Aus dem Polizeibericht – Audi erheblich demoliert

Audi erheblich demoliert

Auf bis zu 2000 Euro werden die Reparaturkosten geschätzt, die ein Unbekannter vermutlich am frühen Montagmorgen an einem geparkten silbernen Audi A 6 mutwillig verursacht hat.
Die Polizei erhofft sich nun Zeugenhinweise, um dem Vandalen auf die Spur zu kommen. Derzeit liegen noch keine Täterhinweise vor.
Zwischen 6.50 und 7.10 Uhr hörte der Audibesitzer in der Albertistraße 34 ein paar komische Geräusche vor dem Anwesen, wo sein Audi stand.
Als ihn daraufhin ein ungutes Gefühl beschlich und er nach dem Auto sah, erkannte er sofort die Bescherung. Der Audi war erheblich demoliert. Beide Außenspiegel und die beiden vorderen Scheibenwischerarme sind mit brachialer Gewalt abgebrochen worden. Dadurch wurden auch noch die Motorhaube und die beiden vorderen Türen in Mitleidenschaft gezogen.
Vom Täter fehlte jede Spur.


Fahrrad verschwunden

Erst nachträglich erstattete eine Mutter Anzeige wegen des Diebstahls des Fahrrades ihres 16-jährigen Sohnes.
Wie sie angab, ereignete sich der Diebstahl bereits im Verlauf des Freitagnachmittags, 16. September.
Aus dem unversperrten Fahrradraum des Mehrfamilienhauses in der Mozartstraße verschwand das dort mit einem Seilschloss gesicherte Jugendrad des Herstellers Hai, mit der Typenbezeichnung Power SL, in den Farben Schwarz und Silber.
Der Zeitwert wird auf 250 Euro geschätzt


Mehrere Lampen beschädigt - hoher Sachschaden

Aus der Königsbergstraße ist eine schadensträchtige Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht worden.
Der zuständige Hausmeister der dortigen Wohnanlagen gab an, dass jetzt nun schon zum wiederholten Male Rowdys hier ihr Unwesen getrieben haben. Bei der letzten Sachbeschädigung über dieses Wochenende wird von einer Schadenssumme von bis zu 4000 Euro ausgegangen.
Die Unbekannten traten und schlugen dabei gegen die zwischen den Anwesen 5 bis 19 angebrachten zirka einen Meter hohen Lampen. Dadurch wurden sie teilweise in ihrer Befestigung gelockert; manche erlitten durch die `liebevolle Behandlung` sogar einen Totalschaden.
Viele Indizien sprechen dafür, dass vermutlich gelangweilte Jugendliche für die sinnlosen Zerstörungen der letzten Wochen verantwortlich sind.

Sachdienliche Hinweise zu den noch unbekannten Tätern erbittet die Polizeiinspektion.


Rauschgiftfund

Wegen diverser Rauschgiftverstöße ermittelt die Polizei seit dem Montagvormittag gegen einen 21-jährigen Schweinfurter.
Als die Polizeibeamten bei dem jungen Mann in einer anderen Sache klingelten, flogen zur gleichen Zeit diverse Betäubungsmittel vom Balkon seiner Wohnung in den dahinter liegenden Garten. Sämtliche Gegenstände wurden beschlagnahmt und gehen nun mit der Anzeige an die Staatsanwaltschaft.
Bei dem Einsatz in der Albertistraße, an dem sich auch eine Wohnungsdurchsuchung anschloss, konnten unter anderem 28 Gramm Marihuana, 16 Gramm Haschisch, zwei Feinwaagen, weitere portionierte Druckverschlusstütchen mit Betäubungsmitteln, vier Mobiltelefone und knapp 1000 Euro, von dem angenommen wird, dass es aus Drogengeschäften stammt, beschlagnahmt werden.


Jugendlicher schlägt gegen Schild und wird dabei beobachtet

Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung hat sich am Montagnachmittag ein 14-jähriger Schüler eingehandelt. Er hat in seiner jugendlichen Unbekümmertheit gegen ein Schild geschlagen und es dadurch beschädigt.
Kurz vor 18 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Passant, wie der Jugendliche im Bereich des Stadtstrandes mit Gleichgesinnten `herumblödelte`. Dabei schlug er mit der Faust auch gegen ein am Mainufer aufgestelltes Schild, das die Einstiegstelle für die Wassersportler kennzeichnet. Danach hielt er sich die Hand, als hätte er sich wehgetan. Bei der anschließenden Überprüfung durch die Polizei ist festgestellt worden, dass das Schild nun verbogen ist.
Die Schadensschätzung beläuft sich auf 100 Euro.


Verkehrsgeschehen:


Fahrradfahrer verursacht Verkehrsunfall und wird dabei verletzt

In der Friedrich-Ebert-Straße hat sich am Montagvormittag ein von einem Fahrradfahrer verursachter Verkehrsunfall ereignet. Dabei ist ein Sachschaden von zirka 750 Euro entstanden. Der 21-jährige Unfallverursacher, der keinen Fahrradhelm trug, kam mit diversen Verletzungen in eine Klinik.
Kurz vor 9 Uhr befuhr der Schüler einen Hinterhof der Niederwerrner Straße und wollte im Anschluss daran die Friedrich-Ebert-Straße queren.
Wie er selbst angab, fuhr er ohne auf den Verkehr zu achten auf die Fahrbahn und wurde dabei von einem 35-jährigen Opel Astra Lenker `aufgeladen`.
Der Autofahrer konnte wegen einer natürlichen Bebauung den Fahrradfahrer erst viel zu spät wahrnehmen.
Der Pedalritter stürzte auf die Straße und zog sich unter anderem eine Kopfplatzwunde sowie weitere Hautabschürfungen, Prellungen und Stauchungen zu.
Der hinzugerufene Rettungsdienst transportierte ihn von der Unfallstelle weg.



Aus dem Landkreis


Arbeitsunfall - Verletzter kommt ins Krankenhaus
Sennfeld

In einem Lebensmittel verarbeitenden Betrieb in der Hauptstraße hat sich am Montagvormittag ein Arbeitsunfall ereignet. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst danach in ein Schweinfurter Krankenhaus transportiert.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand war der 25-jährige Schlosser aus dem Landkreis Haßberge gegen 10.30 Uhr mit einer sogenannten Schneidemaschine in der Werkstatt unterwegs. Als sich ein Rad des Wagens in einer Bodenrille verfing und das Gerät umzufallen drohte, wollte der junge Mann es auffangen. Beim Umkippen schlug jedoch ein Gestellteil des Wagens sehr heftig gegen sein linkes Schienbein. Dadurch erlitt er eine Platzwunde und eine sehr schmerzhafte Prellung.
Ein Fremdverschulden ist auszuschließen.


Verkehrsgeschehen:


Bei Lasermessung alkoholisierten Autofahrer erwischt
B 286, Abzweigung Maibach

Bei einer sogenannten Lasermessung, also einer Geschwindigkeitsmessung mittels eines Handmessgeräts, ist am Montagvormittag ein alkoholisierter Autofahrer aus dem hohen Norden Deutschlands erwischt worden.
Auf ihn kommt nun eine Bußgeldanzeige über zirka 530 Euro, zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei in Flensburg und die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots zu.
Gegen 11 Uhr führten die Beamten des Einsatzzuges Schweinfurter bei einer hier erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der Bundesstraße 286 in Höhe von Maibach eine Geschwindigkeitsmessung durch.
Als ein Opel Vivaro mit leicht überhöhter Geschwindigkeit `gelasert` worden ist, wurde der Fahrer in die Kontrollstelle gewunken.
Bei der Überprüfung seiner Personalien und des Führerscheins fiel dem kontrollierenden Beamten eine leichte Alkoholausdünstung bei dem 56-Jährigen auf. Das zog einen Test am Handalkomaten nach sich, welcher positiv verlief.
Bei einem anschließenden Test an einem gerichtsverwertbaren Testgerät in der Polizeiwache blies der Betroffene den Wert von 0,54 Promille hinein, was knapp über dem erlaubten Wert von 0,5 Promille lag.
Deshalb wurde die Weiterfahrt bis zur Erlangung der Nüchternheit untersagt und der Fahrzeugschlüssel deswegen für die nächsten Stunden einbehalten.


Und noch ein betrunkener Autofahrer im Landkreis
Bergrheinfeld

Mit der gleichen Strafzumessung wie im vorher geschilderten Fall muss ein weiterer Fahrzeugführer nun rechnen.
Der Mittvierziger wurde am Montagnachmittag in der Kirchgasse auf seinem Zweirad zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten.
Auch in diesem Fall erkannten die Ordnungshüter, dass der Fahrer nicht mehr ganz nüchtern war. Ein auf freiwilliger Basis angebotener Handalkomattest bestätigte deren Verdacht.
Bei dem anschließenden Test in der Polizeiwache zeigte das gerichtsverwertbare Atemalkoholmeßgerät den Wert von 0,72 Promille an.
Um eine Weiterfahrt mit dem Zweirad zu verhindern, wurde der Fahrzeugschlüssel anschließend einem Familienangehörigen ausgehändigt.
Eine Bußgeldanzeige wird erstellt.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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