Aus dem Polizeibericht – englisch sprechender Sexualtäter mit südländischem Teint weiß sich nicht zu benehmen

Aus dem Stadtgebiet


Dachantenne stibitzt

Den Diebstahl seiner Dachantenne meldete ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag.
Demnach stand sein grauer Kia Carens von Mittwoch, 19 - 22.30 Uhr, vor der Schopperstraße 20.
Als der Eigentümer zum Fahrzeug zurückkam, fehlte die im Bereich des Hecks angebrachte Dachantenne.
Das Opfer schätzt den Schaden auf 400 Euro.


Sexuelle Belästigung - Unbekannter berührt 16-Jährige unsittlich

Wegen einer massiven sexuellen Belästigung ermittelt die Inspektion derzeit gegen einen noch unbekannten Täter. Er hatte sich am Donnerstagnachmittag einer 16-Jährigen im Bereich des Stadtbahnhofes genähert und sie dabei auch mehrfach unsittlich betatscht.
Gegen 14.45 Uhr hielt sich das Mädchen aus dem Landkreis Haßberge im Bereich hinter dem Stadtbahnhof auf. Plötzlich trat ein Unbekannter auf sie zu, umarmte sie und küsste sie auf den Hals. Danach umfasste er mit beiden Händen ihre Brüste und wollte sie anscheinend auch hier küssen.
Nachdem sie den jungen Mann endlich wegstoßen konnte, war es ihr möglich, davon zu laufen. Weil der Täter sie nun verfolgte, forderte sie ihn nun mehrmals lautstark schreiend auf, damit aufzuhören. Das beeindruckte ihn nun anscheinend und er lief sodann in Richtung zur Tankstelle davon.
Das Opfer konnte den Täter wie folgt beschreiben:
Er war rund 1, 70 Meter groß und schlank; er sprach Englisch und war mit einer langen Hose und einer dünnen Jacke bekleidet; vom Typus her soll es sich um einen Südländer gehandelt haben.

Nachdem das Opfer erst rund zwei Stunden nach der Tat bei der Polizei erschien, waren Fahndungsmaßnahmen nicht mehr möglich.


Der Alkohol und seine Auswirkungen

In den frühen Morgenstunden des Freitags wurde die Polizei zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Bergl gerufen. Unter den dort anwesenden vier weiblichen und einer männlichen Personen, alle osteuropäischer Abstammung, war es zuvor zu einem heftigen Streit gekommen.
Bei der anschließenden Sachverhaltsaufnahme ist festgestellt worden, dass die Frauen zuvor anscheinend reichlich gebechert haben, denn die „Nüchternste“ pustete später 1,96 Promille ins Testgerät. Die Werte steigerten sich dann kontinuierlich bis zur „Höchsten“, die erreichte einen Wert von 2,66 Promille. Solche Werte wären für „Normalsterbliche“ beinahe schon lebensbedrohend.
Kurz nach 4 Uhr ging die Mitteilung über die Streitigkeiten ein.
Bei der vorläufigen Abklärung vor Ort wurde festgestellt, dass eine 25-Jährige mit einer 32-Jährigen im Rahmen der Party heftig in Streit geraten ist. Der Anlass war vor Ort zunächst nicht mehr nachvollziehbar. Der einzelne Mann der Runde, über dessen Alkoholpegel keine Werte vorliegen, wollte anscheinend schlichtend einschreiten und fiel dabei wohl selbstverschuldet durch die Glasscheibe der Wohnzimmertür. Danach bewaffneten sich beide Frauen mit den Glasscherben und gingen aufeinander los. Mehrere, aber nicht gefährliche Schnittverletzungen, zierten nachher die beiden Kontrahentinnen.
Nach einer Hinzuziehung des Rettungsdienstes wurden der Mann und die jüngere der beiden Frauen vorsorglich zu einer weiteren Behandlung in ein Krankenhaus mitgenommen
Nachdem die Ruhe wiederhergestellt worden war, konnten die Beamten den Tatort wieder verlassen.
Alle Beteiligten werden nun im nüchternen Zustand vorgeladen, um der Sache auf den Grund gehen zu können.
Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung werden gegen die beiden rabiaten Frauen nun eingeleitet.


Verkehrsgeschehen:


Fahrradfahrer erheblich alkoholisiert

Auf knapp zwei Promille brachte es ein Fahrradfahrer, der am Donnerstagmittag in der Oberen Straße kontrolliert worden ist.
Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
Gegen 11.40 Uhr schloss eine Streifenwagenbesatzung auf den vorausfahrenden Pedalritter auf. Schon von weitem konnte die unsichere Fahrweise erkannt werden. Nach der Anhaltung konnte bei der Kontrolle eine deutliche Alkoholfahne bei dem 36-Jährigen festgestellt werden. Beim anschließenden Pustetest brachte es der Mittdreißiger auf knapp zwei Promille. Nun war die Weiterfahrt beendet und sein Vehikel wurde am Kontrollort versperrt abgestellt. Danach ging es in ein Schweinfurter Krankenhaus, wo ein Arzt eine Blutentnahme beim Beschuldigten vornahm. Nachdem er soweit fit war, erfolgte danach seine Entlassung.


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-In den späten Dienstagnachmittag Stunden hat sich auf dem E-Center-Parkplatz am Bergl eine Unfallflucht abgespielt. Dabei hat der Unfallflüchtige einen Schaden von rund 500 Euro zurückgelassen.
Zwischen 18 und 19 Uhr parkte dort die Eigentümerin eines silbernen VW Golf ihr Auto in einer der vielen Parkbuchten. Bei der Rückkehr musste sie dann an ihrem Auto einen frischen Unfallschaden feststellen. An der vorderen linken Seite der Stoßstange waren Lackkratzer und leichte Eindellungen zu sehen.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug war dagegen weit und breit nichts mehr zum Sehen.


-Die nächste Unfallflucht wurde vom Parkhaus am Graben gemeldet.
Hier stand am Donnerstag, in der Zeit von 8 bis 17.15 Uhr ein blauer VW Golf.
Als der Fahrzeugbesitzer zu seinem Golf zurückkam, wies der eine frische Unfallbeschädigung auf.
Der hintere linke Radkasten war nun leicht eingedellt. Die Schadenshöhe liegt bei etwa 500 Euro.
Anhand einer Lackfremdspur könnte es sich bei dem verursachenden Fahrzeug um eines in roter Farbe handeln.



Aus dem Landkreis


Sachbeschädigung durch Graffiti
Grafenrheinfeld

An der Lagerhalle der Raiffeisenstraße 1 wurde in den letzten Tagen eine Graffiti Schmiererei angebracht.
Derzeit liegen noch keine Hinweise zum „Künstler“ vor.
Wie der Hallenbesitzer bei seiner Anzeigeerstattung ausführte, dürfte die Tatzeit zwischen vergangenen Freitag bis zur Feststellung am späten Dienstagabend dieser Woche liegen.
Bei einer Absuche in der Umgebung konnten keine weiteren Schmierereien festgestellt werden.
Die Kosten für die Entfernung werden vom Opfer auf rund 1000 Euro veranschlagt.


Verkehrsgeschehen:


Unbelehrbare Unfallflüchtige - Strafverfahren eingeleitet
Werneck

Gegen eine 75-jährige Autofahrerin wird seit dem frühen Donnerstagnachmittag wegen Unfallflucht ermittelt. Sie hatte am Balthasar-Neumann-Platz einen Unfall verursacht und ist danach zu Fuß von der Unfallstelle weggegangen. Bei der weiteren Sachbearbeitung zeigte sich die Seniorin relativ uneinsichtig.
Gegen 13 Uhr wollte die Frau ihren VW Polo in der Nähe einer Eisdiele einparken. Dazu benötigte sie mehrere Versuche, um in eine Parklücke zu kommen. Ein weiterer Verkehrsteilnehmer, ein 50-Jähriger mit seinem 2er Peugeot, hielt in einiger Entfernung davon an, um der Dame ein leichteres Einparken zu ermöglichen. Plötzlich kam sie seinem Fahrzeug immer näher. Trotz Dauerhupens „rempelte“ sie den Peugeot an. Danach fuhr sie in die Parklücke ein und stieg aus. Auf Ansprache durch den anderen Verkehrsteilnehmer meinte die Seniorin lediglich: „Mein Auto hat nichts, also ist auch nichts passiert.“ Daraufhin ließ sie den Unfallgeschädigten stehen und lief davon.
Während der späteren Unfallaufnahme durch die Polizei kehrte die Unfallflüchtige wieder an den Unfallort zurück. Auch bei der Ansprache durch die Beamten zeigte sie sich vollkommen uneinsichtig und unbelehrbar.
Nach einer Beschuldigtenvernehmung fuhr sie von dannen.
Der Gesamtschaden an beiden Autos wird auf ungefähr 750 Euro geschätzt.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Schonungen

Gegen 18 Uhr war ein Passant am Donnerstag in der Hauptstraße zu Fuß unterwegs. Auf Höhe der Hausnummer 73 vernahm er plötzlich einen lauten Schlag. Aufmerksam geworden konnte er nun einen goldfarbenen Dacia Duster sehen, der in Richtung Schweinfurt fuhr und mit einer SW-Zulassung versehen war.
An einem geparkten silbernen Ford Ka sah er jetzt, dass dessen linker Außenspiegel nach unten hing. Offensichtlich war der Fahrzeugführer des goldfarbenen Dacia Duster beim Vorbeifahren dagegen gestoßen und hat sich danach gesetzeswidrig von der Unfallstelle entfernt.
Der Schaden am Ford beträgt geschätzte 250 Euro.


Wildunfälle

-OV Stadtlauringen in Richtung Thundorf

Kurz vor 16 Uhr war am Donnerstag eine Hyundai i20 Führerin auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Stadtlauringen und Thundorf unterwegs. In dem Waldstück auf halber Strecke, im Kurvenbereich, wechselte plötzlich ein Reh vor ihr über die Straße. Es kam zu einer Kollision, wobei das Wildtier getötet worden ist. Der Jagdpächter holte den Kadaver später ab.
Der Sachschaden beträgt zirka 2000 Euro.


SW 30, Zell - Weipoltshausen

Kurz nach Mitternacht war am Freitag eine C-Klasse-Mercedes-Lenkerin auf der Kreisstraße SW 30 zwischen Zell und Weipoltshausen unterwegs.
Etwa auf halber Strecke kam es zu einem Streifzusammenstoß mit einem Reh, welches danach wieder in der Dunkelheit verschwand. Zur Absuche wurde der zuständige Jagdpächter verständigt.
Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.


-St. 2270, Waigolshausen - Hergolshausen

Am Freitag um 3 Uhr war eine Renault Megane Lenkerin auf der Staatsstraße 2270 unterwegs. Bei ihrer Fahrt von Bergrheinfeld in Richtung Hergolshausen, etwa auf Höhe von Garstadt, kam es zu einem Zusammenstoß mit einem Reh. Das Tier wurde überfahren, konnte aber trotzdem noch von der Unfallstelle davonlaufen. Zur Absuche wurde der Jagdpächter verständigt.
Der Schaden am Auto beträgt zirka 3500 Euro.




Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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