Aus dem Polizeibericht – In Hesselbach eskaliert der "Briefkasten-Streit"

SCHWEINFURT. In den frühen Dienstagmorgenstunden beobachtete ein Anwohner einen Einbrecher und verständigte vorbildlich die Polizei. Aufgrund der detaillierten Mitteilung des Nachbarn konnte der Täter auf seiner Flucht gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Kurz nach Mitternacht beobachtete ein Anwohner eine dunkel gekleidete Person, die sich mit einem Brecheisen an der Türe zu einem Streetworkerbüro in der Roßbrunnstraße zu schaffen machte. Der Nachbar verständigte hieraufhin umgehend die Polizei. Dem vermeintlichen Einbrecher gelang es allerdings nicht, die Türe zu dem Anwesen aufzuhebeln. Unverrichteter Dinge entfernte sich der Täter in Richtung Niederwerner Straße. Aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung und weiterer Beobachtungen des Zeugen konnte die kurz nach dem Anruf eintreffende Streife der Polizeiinspektion Schweinfurt einen dringend tatverdächtigen 46-jährigen in Tatortnähe vorläufig festnehmen. Das Einbruchwerkzeug führte dieser noch mit sich. Der Schweinfurter verbrachte die Nacht in der Zelle der Polizeiinspektion Schweinfurt. An der Türe des Streetworkerbüros entstand durch den Einbruchsversuch Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm die Spurensicherung vor Ort und die weiteren Ermittlungen. Eine Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen führte zur Erhärtung eines weiteren Tatverdachts. Sichergestellte Beweismittel deuten darauf hin, dass der Festgenommene auch für den Einbruch am Wochenende in das evangelische Pfarramt in der Friedenstraße verantwortlich ist. Dort verursachte der Täter durch Hebelversuche an Türen Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Der Entwendungsschaden belief sich ausschließlich auf schriftliche Aufzeichnungen ohne materiellen Wert.

Dank dem couragierten Anwohner wird gegen den Tatverdächtigen, der inzwischen wieder entlassen wurde, nun unter anderem ein Verfahren wegen versuchten besonders schweren Fall des Diebstahls geführt.

Während des Einkaufs im Supermarkt bestohlen worden

Nach einem Einkauf in einem Supermarkt im Hafen beklagte eine Kundin später den Verlust ihrer Geldbörse.
Neben der Börse selbst, fehlen ihr jetzt das darin befindliche Bargeld, der Personalausweis und eine EC-Karte. Alles in allem ein Gesamtschaden von 350 Euro.
Ganz zu schweigen von der Rennerei jetzt, bis alle Dokumente und Karten wieder neu ausgestellt sind.
Gegen 12.15 Uhr hielt sich das Opfer am letzten Freitag im Markt auf und war nach dem Passieren der Kasse noch am Stand einer im Markt beheimateten Bäckereifiliale. Den zu dieser Zeit hier herrschenden Andrang nutzte anscheinend der oder die noch unbekannte Täterin und entnahm vom Opfer vollkommen unbemerkt die braune Geldbörse aus deren offener Handtasche.


Einbruch in das evangelische Pfarramt

Eine Verantwortliche meldete am Montagmorgen den Einbruch über das vergangene Wochenende in den Neubau des evangelischen Pfarramtes in der Friedenstraße 25.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand machte der Täter keine Beute, er richtete jedoch einen hohen Sachschaden an. Ersten Schätzungen zur Folge liegt er im Bereich von bis zu 8000 Euro.
Als mögliche Tatzeiten werden die Nacht zu Sonntag oder die Nacht zu Montag angenommen.
Durch das Einschlagen einer Fensterscheibe gelangte der Unbekannte in das Gebäude. Ohne „Rücksicht auf Verluste“ hat er nun wahllos versucht, mit mitgebrachten Werkzeugen in diverse Büroräume einzudringen. Die Türen hielten zwar alle stand, wurden jedoch erheblichst beschädigt.


Verkehrsgeschehen:


Metallkugeln auf der Fahrbahn - der Reinigungsdienst musste anrücken

Wegen verlorener Metallkugeln musste der Reinigungsdienst der Stadt am Montagvormittag anrücken, um eine mögliche Unfallgefahr für die Verkehrsteilnehmer auszuschließen.
Der „Verlierer“ wurde später wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit von den Ordnungshütern „zur Kasse gebeten“.
Kurz vor 10 Uhr gingen mehrere Meldungen ein, wonach unzählige Metallkugeln auf der Fahrbahn in der Ernst-Sachs-Straße herumliegen beziehungsweise -laufen.
Bei der sofortigen Überprüfung wurde festgestellt, dass die Kugeln Bestandteil einer Ladung eines Lkw einer Recyclingfirma waren. Aus bisher nicht eruierbaren Gründen wurde die Ladung während der Fahrt verloren.
Auf Grund einer möglichen Gefährdung für den Verkehr wurde die Stadtreinigung beauftragt, beginnend von der Fritz-Drescher- über die Landwehrstraße, die Hahnenhügelbrücke, Hans-Böckler-, Werner-von-Siemens- bis zur Hafenstraße, mit den Kehrmaschinen zu reinigen.


Erheblichst betrunkener Fahrradfahrer

Eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr läuft seit dem frühen Dienstagmorgen gegen einen 34-jährigen Schweinfurter. Er war mit einem erheblichen Maß an Alkoholisierung mit seinem Drahtesel unterwegs gewesen.
Kurz nach Mitternacht fiel der Zweiradlenker einer Funkstreife auf, wie er in leichten Schlangenlinien am Chateaudunpark unterwegs gewesen ist.
Der nachfolgende Atemalkoholtest sollte den Anfangsverdacht der Ordnungshüter bestätigen, denn der Beschuldigte pustete 2,4 Promille in das Testgerät. Deshalb wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und sein Gefährt an Ort und Stelle verkehrssicher abgestellt.
Später in der Polizeiwache führte ein Arzt eine Blutentnahme durch. Danach ist der Mann wieder entlassen worden.



Aus dem Landkreis


Sachbeschädigung während des Kirchweih-Wochenendes
Hesselbach

Während des Kirchweih-Wochenendes ist es zu einer vorsätzlichen Sachbeschädigung vor dem Kriegerdenkmal in der Eichholzstraße gekommen. Dabei ist ein geschätzter Sachschaden von rund 1250 Euro entstanden.
Zu der vorliegenden Sachbeschädigung konnte bis dato folgendes in Erfahrung gebracht werden:
In der Nacht zu Montag müssen mehrere Unbekannte hier zu Werke gegangen sein, denn sie rissen den neben dem Kriegerdenkmal aufgestellten Briefkasten samt dem Betonfundament aus dem Boden. Dadurch wurden zwei Schiefersteinplatten der Steinumrandung beschädigt. Danach transportierten sie das „schwere Teil“ über eine Strecke von rund 250 Metern bis zum Rathaus und steckten es neben der Eingangstür wieder in den Boden. Dadurch wurde hier auch noch die Bepflanzung in Mitleidenschaft gezogen.
Ob durch die ganze Aktion auch noch der Briefkasten selbst beschädigt worden ist, muss noch über die Deutsche Post abgeklärt werden. Dann würde sich der Sachschaden natürlich noch nach oben bewegen.
In Hesselbach gibt es unterschiedliche Meinungen, ob der Postkasten am Kriegerdenkmal pietätvoll ist oder die Würde der dort Gedachten in ungehöriger Weise schädigt. Die Gemeinde kam zuletzt überein, es sei vertretbar. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch eine Bushaltestelle.

Sachdienliche Hinweise zu dem Vandalismus oder den Tätern werden an die Schweinfurter Polizei erbeten!






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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