Arganöl für schönere Haare - Fakt oder reines Marketing?

Arganöl ist eines der bekanntesten Natur-Produkte der heutigen Zeit, denn die variationsreichen Verwendungsmöglichkeiten sowie die Vereinigung feiner Rohstoffe machen es zu einem beliebten Begleiter in der Küchen- und Kosmetikwelt. Vor allem in Bezug auf die Haarpflege schwören anspruchsvolle Menschen auf die Wirksamkeit dieses Öls. Dabei stellt sich die Frage, kann Arganöl dem Haar tatsächlich zu neuem Glanz verhelfen oder ist die Popularität des Produktes am Ende doch nur eine Promotion-Strategie? Gewiss nicht, denn das natürliche Öl wird schon seit Jahrhunderten wegen seiner Wirkung hoch geschätzt. Nicht umsonst gilt die Pflanze in ihrem Heimatland als „Baum des Lebens“.

Arganöl – das traditionsreiche Natur-Produkt aus Marokko

Ursprünglich stammt das Arganöl aus Marokko, wo die Arganbäume in bestimmten Regionen wachsen und ihre Früchte produzieren. Sie sind ausschlaggebend für die Gewinnung des Öls, doch durch den geringen Bestand und die Schwierigkeiten bei der Kultivierung, ist die Pflanze inzwischen vom Aussterben bedroht. Auch das Herstellungsverfahren gestaltet sich aufwendig und wird von Hand durchgeführt, weshalb Arganöl eines der teuersten Produkte ist, die der Markt zu bieten hat.

Trotzdem gehört es in marokkanischen Gebieten seit Langem zu einem der bedeutsamsten Kosmetikprodukte und konnte sich auch in anderen Teilen der Welt erfolgreich etablieren. Dies beruht auf den Bestandteilen, die besonders in Verbindung mit der Haarpflege mehrere Vorteile präsentieren.

Die Inhaltsstoffe des Arganöls – harmonisches Zusammenspiel als Basis der Wirkung

Eines der Hauptkriterien für die Wirkungskraft des Arganöls sind die ungesättigten Fettsäuren, denn sie haben einen Anteil von über 80 % und treten vornehmlich als Linol- sowie Ölsäuren in Erscheinung. Zugleich gibt es viele Antioxidantien und Vitamin E, wodurch das Naturprodukt als Nährstofflieferant für die Haare dient und sie vor freien Radikalen schützt. Darauf aufbauend versorgt es sie mit Feuchtigkeit und Spannkraft. Somit stärkt das Öl nicht nur die Haarwurzel, sondern unterstützt auch den Selbstheilungsprozess der Haare, verbessert ihre Struktur und sorgt dafür, dass sie sich weicher anfühlen. Heutzutage wird das Öl deshalb sowohl für die alltägliche Pflege als auch für die Bekämpfung schwerwiegender Haarschäden eingesetzt.

Anwendungsgebiete von Arganöl als Haarpflege – vielseitige Möglichkeiten mit unterschiedlichen Effekten

Arganöl kann dem Haar auf mehrere Arten eine strahlende Erscheinung verleihen. Immerhin lässt es sich als Prävention gegen Spliss, Austrocknung und Glanzlosigkeit verwenden oder hilft, vorherrschende Haarprobleme auf sanfte Art zu lindern. Demzufolge ist Arganöl fähig, beanspruchtes Haar zu revitalisieren, geschädigte Stellen zu reparieren, die gereizte Kopfhaut zu entspannen und einen dadurch entstandenen Juckreiz aufzuheben. Des Weiteren beugt es Schuppen und fettigem Haar vor, liefert einen effektiven Schutz vor dünner werdenden Haaren und hilft jenen, auch tägliches sowie starkes Stylen schadenfrei zu überstehen.

Viele Verwender sind obendrein von der Anti-Aging-Wirkung begeistert, weil Arganöl den Alterungsprozess der Haarpracht verlangsamt. Daraufhin wird es oftmals als Mittel gegen Haarausfall genutzt oder hemmt die Bildung grauer Haare. Im Allgemeinen erweist sich das Öl daher als sehr facettenreich und orientiert sich bei der Anwendung vornehmlich an den Ansprüchen der betreffenden Person.

In dem Zusammenhang sind seine schnellen Erfolge richtungsweisend, denn wer sich einige Tropfen in das Haar massiert, sorgt umgehend für ein gesundes, glänzendes Aussehen. Sogar die Einnahme des Öls über die Nahrung als Salatdressing könnte sich positiv auf die Schönheit der Haare auswirken und ihre Gesundheit von innen heraus kräftigen. Dazu sollte aber die Speiseöl-Sorte verwendet werden. Schließlich sind verschiedene Ausführungen des Öls vorhanden, die, gemeinsam mit den qualitativen Eigenschaften eine zentrale Rolle spielen, um die Wirksamkeit zu garantieren.

Qualität des Arganöls – wichtige Voraussetzung für die Haar-Verbesserung

Damit Arganöl als Kosmetikprodukt zu den gewünschten Resultaten führt, sollten Interessenten die richtige Sorte wählen. Dabei lassen sich zwei Gruppen aufgrund ihres Produktionsverfahrens voneinander abgrenzen. Die eine Öl-Ausführung entsteht aus den gerösteten Argankernen und kommt nur als Speiseöl zum Einsatz, während die Variante für die Haarpflege die ungerösteten Kerne der Früchte als Rohstoffe nutzt. Insbesondere der neutrale Geruch grenzt diese Öl-Art von nussigem Arganöl für die Lebensmittel-Industrie ab.

Weiterhin kann das natürliche Produkt nur wirksam werden, wenn es sich um eine hochwertige Version handelt. Andernfalls würden die Bestandteile nicht in dem optimalen Verhältnis zueinander sowie in bester Qualität vorhanden sein. Für gewöhnlich werden entsprechende Arganöle darum von Hand hergestellt und bieten Kunden Inhaltsstoffe in Reinform. Deshalb empfiehlt es sich, ein Arganöl zu bevorzugen, welches frei von künstlichen Zusätzen und vegan ist. Zwar lässt sich jenes meistens nur im höheren Preissegment erwerben, zeichnet sich jedoch durch die hohe Wirksamkeit aus. Zudem punktet das kostbare Öl mit seiner Ergiebigkeit, sodass Nutzer lange Zeit mit der gewählten Pflege-Serie auskommen.

Hierbei obliegt es selbstverständlich dem Interessenten, in welcher Form das Arganöl eingesetzt werden soll. Folglich ließe es sich als Shampoo für die tägliche Haarpflege genauso verwenden wie für die wöchentliche Intensiv-Kur oder eine ausgiebige Spülung. Es wäre aber sinnvoll, eine sparsame Dosierung zu berücksichtigen, denn sonst könnten die Haare eine ölige Struktur annehmen.

Grundsätzlich ist Arganöl aber eine lohnenswerte Investition, die mit ihren positiven Natur-Substanzen jedem den Weg, zu vollem, schönem und gesundem Haar ebnet.
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