Aus dem Polizeibericht - Ladendiebin ist nicht zimperlich

Fahrrad gestohlen

Vom Fahrradabstellplatz am Hauptbahnhof ist ein Diebstahl zur Anzeige gebracht worden.
Demnach hat der Besitzer eines schwarzen Trekkingfahrrades seinen Drahtesel dort am Dienstagmittag unverschlossen abgestellt. Als er am selben Tag, kurz vor Mitternacht wieder zurückkam, war es verschwunden.
Das Opfer hat keine weiteren Daten zu seinem Untersatz finden können.
Als Entwendungsschaden gibt er 20 Euro an.


Umhängetasche verschwunden

Seit ihrer Shopping Tour am Mittwochmittag in einem Bekleidungsgeschäft am Jägersbrunnen vermisst eine 63-Jährige ihre schwarze Umhängetasche.
Den Verlustwert gibt sie mit insgesamt rund 500 Euro an.
Gegen 12 Uhr betrat das spätere Opfer den TK Maxx und hielt sich dort für mindestens eine halbe Stunde auf.
Während des Umsehens stellte sie ihre Umhängetasche mehrfach bei Kleiderständern oder in einer Umkleidekabine ab.
Gegen 12.30 Uhr fiel ihr dann plötzlich auf, dass die Tasche weg war.
Eine sofort mit dem Personal durchgeführte Absuche verlief ergebnislos. Vermutlich hatte eine andere Kundin oder Kunde die zeitweilig „herrenlose Tasche“ an sich genommen und ist damit verschwunden.
Neben der Geldbörse mit Bargeld und den üblichen Plastikkarten vermisst das Opfer jetzt auch ihren Fahrzeugschlüssel sowie ihr schwarzes Apple-Smartphone, welches sich alles in der Umhängetasche befand.


Ladendiebin ist nicht zimperlich

Eine am Mittwochmittag in einem Drogeriemarkt in der Spitalstraße erwischte Ladendiebin war nicht zimperlich. Das bei ihr aufgefundene Diebesgut hatte einen Wert von 214 Euro.
Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Diebstahls nicht geringwertiger Sachen.
Gegen 12.15 Uhr wurde ein aufmerksamer Angestellter auf die 50-Jährige aus Bad Neustadt aufmerksam. Er sah, wie diese diverse Schmuckartikel in ihrer Jackentasche verschwinden ließ. Nachdem sie den Kassenbereich passierte, ohne etwas zu bezahlen, wurde die Frau von ihm angehalten.
Bei der späteren Anzeigenaufnahme, bei der sich auch noch eine Durchsuchung der Beschuldigten anschloss, wurden noch weitere Kosmetikprodukte gefunden, die sie ebenfalls hier noch gestohlen hatte.
Das Diebesgut wurde an das Geschäft zurückgegeben und nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen wurde die Beschuldigte wieder entlassen.



Verbotene Abfallablagerungen

Ein Beamter der Wasserschutzpolizei ermittelt derzeit gegen mehrere Unbekannte wegen verbotener Abfallablagerung.
Etwaige Hinweise zu den Tätern werden an die Wasserschutzpolizei unter der Rufnummer 09721/202-2251 erbeten.
Am Mittwochvormittag stellten Bauhofmitarbeiter der Stadt Schweinfurt fest, dass in der Albin-Kitzinger-Straße, an der Einmündung zur Ernst-Paul-Straße, auf der dortigen Grünfläche Unmengen von Baumschnitt verbotswidrig abgelagert worden sind. Die Ablagerung war frisch und dürfte somit in den letzten Tagen erfolgt sein. Die Menge ist so groß, dass eine Anlieferung mit einem Klein-Lkw beziehungsweise einem größeren Pkw-Anhänger erfolgt sein muss.
Ebenso wurden in der Albin-Kitzinger-Straße, direkt an den Querparkplätzen unterhalb des Hockey-Clubs, mehrere Kubikmeter Gartenabfälle abgelagert. Diese Abfälle dürften schon länger hier liegen. Dazu wurde hier auch noch Rasenschnitt abgelagert, der noch frisch war. Bei diesen Ablagerungen handelt es sich um Kleinmengen, die vermutlich mit PKWs angefahren worden sind.
Weil die Ablagerungen im direkten Umfeld der dortigen Grüngutsammelstelle sind, wird angenommen, dass sie außerhalb der Öffnungszeiten angefahren und hier verbotswidrig abgelagert worden sind.


Verkehrsgeschehen:


Mercedes versus Mercedes ergibt 15 000 Euro Blechschaden

Auf rund 15 000 Euro wird der Blechschaden geschätzt, der bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag in der Neutorstraße entstanden ist. Beteiligt daran waren zwei Mercedes der E-Klasse.
Kurz vor 11 Uhr wurden die beiden Mercedes hintereinander auf der Neutorstraße in Richtung zur Niederwerrner Straße gefahren. Der Vorausfahrende, ein 77-Jähriger, wollte nun in Höhe der Herbert-Knüpffer-Straße wenden. Dabei achtete er aber nicht auf den nachfolgenden Verkehr und stieß nun mit einer 62-Jährigen zusammen, die auf dem linken der beiden Fahrstreifen unterwegs war.
Nach dem Zusammenstoß waren beide Autos nicht mehr fahrbereit und mussten jeweils abgeschleppt werden.


Stark betrunkene Autofahrerin ist ihren Führerschein erst einmal los

Die nächste Zeit zu Fuß unterwegs sein wird eine 58-jährige Landkreisbewohnerin. Wegen einer Alkoholfahrt am späten Mittwochabend ist sie ihren Führerschein erst einmal los. Bei ihrem hohen Alkoholwert von annähernd 2 Promille wird sie zu einer Wiedererlangung der Fahrerlaubnis um den berühmt-berüchtigten Idiotentest wohl nicht herumkommen.
Kurz nach 23 Uhr wurde ein anderer Autofahrer auf die spätere Beschuldigte aufmerksam. Er sah, wie sie mit ihrem Renault Twingo in der Gretel-Baumbach-Straße sichtlich unsicher unterwegs war. Beim Rangieren prallte sie dabei mit langsamer Geschwindigkeit mehrfach gegen einen Alleebaum.
Nach der Verständigung der Polizei konnte die Autofahrerin an der Zigeunerlandwehr angehalten und kontrolliert werden. Dabei schlug den Beamten eine starke Alkoholfahne entgegen. Bei einem Atemalkoholtest erreichte die Endfünfzigerin 1,92 Promille. Bei diesem derart hohen Wert war die Frau aber augenscheinlich noch mehr oder weniger fit.
Die Weiterfahrt wurde nun unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert. Später wurde in der Polizeiwache durch einen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde noch der Führerschein sichergestellt und danach die Frau an einen Bekannten überstellt, welcher sie abholte.
Der Führerschein geht nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr an die Staatsanwaltschaft.
Die Führerscheinstelle erhält ebenfalls einen Abdruck davon.








Wildunfälle


-SW 2, bei Brebersdorf

Von der Bundesstraße 303 kommend fuhr am Mittwoch um 5 Uhr ein Audi A 3 Lenker auf der Kreisstraße 2 in Richtung Brebersdorf. Etwa 300 Meter nach dem Abbiegen auf die Kreisstraße lief dem Autofahrer ein Reh vor sein Fahrzeug. Bei dem nun folgenden Zusammenstoß wurde das Tier so schwer verletzt, dass es von den Polizeibeamten an der Unfallstelle erschossen werden musste.
Später holte es der Jagdpächter ab.
Der Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.


-SW 29, Rundelshausen - Werneck

Ebenfalls am Mittwoch gegen 19.30 Uhr war eine Seat Ibiza Führerin auf der Kreisstraße 29 unterwegs. Zwischen Rundelshausen und Werneck, kurz vor dem Parkplatz im Wald, rannte ein junger Rehbock über die Straße und wurde vom Auto erfasst. Kurz darauf verendete das Tier. Die Unfallgeschädigte wird sich am Donnerstag in eine Werkstatt begeben, um einen eventuellen Schaden begutachten zu lassen. Augenscheinlich war nämlich an der Unfallstelle kein Sachschaden erkennbar.
Der Jagdpächter holte später den Kadaver ab.


-SW 33, Wülfershausen - Neubessingen
Nochmals am Mittwoch, dieses Mal gegen 22 Uhr, der letzte für diesen Tag gemeldete Wildunfall. Daran beteiligt ein Zweiradfahrer, der Glück im Unglück hatte. Er kam dabei zum Sturz, verletzte sich aber glücklicherweise nicht.
Im Rahmen der Fahrschulausbildung war der 16-jährige mit seinem Yamaha Zweirad von Wülfershausen aus kommend in Fahrtrichtung Neubessingen unterwegs. Im Sicherheitsabstand hinter ihm fuhr der Fahrlehrer mit seinem Fahrschulauto.
Etwa auf halber Strecke zwischen den beiden Orten kam es zum Zusammenstoß des Zweirades mit einem über die Straße springenden Feldhasen. Dies führte zum Sturz des Lenkers. Der dabei am Krad entstandene Schaden wird auf 1000 Euro geschätzt.
Über den Verbleib des Wildtieres ist nichts weiter bekannt.






Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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