Weinbergskreuz am Dürrfelder Nudelberg saniert

Im Bild freuen sich über das gelungene Werk von links Bürgermeister Ewald Vögler, Dritter Bürgermeister Thomas Burkard, Martin Schmitt und Siegfried Köhler. (Foto: Peter Volz)
Blickt man von Süd-Westen auf den Dürrfelder Nudelberg, sieht man nicht nur die stattlichen Weinberge, sondern auch hoch oben auf dem Nudelberg ein Kruzifix weithin über die Landschaft ragen. Bei der letzten Bürgerversammlung stellte ein Bürger fest, dass der Jesus-Korpus stark verwittert ist. Die Dürrfelder Thomas Burkard, Martin Schmitt, Martin Fischer und Siegfried Köhler haben nun das komplette Weinbergskreuz abgenommen, gereinigt, abgeschliffen und neu eingelassen. Helmut Hemmerich hat das bestehende Kupferdach ausgebessert und gerichtet. Das sanierte Kreuz wurde nun im Beisein von Bürgermeister Ewald Vögler auf der Anhöhe zwischen Dürrfeld, Kleinrheinfeld, Donnersdorf und Tugendorf wieder aufgerichtet.
Der 283 Meter hohe Nudelberg liegt heute in der Gemarkung Donnersdorf. Grundstückseigentümer einiger Weinberge sind jedoch auch vier Dürrfelder Bürger. Die Weinberge gehören zur Großlage Falkenberg. Schon in den historischen Karten ist dort am „Dürrfelder Wingert“ ein Weinbergskreuz eingezeichnet. Allerdings hat wohl der Volksmund aus dem dort verzeichneten Namen „Nüttelberg“, den heute gebräuchlichen Namen Nudelberg gemacht. Das Wort „nütteln“ erklärt der Duden mit der landschaftlich gebräuchlichen Übersetzung aus dem mittelhochdeutschen „sich hin und her bewegen“, was wohl auf wechselnde Besitzverhältnisse schließen lassen könnte. Das Weinbergskreuz jedenfalls gehört den Dürrfeldern und so lässt Christus auch von oben herab seinen Blick über die malerischen Weinberge in Richtung Dürrfeld steifen. Beim Aufrichten des Weinbergskreuzes erinnert sich Martin Fischer an Kindheitstage, als man den Kindern erzählte, dass in den kleinen Weinbergshäuschen der Osterhase die Eier anmalte. 
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