Aus dem Polizeibericht – 91-jährige in Schweinfurt geborene Rentnerin als Ladendiebin ertappt

Vergessene Handtasche wurde innerhalb kurzer Zeit gestohlen

Einen Fauxpas leistete sich eine Kundin am Mittwochmittag in einem Bekleidungsgeschäft in der Oskar-von-Miller-Straße und schon war ihre Handtasche samt Inhalt auf Nimmerwiedersehen verschwunden.
Kurz nach 12 Uhr verließ die 56-Jährige die KiK-Filiale am Bergl. Noch im Ausgangsbereich entnahm sie aus ihrer Handtasche ihr Smartphone, nachdem ein Anruf eingegangen war. Dazu stellte sie die Tasche auf dem Boden ab. Abgelenkt durch den Anruf ließ sie die Tasche aber jetzt stehen und ging in den Laden nebenan. Als sie Minuten später ihrem Missgeschick gewahr wurde, ging sie sofort zurück. Die braune Damenhandtasche war aber wie vom Erdboden verschluckt.
Mit ihr fehlt nun auch noch die Geldbörse plus diverse persönliche Gegenstände. In der Geldbörse waren neben ein wenig Bargeld auch noch ihr türkischer Nyphus, ein Aufenthaltstitel und eine EC-Karte.
Der Entwendungsschaden wird mit rund 100 Euro angeben.


Mit Glasflasche Fahrzeug beschädigt

Mit einer Glasflasche hat ein unbekannter Täter am späten Montagnachmittag beziehungsweise frühen Montagabend ein geparktes Auto vorsätzlich beschädigt. Weitere Erkenntnisse liegen derzeit zum Täter noch nicht vor.
Gegen 18 Uhr stellte der Eigentümer seinen orangefarbenen VW Kombi auf dem Parkplatz vor dem Anwesen Niederwerrner Straße 38 ab.
Als er um 21.20 Uhr wieder wegfahren wollte, musste er eine frische Beschädigung daran erkennen.
Seine Frontscheibe wies jetzt mehrere frische Kratzer auf. Neben dem Fahrzeug lag nun eine in alle Einzelteile zerbrochene rot-weiße Trinkflasche. Diese wurde anscheinend zuvor gegen die Scheibe des Autos geworfen oder geschlagen.
Die Schadenshöhe wird auf 350 Euro geschätzt.


Während der Arbeit von einer Leiter gefallen - Fraktur erlitten

Mit Verdacht auf eine Ellenbogen- beziehungsweise eine Unterarmfraktur hat der an den Ereignisort eilende Notarzt einen Verletzten am Montagnachmittag vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus einliefern lassen.
Zum Unfallhergang ist derzeit bekannt, dass der 25-jährige Einzelhandelskaufmann gegen 17.45 Uhr mit dem Abstellen eines Kartons auf ein Regal bei einem Diskounter am Heckenweg beschäftigt war.
Dazu benutzte der junge Mann eine Standleiter. Anscheinend bekam er bei dem Vorgang aber irgendwie „Übergewicht“ und stürzte nach hinten von der Leiter. Bei dem anschließenden Sturz auf „Gottes Erdboden“ zog er sich die schmerzhafte Verletzung zu. Ein Fremdverschulden ist auszuschließen.


Die Ladendiebe und kein Ende in Sicht

Über explizit drei Fälle wird aus dem Reservoir der Ladendiebstähle des gestrigen Montags berichtet.
Gegen alle Beschuldigten wird jetzt wegen Diebstahls ermittelt. Die entsprechenden Anzeigen gehen demnächst an die Staatsanwaltschaft.

Kurz nach 12 Uhr „erwischte“ es einen syrischen Asylbewerber.
Der 20-Jährige wurde von einem aufmerksamen Angestellten dabei beobachtet, wie er ein Armband für 8 Euro in einem Bekleidungsgeschäft am Georg-Wichtermann-Platz in seine Kleidung steckte. Nachdem er an der Kasse später nichts bezahlte, wurde er angehalten und der Polizei übergeben.

Rund zwei Stunden später war eine vor über 91 Jahren in Schweinfurt geborene Rentnerin „fällig“.
Die betagte Seniorin bezahlte ihren Einkauf an der Kasse eines Diskounters in der Niederwerrner Straße zwar ordnungsgemäß. Dabei „vergaß“ sie aber, einige zuvor in ihre mitgeführte Tasche gesteckte „Sachen“ zu bezahlen. Diese hatten einen Gesamtwert von über 8 Euro.

Und da war noch ein russischer Asylbewerber aus einer Landkreisunterkunft, der kurz vor 17 Uhr in einem Supermarkt in der Hauptbahnhofstraße gestellt worden ist.
Der 29-Jährige entnahm einige Gegenstände aus deren Originalverpackungen und verteilte es sodann unter und in seiner Kleidung. Später an der Kasse bezahlte er nur einige Kleinartikel, die Waren in seiner Kleidung im Wert von über 22 Euro jedoch nicht.

Das jeweilige Diebesgut wurde an die rechtmäßigen Eigentümer wieder zurückgegeben. Nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.


Verkehrsgeschehen:


Radfahrer hat zu tief ins Glas geschaut - zwei Fluchtversuche unterbunden

Wegen einer Straftat namens Trunkenheit im Verkehr muss sich demnächst ein Schweinfurter Radfahrer vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Bei seiner Kontrolle am frühen Dienstagmorgen wurde eine erhebliche Alkoholbeeinflussung festgestellt. Deshalb musste er anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Der Dienstag war noch keine Stunde alt, als eine Streifenwagenbesatzung auf den Fahrradfahrer in der Körnerstraße aufmerksam geworden ist. Er war nämlich ohne Licht unterwegs. Als der Drahtesellenker das Ansinnen der Polizei erkannte, dass er kontrolliert werden sollte, bog er recht schnell in die Niederwerrner Straße ab, um sich so vielleicht entziehen zu können. Es half aber nichts, die Ordnungshüter waren schneller. Schon beim ersten Kontakt zeigte sich der 45-jährige Schweinfurter sehr aggressiv und auch unkooperativ. Den Beamten fiel nun sofort auf, dass der Mann erheblich betrunken war. Nach langem hin und her war er schließlich zu einem Pustetest bereit, bei dem er dann 1,9 Promille erreicht. Somit hatte er den für einen Fahrradfahrer erlaubten Wert von 1,6 Promille deutlich überschritten.
Nun wurde die Weiterfahrt untersagt und sein Vehikel an Ort und Stelle verschlossen abgestellt. Nach der Ankunft an der Wache versuchte der Mittvierziger nach dem Aussteigen aus dem Dienst-BMW noch einen weiteren Fluchtversuch. Aber auch dieser konnte unterbunden werden. Danach musste der Beschuldigte mittels unmittelbarem Zwang in die Wache gebracht werden, bis der Arzt eintraf und die erforderliche Blutentnahme durchführen konnte. Anschließend erfolgte seine Entlassung wieder.
Nach dem Eingang des Blutuntersuchungsergebnisses wird eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den Schweinfurter erstellt.


Auf die Vorfahrt nicht aufgepasst

An der Einmündung des Spitalseeplatzes in die Roßbrunnstraße ist es am gestrigen Montagnachmittag zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der dabei entstandene Gesamtschaden wird auf 3500 Euro beziffert.
Dazu kam es, als gegen 15.15 Uhr eine 58-Jährige mit ihrem Ford Mondeo in die bevorrechtigte Roßbrunnstraße abbog und dabei einen 21-jähren Audi A 4 Führer übersah.



Aus dem Landkreis


Ruderboot beschädigt
Schonungen

Sein beschädigtes Ruderboot meldete am Montagvormittag der Eigentümer bei der Polizei. Der Schaden wird auf 150 Euro geschätzt.
Wie er weiter ausführte, war er letztmalig so um den 20. Februar herum bei seinem kleinen Boot in der Schonunger Bucht. Hier war noch alles in Ordnung. Als er jetzt 14-Tage später wieder vorbeischaute, musste er eine vorsätzlich herbeigebrachte Beschädigung daran erkennen.
Anscheinend war jemand in das am Ufer festgemachte Ruderboot gestiegen und hatte die vordere Sitzbank durch Schläge oder Tritte durchgebrochen beziehungsweise -getreten.
Täterhinweise konnte der Besitzer keine abgeben.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall
St.2272, zwischen Gochsheim und Grettstadt

Auf der Staatsstraße 2272, ungefähr mittig zwischen Gochsheim und Grettstadt, ereilte einem Autofahrer am Sonntagabend ein Wildunfall. Dieser endete tödlich für das Rehwild.
Der VW Polo Führer war gegen 20.30 Uhr in Richtung Grettstadt unterwegs, als ihm das Wildtier in die Quere kam.
Der Jagdpächter nahm das tote Tier später mit.
Der Sachschaden wird auf mindestens 1500 Euro geschätzt.


Rechts vor links missachtet
Stadtlauringen

Zu einer Vorfahrtsmissachtung der Verkehrsregel „rechts vor links“ ist es am Montagnachmittag in der Straße namens „Dornhecke“ gekommen.
Der bei dem folgenden Zusammenstoß der beiden Autos entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 5500 Euro geschätzt.
Gegen 15.30 Uhr fuhr eine 43-Jährige mit ihrem Opel Astra unter Missachtung dieser Verkehrsregel in die Einmündung ein. Dabei übersah sie eine von rechts kommende 25-jährige VW Golf Lenkerin und die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Verletzungen wurden an der Unfallstelle nicht geltend gemacht.
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