Aus dem Polizeibericht – Algerischer Ladendieb im Schnellverfahren zu 4 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt

Man sollte das Gastrecht nicht mit Füßen treten - Algerischer Ladendieb im Schnellverfahren zu 4 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt

Die Strafe folgt auf den Fuß, mit dieser alten deutschen Binsenweisheit hatte ein algerischer Ladendieb am Mittwochnachmittag wohl nicht gerechnet.
Weil der Asylbewerber seiner Gerichtsverhandlung am Mittwoch unentschuldigt fernbleiben wollte, wurde er noch am selben Tag festgenommen und in einem Schnellverfahren für vier Monate hinter schwedische Gardinen geschickt. Ein Landsmann von ihm kam nochmals mit einem blauen Auge davon, er erhielt eine dreimonatige Haftstrafe, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung.

Gegen 9 Uhr sprachen Beamte der Schweinfurter Polizei bei seiner Unterkunft vor, um den Beschuldigten für die nachmittägliche Verhandlung vorführen zu können. Von einem Mitinsassen bekamen die Ordnungshüter jedoch die Auskunft, dass der 20-Jährige sich kurz zuvor zu einem Tagesbesuch nach Würzburg verabschiedet hat. Diese Informationen wurden wiederum an das Amtsgericht weitergegeben. Danach kam die Weisung, den Beschuldigten am Folgetag vorzuführen.
Zu dem kam es aber gar nicht mehr. Nach einem Hinweis konnte der „Abgängige“ gegen 13 Uhr an der Torwache gestellt werden. Nach einem vereitelten Fluchtversuch wurde er festgenommen und anschließend vorgeführt. Bei seiner Festnahme führte er eine größere Tasche mit. Bei einer Inspektion der Tasche wurde festgestellt, dass sie zur Begehung von Ladendiebstählen eigens präpariert war, um die jeweiligen Sicherungssysteme umgehen zu können. In der Tasche selbst lagen vier Flacons namhafter Marken. Deren Gesamtwert lag bei über 300 Euro. Sie stammten eindeutig aus einem „frischen“ Ladendiebstahl.
Ohne diese neuerliche Tat, welche erst noch endsachbearbeitet und anschließend der Staatsanwaltschaft als Ladendiebstahl nicht geringwertiger Sachen vorgelegt wird, wurde der Beschuldigte anschließend im Schnellverfahren für vorausgegangene Ladendiebstähle zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Er wurde nach der Verhandlung sogleich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ein Landsmann von ihm, ein 18-Jähriger, wurde am selben Tag ebenfalls wegen Ladendiebstählen in einem weiteren Schnellverfahren zu drei Monaten Haft, ausgesetzt auf eine zweijährige Bewährungszeit, verurteilt.


Forstarbeiter erleidet schwerste Verletzungen - Lebensgefahr - mit Hubschrauber in die Klinik geflogen

Mit lebensbedrohlichen Verletzungen ist am gestrigen frühen Nachmittag ein Forstarbeiter des Servicebetriebes Bau- und Stadtgrün der Stadt Schweinfurt durch den Rettungshubschrauber in ein Schweinfurter Krankenhaus geflogen worden. Er hat sich bei Baumfällarbeiten vermutlich schwere innere Verletzungen zugezogen.

Gegen 13.45 Uhr waren drei Arbeiter der Stadt im sogenannten Wertholz im Üchtelhausener Grund mit Holzarbeiten zu Gange gewesen.
Beim Fällen eines Baumes, der an einem leichten Abhang stand, sicherten die beiden anderen Arbeiter einen Fußweg ab, der in Fallrichtung des Baumes vorbeiführte.
Der 42-Jährige setzte zunächst ein Fällkeil in Richtung freies Feld und begann im Anschluss mit dem Fällschnitt. Der Baum fiel danach wie gewünscht in Richtung zum Feld. Nun prallte die Krone auf das vereiste Feld, wobei der Stamm danach blitzartig nach oben federte und in Richtung des Opfers schnellte. Der versuchte zwar noch eine Ausweichbewegung, aber es war schon zu spät. Er wurde von dem Stamm heftigst getroffen und zur Seite geschleudert. Dabei traf es ihn hauptsächlich am Oberkörper.
Seine Arbeitskollegen setzten sofort einen Notruf ab und leisteten danach Erste Hilfe.
Der Schwerverletzte war die ganze Zeit über ansprechbar.
Er war mit der gesetzlich vorgeschriebenen Schutzkleidung, wie Schnittschutzhose, Schnittschutzhandschuhe, eine Forstjacke in Signalfarbe und einem Forsthelm mit Gesichts- und Ohrenschutz ausgestattet gewesen.


Fahrrad verschwunden

Große Augen machte eine Fahrradbesitzerin am späten Montagnachmittag.
Am 2. Januar hat sie ihr schwarz-rotes Mountainbike von der Marke Bikespace BS 26ST auf Höhe der Hausnummer 20 in der Wolfsgasse versperrt abgestellt.
Als sie es diesen Montag wieder abholen wollte, war es samt dem Schloss wie vom Erdboden verschluckt.
Sein Zeitwert wird auf 60 Euro geschätzt.


Scheibe an Bushaltestelle eingeschlagen

Ein Beauftragter von den Stadtwerken meldete am Mittwochnachmittag eine Beschädigung ihres Eigentums.
Am Mittwochnachmittag um 17.45 Uhr wurde festgestellt, dass das Glas der Sicherheitsscheibe an der Bushaltestelle in der Wolfsgasse mutwillig zerstört worden ist.
Weder zur genauen Tatzeit noch zu einem möglichen Täter sind bisher Erkenntnisse bekannt.
Die Schadenssumme wird auf 1500 Euro geschätzt.


Verkehrsgeschehen:


Nach einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss und anschließender Unfallflucht wird der Beschuldigte in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Am frühen Mittwochvormittag hat ein 41-jähriger Schweinfurter Am Obertor einen Auffahrunfall verursacht und ist gleich darauf von der Unfallstelle geflüchtet.
Der Beschuldigte konnte wenig später im Bereich seiner Wohnung im Stadtteil Deutschhof fahrenderweise festgestellt, angehalten und festgenommen werden.
Bei der weiteren Sachbearbeitung äußerte er ernstzunehmende Selbstmordgedanken, weswegen er in eine Fachklinik eingewiesen worden ist.

Gegen 8.20 Uhr stand eine 47-Jährige Opel Astra Lenkerin an der Ampelanlage Am Obertor bei Rot. Von hinten kam nun der Beschuldigte mit seinem 3er BMW angefahren und konnte sein Auto gerade noch so vor dem Opel abstoppen. Kurz darauf fuhr er wieder an und rumste auf den Astra auf. Anschließend entfernte sich der Anfangsvierziger gesetzeswidrig von der Unfallstelle.
Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndung konnte er gestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich sehr aggressiv gegenüber den Polizeibeamten, weshalb er zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert werden musste.
Nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte, führte er einen Pustetest aus mit dem Ergebnis von 2,54 Promille.
Nach der erforderlichen Blutentnahme in einer Arztpraxis und der Beschlagnahme seines Führerscheins wurde er ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Der entstandene Blechschaden wird auf rund 5500 Euro geschätzt.
Gegen ihn wird jetzt wegen Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.


Die Fahrt unter Drogeneinfluss zieht noch weitere Ermittlungsverfahren nach sich

Nicht nur wegen des Führens eines Fahrzeugs unter Drogenbeeinflussung, sondern auch noch wegen des unerlaubten Drogen- und Waffenbesitzes wird seit dem Mittwochabend gegen einen 24-Jährigen Landkreisbürger ermittelt.
Gegen 20.45 Uhr wurde der Ford Fiesta Lenker in der Ignaz-Schön-Straße zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. In deren Verlauf stellten sich diverse Anhaltspunkte ein, dass der Fahrer unter Drogenbeeinflussung steht. Unter anderem waren das stark gerötete Augen und ein heftiges Zittern.
Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Urintest bestätigte die Beamten in ihren Feststellungen. Er schlug deutlich positiv auf eine THC-Einnahme an.
Bei der Durchsuchung der Person und des Fahrzeugs wurde schließlich in einem Socken noch eine geringe Menge in Alufolie eingewickeltes Marihuana gefunden.
Nun erfolgten die Fahrtunterbindung und die vorübergehende Einziehung des Fahrzeugschlüssels.
Danach ging es zur Polizeiwache, wo ein Arzt eine Blutentnahme vornahm.
Bei der darauffolgenden Wohnungsdurchsuchung wurde ein dem Waffengesetz unterliegendes Würgeholz sowie LSD-Trips, Crystal Meth, Cannabis, zwei Crusher und eine Feinwaage gegen Bescheinigung beschlagnahmt.
Danach erfolgte die Entlassung des Beschuldigten.



Aus dem Landkreis


Kalb auf Abwegen - mit vereinten Kräften wieder eingefangen und wohlbehalten untergebracht
Maibach

Die Gunst des Augenblicks hat ein etwa einjähriges Kalb ausgenutzt und ist am Mittwochmittag eben mal kurz ausgebüchst. Die anschließende Hatz nach ihm war jedoch erfolgreich und nach einer guten Stunde konnte Entwarnung gegeben werden. Das Tier ist wohlbehalten wieder zurückgebracht worden.
Gegen 12.30 Uhr mistete der Landwirt seinen Stall am nördlichen Ortsrand aus. Diesen günstigen Umstand nutzte das Tier aus und rannte aus dem Stall auf und davon.
Kurze Zeit später gingen bereits mehrere Anrufe bei der Polizei deswegen ein.
Das unternehmungslustige Kalb machte sich über die Dorfmitte auf in Richtung zur Schweinfurter Straße. Hier lief es dann teilweise auf und auch neben der Straße in Richtung zur Bundesstraße 286.
Da jetzt natürlich die Gefahr bestand, dass es auf die viel befahrene B 286 gelangt, hat der Besitzer zusammen mit einer Polizeistreife und einem Hundeführer „Jagd“ auf das Kalb gemacht. Es konnte noch vor dem Erreichen der Bundesstraße eingeholt und zurückgetrieben werden. An einem Bauernhof am südlichen Ortseingang konnte das Tier schließlich in die Enge getrieben und wieder eingefangen werden.
Zum Glück für alle Beteiligten gab es keine Verletzten und auch das Tier überstand den Ausflug vollkommen unbeschadet.


Verkehrsgeschehen:


Unfallfluchten - mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Sennfeld

Etwa auf Höhe der Hauptstraße 37 hat sich am Mittwochnachmittag eine Unfallflucht zugetragen.
Vom verursachenden Fahrer und seinem Fahrzeug ist bis dato noch nichts bekannt.
Der eingetretene Blechschaden beträgt zirka 1000 Euro.
Vermutlich gegen 15.45 Uhr stieß der Gesuchte gegen einen hier geparkten schwarzen 1er BMW.
Am BMW sind dadurch die Stoßstange vorne links und der vordere linke Radkasten verkratzt und eingedellt worden.


-Grafenrheinfeld

Auch aus Grafenrheinfeld wurde eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht.
In diesem Fall wird bei dem gesuchten und verursachenden Fahrzeug eventuell von einem Lkw ausgegangen.
Im Zeitraum von 4.30 bis 8 Uhr stieß der Fahrer dieses Fahrzeugs ebenfalls am Mittwoch in der Gochsheimer Straße 20 gegen einen hier an der Gärtnerei aufgestellten Bauzaun. Dadurch wurde der Zaun verbogen und auch noch gegen ein Gewächshaus gedrückt, welches dadurch ebenfalls noch in Mitleidenschaft gezogen worden ist.
Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.


Vorfahrtsverletzung mit erheblichen Blechschaden
Üchtelhausen, St. 2280

Am Mittwochnachmittag ereignete sich an der Einmündung der Schweinfurter Straße in die Staatsstraße 2280 ein Verkehrsunfall, bei dem an den beiden beteiligten Fahrzeugen ein hoher Sachschaden entstand. Nach ersten Einschätzungen dürfte die Gesamthöhe etwa 15 000 Euro betragen.
Dazu kam es, als gegen 16.35 Uhr eine 74-Jährige mit ihrem Opel Agila beim Einfahren in die bevorrechtigte Bundesstraße die Vorfahrt eines in Richtung Schweinfurt fahrenden 42-jährigen Seat Ibiza Führers missachtete.
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