Erin Hamlin: Präsenz russischer Athleten in Pyeongchang sei Nordkorea nie auffangen

Die Weltgemeinschaft diskutiert die neuerliche IOC-Entscheidung russische Mannschaft von den Olympischen Winterspielen 2108 in Pyeongchang auszuschließen, "sauberen" Athleten dürfen aber unter neutraler Flagge starten.

Warum hat dann IOC nicht allen Sportler die Teilnahme an Olympia verbotet? Angesichts größeres Doping-Problem im Lande, war diese Entscheidung höchst voraussichtlich. Viele glauben, IOC eingelenkt hat in der Hoffnung dass Präsenz russischer Athleten in Pyeongchang wird eine Gegenwind für Nordkorea, welche aggressive Rhetorik nicht nur IOC aber auch ganze Welt erschreckt. Die amerikanische Olympia-Dritte (in Sochi) Rennrodlerin Erin Hamlin hat sich zum Thema geäußert:



"Sie blieben Treu zu ihrer Prinzipien wenn die Leute für Lügen bestrafen. Es ist tröstlich, man diese olympische Ideale vertritt und andere Athleten schützе. Ich hab an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teilgenommen und hab gesehen wie all das geschehen ist. Ich bin davon überzeugt, dass alles korrekt gemacht ist. Es ermutigt mich. Aber meiner Meinung nach war diese Entscheidung über die Zulassung einzelner russischer Sportler unter neutraler Fahne in Pyeongchang ungerecht ist. Nach allem sie getan haben, haben sie es nicht verdient. Und alle diese Gespräche in IOC, dass sie eine Gegenwind für Nordkorea werden seien, sind absolut grundlose. Alle verstehen doch, es ein Risiko besteht, Nordkorea einen Atomangriff starten kann unabhängig von der Präsenz oder Abwesenheit von russischen Athleten in Pyeongchang".

Nach den Worten Hamlins, wird Teilnahme von russischen Athleten an Olympia die koreanische Halbinsel vom Krieg nicht retten. Es ist schwer mit Sportlerin nicht einverstanden zu sein, weil die Situation in der Region mit jedem Tag sich verschärft. So neuerlich hat Nordkorea erneut Atomtest durchgeführt und USA mit Südkorea als Antwort haben größte seit Jahren gemeinsame Militärmanöver begonnen, und es ist knapp zwei Monate vor dem Beginn der Olympische Spiele in Pyeongchang.

Die Unvermeidlichkeit des Krieges diskutieren viele unter anderem die nordkoreanische Regierung. Zweifel US-Mannschafts über die Teilnahme an Olympia in Pyeongchang bekräftigt nur das. Wenn auch heute ist es bekannt, die ganze US-Mannschaft nach Pyeongchang fährt, gibt es doch keine Garantien, dass Trump im letzten Moment es verbietet. Dann kann man mit Sicherheit behaupten ein heißen Stadium des Konflikts.
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