Aus dem Polizeibericht – Fischwilderer zeigt sich unbelehrbar

Aus dem Stadtgebiet


Fahrrad gestohlen

Vom Hofraum des Mehrfamilienhauses Theresienstraße 28 ging die Diebstahlsmeldung von einem Fahrrad ein.
Am vergangenen Donnerstag um 20 Uhr hat es sein Eigentümer unversperrt in einem Fahrradschuppen im Hinterhof abgestellt. Den Schuppen versperrte er. Am Montagvormittag fehlte der Drahtesel. Wie der Dieb in den Schuppen gelangt ist, ist bis dato noch unbekannt.
Es fehlt jetzt ein Crossrad der Firma Maxcycles Ultra Lite, in den Farben Grün und Silber. Der Zeitwert ist auf 50 Euro geschätzt worden.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflüchtige konnte sich nicht lange ihrer Flucht erfreuen

Relativ zeitnah konnte am Montagnachmittag eine Unfallflucht geklärt werden, bei der ein geschätzter Gesamtschaden von 2000 Euro an den beiden Fahrzeugen entstanden ist.
Eine aufmerksame Zeugin hatte das Ganze nämlich beobachtet.
Gegen 17.15 Uhr fuhr die Unfallflüchtige, eine 48-jährige Landkreisbewohnerin, mit ihrem VW Passat durch die Fritz-Soldmann-Straße.
Auf Höhe der Hausnummer 21 kam sie zu weit nach rechts und touchierte einen dort geparkten Peugeot Expert. Ohne sich weiter darum zu kümmern, fuhr die Frau davon.
Die Zeugin machte das einzig richtige, notierte sich deren Kennzeichen und verständigte umgehend die Polizei.
Die Beamten waren danach schon vor der Unfallflüchtigen an deren Anschrift und konnten sie hier in Empfang nehmen. Auf den Tatvorwurf räumte die Frau die Fahrereigenschaft ein, von einem Anstoß wollte sie aber überhaupt nichts mitbekommen haben. Das klang jedoch sehr unglaubwürdig, bei dem Schadensbild an den beiden Autos.
Die Beschuldigte wird jetzt wegen Unfallflucht bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.


Freude zeigen - aber nicht so - Hochzeitsautokorso wird aufgelöst - Strafverfahren eingeleitet

Verwandte und Freunde freuen sich, wenn zwei Menschen sich zueinander bekennen und die Ehe miteinander schließen. Dies soll gebührend gefeiert und auch in der Öffentlichkeit gewürdigt werden. Alles in allem eigentlich ein freudiges Ereignis. So geschehen auch am vergangenen Samstagnachmittag in der Schweinfurter Innenstadt.

Hier allerdings machte sich die südländische Hochzeitsgesellschaft zu einem Autokorso auf, der für alle Beteiligten nicht ohne Folgen bleiben wird. Die Fahrzeugkolonne, überwiegend aus BMW und Mercedes Fahrzeugen bestehend, fuhr in verkehrsgefährdender Art und Weise durch die Innenstadt und die Fußgängerzone am Rossmarkt. Verschiedene Fahrzeugführer missachteten rote Ampeln, fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit -in der Fußgängerzone ist nur Schrittgeschwindigkeit für diejenigen Verkehrsteilnehmer erlaubt, die eine Ausnahmegenehmigung haben- und legten riskante Fahrmanöver an den Tag, unter anderem Driften. Dabei sollen mehrere Passanten gefährdet worden sein, unter anderem ein Kind, das gerade bei Grünlicht die Fahrbahn überquerte. Ein in der Nähe befindliches Streifenfahrzeug wurde auf das Geschehen aufmerksam und setzte sich vor den Korso. Daraufhin versuchten mehrere Pkw-Fahrer, sich durch schnelles Rückwärtsfahren aus dem Staub zu machen. In der Luitpoldstraße stoppten mehrere hinzugezogene Streifenbesatzungen die Kolonne und stellten die Personalien sämtlicher Fahrer fest.

Bei der Polizeiaktion tat sich besonders ein 36-Jähriger hervor, der sich sehr aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt und keinerlei Einsicht hinsichtlich der Missachtung geltender Rechtsvorschriften zeigte.

Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Zeugen, die von der Fahrzeugkolonne durch zu schnelles Fahren oder andere riskante Fahrmanöver gefährdet wurden, werden gebeten, sich unverzüglich mit der Polizeiinspektion Schweinfurt in Verbindung zu setzen.

Positiv wird vermerkt, dass die Einsatzkräfte für ihre schnelle Reaktion viel Zuspruch aus der Bevölkerung erhielten.



Im Anhang befindet sich ein Bild des Korsos, welcher gerade seine Runden um den Roßmarkt dreht. Das Bild kann unter dem Quellenhinweis „Polizei-Videokamera“ jederzeit zu einer Veröffentlichung herangezogen werden.



Aus dem Landkreis


Graffiti am Kindergarten
Hergolshausen

Von der Gemeinde Hergolshausen ging am Montag eine Anzeige wegen Graffitischmierereien am Kindergarten ein.
Nach ersten Einschätzungen eines Verantwortlichen beträgt der Schaden mindestens 1000 Euro.
Zugeschlagen hat der unbekannte „Künstler“ im Zeitraum von Samstagnachmittag bis zur Entdeckung des Schadens am Montagmorgen.
Dabei hat der Täter die Rückseite des Kindergartens auf der gesamten Gebäudebreite mit grauer und blauer Farbe besprüht. Auf seine „geistigen Ergüsse“ soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Täterhinweise bitte an die Gemeinde oder die Polizei richten.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall

B 19, Höhe Hain

Kurz nach 5 Uhr war am Montag ein VW Polo Lenker auf der Bundesstraße 19 unterwegs. Auf der Fahrt zwischen Ebenhausen und Poppenhausen kam es etwa auf Höhe von Hain zu einem Zusammenstoß mit einem über die Fahrbahn springenden Reh. Anschließend flüchtete das Tier ins Gelände zurück. Zur Absuche nach ihm wurde der Jagdpächter verständigt.
Der Blechschaden beträgt rund 2000 Euro.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Grafenrheinfeld

Ein blauer Lkw und natürlich dessen Fahrer werden für eine Unfallflucht verantwortlich gemacht, die sich am frühen Montagnachmittag in der Straße „Fischrain“ ereignet hat.
Der dabei vom Unfallflüchtigen verursachte Fremdschaden wird auf eine Höhe von etwa 5000 Euro geschätzt.
Gegen 13.30 Uhr parkte der Fahrer eines silberfarbenen 3er BMW sein Fahrzeug kurzfristig bei den Wertstoffcontainern, um sein Altglas zu entsorgen. Beinahe gleichzeitig parkte gegenüber dem BMW ein Müllauto, so dass dann eine Engstelle entstand. Just in diesem Moment kam der gesuchte Lkw Fahrer an und zwängte sich durch die Engstelle durch.
Als der BMW Lenker kurz darauf zum Auto zurückkam, stellte er den frischen und erheblichen Unfallschaden an fast seiner gesamten linken Fahrzeugseite fest.


Fischwilderer zeigt sich unbelehrbar - mehrere Strafverfahren eingeleitet
Hirschfeld

Mit einem besonders dreisten Fall von Tierquälerei und Fischwilderei beschäftigt sich die Wasserschutzpolizeigruppe der Polizeiinspektion Schweinfurt seit Dienstag vergangener Woche.
Gegen 17.00 Uhr kontrollierten zwei Beamte in der „Dächheimer Bucht“ bei Hirschfeld einen 62-jährigen Schweinfurter. Entgegen sämtlicher fischereirechtlicher Bestimmungen benutzte dieser bei der Ausübung seines Hobbys vier Angelruten, statt zwei erlaubter Ruten.
Daneben benutzte der Angler an zwei der verwendeten Angelruten lebende Köderfische zum Raubfischfang. Dem noch nicht genug, stellten die Beamten weiterhin noch fest, dass dem Mann bereits vor mehreren Jahren der Fischereischein amtlich entzogen worden war. Eine Erlaubnis zum Fischfang lag somit auch nicht vor.
Dem Beschuldigten wurde der weitere Fischfang sofort untersagt und die verwendete Angelausrüstung eingezogen. Das Fass zum Überlaufen brachte allerdings die Feststellung, dass der 62jährige mehrere Dutzend unversteuerter Packungen russischer Zigaretten mit sich führte, deren Herkunft nun über das Hauptzollamt Schweinfurt festgestellt wird.

Auf den unbelehrbaren Schweinfurter kommt nun eine Strafanzeige wegen Tierquälerei, Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, sowie weiterer Delikte zu.
Auch der 54-jährige Begleiter des Fischwilderers muss mit einer Strafanzeige durch die Beamten rechnen.
Während der Tatbestandsaufnahme wurde auch noch festgestellt, dass der Schweinfurter zur Zubereitung seiner Brotzeit ein nach dem Waffengesetz verbotenes Springmesser benutzte. Auch dieses zogen die Beamten ein.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.