Scorpions – Return to Forever Rezension

Scorpions – Return to Forever

Bereits im Jahr 1965 gründeten der Gitarrist Rudolf Schenker und der Schlagzeuger Wolfgang Dziony während der Beat- und Rockära eine eigene Rockband. Da sie sich damals auf keinen Namen einigen konnten, nannten sie sich schlicht und einfach „Nameless“. Damals spielte die Amateurband, der auch Joachim Kirchhoff und Karl-Heinz Vollmer angehörten, zahlreiche Lieder nach, die sich gerade in den Charts rauf und runter bewegten. Vor allem handelte es sich dabei um Songs von den Beatles.



Schon 1966, nur ein Jahr nach der Gründung der Band, entschlossen sich die Musiker, sich „Scorpions“ zu nennen, in der Hoffnung, sie könnten damit einer internationalen Karriere auf die Sprünge verhelfen, während sie bis 1967 noch lediglich im Vorprogramm namhafter Bands auftraten und das auch lediglich in Norddeutschland. Im Jahr 1967 kam schließlich noch der Sänger Werner Hoyer hinzu, doch gerade einmal ein halbes Jahr später wurde Vollmer in die Bundeswehr eingezogen, weshalb sich die Band schließlich aufgelöst hatte. Doch schon 1968 wurden die Scorpions wieder ins Leben gerufen und ab 1969, als unter anderem auch Klaus Meine zur Band gestoßen war, begannen die Scorpions damit, erste eigene Songs zu komponieren, die 1972 in dem Album „Lonesome Crow“ herauskamen.

Erste internationale Erfolge konnten die Scorpions vor allem in Japan erzielen, die beiden Alben „Animal Magnetism“ und „Lovedrive“ verhalfen ihnen aber dann auch in den USA zum großen Durchbruch, was ihnen in der Folge auch zu weltweiten Erfolgen verholfen hatte. Erst dann waren sie auch in ihrer eigenen Heimat richtig bekannt geworden. Einer ihrer großen Welthits war unter anderem „Wind of Change“ aus dem Jahr 1990 während der politischen Wende Deutschlands.

Der Rücktritt vom Rücktritt

Im Jahr 2010 gaben die Scorpions zwar bekannt, dass sie sich aus dem Musikgeschäft verabschieden wollen würden. Doch sollte dies mit wehenden Fahnen erfolgen und nicht heimlich still und leise. Damit begann ihre mehrjährige Abschiedstour, die drei Jahre dauern sollte, die „Farewell-Tour“. Trotz des angekündigten Endes der Scorpions hat die Band noch weitere neue Alben herausgebracht, wie etwa „Comeblack“ oder „MTV Unplugged in Athens“. 2013 gab es schließlich den „Rücktritt vom Rücktritt“ und die Band hatte ihr Fortbestehen bekanntgegeben.

Auch heute noch ist Sänger Klaus Meinen trotz seines Alters von 66 Jahren noch immer in der Lage, den originalen Scorpions-Sound zu rocken und seine Konkurrenten in die Tasche zu stecken. Zu ihrem 50-jährigen Bestehen haben die Scorpions im Februar 2015 ihr 18. Album „Return to Forever“ (Rezension ist hier zu finden) herausgebracht. Es besticht etwa durch solche Titel wie „Going out with a bang“ oder „All for one“. In den insgesamt 12 Liedern und 4 Bonustracks lässt die Band noch einmal ihre gesamte Geschichte aufleben.
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