Aus dem Polizeibericht – Größere Keilerei auf dem Wipfelder Weinfest

Unbekannte beim Diebstahl erwischt - flüchten unter Zurücklassung der Beute

Wegen Diebstahls ermittelt die Inspektion seit dem frühen Donnerstagmorgen gegen mindestens drei noch unbekannte Männer. Sie hatten versucht, einen Dekorationsgegenstand von einer asiatischen Gaststätte im Gewerbegebiet Hafen zu stehlen. Nach dem Entdeckt werden flüchteten sie in einem Auto unter Zurücklassung ihrer Beute.
Gegen 5.45 Uhr wurde eine Nachbarin der Gaststätte wach, als sie laute Geräusche und Stimmen von draußen vernahm. Als sie aus ihrem Schlafzimmerfenster guckte erkannte sie drei junge Männer, die gerade damit beschäftigt waren, einen vor der benachbarten Gaststätte im Außenbereich aufgestellten Steinlöwen in einen weißen VW Golf zu laden. Von ihrem Balkon aus sprach sie die Diebe sofort an, worauf die sofort ihre Beute fallen ließen, ins Auto stiegen und davonbrausten.
Glücklicherweise konnte die Zeugin das HAS-Kennzeichen am Auto ablesen, so dass es jetzt nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Täter, die vermutlich alle aus dem Landkreis Haßberge stammen, dingfest gemacht werden können.
Die für den Zulassungsbezirk des VW zuständige PI Haßfurt wurde sofort mit der weiteren Täterermittlung beauftragt.


Einbruch in eine Gaststätte

Vom Gasthaus Handwerk in der Moritz-Fischer-Straße 3 ist am Donnerstagvormittag ein Einbruch gemeldet worden.
Nach ersten Erkenntnissen ist dabei vom Täter ein Sachschaden von rund 2000 Euro angerichtet worden. Dem gegenüber steht in keinem Vergleich dazu der Diebstahlsschaden, der rund 100 Euro beträgt.
Ein Beamter der Ermittlungsgruppe führt die weitere Sachbearbeitung und erhofft sich durch diese Meldung auch Hinweise dazu aus der Bevölkerung.
Gegen 23 Uhr wurde die Gastlichkeit in der Mittwochnacht geschlossen. Als der erste Verantwortliche am Donnerstag um 9.30 Uhr zurückkam, entdeckte er den über Nacht stattgefundenen Einbruch.
Demnach hat der Täter dazu mehrere Fenster eingeschlagen, bis es ihm schließlich gelang, in die Räumlichkeiten zu gelangen. Beim Einsteigen fielen diverses Geschirr, Blumentöpfe und eine Kaffeemaschine auf den Boden, die auf dem einen Fensterbrett gelagert waren. Zielgerichtet begab der Täter sich danach zu einem Schrank, wo eine Geldtasche abgelegt war. Mit dieser Beute verließ er danach den Tatort wieder über das eine eingeschlagene Fenster.


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter Drogeneinfluss

Kurz vor 20 Uhr wurde am Donnerstag am Schelmsrasen ein 23-jähriger VW Golf Lenker zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten.
In deren Verlauf stellten sich eindeutige Merkmale heraus, die für einen vorausgegangenen Rauschgiftkonsum sprachen. Das waren unter anderem starkes Körperzittern, gerötete Augen, Mundtrockenheit, ständiges Lidflattern und Nervosität.
Bei weiteren Tests wurden ebenfalls eindeutige Hinweise erzielt, die auf eine Einnahme hindeuteten.
Nachdem eine fällige Blutentnahme von ihm abgelehnt worden ist, wurde über die Staatsanwaltschaft eine richterliche Anordnung dazu eingeholt.
Die Durchführung erfolgte dann später durch einen Arzt in der Polizeiwache.
Danach wurde der Fahrzeugschlüssel noch vorübergehend sichergestellt. Alsdann konnte der Beschuldigte zu Fuß die Dienststelle wieder verlassen.



Aus dem Landkreis


Zwei Kinder/Jugendliche stehen im dringenden Verdacht, einen Wohnwagen angezündet zu haben
Niederwerrn

Zwei 13- und 15-jährige Jungs stehen in dringenden Tatverdacht, am frühen Donnerstagabend auf einem Feld in der Verlängerung der Zeilstraße einen dort abgestellten Wohnwagen in Brand gesteckt zu haben.
Trotz des schnellen Einschreitens der Wehren aus Nieder- und Oberwerrn brannte der Wohnwagen komplett nieder.
Derzeit wird von einem Schaden von mehreren tausend Euro ausgegangen.
Gegen 19 Uhr ging die Meldung bei der Polizei und der Feuerwehr über den lichterloh brennenden Wohnwagen ein.
Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen konnten mehrere Zeugen ausfindig gemacht werden, welche die beiden Täter zuvor bei der Tatausführung wahrgenommen haben.
Nachdem sich die Buben zuvor längere Zeit in der Tatortnähe und später auch am Wohnwagen aufgehalten haben, fing der auf einmal zu brennen an. Ein Zeuge setzte daraufhin den Flüchtenden nach, konnte sie einholen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Nach anfänglichem Leugnen räumten die Jugendlichen schließlich ein, zunächst in der Gegend gespielt, dann am und schließlich auch in den Wohnwagen eingedrungen zu sein. Nach dem Zündeln wollten sie das Feuer zunächst noch selbst löschen, da dies aber misslang, gaben sie Fersengeld.
Die Beschuldigten wurden zur Polizeiwache verbracht und später im Beisein der herbeigerufenen Erziehungsberechtigten zum Vorfall vernommen.
Danach durften sie ihre Eltern mitnehmen.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung ist eingeleitet worden.


Größere Keilerei auf dem Wipfelder Weinfest - Zeugenaufruf
Wipfeld

Kurz nach 21 Uhr kam es auf dem Wipfelder Weinfest in der Straße Kirchberg zu einer größeren und tätlichen Auseinandersetzung unter rund 15 - 20 Personen. Mehrere gleichlautende Meldungen gingen daraufhin über Notruf bei der Polizei ein.
Sofort begaben sich mehrere Streifenwagen an die angegebene Örtlichkeit.
Nach diversen Befragungen anwesender Personen wurden zunächst zwei Hauptaggressoren ausfindig gemacht, zwei Zwanzigjährige aus einer Nachbargemeinde. Was die ganze Wahrheitsfindung zusätzlich erschwerte, war, dass ein Großteil der angetroffenen Personen nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand. Werte zwischen 1,2 und 2,46 Promille wurde dabei gemessen.
Derzeit stellt sich für den Sachbearbeiter der Sachverhalt noch ziemlich undurchsichtig dar. Es dürften noch mehrere Schläger in die Sache verwickelt sein, deren Identität aber noch nicht feststeht.
Der Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort und behandelte einige Leichtverletzte. Zwei davon wurden in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert.
Aufgrund der teilweise hohen Alkoholisierung und der aggressiven Grundhaltung vieler Beteiligter waren alle Polizeikräfte über einen längeren Zeitraum gebunden.

Deshalb ergeht jetzt ein dringender Aufruf an die Festbesucher, sich bei der Polizei als Zeugen zur Verfügung zu stellen, um etwas Licht in das Dunkel der Angelegenheit bringen zu können. Denn die noch unbekannten Schläger sollten nicht ungeschoren davonkommen.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-St. 2280, Höhe Üchtelhausen

Um 4.23 Uhr fuhr am Donnerstag ein VW Golf Lenker auf der Staatsstraße 2280 von Schweinfurt in Richtung Stadtlauringen.
Wenige hundert Meter nach dem Abzweig nach Üchtelhausen, gleich zu Beginn des Waldstücks, wollten plötzlich vor ihm zwei Bachen die Fahrbahn überqueren. Es gab kein Entrinnen mehr für den Autofahrer und es erfolgten kurz hintereinander zwei Zusammenstöße mit den Wildschweinen. Diese endeten tödlich für die beiden Tiere. Die Kadaver wurden später vom Jagdpächter entsorgt.
Der Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.


Maibach - Hambach

Ein weiterer Wildunfall ging am Donnerstag um 21.35 Uhr ein. Eine Mitsubishi Space Star Führerin verließ bei Maibach die Bundesstraße 286 um kurz danach Richtung Hambach weiter zu fahren.
Zirka 400 Meter nach der Abzweigung kreuzte ein Reh ihre Fahrtstrecke und es kam zum Zusammenstoß. Das Tier wird dadurch in den Straßengraben geschleudert und von dem hinzugerufenen Jagdpächter später von seinem Leid erlöst.
Der Sachschaden beträgt in etwa 1500 Euro.


Zusammenstoß zwischen Fußgängerin und Radfahrer - Notarzt wird mit Hubschrauber zur Unfallstelle geflogen
SW 22, bei Garstadt

Bei dem Zusammenstoß zwischen einer Fußgängerin und einem Radfahrer auf einem Fahrradweg an der Kreisstraße 22, zwischen Garstadt und dem Gut Dächheim, sind die beiden beteiligten Verkehrsteilnehmer jeweils leicht verletzt worden. Während die Fußgängerin sich eventuell danach selbständig noch in ärztliche Behandlung begeben wollte, wurde der Fahrradfahrer mit Verdacht auf ein stumpfes Unterleibstrauma vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus gefahren. Da der Notarzt mit einem Rettungshubschrauber an die Unfallstelle geflogen worden ist, musste für dessen Landung und den späteren Abflug die Kreisstraße jeweils für einige Minuten komplett gesperrt werden.
Gegen 10.25 Uhr war eine Personengruppe in Richtung Wipfeld unterwegs. Ihr entgegen kam eine größere Fahrradgruppe, die auf ihrer Fahrt von Frankfurt in Richtung Kulmbach unterwegs war.
Beim Passieren der beiden Gruppen kam der vorausfahrende 53-jährige Radler aus Neunkirchen/Saar mit einer aus dem hinteren Teil der Gruppe anscheinend plötzlich heraustretenden 19-Jährigen aus einer Landkreisgemeinde zum Zusammenprall, was zu den beiderseitigen Verletzungen führte.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gilt die Fußgängerin als Unfallverursacherin. Deshalb ist gegen sie ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eingeleitet worden.


Drei unter Alkohol stehende Fahrzeugführer im Straßenverkehr
Gochsheim, Üchtelhausen und Mainberg

Für drei männliche Verkehrsteilnehmer, zwei Zweiradfahrer und einen Autofahrer wird der Vatertag noch einige Zeit nachhaltig in Erinnerung haften bleiben. Alle drei wurden mit ihren Vehikeln unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen.

Um 16.35 Uhr war der erste fällig. Er war auf einem Nebenweg der Schwebheimer Straße in Gochsheim unterwegs.
Bei dem anschließenden Pustetest erreichte der 25-jährige Schweinfurter nicht nur 1,14 Promille, sondern im droht noch weiteres Ungemach, weil an seinem Vehikel das Versicherungskennzeichen aus 2014 angebracht war. Neben der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wird jetzt auch noch wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz gegen ihn ermittelt.
Nach einer Blutentnahme in einem Schweinfurter Krankenhaus wurde er wieder entlassen. Sein Fahrzeugschlüssel wurde bis zum Nachweis der wiedererlangten Nüchternheit auf der Wache hinterlegt.

Der andere Zweiradfahrer ging den Beamten gegen 18 Uhr in Üchtelhausen, in der Weipoltshausener Straße, ins Netz.
Nach einem positiven Handalkomattest an der Kontrollstelle pustete er später an einem gerichtsverwertbaren Testgerät in der Polizeiwache den Wert von 0,76 Promille.
Ihn erwartet nun eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, zwei Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.
Auch ihm wurde der Fahrzeugschlüssel vorübergehend weggenommen.
Der letzte Verkehrsteilnehmer für diesen Tag war gegen 19.40 Uhr in Mainberg fällig.
Der Rentner mit seiner Mercedes-E-Klasse erreichte bei einem Handalkomattest genau 1,2 Promille.
Auch ihm wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel einem nüchternen Beifahrer überreicht.
Die in so einem Fall vom Gesetz vorgeschriebene Blutentnahme wurde später von einem Arzt in der Schweinfurter Polizeiwache vorgenommen.
Im Nachgang der Ermittlungen ist noch festgestellt worden, dass der Beschuldigte nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Deswegen wird jetzt gegen ihn nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr sondern auch noch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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