Aus dem Polizeibericht – 16-Jähriger alkoholisiert mit Auto seines Freundes unterwegs

Aus dem Landkreis

Schon wieder - Diebstahl von Verkehrsschildern
Stadtlauringen und Ballingshausen

Im Bereich von Stadtlauringen beziehungsweise Ballingshausen geht seit geraumer Zeit ein unheimlicher Verkehrsschilder-Dieb um.
Am gestrigen Dienstag erstattete die betroffene Baufirma nunmehr zum dritten Mal eine Anzeige wegen eines gleichgelagerten Diebstahls.

Hier dazu nochmals der Pressebericht vom 20. Juli zum ersten Diebstahl:

Diebstahl von Baustelle
Ballingshausen

Von einer Baustelle in der Lauringer Straße ist ein Diebstahl von Verkehrszeichen und -einrichtungen gemeldet worden. Der Entwendungsschaden wird mit 247 Euro angegeben.
Die Tatzeit erstreckt sich über das vergangene Wochenende, genauer gesagt zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen.
Der ausführenden Tiefbaufirma aus Gerolzhofen fehlen seither nun eine Warnbake mit Beleuchtung sowie zwei Auskreuzer für Verkehrsschilder.
Hinweise auf die möglichen Diebe gibt es derzeit noch nicht.

Und dazu der Pressebericht vom 6.September zum zweiten Diebstahl:

Verkehrszeichen von Baustelle gestohlen
St. 2281, Stadtlauringen - Rothhausen

Von der Straßenbaustelle an der Staatsstraße 2281, zwischen Stadtlauringen und Rothhausen, ist von einem Verantwortlichen der ausführenden Baufirma eine Diebstahlsanzeige erstattet worden.
Von dort verschwanden drei Verkehrszeichen in einem Gesamtwert von rund 90 Euro.
Der genaue Diebstahlszeitpunkt lässt sich derzeit noch nicht näher eingrenzen, könnte also auch schon einige Zeit zurückliegen.
Weitere Tat- oder Täterhinweise sind ebenfalls noch nicht vorhanden.


Beim nunmehr dritten und letzten Mal haben der Dieb oder die Diebe in der Nacht zu diesem Dienstag zugeschlagen.
Als der Polier am Dienstag gegen 9.30 Uhr die Baustellenbeschilderung in

Stadtlauringen, in der Kettenstraße,

überprüfte, stellte er fest, dass insgesamt drei Verkehrsschilder samt Haltestangen und Klemmen spurlos verschwunden sind.
Auch zu diesem Fall gibt es noch keinerlei Anhaltspunkte, die zur Ermittlung des Täters führen könnten.

Sachdienliche Hinweise zu den geschilderten Fällen bitte an die Schweinfurter Polizei richten.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle

-Reh gleich von zwei Autos überfahren worden,
St. 2277 zwischen Untereuerheim und Weyer

Doppeltes Pech hatte ein Reh am frühen Dienstagabend, denn es wurde gleich von zwei Autos überfahren. Das konnte das Tier natürlich nicht überleben und wurde später vom verständigten Jagdpächter abgeholt.
Gegen 20.30 Uhr fuhren zwei Autos hintereinander auf der Staatsstraße 2277 von Untereuerheim in Richtung Weyer.
Kurz nach dem Abzweig zur Bundesstraße 303 beziehungsweise der Autobahn A 70 wollte das Tier über die Straße wechseln. Zunächst wurde das Tier von einem Mazda 5 Fahrer erwischt, so dass es auf der Fahrbahn zum Liegen kam. Die nachfolgende Peugeot 107 Fahrerin gab dem Tier dann sozusagen noch den Rest.
Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird auf 2500 Euro geschätzt.


-Reh ebenfalls zweimal überfahren worden
Schwebheim, B 286

Etwa 20 Minuten nach dem zuvor geschilderten Wildunfall fuhr ein 1er BMW Lenker auf der Bundesstraße 286 von Schweinfurt kommend in Richtung Schwebheim. Kurz vor der Ausfahrt Schwebheim wollte ein Reh über die Bundessstraße wechseln und wurde trotz eines Ausweichversuchs des Autofahrers noch vom Fahrzeug erfasst und auf die Gegenfahrspur geschleudert. Ein entgegenkommender Lkw überfuhr das Tier jetzt. Dieser Fahrer fuhr aber weiter und war bei Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort.
Das Tier war natürlich tot.
Der Schaden am BMW beträgt zirka 2000 Euro.


-Zusammenstoß mit fünf Wildschweinen
St. 2280, zwischen Thomashof und Üchtelhausen

Gleich mit einem ganzen Rudel Wildschweine, fünf an der Zahl, ist ein Ford Transit Führer am frühen Dienstagmorgen, gegen 5.30 Uhr, zusammengestoßen.
Dabei kamen die Tiere ums Leben. Die Beamten räumten die toten Tiere anschließend von der Straße und verständigten den Jagdpächter.
Bei der Unfallstelle handelt es sich um die Staatsstraße 2280, zwischen Üchtelhausen und Thomashof, an dem rechtsgelegenen Waldstück.
Der Schaden am Auto wird auf 4000 Euro geschätzt.


Autofahrer flüchtet von der Unfallstelle - bei Festnahme erheblichen Widerstand geleistet - Verdacht auf Alkoholbeeinflussung - Ausnüchterung in einer Arrestzelle
Gochsheim

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt die Schweinfurter Polizei seit dem Dienstagnachmittag gegen einen 40-jährigen Einheimischen. Er war nach einem Unfall von der Unfallstelle geflüchtet und hat bei seiner späteren Festnahme und auch bei der anschließenden Blutentnahme in der Polizeiwache erheblichen Widerstand geleistet. Deshalb wurde er nach den erforderlichen Maßnahmen in einer Haftzelle ausgenüchtert.
Gegen 15.15 Uhr wollte ein 78-jähriger Opel Corsa Führer in der Sennfelder Straße in sein Grundstück abbiegen. Genau in diesem Moment überholte ihn der Fahrer einer Mercedes-A-Klasse und rammte den Corsa dabei. Ohne sich weiter darum zu kümmern, fuhr der Lenker auf und davon.
Auf Grund anschließender Zeugenvernehmungen und einer Fahrerbeschreibung konnte der Fahrer zur Unfallzeit, ein 40-Jähriger mit Migrationshintergrund, an seiner Adresse im Ort ausfindig gemacht werden. Weil er jedoch nicht öffnete, wurde eine Wohnungsöffnung durch die zuständige Amtsrichterin eingeholt. Gleichzeitig kam aber eine Verwandte des Beschuldigten hinzu und ließ die Beamten ins Haus. Hier wurde der Fahrer festgestellt. Eine deutliche Alkoholisierung war sofort zu erkennen. Nach Ankündigung der nun folgenden Maßnahmen, wie vorläufige Festnahme, Blutentnahme und Beschlagnahme des Führerscheins wurde der 40-Jährige von Sekunde zu Sekunde aggressiver und wehrte sich gegen alle Maßnahmen. Deshalb musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Während den weiteren Maßnahmen in der Dienststelle wehrte er sich hier auch wieder vehement gegen alles und die Blutentnahmen konnten nur unter größter Kraftaufwendung seitens der Beamten von einem Arzt durchgeführt werden.
Auf Grund seines Gesamtzustandes wurde der Beschuldigte anschließend ausgenüchtert. Zu einem freiwilligen Alkoholtest hatte er sich zuvor nicht bereit erklärt.


Unfallflucht - Zeugenaufruf
Obbach

Von der ÜZ Lülsfeld ist eine Unfallflucht in der Straße „Am Finkenweg 14“ zur Anzeige gebracht worden.
Der Unfall könnte sich im Verlauf dieses Montags ereignet haben.
Ein bis dato unbekannter Fahrzeuglenker stieß mit seinem Auto gegen den hier aufgestellten Stromverteilerkasten mit der Nummer 74.
Am Kasten selbst konnten keinerlei Hinweise auf das Verursacherfahrzeug gesichert werden.
Die Kosten für die Schadensbehebung werden auf bis zu 1000 Euro veranschlagt.
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