Aus dem Polizeibericht – 5-jähriger auf Abwegen

Aus dem Stadtgebiet


5-Jähriger auf „Abwegen“

Große Augen machte eine Autofahrerin am frühen Sonntagmorgen, als sie in der Maibacher Straße einen kleinen Jungen im Schlafanzug auf einem Kinderfahrrad gesehen hatte. Weil weit und breit keine Aufsichtspersonen zu sehen waren, hielt sie sofort an und verständigte die Polizei.
Als kurz darauf eine „Streife“ bei der Mitteilerin und dem Sonntagsausflügler eingetroffen ist, meldete sich beinahe zeitgleich die völlig aufgelöste Mutter des Buben telefonisch auf der Wache und teilte dessen Verschwinden mit.
Der war zunächst völlig unbemerkt aus dem Haus verschwunden. Als sie es kurz danach festgestellt haben, ist von ihr und dem Mann zunächst das ganze Haus in der nahe gelegenen Sperlingstraße auf den Kopf gestellt und danach auch noch die nähere Umgebung erfolglos abgesucht worden. Danach setzte sie ihren Hilferuf bei der Polizei ab.
Bereits kurze Zeit später konnte der zum Auffindeort eilende Vater seinen frierenden Sprössling wieder wohlbehalten in die Arme schließen und zu einem wohlverdienten und wiedervereinten Frühstück zurück nach Hause bringen.


Vermutlich unter Drogeneinfluss Stehender beschädigt Wohnungsmobiliar und wirft Teile davon auf die Straße - Einweisung ins Bezirkskrankenhaus

Weil ein 55-Jähriger am Sonntagmittag seine Wohnung demoliert und Teile davon auch noch auf die Straße und den Innenhof geworfen hat, ist er wegen Fremdgefährlichkeit in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen worden. Bei einer Wohnungsnachschau fanden die Ordnungshüter diverses Rauschgift.
Gegen 11.20 Uhr gingen mehrere Anrufe aus einem Mehrfamilienhaus in der Ludwigstraße ein, wonach ein Mitbewohner Wohnungsmobiliar und Gegenstände auf die Straße und den Innenhof wirft.
Die erste am Ereignisort eintreffende Streifenwagenbesatzung konnte zunächst eine Ofentür auf der viel befahrenen Ludwigstraße feststellen. Nach deren Wegräumen stellten die Beamten kurz darauf einen abgerissenen und im Innenhof zerschellten Dachziegel fest. Als die Beamten das Haus betraten gaben die Anwohner weitere Hinweise auf beschädigte Kellertüren. Hier wurde nicht nur festgestellt, dass der Täter seine eigene Kellertür eingetreten, sondern auch noch weitere Parzellentüren erheblich ramponiert hatte.
Nachdem davon ausgegangen wurde, dass der Gesuchte sich in seiner Dachgeschoßwohnung befindet, wurde sie durch die offenstehende Tür betreten. Er war jedoch nicht da. In der Wohnung herrschte ein ziemliches Chaos und Durcheinander. Die Beamten fanden dort einiges an Marihuana und einen frisch gerauchten Joint, welches alles sichergestellt worden ist. Als der Beschuldigte kurz darauf wieder an seiner Wohnungstür erschienen ist, wurde er wegen seines auffälligen Verhaltens und des Verdachts einer Fremdgefährdung festgenommen und ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Man kann nur von Glück sprechen, dass durch das Werfen der Gegenstände aus der Dachgeschoßwohnung keine Unbeteiligte oder Autofahrer verletzt oder geschädigt worden sind.
Wegen dem Marihuana und dem Joint ist ein Ermittlungsverfahren wegen verbotenen Drogenbesitzes eingeleitet worden.


Scheibeneinwerfer festgenommen

Vier jugendliche „Scheibeneinwerfer“ konnten am Sonntagabend geraume Zeit nach der Tat festgenommen werden. Sie werden jetzt bei der Staatsanwaltschaft wegen Sachbeschädigung zur Anzeige gebracht.
Nach der Sachbearbeitung wurden die Beschuldigten an die jeweiligen Erziehungsberechtigten überstellt.
Kurz nach 19 Uhr ging eine Meldung ein, wonach beim Luftschutzbunker in der Galgenleite mehrere Personen mit Steinen gegen das Gebäude geworfen haben und gleich darauf geflüchtet sind.
Die erste am Tatort eintreffende Streifenwagenbesatzung konnte feststellen, dass mit herumliegenden Steinen auf die Fenster im oberen Segment des Luftschutzbunkers geworfen worden ist, wobei auch einige „Treffer“ zu verzeichnen waren. Zersplitterte Scheiben zeugten davon.
Als Schadenshöhe werden rund 250 Euro angenommen.
Im Rahmen der Fahndung konnten rund 15 Minuten später vier jugendliche Schweinfurter im Alter von 15 und 16 Jahre festgenommen werden. Nach anfänglichem Leugnen zeigten sich zumindest drei davon geständig, die Steinewerfer gewesen zu sein. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der eine oder andere in der Vergangenheit „schon das eine oder andere Mal bei der Polizei hatte arbeiten lassen“.

Verkehrsgeschehen:


Unter Drogeneinfluss stehender Autofahrer leistet erheblichen Widerstand bei der polizeilichen Abarbeitung des Vorgangs - Strafverfahren eingeleitet

Prinzipiell erwartet einen Autofahrer ein Bußgeldverfahren, wenn er unter dem Einfluss von Drogen beim Autofahrer erwischt wird.
Ein 24-Jähriger aus dem Bereich Delmenhorst hat am Sonntag bei der polizeilichen Sachbearbeitung erheblichen Widerstand geleistet, so dass jetzt neben dem Ordnungswidrigkeitenverfahren auch noch ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet werden musste.
Kurz nach 6 Uhr wurde der Peugeot Lenker am frühen Sonntagmorgen in der Carl-Zeiß-Straße zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten.
Im Verlauf der Kontrolle wurden deutlichste drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Mann aus dem Oldenburger Land festgestellt, wie unter anderem starkes Körperzittern, unkontrollierbare Zuckungen im Gesichtsbereich, Mundtrockenheit und starre Pupillen.
Weil der Betroffene keinerlei Angaben zu seinem Zustand machen wollte und einen angebotenen Drogenschnelltest kategorisch ablehnte, wurde die Weiterfahrt unterbunden, sein Pkw verkehrssicher abgestellt und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert.
Nach dem Transport zur Dienststelle sollte von einem zur Wache verständigten Arzt eine Blutentnahme durchgeführt werden.
Gegen diese Maßnahme setzte sich der Beschuldigte nun mit allem ihm zur Verfügung stehenden Kräften zur Wehr, so dass es eine geraume Zeit dauerte, bis die erforderliche Blutentnahme unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgeführt werden konnte.
Nach der Beendigung der erforderlichen Maßnahmen erfolgte seine Entlassung.
Sobald das Ergebnis der Blutuntersuchung hier eingegangen ist, ergeht eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft.
Die zuständige Führerscheinstelle erhält einen Abdruck der Anzeige.



Aus dem Landkreis


Embleme von zwei Fahrzeugen gestohlen
Schonungen

Von zwei geparkten Autos in der Wenkheimgasse sind jeweils Embleme gestohlen worden. Der Gesamtschaden beträgt geschätzte 500 Euro.
Nach den bisherigen Ermittlungen waren der oder die Täter in der Nacht zum Sonntag in der Gasse unterwegs. Dabei kratzen sie an einem grauen Audi A 3 und einem in der Nähe stehenden ebenfalls grauen 1er BMW jeweils ein Emblem herunter. Vom Audi fehlt jetzt das hintere und vom BMW das vordere.
Durch das Herunterkratzten wurde teilweise auch noch der Lack um das jetzt fehlende Emblem herum in Mitleidenschaft gezogen.


Vandalen auf dem Schulgelände
Bergrheinfeld

Mutmaßlich Schüler oder ehemalige Schüler haben sich am letzten Osterferienwochenende, genauer gesagt in der Nacht zum Sonntag, auf dem Gelände der Mittelschule in der Kreuzstraße herumgetrieben.
Dabei richteten sie einen Schaden in einer Höhe von mehreren einhundert Euro an.
Derzeit liegen noch keinerlei Hinweise zu ihnen vor.
Diesbezüglich bittet die Polizei um verdächtige Wahrnehmungen oder Täterhinweise.

Am Sonntagvormittag teilte der Hausmeister die Beschädigungen mit.
Im Einzelnen wurde an einer Mauer zwei verschieden farbige Tags geschmiert oder gesprüht.
Des Weiteren wurde an einer weiteren Außenwand eine weitere Beschädigung festgestellt. Dort wurde eine vermutlich zunächst geleerte Flasche eines namhaften Herstellers von hochprozentigen Alkohols in den Putz der Außenwand gerammt, so dass sie darin stecken blieb.


Fahrrad-Klau am Bahnhof
Schonungen

Vom Bahnhof in der Hauptstraße ist am Sonntag ein Fahrraddiebstahl zur Anzeige gebracht worden.
Demnach ist das überwiegend in den Farben Weiß und Orange gehaltene Kinderrad des Herstellers Hudora RS-1 2.0, im Zeitwert von 40 Euro, am Gleis 1 gegen 13.50 Uhr abgestellt worden.
Als das Rad um 15 Uhr wieder mitgenommen werden sollte, war es wie vom Erdboden verschluckt und tauchte auch in der Folgezeit nicht mehr auf.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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