Aus dem Polizeibericht – Besonders schwerer Fall der Jagdwilderei

Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Zwischen Dienstag- und Mittwochnachmittag hat sich in der Straße „An der Pfanne 46“ eine Unfallflucht zugetragen.
In diesem Zeitraum parkte vor dem Anwesen ein schwarzer Seat Ibiza.
Als die Eigentümerin damit gegen 14.30 Uhr wegfahren wollte, stellte sie einen frischen Unfallschaden an ihrer hinteren Stoßstange fest.
Anscheinend war ein anderer Autofahrer beim Ein- oder Ausparken mit seinem Fahrzeug leicht dagegen gestoßen.
Ohne jedoch der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen, ist er verbotswidrig von der Unfallstelle geflüchtet.
Zurück ließ er Reparaturkosten in einer geschätzten Höhe von 500 Euro.


Unfall mit einem Leichtverletzten

Am Mittwochnachmittag hat sich an der Abfahrt der Autobahn A 70 auf die Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Gerolzhofen ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem sich ein Beteiligter leichte Verletzungen zugezogen hat.
Der Rettungsdienst nahm den Verletzten in ein Schweinfurter Krankenhaus mit.
Gegen den Unfallverursacher wird jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall ermittelt.
Gegen 16.40 Uhr fuhr ein 75-Jähriger aus dem Bereich Kulmbach mit seinem VW Crafter von der Autobahn ab und wollte anschließend die Bundesstraße 286 in südlicher Richtung befahren.
An der Einmündung übersah er den aus Richtung Hahnenhügelbrücke kommenden 50-Jährigen mit seinem Audi A 4 und die beiden Fahrzeuge stießen zusammen.
Bei der Unfallaufnahme klagte der Audi Lenker über ein Schleudertrauma.
Der Gesamtschaden wird auf 5500 Euro taxiert.



Aus dem Landkreis


NACHTRAG

Täterermittlung

Zum Pressebericht von Mittwoch, 01. Juni 2016:

Besonders schwerer Fall der Jagdwilderei - in der Schonzeit - Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt
Oberspiesheim, Gemarkung Kleines Riedlein

Wegen eines besonders schweren Falles der Jagdwilderei ermittelt derzeit ein Beamter der Polizeiinspektion Schweinfurt gegen Unbekannt.
Was dem bis dato unbekannten Täter besonders angekreidet werden muss, ist, dass er nicht nur in der Schonzeit, sondern auch noch mit einer zur Rehwildjagd untypischen Waffe eine hochträchtige Rehgeiß erlegt hat. Bei einer späteren „Obduktion“ des Kadavers fanden sich zwei geburtsfähige Tiere in deren Leib.
Am frühen Morgen des Fronleichnamstages, Donnerstag, 26. Mai, fand der zuständige Jagdpächter nach einer Mitteilung die hochträchtige Geiß. Sie lag verendet in der Gemarkung Oberspiesheim, im Waldstück „Kleines Riedlein“, zirka 100 Meter von der nächsten Reviergrenze entfernt. Bei einer genaueren Begutachtung wurde festgestellt, dass das Tier unmittelbar hinter dem rechten Schulterblatt eine Einschussverletzung aufwies. Nach den Feststellungen eines Fachkundigen wurden bei der Hochschwangeren scharfkantige Wundränder festgestellt. Das könnte bedeuten, dass neben einer Kleinkaliberwaffe auch eine geräuschlose Pfeil- oder eine Armbrustwaffe vom Täter benutzt worden sein könnte.
In ihrem Leib fanden sich zwei Jungen, die am Todestag kurz vor dem „Wurf“ gestanden hätten.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, haben der Hegeringleiter und der Jagdpächter eine Belohnung in Höhe von insgesamt 1000 Euro ausgesetzt.
Die Belohnung wird unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektionen Schweinfurt oder Gerolzhofen richten.




Besonders schwerer Fall der Jagdwilderei

hier Tataufklärung



Wie die Polizeiinspektion Schweinfurt mitteilt, ist jetzt in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Gerolzhofen gelungen, einen nicht alltäglichen Fall der Jagdwilderei aufzuklären.

Wie bereits berichtet, fand ein Jäger in der Nähe von Oberspiesheim Ende Mai 2016 eine getötete Rehgeiß. Bei genauerem Hinsehen stellte der Jagdpächter unmittelbar hinter dem rechten Schulterblatt des Tieres einen Einschuss fest. Bei der späteren Obduktion des Kadavers wurde zudem noch festgestellt, dass das weibliche Reh kurz vor der Geburt von zwei Jungen gestanden hat.

Auffällig war weiterhin, dass die Leber des getöteten Tieres eine gerade scharfkantige Schnittverletzung aufwies. Da auch kein Ausschuss vorhanden war, wurde von polizeilicher Seite von einem Pfeil als Geschoss, abgefeuert mit einem Bogen oder Armbrust, ausgegangen.

Damals wurden vom Jagdpächter und dem Hegeringleiter zur Ergreifung des Täters eine Belohnung von 1000 Euro ausgesetzt. Nach Veröffentlichung des Sachverhaltes gingen zahlreiche Hinweise auf diesen Fall ein. Bei der Überprüfung dieser Hinweise führte auch eine konkrete Spur zu einem Tatverdächtigen aus dem Stadtgebiet Schweinfurt. Es handelt sich um einen 36-Jährigen mit osteuropäischen Migrationshintergrund.

Aufgrund der klaren Beweislage wurde vom Ermittlungsrichter ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Verdächtigen erlassen. Bei der Durchsuchung der Wohnung stellten die Beamten nicht nur Beweismittel zur vorliegenden Tat sicher, sondern fanden als sogenannten Zufallsfund auch noch zahlreiches Diebesgut, das sich der Mann zweifelsfrei gesetzteswidrig unter den Nagel gerissen hat.

Für sein Handeln, insbesondere das nicht waidgerechte Töten des trächtigen Muttertieres, ist die Motivlage noch völlig unklar. Insbesondere auch deshalb, weil der Beschuldigte zu den ihm gemachten Vorwürfen beharrlich schweigt.

Die Ermittlungen hierzu werden deshalb noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach deren Abschluss werden die entsprechenden Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Schweinfurt gerichtet.



Im Anhang befindet sich ein Foto des getöteten Tieres, das unter dem Quellenhinweise „Polizei“ jederzeit zur Veröffentlichung herangezogen werden kann.



Fahrrad am Sportplatz gestohlen
Schwebheim

Die Fahrt mit seinem Drahtesel zum Sportplatz in der Schweinfurter Straße hatte am Dienstagabend für den Eigentümer ein Nachspiel. Denn er musste den Heimweg rund zwei Stunden später zu Fuß antreten.
Nein, nicht weil er zu viel getrunken hat, sondern weil sich zwischenzeitlich ein Dieb seines Fahrrads bemächtigt hatte.
In Zeitraum von 19.30 bis 21.30 Uhr verschwand das Epple Cross Cat, in der Farbe Blau und einem Zeitwert von 200 Euro, das vor dem Sportheim abgestellt worden ist. Ebenfalls nicht mehr zu finden war das Seilschloss, mit dem es abgesperrt war. Deshalb wird vermutet, dass es der Dieb weggetragen und mit einem Fahrzeug vom Tatort abtransportiert hat.

Mögliche Zeugenbeobachtungen dazu werden an die Schweinfurter Polizei erbeten.


Feuerwehr löscht Brand - vermutlich kein Schaden entstanden
Euerbach

Weil er seinen Ölofen vermutlich nicht ordnungsgemäß betrieben hat, ist es am Mittwochnachmittag zu einem kleinen Brand in einer Scheune der Kirchgasse gekommen.
Jetzt läuft gegen den 79-jährigen Betreiber ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Landesstraf- und Verordnungsgesetzt, welches sich Verhüten von Bränden „schimpft“.
Gegen 17 Uhr ging die Brandmeldung von dem Anwesen bei der ILS ein. Sofort machten sich Floriansjünger der Wehren aus Euerbach, Geldersheim, Sömmersdorf, Niederwerrn und Poppenhausen, insgesamt rund 45 Einsatzkräfte, zum Ereignisort auf.
Relativ schnell hatten die eigens dafür geschulten Spezialkräfte die Sache vor Ort im Griff und abgelöscht. Eine Gefahr für Nachbarbehausungen bestand zu keiner Zeit.
Ersten Ermittlungen zur Folge hat der Senior nicht nur den Ölofen falsch beheizt sondern ihn dazu auch noch unbeobachtet gelassen. Deshalb entflammten sich daneben stehende Gegenstände. Die waren schließlich mit dafür verantwortlich, dass auch noch an einer angebauten Scheune, die mit wertlosem Inhalt zugestellt ist, diverse Glutnester entstanden sind.
Das schnelle Eingreifen der Wehren verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude, so dass momentan von keinem nennenswerten Schaden ausgegangen wird.


Verkehrsgeschehen:


Erheblich betrunkene Autofahrerin
Werneck

Auf genau 1,5 Promille brachte es eine Autofahrerin aus dem Bereich Main-Spessart am helllichten Mittwochvormittag. Das hat jetzt Konsequenzen. Ihr Führerschein wurde sichergestellt und geht demnächst mit einer Trunkenheitsanzeige an die Staatsanwaltschaft. Außerdem erhält auch noch die zuständige Führerscheinstelle einen Bericht.
Gegen 10.15 Uhr fiel die Lenkerin des Audi A 4 mit MSP-Kennzeichen einer Streifenwagenbesatzung durch ihre unsichere Fahrweise in der Spitalstraße auf.
Nach der Anhaltung und einer Ansprache war schnell klar, warum die 23-Jährige dementsprechend unterwegs war. Dem Beamten schlug eine deutliche Alkoholfahne aus dem Innenraum entgegen.
Deshalb wurde die Weiterfahrt sofort unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend sichergestellt.
Danach ging es in ein Wernecker Krankenhaus, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Nach der „Abnahme“ des Führerscheins wurde die Beschuldigte später ihrem Vater überstellt, der sie mit nach Hause nahm.
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