Aus dem Polizeibericht – Erster Eiseinbruchunfall – In fremden Bett Rausch ausgeschlafen

AURA A.D.SAALE, LKR. BAD KISSINGEN. Nachdem am Montagmittag der Notruf eines Zeugen die Einsatzkräfte erreichte, dass ein Mann in die Fränkische Saale eingebrochen sei, läuft vor Ort ein größerer Rettungseinsatz. Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht und Polizei suchen unter Hochdruck nach der Person.

Kurz vor 12.30 Uhr meldete sich der Zeuge über Notruf bei der Integrierten Leitstelle. Er hatte ca. einen Kilometer vor Aura auf der Fränkischen Saale einen etwa 20 bis 25 Jahre alten Mann gesehen, der mittig ins Eis eingebrochen sein soll und danach verschwunden war.

Unverzüglich machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg zum Einsatzort. Neben der Hammelburger und der Wasserschutzpolizei sind die örtlichen Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungsdienst und die Wasserwacht vor Ort. Auch ein Polizeihubschrauber wurde hinzugezogen, um die eingebrochene Person zu lokalisieren.

Zwischenzeitlich suchen die Retter auch das Ufer und angrenzende Bereiche ab, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Mann selbst aus dem nicht tiefen Wasser an Land retten konnte.


Ein Rausch und seine Auswirkungen - in fremdes Bett gelegt


Zwei Mal große Augen gab es am frühen Sonntagmorgen im Stadtteil Bergl.
Einmal bei einem Hausbewohner, der einen fremden Mann schlafend in seinem Bett vorfand und das andere Mal der Schläfer, der sich in seinem eigenen und nicht in einem fremden Bett wähnte.
Die Ursache des Ganzen war schnell ermittelt: Der Alkohol hatte mal wieder seine Hand im Spiel gehabt.
Gegen 5.40 Uhr kam der 18-jährige Sohn der Familie, zusammen mit seinem 16-jährigen Kumpel, in das Haus im Nutzweg zurück. Um niemanden mehr zu wecken, betraten die beiden jungen Männer über die ge- aber nicht verschlossene Terrassentür das Haus. In seinem Schlafzimmer fanden sie nun einen ihnen vollkommen fremden Mann schnarchend im Bett vor.
Nach sofortiger Hinzuziehung der Polizei klärte sich so nach und nach alles ziemlich schnell.
Der Deutsch-Russe mit seinen 1, 46 Promille wähnte sich auf seinem Heimweg am eigenen Haus in der Oskar-von-Miller-Straße. Er betrat über die Terrassentür das Haus und legte sich sofort samt Klamotten ins Bett.
Die im Haus mit ihren beiden Töchtern schlafende 44-jährige Hausbesitzerin bekam von alledem überhaupt nichts mit. Erst als der Sohn heimkam und es dann lauter wurde, wachten alle auf.
Weil der 28-jährige Betrunkene nach dem unsanften Wecken immer noch keinerlei Orientierung hatte und ihm das Laufen äußerst schwer fiel, wurde er zunächst einmal in einer Polizeizelle ausgenüchtert.


Von zwei Unbekannten geschlagen worden

Auf seinem Nachhauseweg von einer Diskothek ist am frühen Sonntagmorgen ein 24-Jähriger angeblich vollkommen grundlos von zwei ihm Unbekannten geschlagen worden. Der Rettungsdienst nahm den Mann anschließend zu einer Untersuchung mit ins Krankenhaus. Weil ihm dort die Wartezeit anscheinend nicht passte, entfernte er sich ohne Behandlung wieder.
Gegen 6 Uhr machte sich der Deutsch-Russe von der Diskothek in der Kettelerstraße zu Fuß und alleine auf den Nachhauseweg in Richtung zum Deutschhof.
In der Stresemannstraße wurde er plötzlich von ihm unbekannten Landsleuten zunächst angesprochen und nach einem Wortgefecht attackiert, geschlagen und zu Boden gebracht. Danach wären die Angreifer verschwunden.
Das Opfer spürte bei der Sachverhaltsaufnahme Schmerzen in der Brust, weswegen der Rettungsdienst hinzugezogen worden ist.
Bei der Sachverhaltsaufnahme brachte es das Opfer nach einem Test am Handalkomaten auf genau 1,6 Promille.

Täterbeschreibung:
Erster Täter rund 180 Zentimeter groß und kräftig; trug dunkle Jeanshose und dunkelgrüne Jacke; sprach Russisch

Zweiter Täter rund 170 Zentimeter groß und schlank; trug helle Jeanshose und dunkle Jacke; sprach Russisch


Fahrraddieb von Zeugin beobachtet - Fahrradbesitzer noch unbekannt - Zeugenaufruf

Bei seinem „Werk“, einem Fahrraddiebstal, wurde der Täter am Sonntagvormittag von einer Passantin beobachtet. Da die Frau zunächst nicht von einem Diebstahl ausging, konnte der Unbekannte sein gesetzeswidriges Vorhaben in aller Ruhe ausführen und mit seinem neugewonnenen Drahtesel flüchten.
Gegen 9.30 Uhr sah die Frau, die in einem Geschäft am Roßmarkt arbeitet, wie ein Mann sich an einem Fahrrad, das gegenüber an einer hierzu aufgestellten Einrichtung angeschlossen war, zu schaffen machte. Nachdem er das Schloß auf nicht bekannte Art und Weise aufbekommen hatte, machte er sich mit seiner Beute in Richtung Luitpoldstraße auf und davon.
Eine Fahndung nach dem Dieb verlief erfolglos.
Am Tatort konnte nur noch das aufgezwickte Seilschloss vorgefunden werden.
Bei dem Diebesgut handelt es sich um ein Mountainbike in den Farben Weiß und ein wenig Blau. Mehr ist zum Fahrrad noch nicht bekannt.
Der Bestohlene möge sich bitte alsbald bei der Polizei melden.

Täterbeschreibung:

Mann, bekleidet mit dunkelblauer Winterjacke mit Fellumrandung an der Kapuze; dazu trug er eine graue Strickmütze.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

In der Hebbelstraße, bei der Hausnummer 39, hat sich am Sonntagnachmittag eine Unfallflucht abgespielt, bei der rund 1000 Euro Schaden verursacht worden ist. Vom Verursacher und seinem Fahrzeug ist im bisherigen Ermittlungsstand noch nichts bekannt.
Gegen 14.30 Uhr stellte dort die Halterin eines silberfarbenen Nissan Micra ihr Auto ab.
Als sie kurz vor 17 Uhr von dort wieder wegfahren wollte, wies der Micra eine frische Beschädigung auf. Die Frontstoßstange war jetzt an ihrer linken Seite verkratzt und auch leicht eingedellt.



Aus dem Landkreis




Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Dittelbrunn

Kurz nach dem Ortsende von Dittelbrunn, auf der Kreisstraße 8 in Richtung Schweinfurt fahrend, hat sich in der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagvormittag eine Unfallflucht zugetragen. Der dabei entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro taxiert.
Laut dem Schadens- und Spurenbild ist im angegebenen Unfallzeitraum ein bisher noch unbekannter Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf der Dittelbrunner Straße in Richtung Schweinfurt gefahren. An der Unfallörtlichkeit befindet sich eine mobil aufgestellte Verkehrsinsel, bestehend aus zwei Betonelementen und zwei darauf montierten Verkehrszeichen. Augenscheinlich kollidierte der Autofahrer dabei mit der mittig auf der Straße befindlichen Verkehrsinsel. Dadurch wurden die beiden Betonteile zusammengeschoben und die Verkehrszeichen erheblich beschädigt.
Nach dem Zusammenstoß flüchte der Verursacher gesetzeswidrig von der Schadenstelle.
Das gesuchte Fahrzeug müsste jetzt vermutlich an seiner Frontpartie auch einen erkennbaren Schaden aufweisen.


Verkehrsunfall mit Sachschaden
OV von Greßthal in Richtung Rütschenhausen

Bei einem am Sonntagnachmittag auf der Ortsverbindungsstraße von Greßthal nach Rütschenhausen stattgefundenen Verkehrsunfall sind geschätzte 9500 Euro Blechschaden entstanden.
Dazu kam es, als gegen 14.30 Uhr eine 52-Jährige mit ihrem Skoda Yeti über einen am rechten Fahrbahnrand abgehenden Feldweg wenden wollte.
Dabei übersah sie aus bisher noch nicht bekannten Gründen eine im Gegenverkehr herannahende und bevorrechtigte 19-jährige mit ihrem Seat Ibiza.
Beide Fahrzeuge wiesen nach dem Zusammenprall erhebliche Deformierungen an ihren jeweiligen Fahrzeugfronten auf, weshalb sowohl der Seat wie auch der Skoda abgeschleppt werden mussten.


Wildunfälle

-B 19, zwischen Kronungen und Poppenhausen

Durch einen Schuss aus der Dienstwaffe musste am Sonntagabend ein schwerverletztes Reh von seinem Leid erlöst werden. Es war zuvor mit einem Bus zusammengeprallt und dabei so schwer verletzt worden.
Die Unfallzeit war gegen 20.45 Uhr. Die Unfallörtlichkeit ist die Bundesstraße 19 gewesen, auf der Höhe zwischen Kronungen und Poppenhausen.
Der Jagdpächter wurde später zur Abholung verständigt.
Der Schaden am Bus beträgt geschätzte 2500 Euro.


-B 286, zwischen Dittelbrunn und Maibach

Um 1.45 Uhr war am Montag ein VW Golf Führer auf der Bundesstraße 286 in Richtung Poppenhausen unterwegs. Etwa einen halben Kilometer vor der Abfahrt nach Maibach kam es zum Zusammenprall mit einem Feldhasen. Der blieb danach verendet am Fahrbahnrand liegen.
Der Blechschaden beträgt in etwa 1500 Euro.


Erheblich betrunkener Autofahrer
Dittelbrunn

Seinen Führerschein für einige Zeit erst einmal los ist ein 30-jähriger Autofahrer.
Bei einer Kontrolle durch die Ordnungshüter am frühen Montagmorgen pustete er über 2 Promille in das Testgerät. Deshalb durfte er auch nicht mehr weiterfahren und der Fahrzeugschlüssel wurde sicherheitshalber vorübergehend konfisziert.
Gegen 3.15 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung in der Hauptstraße auf einen mit laufenden Motor stehenden Ford Fiesta in der Hauptstraße aufmerksam.
Nicht unweit davon entfernt stand an einer Haustür der spätere Beschuldigte.
Bei der anschließenden Kontrolle räumte der Ford Fiesta Fahrer ein, eben erst hierher gefahren zu sein.
Weil der anschließend durchgeführte Atemalkoholtest mit 2,10 Promille eine deutliche Sprache sprach, wurde der 30-Jährige vorläufig festgenommen und zur Schweinfurter Polizeiwache transportiert.
Ein zwischenzeitlich verständigter Arzt führte danach zwei Blutentnahmen in einem gewissen zeitlichen Abstand hintereinander durch, um einen eventuell im Nachhinein geltend gemachten Nachtrunk ausschließen oder bestätigen zu können.
Der Führerschein wurde beschlagnahmt und geht mit einer Trunkenheitsanzeige demnächst an die Staatsanwaltschaft.
Die Führerscheinstelle erhält ebenfalls einen Abdruck der Strafanzeige.



Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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