Am Sonntag ist Bundestagswahl

Schweinfurt (red). Merkel oder Schulz? Die Frage nach der Kanzlerschaft für die nächsten vier Jahre wird am Sonntag beantwortet werden. Obwohl die Amtsinhaberin nach Umfragen klar vorne liegt, wird die Wahl dennoch spannend werden, wird doch auch über die Zusammensetzung der Mitglieder im neuen Bundestag – und damit auch über mögliche Regierungskoalitionen – entschieden.
Die Hälfte des 598 (ohne Überhangmandate) Mitglieder umfassenden Bundestages wird über Direktkandidaten besetzt. Diese kann jeder Bürger mit seiner Erststimme wählen. Hier gilt ein einfaches Prinzip: Der- oder diejenige mit den meisten Stimmen hat seinen Platz im Parlament sicher. Die andere Hälfte wird mit der Zweitstimme bestimmt und zieht über die sogenannte „Liste“ in den Bundestag ein. Deren Aufteilung erfolgt analog zum prozentualen Abschneiden der Partei, so wie es der Wähler mit seiner Zweitstimme bestimmt hat
Direktkandidaten für den Bundeswahlkreis Schweinfurt-Kitzingen sind Anja Weisgerber (CSU), Markus Hümpfer (SPD), Klaus Ernst (die Linke), Barabara Pfeuffer (Bündnis 90/Die Grünen), Andreas Sulzbacher (F.D.P.) und Christian Klingen (AfD).
n Gemeinsame
Präsentation
Am Wahlsonntag werden die lokalen Ergebnisse der Bundestagswahl für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt im großen Sitzungssaal präsentiert. Der Sitzungssaal steht an diesem Abend ab 18 Uhr allen Interessierten offen. Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr beginnen die Wahlhelfer mit der Auszählung. Nachdem die Ergebnisse ins Rathaus weitergeleitet wurden, werden diese über einen Beamer ständig aktuell bekannt gegeben. Die ersten Schnellmeldungen werden ab ca. 19 Uhr erwartet. Mit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Wahl kann voraussichtlich ab 21 Uhr gerechnet werden.
In Schweinfurt gibt es 44 Urnen-, ein Sonder- und 13 Briefwahlbezirke. Die Öffnungszeiten der Wahllokale sind bundeseinheitlich 8 bis 18 Uhr. Dies gilt somit natürlich auch für alle Wahllokale im Landkreis Schweinfurt, die diesesmal ihre Ergebnisse gleich an die Stadt Schweinfurt übermitteln. Sie ist diesesmal auch für die Abwicklung der Wahl im Landkreis zuständig.
Aufgerufen zur Wahl sind in der Stadt Schweinfurt 38.005 Bürger. Schon bis Mitte dieser Woche hatten 8.500 Bürger ihre Briefwahlunterlagen eingereicht, teilt Walhlleiter Jan von Lackum mit. Dies seien mitte der Woche schon 1.000 mehr gewesen, als bei der letzten Bundestagswahl. Damit habe sich erneut eine Tendenz fortgesetzt, seitdem eine Begründung nicht mehr erforderlich ist. 6. Wahlberechtigte in der Stadt Schweinfurt: 38.005.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.