Aus dem Polizeibericht: Hinteres Autokennzeichen gediebt

31-Jähriger von Gruppe tätlich angegriffen – Kripo nimmt vier Tatverdächtige fest – Ermittlungsrichter erlässt Untersuchungshaftbefehle
NIEDERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. Nachdem am frühen Neujahrsmorgen ein 31-Jähriger Afghane auf dem Heimweg von Silvesterfeierlichkeiten offenbar von mehreren Landsmännern angegriffen und schwer verletzt worden war, hat die Kripo Schweinfurt mittlerweile vier Tatverdächtige ermittelt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Männer dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Wie bereits von der Polizeiinspektion Schweinfurt berichtet, hatte der spätere Geschädigte den Jahreswechsel in einer Diskothek in der Adolf-Ley-Straße in Schweinfurt gefeiert. Dort war er mit aus Afghanistan stammenden Männern in Streit geraten. Während sich diese Personen mit einem Pkw entfernten, trat der Geschädigte zu Fuß den Heimweg entlang der Bundesstraße 303 an. Dort, auf Höhe der Ausfahrt Oberwerrn, traf der 31 Jahre alte Zeuge dann erneut auf die Personen aus der Diskothek, die ihn gemeinschaftlich angriffen. Der 31-Jährige zog sich durch Faustschläge und Tritte schwere Kopfverletzungen zu und musste über Nacht stationär in einer Klinik behandelt werden.

Die Kripo Schweinfurt führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Im Zuge der ersten Überprüfungen konnte am Tag nach der Tat bereits ein Tatverdächtiger und in den darauffolgenden Tagen drei weitere Tatverdächtige festgenommen werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Beschuldigten jeweils dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Der Richter erließ Untersuchungshaftbefehle und die vier Männer sitzen mittlerweile in Justizvollzugsanstalten.
Aus dem Stadtgebiet


Einbruch in ein Gartenhaus

Aus der Alten Warte 149 ist der Einbruch in das dortige Gartenhaus zur Anzeige gebracht worden.
Bis dato ist nur von einem Sachschaden von rund 150 Euro die Rede. Von fehlenden Sachen oder Wertgegenständen hat der Besitzer nichts festgestellt.
Zwischen Freitag- und Samstagnachmittag hat der Unbekannte mit einem mitgebrachten Werkzeug die Tür des Häuschens aufgehebelt.
Nach einer Nachschau im Innern hat er sich anschließend zu einem angebauten Schuppen begeben, wo er ebenfalls eine Nachschau nach Brauchbarem vorgenommen hat. Danach hat er vermutlich ohne Beute das Grundstück wieder verlassen.


Mit Bierflasche Tür beschädigt

Einen üblen Scherz erlaubte sich ein Unbekannter über das letzte Wochenende.
Dabei richtete er einen Schaden von geschätzten 500 Euro an.
Im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag, bis zur Feststellung am Sonntagvormittag, beschädigte er die äußere Scheibe einer doppelt verglasten Eingangstür am Anwesen Heinrich-Beck-Straße 13.
Dem Spurenbild nach zu urteilen hat der Täter von dem an das Grundstück angrenzenden Spielplatz aus eine Bierflasche in das Anwesen geschleudert und dabei die hintere Eingangstür getroffen. Dadurch ging eine Scheibe zu Bruch.


Hinteres Autokennzeichen gediebt

Damit hat ein Autobesitzer am vergangenen Samstag auch nicht gerechnet. Als er am frühen Abend Bekannte in der Gartenstadtstraße 7 besuchte, wurde das hintere Kennzeichen an seinem Pkw abgeschraubt und gestohlen.
Gegen 20 Uhr stellte der Landkreisbewohner seinen silberfarbenen Renault Twingo auf der Straße vor dem Anwesen ab.
Als er eine gute Stunde später wieder wegfahren wollte, war das amtliche hintere Kennzeichen SW - KF 1993 verschwunden.
Es war lediglich noch die zerbrochene Kennzeichenhalterung am Fahrzeug angebracht.


Beschädigte Hauseingangstür

Vom Mehrfamilienhaus Schopperstraße 39 ist eine Sachbeschädigung gemeldet worden.
Die Schadenshöhe wird mit 100 Euro angegeben.
Laut einer Anwohnerin ist die Haustür des Anwesens beschädigt worden. Bei der Sachverhaltsaufnahme vor Ort stellten die Beamten Hebelspuren daran fest. Ob es sich lediglich um eine Beschädigung der Tür oder aber eventuell um einen versuchten Einbruch handelt, konnte anhand des Spurenbildes letztendlich nicht geklärt werden.
Der mögliche Beschädigungszeitraum liegt zwischen Mittwoch und Sonntag vergangener Woche.


Fahrrad verschwunden

Seinen schon etwas betagteren Drahtesel vermisst ein Einwohner der Bauerngasse 121.
Über das letzte Wochenende hat das ungefähr 15 Jahre alte und silberfarbene Mountainbike mit grauer Beschriftung, einem schwarzen Sattel und einem Spiralschloss unter dem Sattel einen neuen Besitzer gefunden.
Nach dem Knacken des Schlosses hat sich der Dieb das Fahrrad angeeignet, das gegenüber dem Haus abgestellt war.
Dessen Zeitwert beträgt wenn’s hoch kommt noch 50 Euro.



Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Noch keine Hinweise gibt es zu einer Unfallflucht, die sich zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag abgespielt hat.
In diesem Zeitraum parkte vor dem Haus Nutzweg 25 f ein silberner Audi A 3.
Der frischen Beschädigung an der Heckstoßstange zu folgern, ist ein bis dato unbekannter Autofahrer mit seinem Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken dagegen gestoßen und hat sich danach, ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, von der Unfallstelle entfernt.
Von der Autobesitzerin werden jetzt Reparaturkosten von bis zu 500 Euro vermutet.


-Bei der nächst gemeldeten Unfallflucht liegen Hinweise auf das flüchtige Verursacherfahrzeug, einen silberfarbenen Kombi mit dem Teilkennzeichen SW - SP vor.
Gegen 17.15 Uhr kam der Spaziergänger mit seiner Gefolgschaft am Sonntag zum Parkplatz der Gaststätte Almrösl an der Peterstirn zurück, wo er seinen schwarzen Ford Mondeo zuvor geparkt hatte.
Aus einiger Entfernung sahen sie, wie der jetzt gesuchte Kombi auf dem Parkplatz rangiert wurde und anschließend davonfuhr.
Gleich darauf am Parkplatz angekommen, wies der Mondeo eine frische Beschädigung am hinteren linken Kotflügel auf. Er war leicht eingedellt und verkratzt.
Die Schadenshebung wird wohl mehrere einhundert Euro verschlingen.



Aus dem Landkreis


Vermutlich heiße Asche entzündet Mülltonne - über 100 Floriansjünger bekämpfen das Feuer
Theilheim

Das hätte er lieber nicht gemacht. Weil ein Senior seine vermutlich noch heiße Asche in der Restmülltonne entsorgt hat, hat dies nicht nur die Tonne vollkommen zerstört, was noch zu verschmerzen gewesen wäre, sondern auch noch die daneben stehende Scheune teilweise in Brand gesetzt.
Geschätzte 100 - 120 Floriansjünger der Wehren aus Theilheim, Schwanfeld, Bergrheinfeld, Waigolshausen, Geldersheim, Wipfeld und Werneck waren am frühen Sonntagnachmittag zum Brandort geeilt und konnten Schlimmeres verhindern.
Der Brandschaden wird derzeit auf mindestens 10 000 Euro beziffert.
Gegen 8.30 Uhr säuberte der Mittachtziger den Holzofen in seinem Haus am Zehntplatz. Anschließend leerte er die Asche in die Mülltonne, die an der am Wohnhaus angrenzenden Scheune steht.
Vermutlich noch glühende Aschereste entzündeten dann im Verlauf der nächsten Stunden den bereits in die Tonne weggeworfenen Hausmüll. Dies führte schließlich zu einem Vollbrand der Tonne und die Flammen griffen in der Folge auch auf die Scheunenwand über. Ein aufmerksamer Nachbar stellte den Brand fest, tätigte den Notruf und begann sogleich mit der Brandbekämpfung.
Die herbeieilenden Feuerwehren hatten den Brand alsbald unter Kontrolle, so dass ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus beziehungsweise benachbarte Wohnanwesen verhindert werden konnte.
Vorsorglich wurden die Bewohner der umliegenden Anwesen kurzfristig evakuiert, bis bald darauf wieder Entwarnung gegeben werden konnte.
Gegen den Verursacher ist ein Ermittlungsverfahren nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetz - Verhüten von Bränden - eingeleitet worden.


Weiterer Brand - direkt am Feuerwehrgebäude
Werneck

Einen näheren Einsatzort kann es für die Feuerwehr eigentlich nicht geben, nämlich direkt vor dem eigenen Gebäude, am Hahnenhof. So geschehen am gestrigen Sonntagabend gegen 21.15 Uhr.
Ein von einer Entsorgungsfirma hier abgestellter Container mit Altpapier fing auf noch bisher unbekannte Art und Weise Feuer. Die teilweise noch von einem anderen Einsatz im Gebäude weilenden Männer hatten die Sache relativ schnell im Griff und konnten ein Übergreifen auf daneben abgestellte und ebenfalls mit Altpapier befüllte Mülltonnen verhindern.
Der Schaden an dem Container wird auf 200 Euro geschätzt.
Als gegen 21 Uhr einer der Floriansjünger das Gebäude verließ, konnte er noch nichts Verdächtiges wahrnehmen. Andere Kollegen ließen sich zu dieser Zeit noch angelieferte Pizzen im Sozialraum munden. Als einer der Männer die leeren Pizzakartone rund 15 Minuten später in dem Container entsorgen wollte, stellte er den hervortretenden Qualm fest und alarmierte sofort seine Mitstreiter.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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