Aus dem Polizeibericht – Auseinandersetzung im näheren Bekanntenkreis

Auseinandersetzung im näheren Bekanntenkreis

Am frühen Montagabend ist es in der Georg-Schäfer-Straße zu einer Auseinandersetzung unter vier polnischen Mitbürgern, drei Männer und eine Frau, gekommen. Danach musste eine Person vom Rettungsdienst leichtverletzt in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Grund der Auseinandersetzung dürfte in familiären Zwistigkeiten liegen.
Während ein zirka 40-jähriges Paar auf einem Abendspaziergang war, wurden ihnen von ihrem 20-jährigen Sohn und seinem ebenfalls zirka 40-jährigen Kumpel aufgelauert. In dem folgenden Disput, wo es um angebliche Misshandlungen der Mutter ging, schlugen die beiden Kontrahenten dann auf deren Lebensgefährten ein. Am Boden liegend wurde das Opfer auch noch mehrfach mit den Füßen getreten und bespuckt.
Nach dem Eintreffen der informierten Streifenbeamten hatte der ältere Schläger bereits das Weite gesucht. Der immer noch sehr aggressive Jüngere, der sich überhaupt nicht beruhigen ließ, wurde anschließend in Sicherheitsgewahrsam genommen.
Die Frau sowie auch das Opfer standen teilweise erheblich unter Alkoholeinfluss.
Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wird gegen die beiden Schläger eingeleitet.


Fahrrad gestohlen

Vom Bayernkolleg in der Florian-Geyer-Straße 13 ist ein Fahrraddiebstahl zur Anzeige gebracht worden.
Demnach stellte das Opfer ihr Fahrrad, ein blau-metallic Farbenes vom Hersteller Ragazzi, im Zeitwert von vielleicht 50 Euro, am Freitagmorgen dort verschlossen an den Fahrradständern ab.
Als sie damit am frühen Montagnachmittag wieder wegfahren wollte, war es spurlos verschwunden.


Windschutzscheibe verkratzt

Die vorsätzliche Sachbeschädigung an ihrem grauen Fiat Panda brachte am Montagnachmittag die Eigentümerin zur Anzeige. Der Schaden wird mit 500 Euro angegeben.
Am Sonntagnachmittag stellte die Frau ihr Fahrzeug auf dem privaten Stellplatz der SVG Wohnanlage in der Schopperstraße 34 ab.
Als sie damit am frühen Montagnachmittag wegfahren wollte, erkannte sie sofort die vorsätzlich verursachte Sachbeschädigung. Ihre Windschutzscheibe war links unten auf einer größeren Fläche spiralförmig zerkratzt worden. Das dazu vermutlich benutzte Tatmittel, ein größerer Stein, lag neben dem Auto.


Einbruch in eine Schule

Ein Unbekannter ist über das letzte Wochenende in das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in der Geschwister-Scholl-Straße 4 eingestiegen.
Zu seinem Stehlgut zählen ein Laptop und ein PC-Lautsprecher, beides im Gesamtwert von rund 600 Euro. Der Sachschaden ist in diesem Fall von minimaler Natur und wird auf etwa 50 Euro geschätzt.
In einer der drei Wochenendnächte hat der Täter vermutlich die Gelegenheit genutzt, dass ein Flügelfenster des vorgebauten externen Pavillons nicht richtig verschlossen gewesen war. Hier stieg er ein und entwendete später die beiden Sachen. Außerdem trugen er und ein etwaiger Mittäter noch Mobiliar über das Fenster nach draußen. Dies konnte aber alles noch vollzählig vorgefunden werden. Eventuell sollte auch dieses gestohlen werden. Warum davon abgesehen wurden, ist nun eine der Fragen, die sich der aufnehmende Ermittlungsbeamte der Inspektion stellt.

Verdächtige Wahrnehmungen im Zusammenhang mit diesem Einbruch werden an die Inspektion erbeten.


Schüler rauchte einen Joint

Wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz wird seit dem gestrigen Vormittag gegen einen 16-jährigen Schüler aus dem Bereich von Volkach ermittelt. Eine spätere Wohnungsdurchsuchung brachte noch weiteres „Gift“ und Drogengeld zum Vorschein.
Kurz nach 11 Uhr traf eine Fußstreife den Jugendlichen in einer Unterführung beim John-Fitzgerald-Kennedy-Ring an. Weil der junge Mann eine Zigarette rauchte, wurde eine Jugendschutzkontrolle durchgeführt. Dabei stellten die Beamtin und der Beamte sofort fest, dass es sich nicht um eine normale Zigarette, sondern eine Sonderanfertigung, einen sogenannten Joint, handelte. Danach händigte der Beschuldigte auf freiwilliger Basis noch einen Crusher mit Resten von Marihuana und einen weiteren Joint-Rest aus.
Es erfolgten danach die Festnahme und Verbringung in die Polizeiwache zur weiteren Sachbearbeitung.
Nach einem Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet, die zum Auffinden und der Beschlagnahme von weiteren etwa 200 Gramm Marihuana und über 1300 Euro vermutetes Drogengeld führten.
Nach einer Vernehmung und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Schüler anschließend wieder entlassen.


Ladendiebin war nicht zimperlich

Gleich in drei verschiedenen Geschäften ist eine Ladendiebin ihrer gesetzeswidrigen Tätigkeit am Montagvormittag nachgegangen. In dem letzten wurde sie jedoch ertappt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht.
Der Gesamtdiebstahlsschaden beträgt an die 100 Euro.
Bei einem Discounter am Heckenweg wurde ein aufmerksamer Angestellter auf die 48-jährige Landkreisbewohnerin aufmerksam. Er beobachtete, wie sie Nahrungsmittel und einen Dekorationsgegenstand für knapp 50 Euro in ihre Tasche steckte, an der Kasse jedoch nur einen Kleinstartikel bezahlte.
Die Diebin wurde daraufhin ins Büro gebeten und an die Polizei überstellt. Bei der weiteren Sachbearbeitung fanden die Beamten in deren Auto weiteres Diebesgut aus zwei weiteren Discountern, welches sie zuvor bereits gestohlen hatte.
Die Beute wurde beschlagnahmt und an die jeweiligen Geschäfte zurückgegeben.
Gegen die Endvierzigerin wird jetzt wegen dreifachen Ladendiebstahls ermittelt.


Sachbeschädigung an Gemeinschaftsgarage

Von der Hausverwaltung der Gemeinschaftsgarage der Einsteinstraße 7 wurde eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet. Dabei ist ein Schaden von 500 Euro angerichtet worden.
Im Zeitraum von Samstagmittag bis zur Feststellung am Montagmittag hat ein derzeit noch unbekannter Täter eine bodennahe Fensterscheibe der Gemeinschaftsgarage eingeschlagen oder eingetreten.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise auf den oder die Vandalen vor.


Verkehrsgeschehen:


Polizeiauto auf Einsatzfahrt verunfallt

Auf dem Weg zu einer größeren Auseinandersetzung in der Erstaufnahmeeinrichtung in Schweinfurt ist am späten Montagabend ein Polizeiauto in einen Unfall verwickelt worden. Dabei wurden die beiden Polizeibeamten, Unterstützungskräfte von der Verkehrspolizeiinspektion Coburg, leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf über 30 000 Euro geschätzt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden dabei nicht involviert.
Kurz nach 23 Uhr fuhr der 38-jährige Polizeibeamte mit dem 5er BMW, von der A 70 kommend mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Hahnenhügelbrücke. Aus Ortsunkenntnis wollte der Fahrer kurze Zeit später auf der Einfädelspur, die aus Richtung Gewerbegebiet Hafen kommt, an den auf beiden Fahrspuren Richtung Hahnenhügelbrücke fahrenden Autos rechts vorbeifahren.
Dabei übersah er jedoch, dass die Einfädelspur kurz vor der Brücke endet. Er fuhr deshalb gegen den Bordstein und anschließend mit der rechten Fahrzeugseite gegen eine Betonbegrenzung. Dadurch wurde der BMW abgeleitet, kam wieder auf die rechte Fahrspur zurück und blieb anschließend stark unfallbeschädigt hier liegen. Unter anderem riss dadurch die Ölwanne des Fahrzeugs auf und Betriebsflüssigkeiten liefen aus.
Beide Ordnungshüter zogen sich leichte Verletzungen zu. Das Streifenfahrzeug wurde später von einem Abschleppunternehmen von der Unfallstelle weggebracht. Die Feuerwehr und die Straßenmeisterei Schweinfurt übernahmen zunächst die Absicherung der Unfallstelle und danach die Säuberung der beiden stadteinwärts führenden Fahrspuren.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-SW 58, Ellertshausen - Fuchsstadt

Zwischen Ellertshausen und Fuchsstadt kam es am Montagnachmittag auf der Kreisstraße 58 zu einem Wildunfall.
Etwa auf halber Strecke zwischen den beiden Ortschaften erfasste eine Audi A1 Lenkerin gegen 14 Uhr ein Rehkitz. Danach verschwand das Wildtier wieder in der Flur. Bezüglich eines möglichen Schadens lässt die Autofahrerin ihren Audi noch in einer Werkstatt überprüfen.


-St. 2280, Üchtelhausen - Schweinfurt

Kurz nach 22 Uhr fuhr ein BMW Z3 Lenker auf der Staatsstraße 2280 in südliche Fahrtrichtung. Zwischen der Abfahrt Üchtelhausen und Schweinfurt, am Beginn der Stadtgrenze, kam es zu einer Kollision mit einem Reh, das zunächst auf der Fahrbahn stand. Als der Autofahrer ausweichen wollte, lief das Tier gegen das Fahrzeug. Dabei wurde es in den Straßengraben zurückgeschleudert, wo es verendete. Der Jagdpächter holte es später ab.
Der Blechschaden beträgt mindestens 2500 Euro.


-SW 4, Reichmannshausen

Kurz nach Mitternacht kam es am Dienstag in der Nähe von Reichmannshausen, auf der Kreisstraße 4, zu einem Wildunfall.
Als ein Feldhase plötzlich über die Fahrbahn rannte, blieb dem VW Golf Führer keine Möglichkeit mehr auszuweichen und es kam zum Zusammenstoß. Über den weiteren Verbleib des Tieres ist nichts bekannt.
Der Blechschaden beträgt rund 1000 Euro.



Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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