Aus dem Polizeibericht – Biber gesetzeswidrig erlegt

Schweinfurter Baggersee - Biber gesetzeswidrig erlegt

Einen sachkundigen Beamten für Jagdrecht beschäftigt seit dem vergangenen Wochenende ein Vorfall, bei dem es um einen vermutlich erschlagenen Biber geht. Deswegen wird jetzt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz gegen Unbekannt geführt.
Am diesem Dienstagvormittag fand ein Mitarbeiter des Bauhofes Schweinfurt am Schweinfurter Baggersee, in der Nähe des dortigen griechischen Restaurants, ein Biberfell.
Daraufhin begab sich der dafür geschulte Beamte sofort an den Fundort und stellte fest, dass das Fell des streng geschützten Tieres mehr oder weniger fachlich vom Tierkörper abgezogen worden ist. An der sogenannten Decke konnten aber keinerlei Beschädigungen oder Verletzungen festgestellt werden, welche auf die genaue Todesursache Schlüsse zuließen. Nachdem jedoch der noch daran hängende Kopf erheblichste Trümmerverletzungen aufwies, geht der Ordnungshüter nun davon aus, dass das Tier brutal erschlagen worden ist. Ein mögliches Szenario ist, dass das Tier eventuell versehentlich geangelt worden ist und im Anschluss daran zu Tode geschlagen wurde. Der Tierkörper selbst fehlte.
Nachdem der Biber lange Zeit als Delikatesse galt und vor allen Dingen hauptsächlich zur Fastenzeit verspeist worden ist, liegt nun die Vermutung nahe, dass sich der Angel wohl dachte, lieber einen Biber als gar nichts. Er hat ihn vermutlich erschlagen und anschließend zum Braten und Verzehren mit nach Hause genommen.

Deshalb geht die Frage des Sachbearbeiters nun an die Öffentlichkeit:
Wer hat zwischen vergangenem Freitag und diesem Dienstag diesbezügliche Wahrnehmungen am Schweinfurter Baggersee gemacht oder wer hat Erkenntnisse über einen „Biber-Bräter“?
Diesbezügliche Mitteilungen bitte an die Inspektion richten.


Amtsbekannter geht seiner liebsten Beschäftigung nach - Klauen

Seit Dienstagvormittag läuft gegen einen hinreichend bekannten Deutsch Kasachen ein weiteres Verfahren wegen eines besonders schweren Falls des Ladendiebstahls. Dazu hat er sich auch noch ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs eingehandelt, weil er im betreffenden Geschäft bereits vor zwei Jahren ein Betretungsverbot auf Lebenszeit erhalten hat.
Gegen 10.45 Uhr wurden Angestellte auf den 41-jährigen Arbeitslosen aufmerksam, nachdem die Sicherungsanlage auslöste, als er den Drogeriemarkt in der Spitalstraße verließ. Auf die Aufforderung stehen zu bleiben, reagierte der Beschuldigte jedoch nicht, sondern flüchtete in Richtung zum Rathaus. Eine Suche nach ihm durch weitere Angestellte verlief zunächst negativ. Durch einen unbeteiligten Zeugen konnte jedoch in Erfahrung gebracht werden, dass der Dieb seine Beute vermutlich auf der Flucht in einem Abfalleimer entsorgt hat.
Durch hinzugerufene Stadtarbeiter wurde dessen Öffnung veranlasst und siehe da, es fanden sich oben auf drei Parfüms aus dem Markt im Gesamtwert von annähernd 190 Euro. Sie wurden zur weiteren spurentechnischen Untersuchung sichergestellt und gehen danach wieder an den Markt zurück.
Zur Mittagszeit waren zwei Bedienstete des Drogeriemarktes auf dem Georg-Wichtermann-Platz unterwegs und erkannten den flüchtigen Beschuldigten hier sofort wieder. Nach erneuter Hinzuziehung der Polizei konnte er festgenommen werden.
Eine Vernehmung sowie weitere Maßnahmen mussten aber aufgeschoben werden, da der Amtsbekannte wieder mal sturzbetrunken war und demzufolge den Anweisungen nicht mehr Folge leisten konnte.


Terrassentürscheibe mutwillig eingeworfen

Einen gehörigen Schrecken bekam eine Frau am frühen Dienstagabend. Als sie sich gegen 20.15 Uhr gerade zufällig in unmittelbarer Nähe ihrer Terrassentür im Mehrfamilienhaus Am Bergl 19 befand, tat es einen lauten Schlag und die Scheibe zersplitterte.
Nach einem kurzen Moment des Schockes blickte das Opfer des Anschlags sofort nach draußen, konnte aber niemanden mehr erkennen.
Neben der kaputten Scheibe lag jetzt ein etwa tennisballgroßer Stein.
Der wurde später von der Polizei für eine etwaige Spurensicherung mitgenommen.
Derzeit liegen noch keine Hinweise auf den Täter vor.
Der Schaden wird mit 500 Euro angegeben.


Verkehrsgeschehen:


Fußgängerin übersehen und umgefahren - mittelschwere Verletzungen

Mit vermutlich mittelschweren Verletzungen ist eine Fußgängerin am Dienstagnachmittag vom Rettungsdienst nach einem Unfall in ein Krankenhaus abtransportiert worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hat eine Autofahrerin aus bisher nicht bekannten Gründen die Fußgängerin überhaupt nicht wahrgenommen und umgefahren.
Gegen 13.45 Uhr bog die 37-Jährige mit ihrem Toyota Verso von der Schulgasse kommend nach links in die Ernst-Sachs-Straße ein.
Dabei übersah sie eine bei Grünlicht die Straße überquerende 55-jährige Fußgängerin. Durch das Anfahren wurde die Mittfünfzigerin auf die Straße geschleudert und erlitt dadurch unter anderem eine Platzwunde im Gesicht und Kopfverletzungen.
Gegen die Autofahrerin wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Vor der Sankt-Bruno-Straße 2 hat sich im Verlauf des Dienstags eine Unfallflucht abgespielt, bei der rund 200 Euro Schaden entstanden ist.
Zwischen 8.30 und 20.25 Uhr parkte hier ein weißer Suzuki Alto.
Ein vorbeifahrendes Fahrzeug ist in dieser Zeitspanne vermutlich mit seinem rechten Außenspiegel gegen den linken Außenspiegel des Suzuki gestoßen und hat ihn abgefahren.
Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, hat der Verursacher anschließend das Weite gesucht. Der rechte Außenspiegel an seinem Fahrzeug müsste jetzt auch Beschädigungen aufweisen.



Aus dem Landkreis


Zum gestrigen Pressebericht:


Sachbeschädigung an Pkw
Geldersheim

Aus der Gemeinschaftstiefgarage des Anwesens Urnenfelder Straße 42 ist eine mutwillige Sachbeschädigung an einem Auto bei der Schweinfurter Polizei zur Anzeige gebracht worden.
Demnach hat ein bis dato unbekannter Täter mit einem spitzen Gegenstand oder Werkzeug den in der Tiefgarage geparkten schwarzen Opel Insignia vorsätzlich beschädigt, indem er die beiden rechten Reifen platt gestochen hat.
Die Tat ereignete sich zwischen Sonntag- und Montagabend.
Als Sachschaden sind 300 Euro in das Anzeigeprotokoll aufgenommen worden.
Über den Täter liegen noch keinerlei Erkenntnisse vor.

Nachtrag: Täter hat erneut zugeschlagen

In der darauffolgenden Nacht, also von Montag zum Dienstag, hat der Unbekannte erneut das Auto seines Opfers in der Tiefgarage „malträtiert“.
Dieses Mal hat er die beiden rechten Reifen vorsätzlich platt gestochen.
Nachdem die Garage eigentlich nur von den Anwohnern des Hauses betreten werden kann, das Opfer eigenen Angaben zur Folge aber mit niemanden Streit hat, ist es ihm jetzt ein vollkommenes Rätsel, wer es da auf so schändliche Weise auf ihn abgesehen hat.


Pkw verkratzt
Oberwerrn

Von der Anschrift Am Buchenweg 11 wurde am Dienstag die vorsätzliche Sachbeschädigung an einem Auto bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Demnach parkte der braune Renault Zoe über das vergangene Wochenende, von Freitagnachmittag bis zur Feststellung am Montagvormittag, in der Hofeinfahrt vor der Garage am Anwesen.
Bei der Rückkehr zum Auto stellte die Besitzerin fest, dass jemand mit einem spitzen Gegenstand oder Werkzeug in den Lack der Fahrertür mehrere Zickzack Muster geritzt hat.
Die nun fälligen Reparaturkosten werden auf 500 Euro veranschlagt.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-SW 8, Hambach - Pfändhausen

Am Montag um 18.30 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 8 ein Wildunfall. Zwischen den Ortschaften Hambach und Pfändhausen, kurz nach der Einmündung nach Holzhausen kreuzte ein Feldhase die Fahrtstrecke eines Seat Altea Fahrers und kam dadurch zu Tode.
Der Schaden am Auto beträgt zirka 1500 Euro.


-St. 2271, Unterspiesheim - Schwebheim

Für den nächsten Wildunfall zeigte sich ebenfalls ein Wildhase verantwortlich. Dabei ist erheblicher Sachschaden entstanden.
Gegen 15.30 Uhr fuhr am Dienstag ein VW Sharan Lenker auf der Staatsstraße 2271 von Unterspiesheim in Richtung Schwebheim. Nähe der Überführung über die Bundesstraße 286 wechselte kurz vor ihm das Tier über die Fahrbahn. Dadurch erschrocken machte der Fahrer vermutlich eine zu starke Lenkbewegung und krachte in der Folge gegen eine Leitplanke. Eine Berührung mit dem Tier hat wohl nicht stattgefunden.
Der Schaden an Auto und Verkehrseinrichtung wird auf über 10 000 Euro geschätzt.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Werneck

An der Schönbornstraße 32 hat sich am Montagvormittag eine Unfallflucht ereignet. Dabei ging ein Außenspiegel zu Bruch. Der Verursacher „haute“ anschließend von der Unfallstelle ab.
Zwischen 9 und 11 Uhr parkte ein Chrysler Voyager vor besagter Adresse. Ein vorbeifahrendes Fahrzeug stieß dabei gegen den linken Außenspiegel des Chryslers, es wird ein sogenannter Spiegelklatscher -Spiegelgehäuse gegen Spiegelgehäuse- angenommen, und verursachte eine Beschädigung am Chryslerspiegel. Die Reparaturkosten werden auf 400 Euro geschätzt.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug ist im bisherigen Verfahrensverlauf noch nichts bekannt. An dessen Auto dürfte jetzt höchstwahrscheinlich der rechte Außenspiegel ebenfalls Beschädigungen aufweisen.


Vater will Unfall des Sohnes vertuschen und handelt sich deswegen selbst ein Ermittlungsverfahren ein
Greßthal

Weil er den vorausgegangenen Verkehrsunfall seines Sohnes am Dienstagnachmittag vertuschen wollte, hat sich der Vater nun selbst ein Strafverfahren eingehandelt. Gegen ihn wird jetzt wegen Strafvereitelung und gegen den Sohn wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Am Spätnachmittag wollte der 18-Jährige noch seine Fahrkünste testen. Dafür suchte er sich die Rasenfläche des ortsansässigen Fußballvereins aus. Aber er kam damit nicht weit, denn schon nach den ersten Driftübungen auf der schneebedeckten Rasenfläche geriet ihm der BMW außer Kontrolle und krachte seitlich gegen eine Spielfeldbande. Nun wollte der junge Mann die Unfallstelle verlassen und vermutlich nach Hause fahren. Aber bereits nach nicht mal 100 Metern blieb das Auto fahrunfähig stehen. Über das Mobiltelefon wurde nun der Vater verständigt, der sofort zum Ereignisort eilte. Der schickte dann sogleich seinen Sohn nach Hause.
Bei der Unfallaufnahme gab sich dann der Mittvierziger selbst als Fahrer aus und verschwieg aber die Unfallstelle. Stattdessen versuchte er den Ordnungshüter den Bären aufzubinden, dass er gegen einen nach Überprüfung gänzlich unbeschädigten Lkw gestoßen sei.
So nach und nach konnten die Angaben des Beschuldigten widerlegt werden und die Wahrheit kam nun ans Licht des dämmernden Tages.
Der Schaden am Auto und der Spielfeldbande wird auf 5500 Euro geschätzt.
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