Aus dem Polizeibericht – Anrempelmasche und Ablenkungsmanöver

Opfer wird angerempelt - zu Hause bemerkte die Frau, dass die Geldbörse fehlt

Mit der schon bekannten „Anrempel-Masche“ wurde am Montagnachmittag einer Frau die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen. Erst nachdem das Opfer zu Hause angekommen war, bemerkte sie deren Fehlen.

Gegen 15 Uhr hielt sich das spätere Opfer, eine 57-Jährige, beim Einkaufen in einem Markt am Georg-Wichtermann-Platz auf. Anschließend wollte sie über die Bauerngasse zu ihrem abgestellten Auto laufen.
Währenddessen wurde sie von einer unbekannten Frau angerempelt. Was jetzt nach einem Zufall aussah, stellte sich später als absichtlich heraus. Nach einem kurzen Wortwechsel mit ihr verschwand die Unbekannte wieder.
Diese wenige Sekunden reichten aber anscheinend der Täterin, um aus der Handtasche des Opfers die Geldbörse samt Inhalt unbemerkt zu stehlen.
Neben den üblichen im Geldbeutel deponierten Plastikkarten, wie Führerschein, Personalausweis und EC-Karten fehlt jetzt natürlich auch noch das darin befindliche Bargeld.
Alles in allem wird von einem Entwendungsschaden von gut 100 Euro ausgegangen.
Die Anremplerin wird wie folgt beschrieben:
Weiblich, etwa Mitte 40, zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß und schlank; trug eine schwarz-weiße Winterjacke mit einem Karomuster.


Masche, die oftmals in Urlaubsländer praktiziert wird, findet jetzt auch in Schweinfurt Anwendung - durch Ablenkungsmanöver die Handtasche aus dem Auto gestohlen

Eine bereits bekannte Betrugsmasche, die zumeist von Straftätern in diversen Urlaubsländern praktiziert wird, fand am späten Dienstagabend ihre „Geburt“ im Stadtgebiet.
Das Opfer wird dabei auf eine angebliche Autopanne hingewiesen, in dieser Zeit klaut ein Mittäter Gegenstände aus dem Auto.

Kurz nach 19 Uhr kam das spätere Opfer, eine 64-Jährige, zu ihrem geparkten Peugeot in die Roßbrunnstraße 2 zurück. Per Fernbedienung öffnete sie das Fahrzeug und legt ihre Handtasche und die Tüte mit dem Einkauf dort ab.
Just in diesem Moment wird sie von einem Unbekannten auf einen angeblichen Defekt am rechten Vorderreifen hingewiesen. Während die Frau und der „hilfsbereite Mensch“ jetzt den Vorderreifen näher inspizieren, öffnet in diesem Moment ein Komplize die linke Fondtüre und stiehlt daraus die Handtasche und die volle Einkaufstüte. In der Handtasche liegt „natürlich“ auch das Portmonee mit Bargeld und den bekannten Plastikkarten.
Gleich darauf rennen die zwei Männer vom Tatort weg.
Der Entwendungsschaden wird mit 250 bis 300 Euro angegeben.
Eine später eingeleitete Fahndung nach den Dieben verlief negativ.
Sie können wie folgt vage beschrieben werden:
Beide waren etwa Mitte 20 und rund 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank; sie trugen Jacken mit Kapuzen und haben ein südländisches Erscheinungsbild.


14-Jähriger stiehlt an seiner Arbeitsstelle - Verbotenes Messer mitgeführt

Wegen eines Diebstahls mit Waffen und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Waffengesetz ermittelt seit dem Dienstagnachmittag ein Beamter gegen einen 14-Jährigen. Aber auch sein Begleiter kommt nicht ungeschoren davon.
Das zuständige Jugendamt wird über den Vorfall ebenfalls informiert.

Wie es Kommissar Zufall so wollte, trafen am Dienstagnachmittag zwei Beamte in Zivil in der Nikolaus-Hofmann-Straße auf den 14-Jährigen und seinen um ein Jahr älteren Kumpel. Beide „Persönlichkeiten“ waren den Beamten aus früheren und nicht allzu lange zurückliegenden Sachverhalten noch gut in Erinnerung. Deshalb entschlossen sie sich, die beiden Jugendlichen zu kontrollieren.
Und siehe da, ihr „Riecher“ hatte sie nicht in die Irre geführt. Zunächst fand sich bei beiden jeweils ein sogenanntes Einhandmesser, dessen Mitführen gemäß dem Waffengesetz nicht erlaubt ist. Die beiden verbotenen Gegenstände wurden den jungen Männern gegen ein Sicherstellungsverzeichnis sofort abgenommen. Aber dies sollte nicht die einzige Entdeckung an diesem Nachmittag bleiben.
Der Jüngere führte auch noch einen Rucksack mit, der allem Anschein nach nicht ihm gehörte.
Über einen Rückruf bei seiner Mutter ist in Erfahrung gebracht worden, dass der Jugendliche derzeit ein Praktikum auf einer Baustelle in der Gymnasiumstraße absolviert. Die weitere Überprüfung ergab dann, dass er den Rucksack beim Verlassen einem anderen Bauarbeiter gestohlen hat.
Das Opfer war nachher natürlich hocherfreut, dass er sein Eigentum wieder vollständig zurückerhalten hat.


Unbegleiteter minderjähriger Flüchtling mit Drogen

Ein eben erst kürzlich 17 Jahre alt gewordener minderjährigen und unbegleiteter syrischen Flüchtling hat seit den frühen Mittwochmorgenstunden ein Verfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes am „Hals“.
Eine entsprechende Strafanzeige geht an die Staatsanwaltschaft.

Gegen 2.15 Uhr trafen die Ordnungshüter in der Schrammstraße auf den späteren Beschuldigten. Wegen seines noch jugendlichen Aussehens entschlossen sich die Beamten, ihn einer Jugendschutzkontrolle zu unterziehen. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde seine Kleindung nach Ausweispapieren durchsucht. Dabei fand sich eine geringe Menge Haschisch, die sogleich sichergestellt worden ist.
Wegen der fehlenden Ausweispapiere führte der Beschuldigte die Beamten nun zu einer Wohnung eines Freundes, wo er derzeit auch nächtigen will.
Gleich beim Betreten stach den Beamten ein auf dem Wohnzimmertisch liegender Brocken Haschisch ins Auge. Im weiteren Verlauf wurde noch ein Brocken Haschisch sowie eine geringe Menge Amfetamin gefunden. Die Drogen wurden nun allesamt sichergestellt.
Der 17-Jährige gab sich als alleiniger Besitzer des Rauschgiftes aus. Ein noch in der Wohnung angetroffener Landsmann von ihm und ein weiterer Libanese hätten damit nichts zu tun.
Zur Herkunft der Drogen gab der Beschuldigte an, dass er sie von einem ihm unbekannten Afghanen erworben hätte.



Aus dem Landkreis


Einbruch in die alte Ziegelei
Stadtlauringen

Von der ehemaligen „Alten Ziegelei“, Schweinfurter Straße 46, ist ein Einbruch zur Anzeige gebracht worden. Nach bisherigen Feststellungen wurde jedoch nichts entwendet.
Am Dienstagvormittag teilte der ehemalige Inhaber mit, dass er ein aufgebrochenes Fenster dort festgestellt hat. Nach einer Übereinkunft mit dem neuen Inhaber schaut er dort immer wieder mal vorbei und konnte dadurch den Einbruch entdecken.
Eine genaue Tatzeit oder einen verlässlichen Tatzeitraum wusste er jedoch nicht anzugeben. Somit könnte die Straftat auch schon einige Wochen oder Monate zurückliegen.
Vor Ort ist vom Sachbearbeiter festgestellt worden, dass der Einbrecher an der Rückseite der Lagerhalle ein Fenster gewaltsam aufgehebelt hat. Weiterhin fand sich später an der Böschung des Hofes ein Werkzeugkasten, der aus der Lagerhalle stammte. Der Kasten selbst war leer, das Werkzeug wurde vom Täter zuvor auf einer Werkbank abgelegt. Was er damit bezwecken wollte, ist derzeit noch unbekannt.
Eine weitere Nachschau in der Lagerhalle verlief negativ, anscheinend war noch alles vorhanden.
Der Schaden am Fenster wird mit 150 Euro angegeben.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall
B 303, Rütschenhausen - Sömmersdorf

Am Dienstag war um 5.45 Uhr eine Seat Ibiza Lenkerin auf der Bundesstraße 303 zwischen Rütschenhausen und Sömmersdorf unterwegs. Nicht unweit der Abzweigung nach Brebersdorf sprang plötzlich ein Rehwild vor ihr über die Straße. Trotz einer Vollbremsung kam es zu einem Zusammenprall mit dem Wildtier.
Weil die Autofahrerin den Schaden erst am Nachmitttag zur Meldung brachte, ist über den Verbleib des Tieres derzeit nichts bekannt.
Der Blechschaden beträgt zirka 3000 Euro.


Schadensträchtiger Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten
St. 2270, Höhe Abzweigung Garstadt

Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Staatsstraße 2270 in Höhe der Abzweigung nach Garstadt ein Verkehrsunfall, bei dem die beiden Autofahrerinnen leicht verletzt worden sind. Der Gesamtsachschaden wird auf rund 40 000 Euro taxiert.

Gegen 13.50 Uhr fuhren die beiden Frauen hintereinander von Hergolshausen in Richtung Schweinfurt. Vor der Einmündung nach Garstadt verlangsamte eine 47-jährige Mini Cooper Lenker ihre Geschwindigkeit, um hier nach rechts abbiegen zu können. Die nachfolgende 79-Jährige in ihrem Ford Fiesta wollte nun die Vorausfahrende links überholen. Aus bisher nicht bekannten Gründen stieß sie dabei aber mit ihrer Frontpartie gegen die linke Heckpartie des Mini. Dadurch kommt der Mini von der Fahrbahn ab und überschlägt sich im angrenzenden Straßengraben.
Bei der Unfallaufnahme klagten beide Beteiligte über leichte Schmerzen, so dass der anwesende Rettungsdienst beide Verletzten in Schweinfurter Krankenhäuser abtransportierte.
Die nicht mehr fahrtüchtigen und stark deformierten Fahrzeuge wurden von einem Abschleppdienst geborgen und von der Unfallstelle weggebracht.



Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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