Umweltschäden vermeiden mit Löschwasserbarrieren

Jedes Jahr gibt es in Deutschland unzählige Brände im privaten oder auch im gewerblichen Bereich. Hier werden Schäden verursacht, von mehreren Milliarden Euro. In den meisten Fällen wird das über die Versicherung geregelt. Es gibt allerdings auch andere Schäden, die nicht sofort mit Geld wieder gut gemacht werden können. Das sind Schäden, die für die Umwelt entstehen. Das geschieht nicht nur über den Brand direkt, sondern über die Löschmaßnahmen, die nötig sind, um einen Brand in den Griff zu bekommen. Das am häufigsten zur Brandbekämpfung eingesetzte Mittel ist Wasser. Es wird bei fast 90% aller Löschmaßnahmen verwendet. Mit dem Wasser können aber Schadstoffe, die bei einem Brand entstehen oder in deren Umgebung gelagert werden, mitgespült werden und damit über das Abwassersystem ins Grundwasser gelangen. Um diese Schäden der Umwelt zu vermeiden, ist es wichtig Löschwasserbarrieren einzurichten. Einer der führenden Anbieter in diesem Bereich ist die in Wahlhausen ansässige THOMAS SYS TECH GmbH.

Was sind Löschwasserbarrieren und wie werden sie eingesetzt?

Löschwasserbarrieren sind Maßnahmen, die einen unkontrollierten Wasserabfluss bei der Brandbekämpfung gewährleisten. Es soll unter allen Umständen vermieden werden, dass das Löschwasser unkontrolliert in die Abwasserkanäle gelangt. Dafür werden mit Gruben oder Becken Möglichkeiten geschaffen, dass das Löschwasser aufgefangen wird. Dieses aufgefangene Löschwasser kann dann später kontrolliert und ohne Hektik entsorgt werden.
Bei der Rückhaltung von Löschwasser mittels Löschwasserbarrieren gibt es zwei Möglichkeiten, einmal eine stationäre Löschwasserauffanganlage, das bedeutet Gruben oder Becken, aber auch andere Barrieren, wie Dichtkissen oder Sperren an Durchgängen oder durch Durchfahrten, die das unkontrollierte Ablaufen von Löschwasser verhindern. Diese stationären Systeme können eine automatische Auslösung haben, aber auch manuell betätigt werden.
Eine andere Möglichkeit ist eine mobile Auffangmethode. Dies wird überwiegend im privaten Bereich bei Bränden eingesetzt, wo keine stationären Löschwasserbarrieren möglich sind.

Welche Unternehmen müssen über eine stationäre Löschwasserbarriere verfügen?

Um bei Bränden Umweltkatastrophen zu vermeiden, sollten Unternehmen, die gefährliche Stoffe lagern, eine Löschwasser Schutzbarriere haben. Das trifft in erster Linie auf Chemieunternehmen zu. Aber auch andere Produktionsstandorte, die Stoffe verwenden und lagern, die Umwelt schädlich sind, sollten diese Maßnahmen treffen.
Es besteht also die Verpflichtung für alle diese Unternehmen eine Löschwasser Schutzbarriere zu installieren, die wassergefährdende Stoffe lagern oder mit diesen arbeiten. Auch wenn erst bei einem Brandfall diese wassergefährdenden Stoffe auftreten, besteht die Pflicht Rückhalteanlagen für Löschwasser zu installieren. Dabei muss eine Rückhalteanlage für Löschwasser bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie muss ausreichend für die Größe gemessen sein und zu 100% dicht sein.
Darüber hinaus muss der Stand der Füllhöhe zu erkennen sein, um das Überlaufen noch verhindern zu können.
Im Wasserrecht ist der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen genau geregelt. In der Anlagenverordnung wird dann noch sehr präzise geregelt, wie eine Löschwasser Rückhalteanlage beschaffen sein muss.
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