Aus dem Polizeibericht: Flüchtling bedroht Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes – 37-Jähriger in Polizeigewahrsam

SCHWEINFURT. Weil er Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes bedroht haben soll, hat die Polizei am Dienstagnachmittag einen 37-jährigen Bewohner einer Asylbewerberunterkunft in Gewahrsam genommen. Die Beamten stellten bei dem Mann auch eine geringe Menge Rauschgift sicher. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Gegen 16.00 Uhr sollte der 37-Jährige in dem Unterkunftsgebäude im Kasernenweg in einen anderen Raum verlegt werden. Damit war der Bewohner jedoch nicht einverstanden. Er kam den Anweisungen der Sicherheitsdienst-Mitarbeiter nicht nach und bedrohte sie stattdessen. Nachdem die Mitteilung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen war, machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt auf den Weg zum Einsatzort. Um weitere Straftaten zu verhindern, nahmen die Beamten den 37-Jährigen in Gewahrsam. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Ordnungshüter noch einige Gramm Haschisch sicher.

Gegen den Tatverdächtigen, der die Nacht zum Mittwoch in einem Haftraum der Polizei verbrachte, wurden Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Am Mittwochmorgen wurde er wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Spiegel abgetreten

Aus der Konrad-Adenauer-Straße 16 ist eine mutwillige Sachbeschädigung an einem Auto zur Anzeige gebracht worden.
Im Zeitraum von Montagabend bis zum Dienstagmorgen hat ein Unbekannter gegen den rechten Außenspiegel des geparkten roten Opel Corsa getreten oder geschlagen, so dass er komplett abbrach.
Die Schadenshöhe beträgt 250 Euro.


Drei Spiegel an Fahrzeugen abgetreten

Auf dem Parkplatz unterhalb der Franz-Josef-Strauß-Brücke, in der Wilhelm-Höpflinger-Straße, haben Unbekannte drei geparkte Autos vorsätzlich beschädigt. Es wurden die jeweiligen Außenspiegel an der Beifahrerseite abgetreten beziehungsweise abgeschlagen. Im Einzelnen handelt es sich um einen grünen Ford Fiesta, einen roten VW Jetta und last but not least noch um einem blauen Opel Astra.
Nachdem ein Anwohner am Dienstag gegen 1 Uhr verdächtige Klopf- oder Schlaggeräusche aus dieser Gegend wahrgenommen hat, wird angenommen, dass die Täter in diesem Zeitraum im wahrsten Sinne des Wortes zugeschlagen haben.
Der Gesamtschaden wird in Richtung 750 Euro taxiert.


Mit Steinen Fenster an Schule eingeworfen

Auf eine Höhe bis zu 1000 Euro wird die Schadensbehebung taxiert, die Unbekannte an einem Klassenzimmer des Staatlichen Berufsschulzentrums in der Geschwister-Scholl-Straße 28 verursacht haben.
Irgendwann über das letzte verlängerte Wochenende haben sie durch mehrere gezielte Steinwürfe die große Scheibe eines ebenerdig gelegenen Klassenzimmers eingeworfen. Am Dienstagmittag hat ein Hausmeister bei seinem Kontrollgang den Vandalismus festgestellt.
Bei der Tatortbesichtigung wurden drei im Klassenzimmer liegende Steine festgestellt. Wegen der Herbstferien wurde die Feuerwehr zur Absicherung des Fensters und gegebenenfalls eines unberechtigten Eindringens hinzugerufen.


Einbruch in ein Kellerabteil

Mit reichlich Alkoholika hat sich ein Einbrecher bei seinem Einstieg in ein Kellerabteil im Mehrfamilienhaus Krumme Gasse 33 versehen.
Der Entwendungsschaden wird mit 162 Euro angegeben.
Zwischen Montag- und bis zur Feststellung am Dienstagmittag ist er über die rund zwei Meter hohe Holzabtrennung gestiegen und so in das Abteil gelangt. Beim Überstieg hat er zudem noch eine Latte kaputt getreten.
Im Abteil versorgte er sich mit Alkohol aller Arten, wie zum Beispiel Bier, Schnaps und Likören. Nun fehlen dem Eigentümer 23 Flaschen.
Um seiner gesamten Beute habhaft zu werden, musste er vermutlich unzählige Male den Ein- und Ausstieg vornehmen.


Verkehrsgeschehen:


Bei Lasermessung wird alkoholisierter Autofahrer festgestellt - dreifaches Pech

Gleich dreifaches Pech hat ein Bewohner aus dem Landkreis Bad Kissingen am Dienstagnachmittag gehabt.
Nicht nur, dass er bei einer Lasermessung viel zu schnell unterwegs war, sondern es wurde bei der weiteren Sachbearbeitung auch noch eine Alkoholisierung festgestellt. Zu allem Überfluss für ihn lag dazu die gemessene Geschwindigkeit über dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit von 30 km/h. Deshalb wird nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft von einer deutlichen Ausfallerscheinung ausgegangen. Kein Ordnunsgwidrigkeiten- sondern ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr läuft nun gegen den 1er BMW Lenker.

Kurz vor 15 Uhr fuhr der 58-jährige Rentner mit dem auf seine Tochter zugelassenen BMW, die zudem auf dem Beifahrersitz saß, durch die Kontrollstelle in der Roßbrunnstraße.
Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Messtoleranz blieben immer noch 64 km/h übrig.
Bei der anschließenden Anhaltung zur Personalienfeststellung wurde die Alkoholisierung festgestellt. Bei einem Pustetest erreichte der Fahrer 0,6 Promille.
Bezüglich des Sachverhaltes wurde die Staatsanwaltschaft kontaktiert. Nach Sachvortrag entschied der Jour-Staatsanwalt auf deutliche Ausfallerscheinungen und eröffnete ein Strafverfahren gegen den Endfünfziger. Dazu wurde wenig später eine Blutentnahme in der Schweinfurter Polizeiwache durchgeführt. Auf die Beschlagnahme des Führerscheins wurde vorerst noch verzichtet.
Nach dem Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen und der Fahrzeugschlüssel seiner nüchternen Tochter überreicht.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

An der Konrad-Adenauer-Straße 30 hat sich am Dienstag eine Unfallflucht ereignet. Dabei ist ein Blechschaden von zirka 1000 Euro entstanden.
In der Stunde von 13.30 bis 14.30 Uhr parkte dort ein blauer Audi A 6.
Als die Eigentümerin wieder zu ihrem Fahrzeug zurückkam erkannte sie sofort eine stark zerkratzte Heckstoßstange.
Anscheinend war ein anderer Autofahrer beim Ein- oder Ausparken hinter dem Audi an dessen Stoßstange hängen geblieben.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, suchte der Verursacher sein Heil in der Flucht.



Aus dem Landkreis


Was soll das bitte für ein Scherz sein?
Hambach

Einen besonderen Sinn für Humor, wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt das Wort Humor in den Mund nehmen darf, haben Unbekannte auf dem Friedhof in Hambach an den Tag oder besser gesagt in die Nacht gelegt.
Nachdem das Ganze in der sogenannten Halloween-Nacht vonstatten ging, dürfte der Vorgang eher in die Kategorie übler Scherz eingeordnet werden.
Am Dienstagmorgen entdeckten nämlich die ersten Kirchgänger, dass in ungefähr 30 Gräbern Süßigkeitenlutscher, in Form eines Penis mit Gesicht, steckten.

Wer Hinweise zu den Scherzbolden abgeben kann, möge sich bitte bei der Schweinfurter Polizei melden.


Getötetes Reh - von Hund gerissen?
Flur Gochsheim

Der Jagdpächter seines Teilgebiets in der Gochsheimer Flur meldete am Dienstagnachmittag einen Vorfall bei der Polizei.
Demnach fand er am Vormittag in seinem Jagdausübungsbereich ein getötetes Reh. Nach seinen fachkundlichen Untersuchungen stellte er fest, dass das Tier höchstwahrscheinlich von einem wildernden oder freilaufenden Hund gerissen worden ist. Nähere Umstände dazu konnten von ihm noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Wer weitere Hinweise zu dem getöteten Reh beziehungsweise zu dem Hundebesitzer abgeben kann, möge sich bitte mit der Schweinfurter Polizei in Verbindung setzen.


Kleine Ursache - große Wirkung - Ein Streit unter Brüdern führt zur Ermittlung eines Pkw-Aufbrechers
Sennfeld


Kleine Ursache, große Wirkung, mit dieser Überschrift könnte man einen Vorfall versehen, der sich am Dienstagnachmittag in Sennfeld zugetragen hat.
Nach einem heftigen Wortgefecht zwischen zwei Brüdern wusste sich der eine nicht weiter zu helfen und bat um polizeiliche Unterstützung. Die schritt dann auch ein und konnte so nebenbei noch eine ganze Serie von Autoaufbrüchen klären. Außerdem stehen auch noch weitere ungeklärte Diebstahlsdelikte im Raum, weswegen sich der Sachbearbeiter auch noch explizit an die Öffentlichkeit wenden möchte.
Nach einem anfänglichen Leugnen war der bereits schon einschlägig bekannte 29-Jährige schließlich geständig, im Bereich seiner Wohnung, wie auch im Wohnbereich einer Bekannten in Schweinfurt, mehrere Autoaufbrüche beziehungsweise Diebstähle aus nicht versperrten Fahrzeugen begangen zu haben.
Damit finanziert er unter anderem seine Drogensucht. Einer geregelten Arbeit geht der Beschuldigte sowieso nicht nach.
Nach einem späteren Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft wurde einer sofortigen Vorführung des Täters bei einem Haftrichter nicht zugestimmt.

Gegen 16.15 Uhr ging der Hilferuf seines drei Jahre jüngeren Bruders bei der Schweinfurter Polizei ein. Dabei teilte er mit, dass er mit ihm nicht mehr zurecht käme und die Situation vor einer Eskalation stünde.
Nach einer Abklärung vor Ort konnten strafrechtliche Anhaltspunkte nicht festgestellt werden. Die beiden Streithähne wurden deshalb in einem längeren Gespräch beruhigt und zur gegenseitigen Rücksichtnahme ermahnt. Eine noch im Raum stehende mögliche Selbstverletzung des späteren Beschuldigten mit Einwegspritzen führte aber dazu, dass die Beamten die Wohnung bezüglich der Abwehr einer Gefahr für dessen Leib oder Leben näher inspizieren mussten.

Etwa zur selben Zeit gingen mehrere Mitteilungen aus der Kreuzstraße in Schweinfurt ein, wonach diverse Autobesitzer festgestellt hatten, dass ihre jeweiligen Fahrzeuge im Tatzeitraum der vorausgegangenen Stunden oder Tage aufgebrochen worden sind.

Als die Beamten dann in der Wohnung unter anderem diverse Fahrzeugscheine von Fahrzeughaltern aus der Kreuzstraße auffanden, schrillten bei ihnen sofort alle Alarmglocken und weitere Ordnungshüter wurden jetzt zu einer gründlichen Durchsuchung hinzugezogen.
Dabei fand sich dann nicht nur Diebesgut aus den Autoaufbrüchen der Schweinfurter Kreuzstraße sondern auch noch von Autoaufbrüchen beziehungsweise Diebstählen aus nicht versperrten Fahrzeugen der letzten Tage im Bereich der Sennfelder Wohnung, die zu diesem Zeitpunkt von den betroffenen Autobesitzern noch gar nicht zur Anzeige gebracht worden sind.
Derzeit liegen eindeutige Beweismittel für mindestens sechs angegangene Autos vor.
Weiteres sichergestelltes Diebesgut spricht zudem dafür, dass der Beschuldigte jede Gelegenheit genutzt hat, um alles mitzunehmen, was nicht niet- und nagelfest war.

In diesem Zusammenhang sucht der Sachbearbeiter des Ermittlungsdienstes der Schweinfurter Inspektion noch speziell nach zwei Opfern, deren Gegenstände bis dato noch als absolut unanbringbar gelten.
Zum einen der Eigentümer einer Videokamera vom Hersteller Sony. Laut deren Aufnahmen müsste der Nutzer stolzer Besitzer eines „kleinen, schwarzhaarig gewuschelten Schoßhündchens“ sein.
Auch wurden zwei Zehnerpacks eines Insulin-Sets gefunden. Sie könnten eventuell aus Krankenhäusern, Arztpraxen oder dergleichen stammen.
Weiterhin sollen sich auch noch die Autobesitzer melden, die in den letzten Tagen Opfer von Aufbrüchen oder Diebstählen geworden sind und sich bis dato noch nicht bei der Polizei gemeldet haben.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-St. 2277, Weyer in Richtung Gochsheim

Am Dienstag um 5.45 Uhr befuhr eine VW Polo Lenkerin die Ortsumgehung von Gochsheim, die Staatstraße 2277.
Zwischen der Ortschaft Weyer und dem Abzweig nach Gochsheim in die Weyerer Straße sprang plötzlich vor ihr ein Reh über die Fahrbahn. Die Reaktionszeit war zu kurz für die Autofahrerin, so dass es zu einem heftigen Zusammenprall zwischen Tier und Polo kam. Den überlebte das Reh nicht.
Der Schaden beträgt mindestens 1500 Euro.


-B 303, zwischen Abersfeld und Kreuzthal
Drei Fahrzeuglenker fahren über Wildschwein

Auf der Bundesstraße 303 hat sich zwischen Abersfeld und Kreuzthal, kurz nach der Abzweigung zum Rednershof, ein Wildunfall ereignet, bei dem gleich drei Fahrzeuge involviert gewesen sind. Die Unfallzeit soll am Dienstag gegen 20 Uhr gewesen sein.
Wie alle drei Autofahrer beziehungsweise Autofahrerinnen später übereinstimmend angaben, fuhren sie kurz hintereinander über ein bereits auf der Fahrbahn liegendes totes Wildschwein.
Dabei sind dann an dem Chevrolet Kalos, dem VW Golf und dem VW Up Schäden in einer Gesamthöhe von rund 3500 Euro entstanden.
Der VW Up war danach nicht mehr fahrtauglich und musste abgeschleppt werden.

Der Autofahrer oder die Autofahrerin, die für das tote Wildschwein verantwortlich gewesen ist, hat sich bis dato noch nicht bei der Polizei gemeldet.


Mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren - mehrere Verletzte
Abersfeld

An einer Ampel der Straßenbaustelle an der B 303 bei Abersfeld hat sich am Dienstagnachmittag ein sogenannter Auffahrunfall ereignet, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und ein Gesamtschaden von zirka 25 000 Euro entstanden ist.
Gegen den 22-jährigen Unfallverursacher aus dem Landkreis Hammelburg ist ein Strafverfahren wegen mehrfacher Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eröffnet worden.
Gegen 17.12 Uhr kamen an der Baustellenampel wegen Rotlichts zwei Autofahrer verkehrsbedingt zum Stehen. Ein 57-Jähriger aus dem Landkreis Haßfurt mit seinem VW Golf und ein 60-jähriger Citroen Berlingo Führer aus dem Bereich Ebern.
Der 22-Jährige Ford Focus Lenker erkannte die Situation vor ihm aus bisher nicht bekannten Gründen viel zu spät und fuhr mit angegebenen rund 100 km/h beinahe ungebremst auf die beiden wartenden Autos auf.
Dadurch erlitt der 57-Jährige mittelschwere Verletzungen. Der Unfallverursacher selbst, sein gleichaltriger Beifahrer und der Fahrer des Berlingo wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Die Verletzten sind vom Rettungsdienst in Schweinfurter Krankenhäuser abtransportiert worden.
Während der Citroen noch fahrbereit blieb, sind der Ford und der VW jetzt als wirtschaftliche Totalschäden anzusehen und mussten von Abschleppdiensten geborgen werden. Zudem wurde auch noch ein Leitplankenfeld erheblich in Mitleidenschaft gezogen.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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