später wieder nutzen wollte, war es wie vom Erdboden verschluckt.
Es handelt sich um ein silberfarbenes Winora Cross Dakar, mit einem Zeitwert von vielleicht noch 50 Euro.
Über den Täter und seine Vorgehensweise ist derzeit noch nichts bekannt geworden.


Verkehrsgeschehen:


Viele Unfallfluchten wieder - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Von der Leislerstraße 59 ist am Dienstagnachmittag eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht worden.
Demnach parkte dort von Montagabend bis zum Dienstagmittag am rechten Fahrbahnrand ein schwarzer Audi A 5. Danach fuhr sein Halter mit dem Audi zur Johannisgasse 10 und stellte dort das Auto für eine gute Stunde bis 13.15 Uhr ab.
Hier bemerkte der Eigentümer dann einen frischen Unfallschaden an der linken Seite des hinteren Stoßfängers. Er ist eingedellt und der Lack verkratzt.
Es steht jetzt nicht zweifelsfrei fest, ob der Audi in der Leislerstraße oder der Johannisgasse von dem jetzt gesuchten Unfallflüchtigen angefahren worden ist.
Zu dem Unfallverursacher und seinem Fahrzeug liegen derzeit noch keine weiteren Hinweise vor.
Die Schadenshöhe wird mit 1500 Euro in das Unfallprotokoll aufgenommen.


-Eine weitere Unfallfluchtanzeige ging vom Parkhaus des Leopoldina Krankenhauses ein.
Hier parkte ein Autofahrer sein Mietauto, einen schwarzen Mazda 6, auf dem Stellplatz mit der Nummer 710 am Dienstag gegen 12 Uhr ein.
Um 14.20 Uhr kam er wieder zurück und erkannte sofort einen frischen Unfallschaden am Mazda. Beim Ein- oder Ausparken daneben war jemand gegen den vorderen linken Kotflügel gestoßen. Danach flüchtete der Verursacher oder die Verursacherin von der Unfallstelle, ohne der gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflicht nachzukommen. Von ihm/ihr ist im bisherigen Verfahrensverlauf noch nichts bekannt.
Die Schadensschätzung in diesem Fall beläuft sich auf 750 Euro.


-Bereits am vergangenen Freitag, 31. März, in der Zeit von 9.30 bis 10.30 Uhr, ereignete sich ebenfalls eine Unfallflucht im Stadtgebiet. Sie wurde jedoch erst am gestrigen Dienstagnachmittag gemeldet.
Demnach parkte in diesem Zeitfenster ein gelb-grüner Seat Ibiza am rechten Fahrbahnrand der Friedrich-Stein-Straße gegenüber der Hausnummer 11. Durch den Anstoß des gesuchten Autos wurde an dem Seat die Frontschürze sowie der Kotflügel vorne links stark verkratzt und auch leicht eingedellt.
Auch hier liegen noch keinerlei Hinweise zum Verursacher/Verursacherin vor.
Die nun fälligen Reparaturkosten werden auf 2000 Euro veranschlagt.


-Die vorläufig letzte Unfallflucht, die auch am Dienstag zur Anzeige gebracht worden ist, spielte sich vor der Sonnenstraße 17 ab.
Dort stellte um 8 Uhr die Eigentümerin eines grünen Opel Astra ihr Fahrzeug am Fahrbahnrand ab.
Bei der Rückkehr um 17.15 Uhr musste sie einen frischen Unfallschaden daran erkennen. Ihre Frontschürze war etwa mittig eingedellt. Den Spuren nach zu urteilen, ist anscheinend ein Fahrzeug, das mit einer Anhängekupplung ausgestattet ist, dagegen gestoßen.
Weitere Erkenntnisse liegen zum Unfallverursacher jedoch nicht vor.
Der Schaden wird auf zirka 500 Euro geschätzt.


Betrunkener Fahrradfahrer

Wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt die Polizei seit dem frühen Mittwochmorgen gegen einen somalischen Asylbewerber. Bei einer Kontrolle des 22-jährigen Fahrradfahrers ist erhebliche Alkoholbeeinflussung festgestellt worden.
Gegen 2.15 Uhr war eine Funkstreife auf der Landwehrstraße unterwegs, als sie auf einen vorausfahrenden Fahrradfahrer aufmerksam wurden. Dieser fuhr ohne jegliche Beleuchtungseinrichtung mitten auf der Fahrbahn. Der Pedalritter wurde sofort angehalten und mit seinem Vehikel von der Fahrbahn gebracht, bevor noch etwas passieren konnte. Der junge Mann stand unter deutlichem Alkoholeinfluss, was sofort bemerkt worden ist. Bei einem anschließenden Atemalkoholtest brachte es der Beschuldigte auf knapp 1,7 Promille. Deshalb wurde er anschließend zur Dienststelle transportiert und durch einen Arzt eine Blutentnahme vorgenommen. Danach folgte seine Entlassung wieder.


Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten

Über zwei schwerverletzte Verkehrsteilnehmer gibt es von einem Unfall zu berichten, der sich am Dienstagnachmittag in der Deutschhöfer Straße zugetragen hat.
Die beiden stark demolierten Fahrzeuge mussten danach abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 22 500 Euro geschätzt.
Gegen 16.30 Uhr war der 67-jährige Fahrer eines Ford Transit der Johanniter Unfallhilfe auf der Deutschhöfer Straße stadteinwärts unterwegs. Etwa 200 Meter nach der Einmündung zur Konrad-Adenauer-Straße lenkte er aus bisher nicht bekannter Ursache plötzlich das Fahrzeug auf die Gegenfahrspur. Hier kam es dann zur Frontalkollision mit einem VW Sharan, hinter dessen Lenkrad eine 49-Jährige saß.
Die Wucht des Aufpralles der beiden Fahrzeuge war so stark, dass der VW Sharan etwa 25 bis 30 Meter nach rückwärts gewuchtet worden ist und schließlich rechtsseitig in der Böschung zum Stillstand kam.
Der Ford Transit rollte nach dem Zusammenprall noch rund 60 Meter stadteinwärts weiter, bis auch er zum Stehen kam.
Beide Verkehrsteilnehmer wurden an der Unfallstelle von einem Notarzt erstbehandelt und danach vom Rettungsdienst mit jeweils schweren Verletzungen in Schweinfurter Krankenhäuser abtransportiert.



Aus dem Landkreis


Aus einer Höhe von über sechs Metern vom Dach gestürzt - mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Bamberg verbracht
Egenhausen

Ein Fremdverschulden ist bei einem häuslichen Unfall auszuschließen, der sich am Dienstagnachmittag in Egenhausen ereignet hat.
Der Schwerverletzte ist nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Bamberg geflogen worden. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand besteht aber keine Lebensgefahr.
Gegen 18 Uhr begab sich der Hausbesitzer auf das Dach des Mehrfamilienhauses. Er hatte vor, seine Satellitenschüssel neu zu justieren. Dazu stieg er mit ungeeignetem Schuhwerk aus einem Dachfenster auf das Dach. Auf den feuchten Dachziegeln dürfte er danach ausgerutscht und aus einer Höhe von über sechs Metern in die Tiefe gestürzt sein. Der Verunglückte war ansprechbar und dürfte ersten Diagnosen vor Ort diverse Verletzungen erlitten haben.


Jugendlicher rastet aus - Einlieferung in ein psychiatrisches Krankenhaus nach Würzburg
Landkreisgemeinde

Ein in einer karikativen Einrichtung in einer Landkreisgemeinde untergebrachter 14-Jähriger ist am frühen Dienstagabend ausgerastet. Nach einem zunächst verbalen Streit mit einem 15-jährigen Mitinsassen drehte er vollkommen durch, bespuckte seinen Kontrahenten zunächst und prügelte dann in der Folge wahllos auf ihn ein. Erst als eine Betreuerin dazwischen ging, konnte sie den Angreifer zunächst ein wenig zur Raison bringen. Im weiteren Verlauf des Ereignisses musste der Jugendliche von den hinzugerufenen Polizeibeamten in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen werden.
Gegen 19.45 Uhr ging der Notruf von der Außenstelle der Einrichtung bei der Polizei ein. Nachdem zwei Streifenwägen zum Ereignisort eilten, wurde in Erfahrung gebracht, dass sich der Täter nach dem Vorfall in die Küche zurückgezogen hat. Zuvor hatte er noch gedroht, alles und jeden abzustechen.
Als die Beamten ihm entgegentraten hatte er tatsächlich ein Messer in der Hand. Er setzte es jedoch glücklicherweise nicht ein und konnte schließlich dazu bewegt werden, es fallen zu lassen. Danach erfolgten seine Fesselung und die Einweisung in die Klinik.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ist eingeleitet worden.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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