Aus dem Polizeibericht – 14 bis 16-jährige Vandalen ermittelt

  Nachtrag
zum Pressebericht vom 25.10.2016 - Täterermittlung -

hier nochmals der Bericht:
Vandalen wüten erneut auf einem Kfz Gelände - auch wieder hohen Sachschaden angerichtet
(Tatzeiten waren der Samstag, 22.10. beziehungsweise der Sonntag, 23.10.2016)

Wie bereits mit dem gestrigen Pressebericht gemeldet, haben sich in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstag mindestens drei Unbekannte auf dem Firmengelände eines Autohändlers in der Johann-Georg-Gademann-Straße herumgetrieben und erheblichen Sachschaden an rund 10 Autos angerichtet.

Dem aber anscheinend noch nicht genug, in der Nacht von Sonntag auf den Montag dürften sich dieselben Vandalen wieder dort aufgehalten und erneut hohen Sachschaden bei ihrem Rowdytum verursacht haben. Auch diese Tat wurde wieder aufgezeichnet. Die entsprechenden Auswertungen der beiden Vorkommnisse laufen nun auf Hochtouren.
Im neuerlichen Fall wurden an insgesamt 11 von auf dem Ausstellungsgelände abgestellter Fahrzeuge die jeweiligen Außenspiegel abgetreten oder abgeschlagen.

Wer zu den beiden Vorkommnissen sachdienliche Angaben machen kann wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Täter konnten ermittelt werden:

Anhand der Auswertungen der technischen Überwachungen rund um das Gelände des Autohandels und weiterer, langwieriger Ermittlungen in verschiedenen sozialen Netzwerken konnten jetzt vier Jugendliche im Alter von 14 - 16 Jahren als Verursacher des Vandalismus ermittelt werden. Die Schüler stammen alle aus dem Stadtgebiet Schweinfurt.
Laut einer Rechnungsvorlage des Autohändlers haben sie an den beiden Tattagen einen Gesamtschaden von insgesamt 8250 Euro an über 20 mutwillig beschädigten Fahrzeugen angerichtet.
Zur Wiedergutmachung des Schadens dürften dafür jetzt einige Taschengelder draufgehen.
Gegen die Schüler wird jetzt wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Neben den Anzeigen an die Staatsanwaltschaft wird auch das Jugendamt über die Vorfälle informiert, um gegebenenfalls eigene Schritte gegen die Beschuldigten einleiten zu können.


Algerier beim Ladendiebstahl erwischt

Zwei gemeinschaftlich agierende Ladendiebe konnten am Montagnachmittag in einem Bekleidungsdiscounter am Bergl festgenommen werden.
Gegen die beiden algerischen Staatsangehörigen wird jetzt wegen gemeinschaftlichen Ladendiebstahls ermittelt.
Gegen 15.40 Uhr wurde eine Angestellte auf die beiden jungen Männer im Alter von 18 und 22 Jahren aufmerksam.
Der Jüngere packte dazu eine Jeanshose in einem vermeintlich unbeobachteten Augenblick in seinen mitgeführten Rucksack. Dabei schirmte ihn der Ältere vor den Blicken anderer ab. Anschließend packte sich auch der Ältere eine Jeanshose und steckte sie sich unter seine Jacke. Zur gleichen Zeit verließ der Jüngere mit dem Rucksack ohne zu bezahlen den Laden. Die Verkäuferin alarmierte daraufhin sofort die Polizei und hielt den einen Täter im Laden fest. Der Jüngere wurde durch das beherzte Eingreifen von Passanten an seiner Flucht gehindert und auch der Polizei übergeben.
Die Beschuldigten wurden zur Dienststelle transportiert und danach erkennungsdienstlich behandelt. Der Jüngere wollte sich dabei mit falschen Personalien ausweisen, was den Polizeibeamten jedoch auffiel.
Anschließend wurden sie wieder in ihre Unterkunft entlassen.
Das Diebesgut im Gesamtwert von rund 50 Euro wurde an das Geschäft zurückgegeben.


Weiterer Ladendieb

Ebenfalls dingfest gemacht werden konnte ein weiterer Ladendieb am Montagnachmittag in der Stadtgalerie.
Der 25-jährige Afghane wurde von einer Verkäuferin eines großen Textilgeschäftes gegen 15 Uhr dabei beobachtet, wie er mit zwei Kleidungsstücken in eine Umkleidekabine ging.
Weil er danach aber nur noch mit einem Stück herauskam, wurde sie „hellhörig“.
Als der Mann ohne zu bezahlen das Geschäft verließ wurde er angehalten und der Polizei übergeben.
Die erstellt jetzt eine Strafanzeige wegen Ladendiebstahls an die Staatsanwaltschaft.
Der gestohlene Pullover für 7 Euro konnte bei ihm aufgefunden und an das Geschäft zurückgegeben werden.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Gegenüber dem Anwesen Mechwartstraße 15 ereignete sich über das vergangene Wochenende eine Unfallflucht. Dabei ist ein Schaden von rund 500 Euro entstanden.
Ein schwarzer Audi A 3 wurde am Samstagvormittag hier ordnungsgemäß abgestellt. Als die Halterin am Montag um 11 Uhr den Audi starten wollte, stellte sie eine frische Unfallbeschädigung daran fest.
Ihr rechter Außenspiegel und der rechte vordere Kotflügel wiesen leichte Kratzer auf, so als wäre jemand beim Vorbeifahren leicht am Audi hängen geblieben.
Als Verursacherfahrzeug kommt jetzt ein Auto mit weißer Lackierung in Frage, entsprechende Lacksplitter wurden aufgefunden.


Rollerfahrer bei selbst verschuldetem Unfall verletzt worden

Um 16.25 Uhr ereignete sich am Montag ein Verkehrsunfall auf der Ludwigsbrücke, wobei der Unfallverursacher, ein 21-jähriger Rollerfahrer, sich Verletzungen zuzog. Der hinzugerufene Rettungsdienst lieferte ihn anschließend in ein Schweinfurter Krankenhaus ein.
Der junge Mann erkannte anscheinend die Verkehrssituation vor ihm, es hatte sich eine lange Schlange gebildet, zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden 22-Jährigen in seinem Kia Ceed auf.
Dadurch verkeilte sich der Roller derart unter dem Ceed, dass ein Abschleppdienst zur Bergung anrücken musste.
An der Unfallstelle klagte der Verletzte über Kopf- und Gliederschmerzen, Prellungen und Stauchungen.
Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.


Autofahrer unter Drogeneinfluss und im Besitz davon

Wegen unerlaubten Drogenbesitzes und des Autofahrens unter Drogeneinfluss wird seit dem Montagnachmittag gegen einen 32-jährigen Schweinfurter ermittelt.
Während das später in seiner Wohnung gefundene „Gift“ -ein Brocken Haschisch- sichergestellt und mit einer Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft geht, erhält der Anfangsdreißiger für das Fahren unter Drogenbeeinflussung zusätzlich noch eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, die Eintragung von zwei Punkten in Flensburg und muss dazu auch noch ein einmonatiges Fahrverbot absitzen.
Kurz nach 15 Uhr wurde der Autofahrer in der Straße „Graben“ zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle mit seinem Opel Vectra angehalten.
Starkes Körper- und Augenzittern, Mundtrockenheit und Gleichgewichtsprobleme sprachen eine deutliche Sprache für eine vorausgegangene Rauschgifteinnahme. Auf Vorhalt räumte er ein, am Vortag Cannabis konsumiert zu haben.
Die Weiterfahrt wurde daraufhin sofort unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert. Danach ging es geradewegs zur Polizeiwache, wo ein Arzt später eine Blutentnahme vornahm. Nach der Sicherstellung des Haschisch in seiner Wohnung erfolgte seine Entlassung.



Aus dem Landkreis


Diesel aus einem Lkw abgezapft
Gochsheim

Ein Dieseldieb war über das letzte Wochenende in einem Gochsheimer Industriegebiet unterwegs. Zusammen mit dem abgezapften Sprit hat er einen Gesamtschaden von rund 500 Euro hinterlassen.
Am Samstagnachmittag stellte ein Lkw Fahrer seine Zugmaschine auf dem Parkplatz des ehemaligen Firmengeländes von Lekkerland in der Industriestraße 14 ab.
Als er am Montagmorgen zum Arbeitsbeginn an sein Fahrzeug zurückkam, musste er das Malheur feststellen.
Der Täter hatte sich einen Zugang zum Dieseltank geschafft, indem er die Absaugleitung zunächst durchgesägt und anschließend abgeschraubt hatte. Danach pumpte er den Tank leer. Er war noch mit rund 200 Litern Diesel befüllt.


Während dem Einkauf bestohlen worden
Sennfeld

Eine 65-Jährige ist während ihres Einkaufs in einem Diskounter bestohlen worden. Die entwendete Geldbörse wurde später auf dem Parkplatz wieder gefunden, jedoch ohne das Bargeld.
Gegen 13.20 Uhr hielt sich die Seniorin im Bereich der Kassen des Marktes in der August-Borsig-Straße auf. Als ihr ein Prospekt ins Auge fiel, widmete sich dem Pamphlet und achtete für einige Augenblicke nicht mehr auf ihre Umgebung. Als sie wenig später an der Kasse bezahlen wollte, fehlte ihr Portmonee.
Ohne die darin befindlichen rund 50 Euro hat sie es später mit dem gesamten Inhalt wieder zurückerhalten. Ein Unbeteiligter fand es auf dem Parkplatz.


Verkehrsgeschehen:


Wildunfälle
-B 286, zwischen Maibach und Dittelbrunn

Am Montag um 6 Uhr war ein VW Sharan Lenker auf der Bundesstraße 286 zwischen Maibach und Dittelbrunn unterwegs. Etwa auf Höhe des linksseitig gelegenen Rastplatzes wechselte plötzlich vor ihm ein Reh über die Fahrbahn. Es kam zu einem Zusammenprall zwischen Tier und Fahrzeug. Anschließend rannte das Reh weiter.
Zur Absuche wurde der Jagdpächter verständigt.
Der Schaden am Sharan beträgt geschätzte 2000 Euro.


-SW 5, Kreuzthal - Reichmannshausen

Um 17.45 Uhr war am Montag eine VW Golf Führerin auf der Kreisstraße 5 von Kreuzthal in Richtung Reichmannshausen unterwegs, als ihr ein über die Straße springendes Reh gegen das Auto prallte.
Über den weiteren Verbleib des Tieres ist nichts bekannt.
Der Blechschaden beträgt zirka 3500 Euro.


St. 2280, Stadtlauringen - Ballingshausen

Genau eine Stunde später war am Montagnachmittag ein Volvo V 70 Lenker auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. In dem Waldstück in der Steigung zwischen Stadtlauringen und Ballingshausen erfasste er noch leicht ein über die Straße springendes Wildschwein. Trotzdem ereilte das Tier noch an der Unfallstelle den Tod.
Der Schaden wird auf 1500 Euro geschätzt.


Ohne Führerschein, dafür aber mit Alkoholbeeinflussung am Straßenverkehr teilgenommen und Verkehrsunfall verursacht
Schwebheim

Zwischen dem Flughafenkreisel nach Gochsheim und dem Verkehrskreisel auf die Bundesstraße 286 hat sich am Montagnachmittag auf der Staatsstraße 2271 ein Verkehrsunfall ereignet. Bei der Aufnahme stellten die Beamten nicht nur fest, dass der Fahrer unter Alkoholbeeinflussung stand sondern auch noch, dass er gar keinen Führerschein mehr besitzt.
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis sind gegen den 57-jährigen Schweinfurter eingeleitet worden.
Gegen 17.45 Uhr kam ein Polizeibeamter auf seiner Heimfahrt vom Dienst an der Unfallstelle vorbei und stellte fest, dass eine Mercedes-C-Klasse von der Straße abgekommen und im Straßengraben gelandet war. Der Schaden am Auto hielt sich zwar in Grenzen, es musste jedoch trotzdem abgeschleppt werden.
Bei der Verständigung und Hinzuziehung seiner Kollegen im Dienst stellten die später bei dem Unverletzten eine Alkoholfahne fest, welche einen entsprechenden Test nach sich zog. Hier pustete der Beschuldigte 0,94 Promille. Darüber hinaus wurde bei der weiteren Sachbearbeitung festgestellt, dass der Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Der 57-Jährige wurde zur Schweinfurter Polizeiwache transportiert, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Nach einer anschließenden eindringlichen Belehrung, keine Kraftfahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr mehr zu führen, wurde er wieder entlassen.
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