Aus dem Polizeibericht – Diesesmal waren es Asylbewerber aus Somalia

Ladendiebstähle

Wie jeden Tag gab es auch am gestrigen Montag wieder einige Ladendiebstähle zu bearbeiten. Hier ein kurzer Abriss davon:

Um 18.20 Uhr wurden bei einem Discounter in der Niederwerrner Straße 93 zwei somalische Asylbewerber erwischt.
Die unter Alkoholeinfluss stehenden 18- und der 21-Jährige wollten sich mit Bekleidungsstücken im Wert von 18 Euro unbezahlt davonmachen, welche sie in einen Rucksack gesteckt haben. Während einer vom Personal festgehalten werden konnte, gelang es dem Jüngeren zunächst noch zu flüchten. Die Flucht dauert aber nicht lange, denn er wurde nicht unweit des Tatorts von Zivilbeamten im Rahmen der Fahndung festgenommen.
Nach dem Transport zur Dienststelle, Vernehmungen und erkennungsdienstlicher Behandlungen wurden die Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.

Gegen 18 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft am Georg-Wichtermann-Platz.
Hier beobachtete eine Angestellte die spätere Beschuldigte, eine 18-Jährige aus dem Bereich Kolitzheim, wie diese Ohrringe und Damenunterwäsche in ihre Jackentasche steckte.
Nach dem Verlassen des Geschäftes wurde sie angehalten und ins Büro mitgenommen. Das Diebesgut hat einen Wert von 22 Euro.

Um 16.30 Uhr erwischte es eine 53-Jährige aus dem Bereich Volkach.
Zunächst wurde die Beschuldigte dabei gesehen, wie sie Gebäckteile in dem Supermarkt in der Carl-Benz-Straße verzehrte.
Als sie danach den Markt verlassen hatte, wurde sie angehalten. Hier wurde ein Schuh versteckt in ihrer Handtasche gefunden. Den fehlenden zweiten Schuh fanden die Ordnungshüter dann später in ihrem auf dem Parkplatz stehenden Auto.
Die Diebstahlssumme beträgt zirka 65 Euro.


Gegen 16.20 Uhr wurde ein 17-Jährige aus einer benachbarten Landkreisgemeinde dabei beobachtet, wie sie in einem Bekleidungshaus am Roßmarkt Damenunterwäsche und diverse Kleinartikel in ihre Kleidung steckte. Das Diebesgut hatte einen Wert von annähernd 30 Euro.
Nach dem Verlassen des Geschäftes wurde sie angehalten und der Polizei übergeben. Da die Diebin noch nicht volljährig ist, wurde sie nach der Beendigung der erforderlichen Maßnahmen an einen Erziehungsberechtigten übergeben.
In diesem Fall wird auch noch das Jugendamt informiert.

-In allen geschilderten Fällen ergehen nach dem Abschluss der jeweiligen Ermittlungen Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft.


Verkehrsgeschehen:


Fußgängerin von Autofahrer erfasst

Mit diversen Prellungen kam eine Fußgängerin am Montagnachmittag in ein Schweinfurter Krankenhaus. Diese zog sie sich bei einem Zusammenstoß mit einem Auto zu.
Zum Unfallhergang ist bisher bekannt, dass ein 39-Jähriger mit seinem Renault Megane gegen 17.55 Uhr zunächst auf der Straße „An den Schanzen“ unterwegs war. Anschließend bog er nach links in die Roßbrunnstraße ab.
Beim Abbiegevorgang muss er die 57-jährige Fußgängerin übersehen haben, welche in diesem Moment die Roßbrunnstraße überqueren wollte.
Bis dato steht noch nicht zweifelsfrei fest, von welcher Straßenseite aus die Fußgängerin über die Straße lief, da unbeteiligte Unfallzeugen konträre Angaben dazu machten.
Wegen Schmerzen an der rechten Körperseite nahm der Rettungsdienst die 57-Jährige für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus mit.


Bus übersehen - ein verletzter Fahrgast

Bei einem Verkehrsunfall am frühen Montagnachmittag unter Beteiligung eines Buses ist ein Fahrgast leicht verletzt worden. Wegen Bauchschmerzen ist die Verletzte vom Rettungsdienst später in ein Krankenhaus abtransportiert worden.
Kurz vor 14 Uhr wechselte ein 66-jähriger Peugeot Partner Führer in der Hauptbahnhofstraße fahrend vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah er einen Stadtbus, dessen Fahrer deshalb eine Gefahrenbremsung einleiten musste. Trotzdem kam es noch zu einem leichten Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem ein geschätzter Gesamtschaden von 2000 Euro entstanden ist.
Durch das starke Bremsen stürzte eine 42-Jährige im Bus und prallte gegen eine Haltestange.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Alleinbeteiligter Verkehrsunfall - leichtverletzt
Eßleben

Leichte Verletzungen erlitt ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall am Montagabend auf der Bundesstraße 19 bei Eßleben. Während sein VW Golf danach abgeschleppt werden musste, begab sich der Fahrzeuglenker später selbständig in krankhausärztliche Behandlung nach Würzburg.
Gegen 21 Uhr war der 23-Jährige aus dem Landkreis Würzburg auf der Bundesstraße 19 in Fahrtrichtung Werneck unterwegs. Nach der Ortschaft Eßleben, an der bekannten leichten Rechtskrümmung der Straße, kam der Autofahrer vermutlich wegen den der Straßen- und Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Anschließend kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und nach dem Durchfahren des Grünstreifens auf dem daneben verlaufenden Fuß- und Fahrradweg zum Stehen. Wegen eines größeren Schadens an der rechten Fahrzeugseite war das Auto nicht mehr fahrtauglich.
Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.


Fahrradfahrer versus Fußgänger - Fußgänger kam ins Krankenhaus
Waigolshausen

Der Zusammenstoß zwischen einem Fahrradfahrer und einem Fußgänger am Montagnachmittag bei Waigolshausen forderte einen Mittelschwerverletzten. Der Rettungsdienst brachte den Fußgänger zu einer stationären Aufnahme in ein Schweinfurter Krankenhaus.
Dazu kam es, als gegen 17.50 Uhr ein 17-jähriger Fahrradfahrer bei Dunkelheit auf dem Fuß- und Radweg von Waigolshausen in Richtung Werneck gefahren ist. Höchstwahrscheinlich wegen seines defekten Vorderlichtes übersah der Radfahrer den in selbige Richtung laufenden 45-jährigen Fußgänger und fuhr ihm sehr „schmerzhaft“ in den Rücken.
Während der Unfallverursacher keine Verletzungen oder Schäden an seinem Drahtesel geltend machte, wurde der Fußgänger wegen starker Rückenschmerzen in eine Klinik abtransportiert.
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