Ein neuer Geräteanhänger des Katastrophenschutzes für die kreisfreie Stadt Schweinfurt

Der Betreuungsanhänger (BtAnh) ist eine Neuentwicklung für die Betreuungseinheiten in Bay-ern. Er dient zum Materialtransport der Schnell-Einsatz-Gruppe Betreuung (SEG). (Foto: ADIK)
Die Stadt Schweinfurt kann sich über eine Zuwendung des Freistaates Bay-ern freuen. So gehört nun ein neuer Geräteanhänger zur Ausstattung des Arbeiter-Samariter-Bundes / Kreisverband Schweinfurt e.V. Der Geräteanhänger für die SEG (Schnell-Einsatz-Gruppe) Betreuung wurde vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr gemeinsam mit den Landesverbän-den der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft e.V. und des Bayerischen Roten Kreuzes ent-wickelt. So konnten die Bedürfnisse der Helfer von Anfang an in Aufbau und Beladung einflie-ßen und berücksichtigt werden. Es handelt sich dabei um einen zweiachsigen Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von ca. 2 t. Die Gesamtlänge beträgt 5,09 m, die Breite 1,73 m und die Höhe 2,28 m. Auf dem Anhänger findet sich Platz für unter anderem 8 Feldbetten, Speisentransportbehälter, Kochgeschirr, Klappbänke und -tische, Transportkisten, verschie-denen Hygieneartikel, Babynahrung usw.. Damit wird zum einen die Einsatzfähigkeit der SEG, als auch eine schnelle Versorgung mit den nötigsten Mitteln vor Ort erhöht. Vergangener Woche erfolgt die Auslieferung von acht Geräteanhängern für den gesamten Freistaat; davon einer für Unterfranken. Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist es, künftig al-len Kreisverwaltungsbehörden Bayerns einen SEG Geräteanhänger zur Verfügung stellen zu können.Anlass für die Anschaffung ist die Umsetzung des bayerischen Sonderinvestitionsprogramms Katastrophenschutz. Dieser Geräteanhänger verbessert die Ausstattung für die SEG Betreu-ung im Katastrophenschutz. Verwaltende Stelle für den Freistaat Bayern ist die Regierung von Unterfranken. Bestehend aus einer SEG Betreuung und einer SEG Verpflegung, komplettiert durch eine SEG Technik + Sicherheit, bildet die Betreuungsstelle im Rahmen der „Soforthilfephase“ eines Betreuungseinsatzes die Grundlage zur Versorgung von bis zu 200 Betroffenen. Hierzu gehört das Sammeln der Betroffenen an einem bestimmten Ort, Maßnahmen der psychischen Ersten Hilfe und das Reichen einer Erstverpflegung, z.B. kalte oder warme Getränke. Die Soforthilfe beginnt schadensortnah („Anlaufstelle“) und sorgt dafür, dass die Betroffenen kurzfristig zu einem sicheren Ort verbracht werden, wo sie sich z.B. bis zur Rückkehr in ihre Wohnungen aufhalten können („Sammelplatz“). Um sicher greifen zu können, sollen Maßnahmen der Soforthilfe so rasch wie möglich nach Eintritt des Schadensereignisses begonnen werden. Die Soforthilfe sollte einen Zeitraum von 12 bis max. 24 Stunden abdecken. Ebenso können Einsatzformationen der Hilfsorganisationen und/oder der Feuerwehren sowie andere Einsatzkräfte im Schadensgebiet sowohl verpflegt werden, aber auch durch die Bereit-stellung von Rückzugsräumen für das Einsatzpersonal - zeitlich begrenzt - durch diese Taktische Einheit „betreut“ werden.
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