3600 Bürger sind am Sonntag zur Wahl des Nachfolgers von Emil Heinemann aufgerufen – Sennfeld wählt neuen Rathauschef

v. li.: Peter Knieß, Oliver Schulze und Rita Weber (Foto: privat)
Sennfeld (el). Nach dem Sennfelds Bürgermeister Emil Heinemann aus gesundheitlichen Gründen seinen vorzeitigen Rücktritt als Bürgermeister der Gemeinde Sennfeld bekannt gegeben hatte, stehen nun für den kommenden Sonntag, 26. November, Neuwahlen an. Heinemann hatte über 20 Jahre die Geschicke der Gemeinde gelenkt und dabei zwhlreiche Projekte auf den Weg gebracht und verwirklicht. Es sind rund 3600 Bürger zur Wahl aufgerufen. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Die Wahllokale befinden sich im Rathaus, in der Frankenhalle, in der Mittelschule und kath. Kindergarten. Die Briefwahlunterlagen gibt es im Rathaus, Zimmer 1. Die Wahlbriefe müssen spätestens am Wahltag um 18 Uhr abgegeben, bzw. im Briefkasten des Rathauses sein, teilt die Rathausverwaltung mit. Drei Kandidaten bewerben sich um die Nachfolgen von Emil Heinemann. Für die CSU geht Peter Knieß ins Rennen. Der Dipl. Kaufmann blickt auf eine 21-jährige Mitgliedschaft im Gemeinderat zurück. Rita Weber ist die Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. Die Dipl.-Sozialpädasgogin ist 57 Jahre alt und seit 33 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. In den 27 Jahren ihres kommunalpolitischen Wirkens hat sie die Entwicklungen der Vergangenheit direkt miterlebt und auch mitgestaltet. Sie ist in vielfältiger Weise im sozialen Bereich engagiert und setzt sich für die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein.
Kandidat der Freien Wähler Sennfeld ist Oliver Schulze. Der 38-jährige Bankfachwirt ist seit 2014 Gemeinderatsmitglied. Er ist verheiratet und Vater einer dreijährigen Tochter. Nach dem Abitur 2000 am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium hat er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und dann auch zum Bankfachwirt erfolgreich abgeschlossen. Viele kennen Oliver Schule durch sein Engagement beim SG Franken 06 Sennfeld. Zudem ist er stellv. Vorsitzender des Gewerbevereins Sennfeld seit 2012. CSU-Kandidat Peter Knieß ist seit 1996 im Gemeinderat. Sein Vater Manfred war Emil Heinemanns Vorgänger als Bürgermeister. Nun will der 57-jährige in die Stapfen seines Vaters treten und er verweist auf seine gute Kontakte , die er im Laufe der Jahre knüpfen konnte. Knieß ist ist aktuell Regionaldirektor und Prokurist einer großen deutschen Versicherungsgruppe. Der gebürtige Sennfelder ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Sein Abitur erwarb er in Schweinfurt am Bayernkolleg. Er ist Mitglied bei der SG Sennfeld, Tennisclub, Wasserwacht und Obst- und Gartenbauverein sowie im Förderkreis Meduna di Livenza
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