Aus Altpapier wird Geld für Neurofeedback-Gerät

Der Frauenbund Mönchstockheim zeigt auch außerhalb der Pfarrgemeinde soziales Engagement: Die Vertreterinnen des Frauenbunds, Angelika Grimme, Eva Bretscher und Monika Düring (von links), überreichen dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Schweinfurt, Martin Groove, einen Symbolscheck über 600 Euro.
Katholischer Frauenbund Mönchstockheim spendet 600 Euro für Lebenshilfe Schweinfurt
| Schweinfurt - Nicht nur pfarrgemeindliche Veranstaltungen und örtliche Aktionen werden vom Katholischen Frauenbund Mönchstockheim alljährlich tatkräftig unterstützt. Mit ihren Einnahmen aus den vierteljährlich stattfindenden Altpapiersammlungen werden auch regelmäßig soziale Einrichtungen bedacht. So darf sich die Lebenshilfe Schweinfurt über 600 Euro Altpapiererlös freuen, der 2017 ersammelt und am vergangenen Montag per Symbolscheck durch die Vorstandsmitglieder des Frauenbundes, Angelika Grimme, Eva Bretscher und Düring Monika, überreicht wurde. „Wir wollen nicht nur in der Pfarrgemeinde aktiv sein, sondern auch mal denen Danke sagen, die sich um Menschen mit Behinderung aus unserem Ort kümmern“, erklärte die Sprecherin des Frauenbundes, Angelika Grimme, den Vorschlag aus den Reihen der Mitglieder, für die Lebenshilfe Schweinfurt zu spenden.

„Das freut uns sehr“, sagte Martin Groove, Geschäftsführer der Lebenshilfe Schweinfurt, in seinen Dankesworten. Er nahm die Spende entgegen und gab bei der Gelegenheit einen detaillierten Einblick in die Angebote und Ziele der Lebenshilfe Schweinfurt. Das Geld des Mönchstockheimer Frauenbundes, so Groove, solle für den Kauf eines weiteren Neurofeedback-Geräts verwendet werden. Diesmal soll die zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörende Franziskus-Schule von der Anschaffung profitieren. Gerade bei Kindern und Jugendlichen mit einer Autismus-Spektrum- Störung oder mit ADHS können mit einem Neurofeedback-Gerät sehr gute Erfolge im Hinblick auf eine verbesserte Gehirnaktivität verzeichnet werden.
In der Schweinfurter Franziskus-Schule, einem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, werden Kinder mit geistiger Behinderung gefördert und unterrichtet. Neben einer Tagesstätte bietet das Förderzentrum auch eine schulvorbereitende Einrichtung. Zusammen mit Grundschulen aus der Region setzt die Einrichtung zudem zahlreiche Inklusionsprojekte um.
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