Aus dem Polizeibericht – Bissige Zwillingsschwestern im Bordell

BAD KISSINGEN. In der Nacht von Sonntag auf Montag gerieten zwei angetrunkene Prostituierte an ihrem Arbeitsplatz mit ihrer Chefin in Streit. Dies mündete in eine handfeste Auseinandersetzung, bei der auch ein Gast helfend eingreifen wollte. Der Helfer sowie die Chefin wurden durch Bisse verletzt. Die verständigten Polizisten konnten die Lage entspannen und nahmen die beiden Aggressorinnen in Gewahrsam. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und massiven Beleidigungen.

Gegen 03:30 Uhr bemerkte die Geschäftsführerin eines Bad Kissinger Bordellbetriebs, wie sich zwei ihrer Angestellten während der Arbeitszeit betranken. Sie sprach die 44-jährigen Zwillingsschwestern auf ihre mangelnde Arbeitsmoral an. Dies endete in einem handgreiflichen Streit, in dessen Verlauf die 29-jährige Chefin an den Haaren gezogen und in den Arm gebissen wurde.

Der Vorfall blieb von einem 43-jährigen männlichen Gast nicht unbemerkt und er entschloss sich zur Hilfeleistung. Dies verlief jedoch ohne Erfolg, nun wurde auch er Opfer mehrfacher Bissattacken.

Erst zwei hinzugerufene Polizeistreifen der Polizeiinspektion Bad Kissingen konnten die Situation in den Griff bekommen. Die beiden Prostituierten mussten gefesselt werden. Nun wurden auch die Beamten Ziel der Aggressionen - es erfolgten massive verbale Beleidigungen. Ein Polizist sah sich Biss- und Trittversuchen ausgesetzt, konnte diese aber erfolgreich abwehren. Ein Faustschlag erwischte ihn jedoch am Kinn. Die merklich angetrunkenen Zwillingsschwestern wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht zur Ausnüchterung in Haft verbringen. Keiner der eingesetzten Beamten wurde ernstlich verletzt.

Die Geschäftsführerin und der Gast trugen leichte Verletzungen davon. Die beiden Zwillingsschwestern müssen sich nun ihrer Verantwortung im Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte stellen.

Fahrrad verschwunden

Aus dem Hofraum des Mehrfamilienhauses Kleiststraße 8 sind zwei Kinderfahrräder gestohlen worden.
Das Opfer konnte keinerlei Angaben zu einem möglichen Tathergang oder zu einem Täter machen.
Bisher ist bekannt, dass die beiden Räder letztmals am Samstagabend dort gesehen worden sind. Sie waren zusammen mit einem Kabelschloss an einem Stahlrohr der Wäscheleine angeschlossen.
Bis zur Feststellung am Sonntagmittag sind die Drahtesel gestohlen worden und vermutlich auf „Nimmerwiedersehen“ verschwunden.
Beide Fahrräder sind überwiegend in blauer Farbe gehalten, wobei von einem noch der Hersteller „Street Rocker“ bekannt ist.
Deren Zeitwert wird mit insgesamt 200 Euro angegeben.


Diebstahl beim Ruderclub

Während ihrer Arbeit ist eine Angestellte des Ruderclubs, im I. Wehr, am Sonntagnachmittag bestohlen worden. Jetzt beklagt sie den Verlust ihrer Geldbörse und ihres Smartphones, zusammen rund 450 Euro Entwendungsschaden.
Bei Arbeitsbeginn legte sie ihre Handtasche in die Umkleide und ging arbeiten. Gegen 14 Uhr war sie letztmals bei der Handtasche, um etwas nachzuschauen. Hier war noch alles vollzählig. Als sie um 19 Uhr mit der Arbeit aufhörte, fehlten daraus die beiden Gegenstände.
Die Frau konnte keine weiteren Angaben zu einem möglichen Tathergang oder einem Täter/Täterin machen.


Unbekannter flüchtet bei Kontrolle und lässt sein Fahrrad zurück

Seit den frühen Morgenstunden des Montags ist die Polizei vorübergehend stolzer Besitzer eines BMX Fahrrades. Es ist von der Farbe Grün und trägt den Herstellernamen „Yosemite Crazy Creek“.
Dazu kam es, als eine Streifenwagenbesatzung gegen 1 Uhr den Fahrer dieses Rades in der Oskar-von-Miller-Straßen kontrollieren wollte.
Nachdem die Ordnungshüter aus dem Polizeiauto ausgestiegen waren, trat der Unbekannte plötzlich heftigst in die Pedale in Richtung zur Stresemannstraße und danach scharf links in die Mechwartstraße. Im Innenhof der Hausnummer 24 verlor sich schließlich seine Spur. Während seiner Flucht hat er sich seines Fahrrades entledigt und war zu Fuß weitergerannt.

Der rechtmäßige Eigentümer des eventuell gestohlenen BMX Rades möge sich bitte umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen.

Der mögliche Fahrraddieb kann wie folgt beschrieben werden:
Er war etwa Mitte 20 und rund 185 Zentimeter groß und schlank; er hatte ein schwarzes Cap auf dem Kopf, dazu eine schwarze Trainingshose, einen dunkelroten Pullover und eine offene schwarze Jacke getragen.


Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

An den Parkplätzen der „Alten Bahnhofstraße 12“ hat sich in der Nacht von Samstag auf den Sonntag eine Unfallflucht abgespielt. Dabei ist ein Sachschaden von einigen hundert Euro entstanden.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug fehlt noch jede Spur.
Gegen 20 Uhr stellte die Nutzerin eines schwarzen Seat Leon das Auto dort ab.
Am Sonntagmorgen um 7 Uhr wies ihr Auto frische Unfallbeschädigungen auf. An der hinteren Stoßstange, linksseitig, waren Eindellungen und Kratzer deutlich zu sehen.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen hatte sich der Unfallverursacher/die Unfallverursacherin von der Schadenstelle entfernt.


Zwei Alkoholisierte im Straßenverkehr am späten Sonntagabend

Zwei alkoholisierte Autofahrer gingen der Polizei am späten Sonntagabend ins Netz. Während einer knapp über der erlaubten Grenze lag, hatte der andere für mindestens vier Fahrzeugführer getrunken.
Um 22.50 Uhr hieß es für den ersten Fahrtende.
Der Grund für seine Kontrolle in der Dittelbrunner Straße war der, dass er in auffälligen Schlangenlinien mit seinem Ford Transit unterwegs war. Bei seiner Anhaltung schlug den Ordnungshütern eine heftige Alkoholfahne entgegen, was ein anschließender Atemalkoholtest bestätigte. Der 58-jährige Beschuldigte pustete nämlich 2,22 Promille ins Testgerät.
Rund eine Stunde später erwischte es den nächsten. Er wurde in der Bauerngasse kontrolliert. Das Ergebnis des 49-jährigen Mercedes Lenkers am Testgerät war 0,56 Promille.
Während beim Erstgenannten der Führerschein sichergestellt worden ist und er sich nun wegen eines Vergehens der Trunkenheit im Verkehr verantworten muss, erhält der Zweitgenannte eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, zwei Punkte auf sein Verkehrssünderkonto in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.



Aus dem Landkreis


Auto hat Kratzer
Ebertshausen

Die mutwillige Sachbeschädigung an seinem schwarzen Mercedes Viano brachte der Eigentümer am Sonntagnachmittag zur Anzeige.
Den Schaden schätzt er auf 500 Euro.
Demnach parkte das Fahrzeug im Zeitfenster von 16.10 bis 18.15 Uhr auf einem Grünstreifen bei der Ballingshäuser Straße 21.
Bei der Rückkehr erkannte er sofort die Beschädigung. Jemand hatte mit einem Schlüssel oder einem sonstigen spitzen Gegenstand jeweils einen Kratzer in die Fahrer- und die dahinter liegende Fondtüre gemacht.
Eventuelle Tatzeugen werden gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizei zu melden.


Verkehrsgeschehen:


Verkehrsunfall vom 21. April - nochmaliger Zeugenaufruf
Schonungen

Die Polizei Schweinfurt bittet nochmals um Zeugenhinweise zu einem Unfall am Nachmittgag des Freitag, 21. April, auf dem Kundenparkplatz des Einkaufsmarktes „Netto“ in Schonungen

Und zwar verwechselte zur Unfallzeit der Fahrer eines VW Jetta Gas- mit Bremspedal und prallte in voller Fahrt gegen eine Hauswand. Diese wurde eingedrückt und der Jetta im Frontbereich stark deformiert. Am Pkw entstand ein Schaden von 9000, an der Hauswand von immerhin 5000 Euro. Der alkoholisierte Fahrer musste mit leichteren Verletzungen stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Zum Unfallzeitpunkt hatte der 74-jährige Fahrer einen Atemalkoholgehalt von 1,32 Promille.

Der Kundenparkplatz dürfte an diesem Freitagnachmittag stark frequentiert gewesen sein und der lautstarke Unfall müsste somit von dem einen oder andern Kunden beobachtet worden sein. Diese werden gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizei zu melden.



Wildunfall

B 303, zwischen Sömmersdorf und Rütschenhausen

Um 22 Uhr fuhr am Samstag ein VW Tiguan Lenker auf der Bundesstraße 303 von Sömmersdorf in Richtung Rütschenhausen. Etwa 300 Meter vor dem Abzweig nach Brebersdorf rannte plötzlich von ihm aus gesehen von links kommend ein Reh auf die Straße. Der Autofahrer bremste zwar noch ab, konnte jedoch einen Zusammenprall mit dem Tier nicht mehr vermeiden. Anschließend rannte das Wildtier wieder davon.
Der Blechschaden beträgt etwa 2500 Euro.
Der zuständige Jagdpächter wurde später zur Absuche nach dem vermutlich verletzten Reh benachrichtigt.
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