44 Jahre ein Garant für Freude, Spaß und viel Klamauk - Die Antöner Narrenelf feiert Jubiläum

  Schweinfurt (eva). Freud und Leid, manchmal liegen sie eng beieinander. So wie in der Faschingssession 206/17 für die Antöner Narrenelf. Ihr 44-jähriges närrisches Jubiläum feiert die „kleinste“ Schweinfurter Faschingsgesellschaft. Gleichzeitig überkommt aber auch etwas Wehmut, es wird die letzte Session im Pfarrsaal St. Anton sein, 2018 muss man umziehen, wohl ans Hochfeld, zu Peter und Paul.
Am Jubiläumsabend überwog aber die Freude, kochte und brodelte der Antonsaal mehr als einmal, als man auf 44 erfolgreiche Jahre zurückblickte.
Richtig ernsthaft formell war der Auftakt des abends. Begrüßungsworte von Gesellschaftspräsident Peter Stößel, Grußworte von 2. Bürgermeisterin Sorya Lippert, von Ralf Pfeuffer (Bercher Mee-Elf) und von Ludwig Paul (Schwarze Elf). Ludwig Paul überreichte den „Dill von Franken“ als Geschenk. Wie Ludwig Paul anmerkte stehe das Geschenk für die Würze, die der Jubilar 44 Jahre in die Fastnacht gebracht hat. Paul gewann dem Umzug im Jahr 2018 nach Peter und Paul auch positives ab: „Der Peter (Stößel) hat sich bei den Antönen bestens bewährt und Paul,… ja Paul ist nie verkehrt.“
Nach einem „Boxenstopp“ am Buffett startet die Zeitreise durch 44 Jahre Antöner Faschingsgeschichte mit dem Auftritt der Uhu`s. Ihr Ansinnen: Erhöhung der Frauenquote im Elferrat. Es folgten Auftritte der „Tönis“ vom „kleinen Mann“ (Günter Siebenbürger), der unvergessene Edgar Müller interpretiert mit Peter Stößel die „Hymne“ vom Hammerschmied, Elisabeth Vornberger gibt ein Remake des „Röschen mit dem heißen Höschen“, die Schautanzgruppe lässt Michael Jackson wieder auferstehen und letztlich entert Sitzungspräsident Maurice Breitkopf mit seinem Roth-Weißbier-Rollador die Bühne. Geschickt eingeflochten in die Auftritte, der Diarückblick von Dieter Interwies. er lässt die alten „Heroen“ wie Rosi Hessler und Ingrid Guhr, Günter Tresnack, „Kuno“Hildegard Müller oder Horst Graf und Franz Reimer noch einmal „auferstehen“.
Bevor der Mond durch den Anton-Saal schwebte (so wie in der Vergangenheit) und einen unvergessenen Abend beendete standen Ehrungen an. Leonie Hänelt, Michelle Metz, Serena Preger, Barbara Schneider, Gaby Zimmermann, Dieter Interweis, Günter Siebenbürger und Jochen Popp wurden mit der Vereinsnadel in Bronze ausgezeichnet. Die Vereinsnadel in Silber erhielt Marcus Dejung. Die Vereinsnadel in Gold schmückt in der kommenden Session Rudi Bäuerlein, Peter Stößel und Roderich Schmierlein, der zudem zum Ehrenelferrat ernannt wurde. Leider wird der „Mister Anton, Helau“, nun kürzer treten.
Dem Ehrenschatzmeister der Föderation Europäischer Narren, Karl-Heinz Kopp, oblag es die Verbandsehrungen durchzuführen. Den FEN-Jahresorden erhielten Gabriele Walter und Thomas Blumenau. Den Narr von Europa in Bronze überreichte er Barbara Schneider und Stefan Zorn, die silberne Ausführung bekamen Dieter Interwies und Harald Preger. Der Narr von Europa in Gold wurde dem Förderer und Sponsor Walter Behr verliehen. Als Jubiläumsgeschenk für die Antöner hatte Karl-Heinz Kopp die FEN-Fahne im Gepäck.


Hohe Verbandsauszeichnungen gab es für aktive Antöner Narren am Jubiläumsabend. Das Foto zeigt die Geehrten mit Sitzungspräsident Maurice Breitkopf (links), daneben FEN-Ehrenschatzmeister Karl-Heinz Kopp und Gesellschaftspräsident Peter Stößel sowie Gesellschaftspräsidentin Petra Breitkopf (rechts). Foto: Valtin
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