Aus dem Polizeibericht –

Vorfahrt missachtet - 48-jähriger Motorradfahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Mittwochmorgen auf der B 19 gekommen. Ein 78-jähriger Fahrer eines Opel übersah offensichtlich beim Abbiegen auf die B 19 den Motorradfahrer. Der 48-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. An der Unfallstelle befand sich auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger.

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach wollte der 78-jährige Landkreisbewohner gegen 09:45 Uhr mit seinem Opel von Werneck kommend auf die B 19 abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich den aus Richtung Würzburg kommenden 48-jährigen auf seinem Motorrad. Bei dem Zusammenstoß erlitt der aus Würzburg stammende Mann so schwere Verletzungen, dass er trotz aller Bemühungen des schnell vor Ort befindlichen Notarztes und Rettungsdienstes, noch an der Unfallstelle verstarb. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Abschleppung der Fahrzeuge musste die B 19 bis 12:00 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges befand sich neben dem Staatsanwalt auch ein Sachverständiger vor Ort. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Schweinfurter Polizei. Einsatzkräfte der Feuerwehr Werneck übernahmen die Umleitung des Verkehrs.

Umweltsünder - Ölruß abgelagert

Von einem unbebauten Grundstück mit der Adresse Gartenstraße 75 ist am Dienstag ein Umweltdelikt zur Anzeige gebracht worden. Von einem Mitarbeiter des Bauvereins, welche die größere Rasenfläche betreuen und pflegen, sowie bei der anschließenden Tatbestandsaufnahme vor Ort wurde folgendes festgestellt:
An verschiedenen Stellen des Grundstücks wurden diverse „Haufen“ Ölruß abgelagert. Auf Grund der Beschaffenheit der Ablagerungen sind diese nicht zur selben Zeit, sondern vermutlich in den letzten Monaten so nach und nach dort hingebracht worden. Jeder Haufen hat ungefähr die Größe eines 10 Liter Eimers. Nach ersten Überprüfungen könnten die Ablagerungen von der Reinigung eines Ölofens stammen.
Hinweise zu dem Umweltsünder nimmt die Wasserschutzpolizei Schweinfurt unter der Telefonnummer 09721/202-2250 gerne entgegen.


Feuerlöscher aus Sporthalle gestohlen

Ein Verantwortlicher der Turngemeinde Schweinfurt, Lindenbrunnenweg 51, erstattete namens und im Auftrag des Vereins die Diebstahlsanzeige über einen fehlenden Feuerlöscher.
Demnach verschwand das rote Teil am Montag, in der Zeit zwischen 20 und 21 Uhr, aus der Tennishalle. Zu dieser Zeit war die Halle unverschlossen und für jedermann zugänglich.
Der Dieb versprühte anschließend den Inhalt hinter dem Anwesen und verschwand damit. Eventuell hat er den Feuerlöscher auch später irgendwo weggeworfen.
Der Wert des Löschers beträgt zirka 50 Euro.


Fahrrad aus Fahrradkeller verschwunden

Zwischen vergangenen Freitagvormittag und diesem Dienstagnachmittag verschwand aus dem Fahrradkeller des Mehrfamilienhauses Franz-Schubert-Straße 34 ein Herrenfahrrad.
Der Eigentümer hatte es dort in dem unverschlossenen Raum mit einem Fahrradschloss gesichert abgestellt. Dieses lag jetzt durchgezwickt auf dem Boden, wo das Fahrrad vorher stand.
Außer dass es die Farbe Silber hat, weiß der Bestohlene nichts weiter über seinen Drahtesel. Dessen Wert beträgt etwa 20 Euro.


Ortungssystem überführt Handydieb

Nicht lange an seinem Diebesgut, ein Smartphone im Wert von über 1000 Euro, konnte sich ein Dieb am Dienstag erfreuen. Durch eine sogenannte Ortungssuche konnte der Bestohlene noch am selben Tag den Täter ausfindig machen.
Gegen den 65-Jährigen wird jetzt wegen Unterschlagung ermittelt.
Während seines Berufsschulaufenthaltes in der Geschwister-Scholl-Straße verlor der 22-Jährige irgendwann im Verlauf des Dienstagsvormittags sein hochpreisiges Smartphone. Im Verlauf der Nachmittag- und Abendstunden begab er sich nun mittels des Ortungssystems auf die Suche nach dem Teil und wurde nicht unweit vom Verlustort, im Musikerviertel, fündig. Beim Anwählen seiner Nummer war der Klingelton aus den Kellerräumen eines Mehrfamilienhauses wahrnehmbar. Nach Betreten des Hauses konnte das Handy in einem unverschlossenen Kellerraum, in einem Tuch eingewickelt, zwischen diversen Gegenständen versteckt, aufgefunden und sichergestellt werden.
Bei der Vorsprache beim Kellerabteilbesitzer gab dieser auf Vorhalt an, dass er das Handy am Nachmittag auf der Straße gefunden hat und es am Folgetag hätte abgeben wollen.
Inwieweit die Auffindesituation mit den Angaben des Beschuldigten in Einklang zu bringen ist, darüber wird demnächst die Staatsanwaltschaft zu entscheiden haben.


Ladendieb geht stiften

Bevor der Detektiv zugreifen konnte, gelang es einem Ladendieb am Dienstagnachmittag aus einem Warenhaus am Jägersbrunnen zu flüchten. Seine Beute, ein hochpreisiges Parfüm eines namhaften Herstellers, für 103 Euro.
Kurz nach 18 Uhr entdeckte der Angestellte den späteren Täter über eine Überwachungsanlage. Der Unbekannte schaute sich in der Parfümerieabteilung mehrmals sichernd um, griff in ein Regal und nahm ein Parfüm heraus. Schnell entledigte er sich der Verpackung und steckte es in seinen Rucksack.
Obwohl sich der Zeuge sofort in Richtung Ladenausgang machte, war der Dieb schneller gewesen und verschwunden.
Täterbeschreibung:
Männlich, zirka 25 - 30 Jahre alt und rund 1, 75 Meter groß; bekleidet mit weißem T-Shirt mit roten Querstreifen an den Ärmeln und der Aufschrift RISW NYC; graues Cape mit lila Schild und der Aufschrift MIAMI; dazu ein grauer Rucksack mit brauner Raute.


Verkehrsgeschehen:


Fahrradfahrer versus Rollerfahrer ergibt einen Leichtverletzten

In der Röntgenstraße kam es am Dienstagnachmittag zum Zusammenstoß zwischen einem Fahrrad- und einem Kleinkraftradfahrer. Dabei zog sich der motorisierte Verkehrsteilnehmer leichte Verletzungen zu, welche zu einer Verbringung in ein Krankenhaus führten.
Gegen 16.15 Uhr war ein Mittzwanziger aus Gochsheim mit seinem Fahrrad dort verbotswidrig auf dem Fahrradweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs. Als er dann im Kreuzungsbereich vom Gehsteig in die Straße einfuhr übersah er den von links kommenden und ordnungsgemäß auf seiner Fahrspur fahrenden 19-Jährigen aus Dittelbrunn. Beim anschließenden Zusammenstoß kam der Jüngere zu Fall und verletzte sich leicht.
Der Sachschaden wird auf 750 Euro geschätzt.
Gegen den Fahrradfahrer wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall und diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten ermittelt.


Dumm gelaufen - bei Verkehrsunfallaufnahme wird festgestellt, dass ein Fahrverbot besteht - Ermittlungen wegen Fahrens trotz Fahrverbots

Was sich anfangs als „Alltäglichkeit“ für einen Autofahrer herausgestellt hat, nämlich dass man in einen Unfall involviert werden kann, hat für ihn jetzt weitreichendere Folgen. Gegen den Unfallbeteiligten läuft jetzt ein Strafverfahren wegen Fahrens trotz eines Fahrverbots. Die entsprechende Anzeige geht an die Staatsanwaltschaft. Und der Führerschein wurde an Ort und Stelle beschlagnahmt, um das Fahrverbot durchzusetzen.
Gegen 16.50 Uhr ereignete sich auf der Würzburger Straße, etwa auf Höhe der Autobahnbrücke, in stadteinwärtiger Richtung ein Verkehrsunfall.
Beim Fahrspurwechsel vom rechten auf den linken Fahrstreifen, übersah ein 40-jähriger Schweinfurter mit seinem 2er BMW einen leicht versetzt neben sich fahrenden Anfangsvierziger aus Bergrheinfeld mit dessen Fiat.
Bei dem folgenden Streifzusammenstoß ist ein geschätzter Sachschaden von 4000 Euro entstanden.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem „unschuldigen Unfallbeteiligten“ aus der Landkreisgemeinde fest, dass gegen ihn ein amtlich ausgesprochenes Fahrverbot des Polizeipräsidiums Nordhessen besteht. Der Mann hatte es aber unterlassen, innerhalb der angegebenen Frist seinen Führerschein für ein einmonatiges Fahrverbot bei einer Behörde abzugeben. Das holten die Ordnungshüter nun sofort nach und nahmen ihm den Führerschein ab. Deshalb durfte der Beschuldigte nach der Unfallaufnahme auch nicht mehr weiterfahren.



Aus dem Landkreis


Keine „Gaunerzinken“ - nur „Schnitzeljagd“
Heidenfeld

Leichte Aufruhr herrschte in der Gemeinde im Verlauf des Montags. In diversen Straßen, unter anderem der Richard-Strauß-, dem Baumgärtleinsweg, Unterer Friedhofsweg und der Raiffeisenstraße, wurden mit Kreide aufgemalte Zeichen auf den Gehwegen entdeckt. Der oder die Unbekannte arbeitete dabei mit verschiedenen Farben. Die ersten Vermutungen der Anwohner richteten sich sofort in Richtung der sogenannten Gaunerzinken.
Nachdem sich die Angelegenheit dann in der Gemeinde anscheinend wie ein Lauffeuer verbreitet hatte, meldete sich am Dienstagnachmittag „die Täterin“ recht kleinlaut bei der Polizei.
Die ganze Sache resultierte aus einer sogenannten „Schnitzeljagd“, die im Rahmen eines Kindergeburtstages von ihr auf die Wege gebracht worden ist.
Somit konnte schnell wieder Entwarnung gegeben werden.

Auch wenn es sich bei diesem Vorfall lediglich um den berühmten Sturm im Wasserglas gehandelt hat, gibt es den Rat der Polizei an die Bevölkerung, auch weiterhin wachsam zu sein.
Bei verdächtigen Wahrnehmungen in jegliche Richtungen kann es nur die eine Empfehlung geben:
Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig bei der Polizei anrufen!


Navi aus unverschlossenen Auto gestohlen - eventuell Diebe gesehen
Stadtlauringen

Den Diebstahl ihres mobilen Navigationsgeräts von Garmin im Wert von 130 Euro aus ihrem unverschlossenen Auto hat die Eigentümerin am Dienstagabend bei der Schweinfurter Polizei zur Anzeige gebracht.
Demnach stand ihr Dacia Duster von Montagabend bis Dienstagfrüh vor dem Anwesen in der Straße „Nonnensee“.
Bei einer Begutachtung des Autos konnten keinerlei Einbruchspuren oder Schäden festgestellt werden.
Eine Nachbarschaftsbefragung erbrachte jedoch einen konkreten Täterhinweis.
Am Dienstag, etwa gegen 1 Uhr, will eine Nachbarin drei ihr unbekannte männliche Jugendliche, in einem geschätzten Alter von 15 bis 16 Jahren, gesehen haben, wie sich die am Tatortanwesen herumgetrieben haben. Die Mitteilerin wurde durch Geräusche von der Straße her geweckt, stand auf und sah daraufhin von ihrem Schlafzimmerfenster aus die mutmaßlichen Diebe. Zunächst bemaß sie ihrer Wahrnehmung aber keine weitere Bedeutung zu und legte sich anschließend wieder ins Bett.
Es besteht jetzt ein konkreter Tatverdacht gegen die drei Unbekannten.

Weitere Zeugenhinweise beziehungsweise Hinweise zu den drei jungen Männern bitte an die Schweinfurter Polizei richten.
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