337 neue Jungmeisterinnen und Jungmeister geehrt – Emotionale Meister-Momente

Sie gehören zu den besten 20 Prozent des Jahrgangs: Insgesamt 65 Jungmeister freuten sich neben dem Meisterbrief auch über die Auszeichnung mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. (Foto: HWK/Rudi Merkl)
Insgesamt 337 Jungmeisterinnen und Jungmeister nahmen bei der Meisterfeier der Handwerkskammer für Unterfranken im Konferenzzentrum Maininsel in Schweinfurt am gestrigen Donnerstag, 7. Dezember 2017, ihre Meisterbriefe entgegen. 65 von ihnen erhielten aufgrund ihrer sehr guten Leistungen in der Prüfung zudem den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Eine Podiumsdiskussion lieferte den rund 800 Gästen umfassende Informationen zur Bedeutung des Meisterbriefes. Für einen Jungmeister und seine Freundin hatte die Meisterfeier außerdem einen besonderen emotionalen Höhepunkt.

337 Jungmeisterinnen und Jungmeistern aus 17 verschiedenen Handwerksberufen übergab die Handwerkskammer für Unterfranken bei der Winter-Meisterfeier am 7. Dezember 2017 in Schweinfurt ihre Meisterbriefe. „Der Meisterbrief im deutschen Handwerk ist eine Marke, auf die die ganze Welt schaut und auf die Sie zu Recht stolz sein können“, gratulierte Walter Heußlein, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken den frisch gebackenen Meistern. In der Podiumsdiskussion zum Thema „Der Meisterbrief als Qualitätssiegel des deutschen Handwerks“ führte der Handwerkskammer-Präsident zudem weiter aus: „Der Meisterbrief ist der beste Verbraucherschutz und außerdem weltweit hoch angesehen.“ Unterfrankens Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer betonte in der Diskussion die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung und hob die Bedeutung der Meisterqualifikation für die regionale Wirtschaft hervor: „Ein Meister versteht etwas von Betriebsführung. Er ist einer, der sofort loslegen kann, das ist für unseren Wirtschaftsstandort von großer Bedeutung.“ Aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zitierte zudem Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul: „Diese Studie belegt, dass das Arbeitslosigkeitsrisiko von Meistern und Technikern aktuell sehr viel geringer ist als das von Hochschulabsolventen.“ Die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit hatte qualifikationsspezifische Arbeitslosenquoten seit 1992 ausgewertet und verglichen.

65 Meisterpreisträger
Insgesamt 65 der Jungmeister übereichte Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Die Ehrung erhalten die besten 20 Prozent des Jahrgangs für besonders gute Leistungen im Rahmen der Meisterprüfung.

Heiratsantrag bei Meisterfeier
Für einen emotionalen Höhepunkt während der Meisterfeier sorgte Elektrotechniker-Meister Daniel Böhm aus Würzburg. Er machte auf der Bühne seiner Freundin Kim einen Heiratsantrag, den sie unter Tränen und dem Applaus der rund 800 Gäste annahm. Es war der erste Heiratsantrag, den es jemals bei einer Meisterfeier der Handwerkskammer für Unterfranken gegeben hat.
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