Aus dem Polizeibericht - Aufbruch eines Zigarettenautomaten gescheitert - Täter festgenommen

Ein 34-jähriger Deutsch Kasache steht im dringenden Tatverdacht, am späten Samstagabend versucht zu haben, einen Zigarettenautomaten aufzubrechen.
Auf Grund von Zeugenhinweisen konnte er noch in Tatortnähe festgenommen werden. Weil der Täter stark betrunken war, musste er die Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen.
Gegen 22.35 Uhr teilten mehrere Zeugen mit, wie sie soeben von ihren jeweiligen Balkonen aus beobachten, wie sich ein Mann sehr laut an dem Zigarettenautomat in der Brombergstraße zu schaffen macht. Er soll dabei mehrfach gegen den Automaten getreten haben. Zudem habe er mit einer Art Bolzenschneider versucht, am Münz- beziehungsweise am Zigarettenauswurfschacht herumzumanipulieren.
Jedes Mal wenn ein Auto vorbeigefahren ist, hat er sich hinter dem Automat versteckt.
Mehrere zum Tatort eilende Streifen konnten den 34-jährigen Schweinfurter noch in Tatortnähe festnehmen. Dabei hatte er den Bolzenschneider noch in der Hand. Die durch ihn verursachten Schäden am Automat werden auf mindestens 1000 Euro geschätzt.
Nach einer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde beim stark betrunkenen Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt und er anschließend in einer Polizeizelle ausgenüchtert. Zu einem Atemalkoholtest ließ er sich nicht überreden. Im Verlauf des Sonntagvormittags erfolgte seine Entlassung aus dem Polizeigewahrsam.
Gegen ihn wird jetzt wegen eines versuchten besonders schweren Fall des Diebstahls aus einem Automaten ermittelt.


Schon wieder - Auto stark beschädigt

In der Nacht von Samstag auf den Sonntag wurde in der Söldnerstraße 4 ein geparkter Pkw mutwillig und erheblich beschädigt. Nach ersten Schätzungen des Eigentümers ist ein Schaden von rund 4000 Euro verursacht worden.
Gegen 19.45 Uhr wurde der schwarze Skoda Fabia auf der dortigen Kfz-Parkfläche abgestellt.
Als das Opfer damit am darauffolgenden Sonntag um 10.45 Uhr wieder wegfahren wollte, musste er erhebliche Schäden an seinem Fahrzeug erkennen.
Es wird vermutet, dass der Täter mit einem größeren Stein die Scheibe der hinteren rechten Fondtüre eingeschlagen hat. Des Weiteren wurde diese Tür auch noch stark eingedellt und verkratzt. Vermutlich wurde der Stein hier auch noch dagegen geworfen.
Der Stein selbst konnte am Tatort nicht aufgefunden werden.


Drei Rumänen mit Falsifikaten festgestellt - angebliche Markenwaren zu Dumpingpreisen zu verschleudern gesucht - Ermittlungsverfahren läuft

Gegen drei rumänische Staatsbürger, alle wohnhaft im hessischen Bereich, laufen seit dem Donnerstagnachmittag Ermittlungsverfahren wegen versuchter Betrügereien und einem Verstoß nach dem Markengesetz.
Die Beschuldigten hatten versucht, gefälschte Markenparfüms zu Dumpingpreisen zu verkaufen.
Die gefälschten Waren wurden allesamt sichergestellt.
Am späten Donnerstagnachmittag gingen mehrere Anrufe ein, wonach Personen derzeit in der Bauerngasse unterwegs sind. Die drei Männer sollen dabei versuchen, angeblich hochwertige Markenparfüms an Passanten und Ladenbesitzer zu Schleuderpreisen zu verkaufen.
Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen an die angegebene Örtlichkeit auf und konnten die drei rumänischen Brüder im Alter zwischen 22 und 24 Jahren in der Wolfsgasse vorläufig festnehmen. Die Männer hatten mehrere volle Plastiktüten dabei, in denen sich „Markenparfüms“ von unter anderem Gucci, Coco Chanel, Boss, Armani, Paco Rabanne und Thierry Mugler, befanden. Diese wurden sichergestellt.
Die „angeblichen Originalwaren“ zum Preis zwischen 80 und 120 Euro wurden von den Männern für jeweils rund 40 Euro angeboten.
Nach den Festnahmen und den ersten Befragungen gaben die Beschuldigten an, die Parfüms in Ungarn für jeweils 10 Euro das Stück gekauft zu haben.
Nach einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung, welche durch die Polizei in Homburg-Efze vorgenommen worden ist, sind dort weitere fünf Plastiktüten und zwei Kartons randvoll mit weiteren Falsifikaten festgestellt und beschlagnahmt worden.
Die Brüder sind alle schon einschlägig vorbestraft.
Nach Beschuldigtenvernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen sind die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

Im Anhang befindet sich ein Bild der „Produktpiraterei“ und kann mit dem Quellenhinweis „Polizei“ jederzeit zu einer Veröffentlichung herangezogen werden.


Verkehrsgeschehen:


Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift

Bei der Kontrolle eines Autofahrers am frühen Montagmorgen stellten die Beamten Drogenbeeinflussung fest.
Nach einer Fahrtunterbindung und der erforderlichen Blutentnahme ist der Betroffene anschließend wieder entlassen worden.
Ihm droht jetzt ein Bußgeldbescheid über 530 Euro, die Eintragung von zwei Punkten in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots. Die zuständige Führerscheinstelle wird ebenfalls noch informiert werden.
Gegen 1.25 Uhr hielt eine Streifenwagenbesatzung den 21-Jährigen aus dem Landkreis Haßberge in der Niederwerrner Straße zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle an.
Bei dem Kia Ceed Lenker konnten die Beamten sofort drogentypische Ausfallerscheinungen wie unter anderem starkes Körperzittern, geweitete Pupillen und kaum Pupillenreaktion erkennen.
Nach anfänglichem Leugnen räumte der Betroffene schließlich den Vorhalt einer Drogenbeeinflussung ein.
Deshalb erfolgten die Fahrtunterbindung, die vorübergehende Konfiszierung des Fahrzeugschlüssels und der Transport zur Wache.
Hier nahm im Anschluss ein Arzt eine Blutentnahme vor. Danach erfolgte seine Entlassung wieder.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:

Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift
Sennfeld

Unter dem deutlichen Einfluss von Rauschgift stand ein Autofahrer, der am späten Sonntagabend im Ortsgebiet kontrolliert worden ist. Im Laufe der weiteren Sachbearbeitung wurde auch noch festgestellt, dass der Autofahrer aus einer Nachbargemeinde gar keinen Führerschein mehr besitzt.
Jetzt wird gegen den Beschuldigten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und einer Drogeneinwirkung im Straßenverkehr ermittelt.
Gegen 23.15 Uhr hielten die Ordnungshüter den 41-jährigen Mitsubishi Führer in der Weyerer Straße zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle an.
Sogleich fiel auf, dass mit dem Autofahrer etwas nicht stimmt. Beim Stehen schwankte er stark, hatte Gleichgewichtsstörungen und war total unkonzentriert und desorientiert. Dies alles deutete auf eine starke Drogenbeeinflussung hin. Auf Vorhalt wollte er keinerlei Angaben dazu machen.
Der Beschuldigte, der vor nicht allzu langer Zeit schon einmal wegen des gleichen Deliktes zur Anzeige gebracht worden ist, wurde sodann zur Schweinfurter Polizeiwache transportiert, wo ein Arzt eine Blutentnahme vornahm. Im Rahmen der weiteren Überprüfung wurde zudem noch festgestellt, dass er schon seit längerem nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und auch deswegen kein unbeschriebenes Blatt mehr ist.
Nach der vorübergehenden Wegnahme des Fahrzeugschlüssels und einer eindringlichen Belehrung hinsichtlich des weiteren Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde er nach dem Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die zuständige Führerscheinstelle erhält einen Abdruck der Strafanzeige.


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf
Werneck

Auf dem Edeka-Parkplatz im Mittleren Weg 25 hat sich am späten Samstagnachmittag eine Unfallflucht ereignet.
Vom Verursacher und seinem Fahrzeug ist bis dato noch nichts bekannt geworden.
Gegen 19 Uhr hat dort der Besitzer eines schwarzen VW Golf GTI sein Auto während des etwa 20-minütigen Einkaufs abgestellt.
Nach der Rückkehr zum Fahrzeug achtete er nicht weiter darauf, fuhr heim und stellte es in der Garage ab.
Als der den Golf am Sonntagnachmittag reinigte, fiel ihm jetzt eine frische Beschädigung auf, die nur auf dem Parkplatz passiert sein kann.
Die hintere Stoßstange war zerkratzt und gebrochen. Anscheinend ist das jetzt gesuchte Fahrzeug beim Ein- oder Ausparken gegen den Golf gestoßen. Ohne der gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflicht nachzukommen, suchte der Verursacher aber anschließend sein Heil in der Flucht.
Der von ihm angerichtete Schaden wird auf etwa 700 Euro geschätzt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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