Aus dem Polizeibericht – Frontscheibe nicht richtig vom Eis befreit - Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen

Serie des Kellerabteilaufbrechers geht weiter

Beinahe täglich muss von dem immer noch unbekannten Kellerabteilaufbrecher berichtet werden, der seit dem Frühjahr dieses Jahres sein Unwesen im Schweinfurter Stadtgebiet treibt. Mittlerweile können ihm bereits über 150 Einbrüche zur Last gelegt werden.
Nachfolgend eine Auflistung die letzten Fälle, die von den Opfern jüngst zur Anzeige gebracht worden sind.

Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagabend im Mehrfamilienhaus der Kilian-Göbel-Straße 43.
Auf nicht bekannte Weise gelangte er ins Anwesen und brach hier insgesamt drei Abteile brachial auf.
Als Beute ist bisher nur von einigen Flaschen mit Alkoholischem bekannt geworden.

Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen im Mehrfamilienhaus Galgenleite 55.
Auf Grund einiger Hebelspuren an der Eingangstür wird vermutet, dass er sich so Zutritt zum Haus verschafft hat.
Im Keller ging er dann sechs Abteile an, indem er sie auf verschiedene Arten aufbrach, teilweise durch Knacken der Vorhängeschlösser oder durch Verschieben der Riegel mit anschließendem Aufdrücken.
In diesem Anwesen wird bisher nur ein Jagdmesser vermisst.

Ebenfalls zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen im Mehrfamilienhaus Ludwigstraße 40.
Wie der Täter ins Haus kam, ist hier nicht bekannt. An der Eingangstür konnten keine Beschädigungen festgestellt werden.
Im Keller ging er anschließend sieben Abteile an, die er auch wieder durch Knacken der Schlösser oder Verschieben oder Abreißen der Schließriegel aufbekam.
Auch hier ist die Beute gering gewesen. Es wird lediglich ein sogenannter Quirl als verlustig gemeldet.

Zwischen Sonntagabend und Montagmittag in der Franz-Liszt-Straße 8.
Hier wurden Hebelspuren an der Eingangstür festgestellt. Ob er schlussendlich ins Haus gekommen ist, lässt sich nicht mehr feststellen. In den Kellerräumlichkeiten konnten keine Feststellungen gemacht werden, die auf mögliche Aufbruchsversuche hindeuten.

In den vorgenannten Fällen beträgt der Sachschaden rund 350 und der Beuteschaden unter 50 Euro.

Sachdienliche Hinweise zu den neuerlichen, wie auch schon zu den bereits gemeldeten Fällen, bitte wie immer an die Polizeiinspektion richten.


Diebstahl von Baustelle

Von der Baustelle Zehntstraße 30 ist am Montag von einem Verantwortlichen eine Diebstahlsanzeige erstattet worden.
Demnach hat sich über das vergangenen Wochenende, zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen, ein Dieb hier herumgetrieben.
Durch Abschneiden oder Abzwicken nahm der Unbekannte rund 25 Meter eines 32-Amper Starkstromkabels und nochmals rund 50 Meter eines 16-Amper Starkstromkabels mit.
Der Diebstahlsschaden wird mit 300 Euro angegeben.


Verkehrsgeschehen:


Frontscheibe nicht richtig vom Eis befreit - Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen

Weil sie die Frontscheibe ihres Autos nicht richtig vom Eis befreit hat, hat am Montagmorgen eine Fiat Punto Führerin einen Unfall verursacht, bei dem vier Fahrzeuge nicht unerheblich beschädigt worden sind.
Gegen 8.15 Uhr befuhr die 41-Jährige die Ignaz-Schön-Straße. Weil sie beim Start ihrer Fahrt wenige Minuten zuvor die Frontscheibe nicht richtig von der Eisschicht befreit hatte und zudem während der Fahrt die Scheibe sich auch noch innen stark beschlagen haben, übersah sie am Fahrbahnrand geparkte Autos und stieß zunächst gegen einen Toyota Corolla. Der wiederum wurde durch die Anprallwucht auf einen Ford Fiesta geschoben. Der Unfall endete schließlich nach dem Anprall des Fiestas auf einen Kia Picanto.
Alles in allem ein geschätzter Gesamtschaden von rund 10 000 Euro.


Dummheit wird bestraft - zweimal innerhalb kürzester Zeit unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad erwischt worden

Gleich zwei Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, und dies innerhalb kürzester Zeit, hat sich ein Schweinfurter Fahrradfahrer am späten Montagabend und frühen Dienstagmorgen eingehandelt.
Die Geschichte des 38-Jährigen mit Migrationshintergrund begann am Montag, etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht.
In der Niederwerrner Straße schloss eine Streifenwagenbesatzung auf einen vorausfahrenden Fahrradfahrer ohne Licht, dafür aber mit deutlichen Schlangenlinien auf. Als sie den Mann anhalten wollten, dazu betätigen sie den Anhaltesignalgeber, drehte der sich um und entschloss sich gleich darauf zur Flucht. Über einen Diskounter Parkplatz ging es zunächst in Richtung zur Hohmannstraße, wo die Beamten den Beschuldigten schließlich in einem Seitenweg stellen konnten. Hier schlug ihnen sofort eine „fette Alkoholfahne“ entgegen. Zu einem Atemalkoholtest war der Radler nicht mehr in der Lage. Deshalb wurde sein Vehikel am Kontrollort versperrt und der Delinquent zu einer Blutentnahme mit auf die Wache genommen.
Nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte auf Grund seiner augenscheinlich hohen Alkoholisierung nach Hause gefahren. Hier warteten die Beamten noch solange, bis er im Haus verschwand und die Haustür hinter ihm ins Schloss fiel. Bei der Hinfahrt erfolgte noch eine eindringliche Belehrung über das Fahren mit einem Fahrrad unter Alkoholeinfluss.

Als dieselbe Streifenwagenbesatzung etwa eine halbe Stunde später, der Dienstag war bereits angebrochen, nochmals im Bereich des vorherigen Anhalteortes unterwegs war, trauten sie kaum ihren Augen, denn der Beschuldigte kam ihnen hier wiederum mit seinem Fahrrad entgegen.
Nun ging das Procedere nochmals von vorne los und eine nochmalige Blutentnahme musste durch einen Arzt durchgeführt werden.
Im neuerlichen Fall wurde jetzt der Schlüssel zum wiederum abgesperrten Fahrradschloss vorübergehend konfisziert, damit ein weiteres Fahren unter Alkoholeinfluss nun gänzlich unterbunden werden konnte.
Anschließend erfolgte wiederum die Entlassung vor der Haustür.



Aus dem Landkreis


Schiffsunglück mit einem Verletzten
Eltmann-Limbach, Kraftwerk

Am Oberwasser der Kraftwerks Limbach kam es am frühen Montagmorgen zu einem Arbeitsunfall, bei dem sich ein 55-Jähriger diverse Rückenverletzungen zugezogen hat. Der hinzugerufene Rettungsdienst nahm den Mann deshalb zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus Haßfurt mit.
Die Wasserschutzpolizei Schweinfurt hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unglücksfall aufgenommen.
Bisher ist bekannt, dass sich der 31-Fahrer eines sogenannten Schwimmgreifers mit backbords längsseits gekoppelten Güterschubleichter im Wehrarm, Oberwasser Kraftwerk Limbach, am geografisch linken Ufer befand.
Nach Reparaturarbeiten an der linken Wehrwalze sollte der Schwimmgreifer Elemente des Notverschlusses aus dem Wasser heben und auf dem Prahm ablegen. Dazu wurde der Verband an das Stauwehr heranbugsiert. Während dieses Vorgangs hatte ein Arbeitsschelch, besetzt mit zwei Mitarbeitern des Wasserschifffahrtsamtes, an der Backbordseite des Prahms festgemacht und einer der Insassen war auf den Gangbord des Prahms umgestiegen. Durch das Schraubenwasser des Schwimmgreifers geriet der längsseits gekoppelte Prahm ins Schlingern. Der jetzt auf dem Gangbord stehende Mittfünfziger verlor dadurch das Gleichgewicht und stürzte rücklinks in den 1,30 Meter tiefen Laderaum des Prahms und schlug dort auf dem Metallboden auf.
Der Verletzte wurde ins Krankenhaus nach Haßfurt verbracht. Erste Diagnosen an der Unfallstelle lauteten auf starke Stauchungen und Prellungen im Rücken- und Hüftbereich.


Verbotene Abfallablagerung - imprägnierte Dachlatten abgelegt
Sennfeld

Wegen einer verbotenen Abfallablagerung ermittelt derzeit ein Beamter der Wasserschutzpolizei Schweinfurt gegen Unbekannt. Eventuell könnten Zeugen Hinweise zu dem Umweltsünder abgeben, da der ganze Vorgang nicht unbemerkt vonstatten gegangen sein kann.
Im geschilderten Fall geht es um eine geschätzte Menge von ungefähr 2,5 Kubikmeter imprägnierter Dachlatten samt Nägeln und Traufblechen.
Diese wurden ordnungswidrig vor einem Gartengrundstück „Am Prünkel“ abgeladen und so widerrechtlich „entsorgt“.
Die ordnungsgemäße Entsorgung geht nun zu Lasten der Gemeinde, sprich des Steuerzahlers.
Anhand der Menge der Dachlatten dürften sie von einem Dachabbau stammen und müssen mithilfe eines Anhängers oder eines größeren Fahrzeugs mit Ladefläche hierher transportiert und weggeworfen worden sein.
Diese Arbeiten -Dachabbau und auch die Ablagerung- könnten eventuell beobachtet worden sein. Darauf gründen nun die Hoffnungen des Sachbearbeiters.

Der Ablagerungszeitraum kann auf die Woche von 31. Oktober bis 6. November eingegrenzt werden.

Hinweise auf den oder die Täter bitte an die Schweinfurter Polizeiwache richten.


In diesem Zusammenhang muss noch von einer weiteren wilden Müllablagerung berichtet werden.
Am Parkplatz an der Kreisstraße 8, zwischen Hambach und Pfändhausen, im dahinter liegenden Waldstück, wurde ebenfalls Abfall beziehungsweise Müll widerrechtlich entsorgt.
Während einer Streifenfahrt entdeckten Beamte der Wasserschutzpolizei am Montagnachmittag fünf große, graue Plastiksäcke mit Hausmüll und weiterem Abfall.
Die Liegezeit der Säcke dürfte bereits einige Wochen betragen.
Auch hier muss sich die Gemeinde wiederum um die Entsorgung kümmern.


Fahrzeug mutwillig zerkratzt
Geldersheim

Vom Parkplatz des Bayerischen Bauernverbandes, Schweinfurter Straße 8, ist am Montag die mutwillige Sachbeschädigung an einem abgestellten Auto zur Anzeige gebracht worden.
Demnach stellte die Besitzerin ihren schwarzen Suzuki Jimny um 7.30 Uhr hier ab. Bei der Rückkehr zum Auto gegen 15.45 Uhr erkannte sie sofort die diversen Lackkratzer, die ein Unbekannter zwischenzeitlich verursacht hat.
Der Heckbereich und die gesamte Fahrerseite waren mit mehreren Kratzern übersät worden.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 1500 Euro.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Dittelbrunn

Auf dem Parkplatz des Netto-Marktes Am Steingraben hat sich am Montagnachmittag eine Unfallflucht ereignet.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug ist bisher noch nichts bekannt. Er hat einen Schaden von rund 500 Euro zurückgelassen.
Gegen 15.20 Uhr stellte der Besitzer eines schwarzen VW Touran sein Fahrzeug hier ab und ging in den Laden.
Als er rund 20 Minuten später wieder zurückkam, wies der Touran einen frischen Unfallschaden auf. An seiner hinteren Stoßstange befanden sich rechtsseitig Kratzer und Eindellungen.


Wildunfall
St. 2280, Stadtlauringen - Oberlauringen

Am Montag um 13 Uhr war ein VW Touran Lenker auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Auf der Fahrt zwischen Stadt- und Oberlauringen konnte er einem plötzlich vor ihm über die Fahrbahn wechselnden Reh nicht mehr rechtzeitig ausweichen und prallte mit dem Wildtier zusammen. Dieses wurde dadurch in den Straßengraben geschleudert, wo es verendete.
Der Blechschaden wird auf mindestens 2000 Euro geschätzt.
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