Olivenzweig: US-Verbündete in Syrien erhalten keinen Beistand


Die USA tun, als ob sie über die Offensive der türkischen Streitkräfte in Nordsyrien besorgt wären. Zwischen der Türkei und den USA besteht eine lange strategische Partnerschaft, auch innerhalb der Nato. Weder Washington noch Ankara wollen sie wegen mehrere Tausende Kurden aufs Spiel setzen. Außerdem zeugt das im Internet veröffentlichte interne Dokument der US-Regierung davon, dass das Weiße Haus nicht nur vom Anfang an über die Operation "Olivenzweig" wusste, sondern auch Ankara grünes Licht für jegliche Aktionen gegen Kurden gegeben hat.




Dieses Dokument ist ein schlagender Beweis dafür, dass sich die USA, die geheime Methoden sowie Verrat und schmutzige Geschäfte in ihrer Geopolitik einsetzen, in eigenen Lügen verstrickt haben. Mindestens hat sich der Präsident selbst in Lügen verwickelt. Im Gespräch mit seinem türkischen Kollegen war er nicht bereit, dass man ihm bittet, die Unterstützung der Kurden in Syrien aufzuhören. Es scheint, dass die türkische Regierung die Information nicht erhalten hat, dass die USA der türkischen Armee Knüppel zwischen die Beine nicht werfen und nur den Rummel in Medien aufziehen werden. Hieraus folgt so eine aggressive Position Erdogans im Gespräch mit Trump.


Der beste Nachweis für das oben Gesagte ist es, dass das Weiße Haus gerade nach dem Telefongespräch eine Presseerklärung veröffentlicht hat, wo der Inhalt des Gesprächs zwischen den Präsidenten laut Ankara ganz falsch wiedergegeben wurde.

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