Aus dem Polizeibericht – Brand eines Wohn- und Geschäftshauses - Anwohner evakuiert

SCHWEINFURT. Am Montagmorgen ist aus bislang noch ungeklärter Ursache ein vor einem Wohn- und Geschäftshaus gelagerter Stapel Holzpaletten in Brand geraten. Nachdem der Brand auf das Gebäude übergegriffen hatte, brachten Polizei und Feuerwehr die Anwohner unverletzt aus dem Haus. Die Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.

Gegen 05:00 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über den Brand in der Luitpoldstraße eingegangen. Laut den ersten Mitteilungen hatte offenbar ein vor dem Haus gelagerter Stapel aus Holzpaletten Feuer gefangen, die Brandursache ist nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

Die Feuerwehr Schweinfurt, unterstützt durch ein Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren, war rasch vor Ort und begann mit der Brandbekämpfung. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte der Brand auf das Gebäude übergegriffen. Die fünf Bewohner des Hauses konnten es unverletzt verlassen. Vorsorglich brachte die Polizei noch 19 Anwohner aus den angrenzenden Wohngebäuden in Sicherheit. Die Betreuung erfolgte anfänglich in einem nahegelegenen Krankenhaus, nach Aufbau eines Zeltes warteten die Anwohner dort auf die Rückkehr in ihre Wohnungen. Die Löscharbeiten gestalten sich insbesondere durch verschiedenste im Dachgeschoss gelagerte Materialien schwierig. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Luitpoldstraße für mehrere Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Durch den erheblichen Schaden am Gebäude ist unter Umständen auch ein Abriss des Gebäudes erforderlich.

Wie das Feuer entstanden ist, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt werden.

Diebstahl an einem geparkten Auto

Auf rund 150 Euro wird der Schaden geschätzt, den ein Unbekannter an einem geparkten blauen Honda Accord verursacht hat.
Das Fahrzeug parkte zwischen Samstag- und Sonntagnachmittag vor der Johannisgasse 7.
Als der Besitzer am Sonntag um 16 Uhr mit dem Accord wegfahren wollte, bemerkte er sogleich, dass am Fahrzeug etwas nicht stimmt. Gleich darauf erkannte er, dass vom rechten Außenspiegel das Glas fehlte.
Im Tatzeitraum wurde das Spiegelglas fachmännisch ausgebaut und vom Dieb mitgenommen.


Zwei versuchte Einbrüche in Wohnungen

Über das vergangene Wochenende beziehungsweise bereits im Verlauf der letzten Woche sind zwei gescheiterte Einbrüche in Wohnungen zur Anzeige gebracht worden. Der an den beiden Türen angerichtete Schaden wird auf rund 750 Euro geschätzt.
Einmal hat es ein Unbekannter in der Theresienstraße 4 versucht.
Hier wird die mögliche Tatzeit zwischen Mittwoch- und Freitagmittag angegeben.
Bei der Sachverhaltsaufnahme sind Stemm- und Kratzspuren an der Eingangstüre sowie eine weitere Stemmspur am Türrahmen festgestellt worden.

Das andere Mal versuchte es ein Einbrecher in der Luitpoldstraße 21.
Bei seinem Versuch, in die Wohnung hineinzukommen, bog er den Türknauf gewaltsam nach unten. Auf Grund einer speziellen Sicherung konnte er den Schließmechanismus so aber nicht überwinden. Weitere Versuche an der Tür nahm er dann nicht mehr vor.
Hier kann die Tatzeit genauer eingegrenzt werden. Sie liegt in der Nacht zum Sonntag.

Hinweise zu den beiden Einbruchsversuchen nimmt die Polizei entgegen.


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen

Am frühen Sonntagnachmittag ist bei der Kontrolle eines VW Polo Lenkers Drogenbeeinflussung festgestellt worden. Es folgten die Unterbindung der Weiterfahrt, eine Blutentnahme und die vorübergehende Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels.
Gegen 13.15 Uhr wurden die Ordnungshüter auf den vorausfahrenden 21-Jährigen in der Willi-Kaidel-Straße aufmerksam. Bei der anschließenden Kontrolle wurden deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen, wie unter anderem Gleichgewichtsstörungen und keinerlei Pupillenreaktion, festgestellt. Des Weiteren sprach ein Urintest ebenfalls positiv auf die Einnahme von THC -Tetrahydrocannabinol- an.
Das Straßenverkehrsgesetz sieht für so einen Fall eine Ordnungswidrigkeitenanzeige über 530 Euro, zwei Punkte in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots vor.



Aus dem Landkreis


Geparkten Pkw beschädigt
Hambach

Aus der Carl-Orff-Straße 13 ist die vorsätzliche Sachbeschädigung an einem geparkten Fahrzeug zur Anzeige gebracht worden.
Wer dazu sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte an die Schweinfurter Polizei richten.
Zwischen Freitag- und Samstagvormittag parkte der schwarze Ford Transit vor dem Anwesen.
Als der Nutzer am Samstag um 8 Uhr mit dem Fahrzeug wegfahren wollte, stellte er die Beschädigung fest. Am hinteren rechten Fahrzeugeck prangerten jetzt mehrere absichtlich in den Lack geritzte Kratzer.
Vom Anzeigeerstatter konnten keinerlei Täterhinweise erlangt werden.
Der Schaden beträgt zirka 750 Euro.


Weiteres geparktes Fahrzeug mutwillig beschädigt
Gochsheim

In der Mönchsgasse 10 ist ein Wohnmobil mutwillig beschädigt worden.
Das weiße Sonderfahrzeug des Herstellers Fiat parkte vom frühen Samstagabend bis zum Sonntagnachmittag vor dem Anwesen.
Als die Besitzerin gegen 13.45 Uhr damit wegfahren wollte, stellte sie das eingeschlagene vordere linke Scheinwerferglas fest.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 350 Euro.
Die Anwohner haben zu dem in Frage kommenden Tatzeitraum keine verdächtigen oder auffälligen Wahrnehmungen gemacht, welche mit dem Vorfall in Einklang zu bringen wären.


Verkehrsgeschehen:


Vorfahrtsmissachtung führt zu Verkehrsunfall mit mehreren tausend Euro Sachschaden
Rundelshausen

Auf mehrere tausend Euro hoch wird der Blechschaden geschätzt, der am Sonntagmittag bei einem Verkehrsunfall bei Rundelshausen entstanden ist.
Gegen 12.15 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit seinem 3er BMW vom zur Gemeinde Werneck gehörenden Gewerbegebiet Am Eschenbach in Fahrtrichtung Rundelshausen.
An der Einmündung zur Kreisstraße 29 missachtete er die Vorfahrt eines Opel Meriva Führers. Der 62-Jährige war seinerseits auf der Fahrt von Schleerieth in Richtung Werneck.
Im Kreuzungsbereich stießen die beiden Autos zusammen.


Weiterer Verkehrsunfall mit Sachschaden
Werneck

Auf rund 8500 Euro wird der Gesamtschaden geschätzt, der bei einem weiteren Verkehrsunfall entstanden ist, der am Sonntagabend von der Polizei aufgenommen worden ist.
Dazu kam es gegen 20.40 Uhr.
Ein 23-Jähriger fuhr mit seinem Opel Vectra auf der Meininger Straße ortsauswärts auf die Einmündung der Bundesstraße 19 zu und hielt an. In der irrigen Meinung, ein 26-Jähriger in seinem Seat Leon fährt auf der Bundesstraße 19 geradeaus in Richtung Würzburg, bog der Jüngere nach links ab. Dabei wurde er aber vom Abbiegevorgang überrascht, den der Ältere in diesem Moment in die Meininger Straße vollzog. Deshalb prallte der Vectra nun frontal in die linke Fahrzeugseite des Leon.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Niederwerrn

Auf rund 1000 Euro werden die Instandsetzungsarbeiten geschätzt, die bei einer Unfallflucht von einem bis dato noch unbekannten Fahrzeuglenker verursacht worden sind. Der suchte danach sein Heil in der Flucht und die Polizei fahndet jetzt nach ihm und seinem ebenfalls noch unbekannten Auto.
In der Nacht von Samstag auf den Sonntag fuhr der Täter gegen den Maschendrahtzaun des Anwesens Ulrich-Debler-Straßen 15 und drückte einen Pfosten und mehrere Meter Zaun nieder.
Festgestellt hat der Grundstücksbesitzer den Schaden am Sonntag gegen 9 Uhr.


Wildunfall
B 303, Höhe Forst

Auf der Bundesstraße 303 ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Wildunfall.
Gegen 14.40 Uhr fuhr eine Opel Adam Lenkerin in Richtung Hofheim, als in dem Waldstück vor der Abzweigung nach Bayerhof unmittelbar vor ihr ein Reh über die Fahrbahn sprang.
Es gab kein Entrinnen mehr für sie und es folgte ein heftiger Zusammenprall. Das Tier wurde dadurch in den gegenüberliegenden Straßengraben gewuchtet, wo es kurz darauf verendete.
Später holte es der zuständige Jagdpächter ab.
Der Sachschaden wird mit 2000 Euro angegeben.
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