Polizeibericht der Inspektion Schweinfurt - Unfallflucht mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Aus dem Stadtgebiet


Fahrzeug mutwillig beschädigt

Aus der Ignaz-Schön-Straße 34 ist eine mutwillige Sachbeschädigung an einem geparkten Fahrzeug zur Anzeige gebracht worden. Der dabei entstandene Schaden wird auf 300 Euro geschätzt.
Am Samstagnachmittag stellte der Nutzer eines Mietautos, eines weißen Ford Transit mit Wiesbadener Kennzeichen, das Auto an der angegebenen Örtlichkeit gegenüber der FH Schweinfurt in einer Parkbucht ab.
Am Sonntagnachmittag, bei der Rückkehr, waren am rechten Außenspiegel deutliche Spuren eines „Abreißversuches“ zu erkennen.


Verkehrsgeschehen:


Unfallflucht - mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Gleich zwei Unfallorte sind für eine Unfallflucht möglich, die am Samstagnachmittag bei der Polizei zur Anzeige gebracht worden ist.
Angefahren worden ist ein weißer Toyota Aygo. Der Schaden beträgt geschätzte 500 Euro, denn die vordere Stoßstange zeigt an ihrer linken Seite jetzt diverse Kratzer auf.
Entweder wurde der Aygo in der Nacht zum Samstag parkenderweise vor der Heisenbergstraße 34 von einem anderen Fahrzeugführer beschädigt oder als das Auto am Samstag zwischen 14.30 und 16.10 Uhr in der Nähe des Leopoldina Krankenhauses, an der Gustav-Adolf-Straße 10, stand.
Hinweise zum gesuchten Fahrzeug sind beim bisherigen Ermittlungsstand noch nicht bekannt geworden.


Mehrere Fahrzeugführer „zur Ader“ gelassen - Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr

Im Verlauf des Sonntags mussten mehrere Autofahrer und auch ein Fahrradfahrer von der Polizei zumindest zeitweise aus dem Verkehr gezogen werden. Der Grund war entweder der übermäßige Genuss von Alkohol oder der von Rauschgift.
Je nach dem Ergebnis der bei den jeweiligen Blutentnahmen erzielten Blutuntersuchungsergebnissen wird gegen die Verkehrsteilnehmer jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr beziehungsweise einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz ermittelt. Keiner der Beteiligten durfte deshalb nach der Kontrolle weiterfahren und alle mussten ihre Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben.
In allen Fällen wurden auch die zuständigen Führerscheinstellen informiert.

-Der erste Verkehrsteilnehmer war anscheinend noch ein Überbleibsel von der Samstagnacht. Schon kurz vor 7 Uhr geriet er in eine Kontrolle in der Niederwerrner Straße.
Dabei pustete der 31-jährige 5er BMW Lenker aus Schonungen 0,7 Promille in ein Testgerät. Weil der Beschuldigte albanischer Abstammung schon seit über einem halben Jahr seinen Wohnsitz in Deutschland begründet hat, es aber bis dato unterlassen hat, seine albanische Fahrerlaubnis umschreiben zu lassen, wird jetzt neben der Ordnungswidrigkeit der Alkoholbeeinflussung im Straßenverkehr jetzt auch noch wegen eines Vergehens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.


-Um 13.30 Uhr war ein 25-jähriger VW Polo Lenker aus Schwarzach am Main „fällig“.
Bei seiner Kontrolle auf der Hahnenhügelbrücke erkannten die Beamten deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen, wie unter anderem erhebliche Gleichgewichtsstörungen, Körperzittern und stark gerötete Augen. Nach einem anfänglichen Leugnen räumte der Betroffene schließlich ein, tags zuvor einen Joint geraucht zu haben. Ein Drogenschnelltest sprach zudem auf die Einnahme von THC an.


-Eine halbe Stunde später ist „der Spitzenwert des Tages“ von einem Autofahrer erreicht worden. Dessen Führerschein ist noch an Ort und Stelle beschlagnahmt worden.
In der Gunnar-Wester-Straße erfolgte die Kontrolle des Schweinfurter Opel Corsa Führers. Der 48-Jährige, der äußerlich einen nüchternen Eindruck hinterließ, pustete zur großen Überraschung der Ordnungshüter den hohen Wert von 2,52 Promille in den Handalkomaten.


-Der eingangs erwähnte Fahrradfahrer, ein 37-Jähriger aus Gerolzhofen, ist um 21.40 Uhr von den Ordnungshütern auf der Maxbrücke kontrolliert worden. Er erzielte den Wert von 1,62 Promille und lag dadurch knapp über den für einen Fahrradfahrer erlaubten Grenzwert von 1,60 Promille. Auch er durfte nach der erforderlichen Blutentnahme mit seinem Fahrrad nicht mehr weiterfahren.


-Und eine knappe Stunde vor Mitternacht beendete eine Autofahrerin aus Aura an der Saale die „traurige Auflistung“ der betrunkenen Auto- beziehungsweise Fahrradfahrer.
Die 49-jährige VW Golf Fahrerin erwischten die Beamten bei einer Kontrolle in der Landwehrstraße.
Die Frau war zuvor in deutlichen Schlangenlinien unterwegs gewesen und zudem funktionierten auch Teile der rückwärtigen Beleuchtungseinrichtung nicht richtig.
Die Beschuldigte „pustete“ danach 1,18 Promille in ein Testgerät. Auch ihr wurde der Führerschein sofort „abgenommen“.



Aus dem Landkreis


Verkehrsgeschehen:


Wildunfall
B 286, Höhe Schwebheim

Am Sonntag um 22.40 Uhr kam es zu einem Wildunfall auf der Bundesstraße 286. Das dabei ums Leben gekommene Wildtier wurde später vom zuständigen Jagdpächter „entsorgt“.
Zu dieser Zeit fuhr ein Skoda-Fabia Lenker von Schweinfurt in Richtung Gerolzhofen. Zwischen dem linksseitig gelegenen Verkehrskreisel auf die Bundesstraße und dem nördlichen Ortsende von Schwebheim rannte das Reh plötzlich vor ihm über die Straße. Weil keine Zeit mehr zum Reagieren blieb, erfolgte ein heftiger Zusammenstoß zwischen dem Auto und dem Tier.
Der Blechschaden wird in Richtung 3500 Euro taxiert.


Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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