Aus dem Polizeibericht – Erneut mehrere Wildunfälle

Graffiti-Schmiererei

Der Hausmeister der Walther-Rathenau-Schule in der Ignaz-Schön-Straße 7 hat Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.
Demnach hat ein bis dato unbekannter Schmierer an einer Betonwand der Schule sein „Tag“ hinterlassen.
Für die Entfernung werden vom Verantwortlichen Kosten in Höhe von rund 1000 Euro veranschlagt.
Die Tatzeit erstreckt sich über das letzte Wochenende, zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen.


Auto besprüht

Ein Auto als Objekt hat sich ein bisher noch unbekannter Sprüher in der Ratiborstraße 12 ausgesucht.
Am Sonntag um 21 Uhr parkte hier eine Autofahrerin ihren silbernen VW Polo.
Am nächsten Morgen entdeckte sie einen Schaden an der rechten Fahrzeugseite.
Vermutlich mit einer schwarz-grauen Farbe aus einer Sprühdose hat der Täter beinahe die gesamte Beifahrerseite und die Windschutzscheibe verunstaltet.
Der Sachschaden geht in die Hunderte.


Täter einer Sachbeschädigung leistet bei der Sachverhaltsaufnahme Widerstand und beleidigt die Beamten

Bei der Sachverhaltsaufnahme zu einer Sachbeschädigung am gestrigen Montagnachmittag ist der Beschuldigte ausgerastet, hat Widerstand geleistet und die Beamten aufs Gröblichste beleidigt. Der Tag endete für den Alkoholisierten in einer Ausnüchterungszelle.
Es begann damit, dass eine 41-Jährige mit ihrem Opel Corsa gegen 14.35 Uhr auf der Landwehrstraße stadteinwärts fuhr.
Auf Höhe einer Autovermietung überquerten nun kurz vor ihr zwei Männer in einem regelrechten Schneckentempo die Fahrbahn, so dass die Frau gezwungen worden ist, ihr Fahrzeug relativ stark abzubremsen. Als die Fahrerin daraufhin durch Hupen die Unbekannten auf ihr ungebührliches Verhalten hinweisen wollte, blieb einer davon stehen und schlug mit seiner Faust gegen den rechten Außenspiegel des Opels. Dadurch ging dessen Glas zu Bruch.
Nach einer Verständigung der Polizei konnte der Täter der Sachbeschädigung wenige Minuten später in der Friedrich-Stein-Straße festgestellt und auch angehalten werden.
Auf Nachfrage verweigerte der 34-jährige Arbeitslose jedoch kategorisch irgendwelche Personalienangaben. Als ihm daraufhin die Durchsuchung zur Auffindung eines Passes angekündigt worden ist, ging er in Angriffshaltung über und erhob drohend seine geballten Fäuste gegen die Ordnungshüter. Nach einem kurzen Disput wurde er zu Boden gebracht und die Handschellen angelegt. Während der Amtshandlung beleidigte er die beiden Beamten fortwährend mit Ausdrücken wie „Scheiß Juden, Hitlers assholes und fucking Cops“.
Bei einem späteren Atemalkoholtest in der Polizeiwache erreichte der Täter 0,84 Promille.
Nun führte der Weg für den bei der Polizei nicht gänzlich Unbekannten geradewegs in eine Ausnüchterungszelle.
Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung an einem Pkw, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung sind eingeleitet worden.


Fahrrad ist verschwunden

Vom Fahrradabstellplatz des Mehrfamilienhauses St.-Kilian-Straße 5 ist ein Fahrrad spurlos verschwunden. Das schwarz-rote Frauen Mountainbike der Marke Haibike hat noch einen geschätzten Zeitwert von 100 Euro.
Die Eigentümerin stellte es dort am Samstagmittag versperrt mit einem Seilschloss ab. Zwei Tage später, am Montagnachmittag, musste sie dessen Verschwinden feststellen.


Auto mutwillig beschädigt

Der Parkstreifen an der Maininsel 14 ist der Tatort für eine vorsätzliche Sachbeschädigung an einem Auto.
Am späten Freitagabend parkte dort der Besitzer eines schwarzen Audi A 3 sein Fahrzeug.
Als er am Sonntagabend zurückkam, war der Audi nicht mehr unbeschädigt.
Ein Unbekannter hat die Beifahrertür und den davor befindlichen Kotflügel mit diversen Kratzern versehen.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 750 Euro.

Verkehrsgeschehen:


Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen - zwei Unfallverursacher

Auf rund 9500 Euro wird der Gesamtschaden geschätzt, der bei einem sogenannten Auffahrunfall am Montagmittag in der Alten Bahnhofstraße entstanden ist.
Dabei wurden zwei Unfallverursacher ausfindig gemacht und jeweils mit Verwarnungsgeld belegt.
Gegen 11.30 Uhr hielt ein 39-jähriger Mazda 5 Fahrer wegen Gegenverkehrs verkehrsbedingt an, weil er nach links in seine Tiefgarage abbiegen wollte. Ein hinter ihm fahrender 69-Jähriger in seinem Skoda Fabia erkannte das Abbremsen des Vorausfahrenden noch rechtzeitig und hielt hinter dem Mazda ebenfalls an. Ein weiterer Nachfolgender, ein 80-Jähriger mit seinen VW Tiguan, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, fährt auf den Skoda auf, wodurch der noch auf den Mazda gewuchtet wird.
Dem aber noch nicht genug, kurz darauf kracht noch eine 76-Jährige mit ihrem VW Polo auf das letzte Fahrzeug, den Tiguan, auf.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Dittelbrunn

Von einem Verantwortlichen des Bayernwerks in Marktheidenfeld ist eine Anzeige wegen Unfallflucht erstattet worden.
Der Tatort ist die „Von-Münster-Straße 9“. Der hier aufgestellte Straßenbeleuchtungsmast ist von einem bisher noch unbekannten Fahrzeug angefahren worden, so dass Reparaturkosten in einer geschätzten Höhe von 1000 Euro daran entstanden sind.
Über das Fahrzeug und den Fahrer ist bis dato noch nichts bekannt.
Die mögliche Unfallzeit liegt im Zeitraum zwischen Anfang November und der Feststellung am Mittwoch, 7. Dezember.


Wildunfälle

-OV Forst - Waldsachsen

Am Montag um 6.30 Uhr war ein Renault Megane Lenker auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Forst und Waldsachsen unterwegs.
Plötzlich sprang ein von rechts kommendes Reh gegen das Fahrzeug und entfernte sich danach wieder.
Der Blechschaden wird auf mindestens 1000 Euro geschätzt.


-St. 2277, Röthlein - Grafenrheinfeld

Der nächste Wildunfall ereignete sich auf der Staatsstraße 2277 zwischen Röthlein und Grafenrheinfeld. Hier war am Montag um 8 Uhr eine Skoda Fabia Führerin unterwegs, als ihr ein ebenfalls von rechts kommendes Reh vor das Auto sprang.
Den heftigen Zusammenprall überlebte das Wildtier nicht.
Der Schaden wird mit 2500 Euro angegeben.


-B 286, Höhe Schwebheim

In Höhe des nördlichen Ortsausgangs von Schwebheim hat sich am Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 286 ein weiterer Wildunfall zugetragen.
Dieses Mal daran beteiligt ein Brummifahrer mit seiner Zugmaschine der Marke Renault.
Gegen 2.10 Uhr fuhr er von Gerolzhofen kommend in Richtung Schweinfurt, als das Reh kurz vor ihm über die Straße springen wollte und beinahe frontal erfasst worden ist. Diesen Zusammenstoß musste das Wildtier mit dem Leben bezahlen.
Der Schaden wird in Richtung 1500 Euro taxiert.

Bezüglich dem flüchtigen und der beiden getöteten Tiere wurden die jeweils zuständigen Jagdpächter verständigt.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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